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Donnerstag, 1. März
Programmwoche 09/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenSpuren im Fall Kuciak führen zu Mafia
Mafia-Reportage wurde zum Verhängnis

Grenzen beim Sex - das neue Tabu?
Will sie nur was er will?

The Breeders sind zurück
Neues Album in Originalbesetzung

Wie umgehen mit SS-Tätern?
Neue ...

Text zuklappenSpuren im Fall Kuciak führen zu Mafia
Mafia-Reportage wurde zum Verhängnis

Grenzen beim Sex - das neue Tabu?
Will sie nur was er will?

The Breeders sind zurück
Neues Album in Originalbesetzung

Wie umgehen mit SS-Tätern?
Neue Ermittlungen gegen NS-Verbrecher


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Der Schutzwald braucht Pflege
Einsatz am Hang

Klimawandel verändert Schweizer Wald
Zeder & Co: Neue Baumarten müssen her

Der Wald - ein Multitalent
Wälder erfüllen sinnvolle Aufgaben


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenSpuren im Fall Kuciak führen zu Mafia
Mafia-Reportage wurde zum Verhängnis

Grenzen beim Sex - das neue Tabu?
Will sie nur was er will?

The Breeders sind zurück
Neues Album in Originalbesetzung

Wie umgehen mit SS-Tätern?
Neue ...

Text zuklappenSpuren im Fall Kuciak führen zu Mafia
Mafia-Reportage wurde zum Verhängnis

Grenzen beim Sex - das neue Tabu?
Will sie nur was er will?

The Breeders sind zurück
Neues Album in Originalbesetzung

Wie umgehen mit SS-Tätern?
Neue Ermittlungen gegen NS-Verbrecher


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Der Schutzwald braucht Pflege
Einsatz am Hang

Klimawandel verändert Schweizer Wald
Zeder & Co: Neue Baumarten müssen her

Der Wald - ein Multitalent
Wälder erfüllen sinnvolle Aufgaben


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Nachtcafé

Die SWR Talkshow

Gäste bei Michael Steinbrecher

Der Herkunft auf der Spur

Ganzen Text anzeigenOb als Adoptivkind, Findelkind, Waisenkind oder Kuckuckskind aufgewachsen: Nichts über die biologischen Eltern zu wissen, ist für die Betroffenen ein kaum auszuhaltender Zustand.

Fremd in der eigenen Familie - dieses beklemmende Gefühl beschleicht viele ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenOb als Adoptivkind, Findelkind, Waisenkind oder Kuckuckskind aufgewachsen: Nichts über die biologischen Eltern zu wissen, ist für die Betroffenen ein kaum auszuhaltender Zustand.

Fremd in der eigenen Familie - dieses beklemmende Gefühl beschleicht viele Adoptivkinder im Laufe ihrer Kindheit. Das Empfinden, irgendwie nicht richtig dazuzugehören, zieht sich oft wie ein roter Faden durch das ganze Leben.

Auch wenn sich die Adoptiveltern noch so sehr um Normalität bemühen - was in vielen Fällen bleibt, ist eine gefühlte innere Unvollständigkeit und Zerrissenheit. So geht es auch vielen Samenspenderkinder. Viele verlieren die Bodenhaftung und stürzen in ein Gefühlschaos, das ihr komplettes Leben aus den Fugen reißt. Manchmal ist es purer Zufall, der Racheakt eines verlassenen Partners oder das Lüften eines lange gehüteten Geheimnisses: Endlich kommt ans Tageslicht, was eine jahrelange Ahnung war. Nicht selten beginnt eine langwierige Suche.

Doch nicht jedes Aufeinandertreffen endet als Happy End, die Vergangenheit kann auch Schreckliches über die eigenen Eltern enthüllen. Besonders schmerzhaft aber ist die Suche für diejenigen, die nach akribischen Nachforschungen endlich Licht ins Dunkel bringen, dem Ziel so nahe sind und dann feststellen müssen: Meine wahren Eltern sind gestorben oder wollen mich nicht sehen.

Die Gäste bei Michael Steinbrecher:

Mathias Kopetzki verbrachte eine glückliche Kindheit bei seinen Adoptiveltern. Das Bedürfnis, mehr über seine leiblichen Eltern zu erfahren, hatte der Schauspieler lange nicht. Dies änderte sich auch nicht, als eines Tages ein Lebenszeichen von seinem Vater kam: "Ich bin aus allen Wolken gefallen. Zu einem Treffen war ich damals aber nicht bereit." Erst viele Jahre später führte eine Reise in den Iran zu einer Begegnung mit seinem Vater und seinen kulturellen Wurzeln.

Eine liebevolle Kindheit war Marianne Schäfer nicht vergönnt, sie wurde in einem Alkoholiker-Haushalt voller Gewalt und Kälte groß. Schon früh hatte sie das leise Gefühl, ganz anders als der Rest ihrer Familie zu sein. Bis ein Zufall fast 50 Jahre später ans Licht brachte: Marianne wurde als Baby im Krankenhaus vertauscht: "Als ich mit meiner leiblichen Schwester Familienfotos ausgetauscht habe, war das Gänsehaut pur."

Auch Marco Hauenstein hatte keinen leichten Start ins Leben. Bereits als Baby musste der Schweizer einen Heroinentzug hinter sich bringen. Seine Mutter war drogenabhängig, er wuchs bei Pflegeeltern auf. Von seinen leiblichen Eltern wusste er nur wenig. Deshalb startete der 20-Jährige eine Suchaktion auf Facebook: "Ich habe Sehnsucht nach meiner Familie", schrieb er dort. Sein Hilferuf löste zwar eine große Anteilnahme aus, brachte ihm allerdings auch traurige Gewissheit.

Wie viele Kinder er genau hat, das ist Florian Weber nicht bekannt. Auch wissen nicht alle seine Nachkommen, wie sie gezeugt wurden. Denn der gelernte Metzger ist auf einer Internetplattform als Samenspender registriert. Für ihn ein lukrativer Nebenverdienst, für die kinderlosen Paare eine unkomplizierte Möglichkeit auf dem Weg zum Kinder-Glück: "Auch wenn die Kinder meine Gene haben, für mich sind das nicht meine Kinder."

Vater unbekannt! So geht es auch Christiane Grams-Dollmann. Mit neun Jahren erfuhr die Bühnenkünstlerin, dass sie durch eine anonyme Samenspende in einem Kinderwunschzentrum gezeugt wurde. Die Ungewissheit über ihre wahre Identität quält die 33-Jährige sehr: "Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht daran denke: Welche Charaktereigenschaften trage ich wohl in mir - wer und wo ist mein Vater?" Auch wenn der damalige Arzt alle Unterlagen vernichtet hat, hofft sie, eines Tages Klarheit zu bekommen.

Irmela Wiemann kennt solche Schicksale zur Genüge. Seit 30 Jahren arbeitet sie in der Familienberatung und betreut vorrangig Adoptivkinder und Pflegefamilien. Als langjährige Familientherapeutin weiß sie, wie belastend Herkunftslügen und Familiengeheimnisse sein können. Ihre Erfahrung: "Je früher Kinder über ihre wahren Wurzeln Bescheid wissen, umso gefestigter können sie als Erwachsene durchs Leben gehen."


(ARD/SWR)


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11:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Thema

Moderation: Christoph Feurstein

Syrienkrieg
Drama in Ost-Ghouta

Unfälle mit Pistenraupen
Reichen die Sicherheitsvorkehrungen aus?

30. Geburtstag Natascha Kampusch
Wie kommt sie mit ihrem Leben zurecht, was sind ihre Pläne?

Thomas Stipsits
Vom Kabarettisten zum Fernsehstar


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

SBB Cargo 1
Halbherziger Bundesrats-Vorschlag

SBB Cargo 2
SEV gegen Stellenabbau

Viehhandel
Digitale Konkurrenz im Stall


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:22
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Jahreszeiten: Frühling & Sommer

Film von Robert Schotter, Simone Rosner

und Friedrich Steinhardt

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDie Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen.

Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem ...

Text zuklappenDie Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Ende der Eiszeit prägen sie den Rhythmus der Natur. Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach ihnen.

Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.

Zu den Vorboten des Frühjahrs gehört das Schneeglöckchen, das sich unbeirrbar durch das harsche Erdreich ans Tageslicht müht. Doch erst wenn die Sonnenstunden merklich zunehmen und die Schneegrenze immer weiter in die Berggipfel zurückweicht, lässt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Die Flüsse schwellen an, das Grundwasser füllt sich. Im Reich der Tiere herrscht plötzlich rege Betriebsamkeit. Nach und nach legt die Landschaft ihr dunkles Winterkleid ab und präsentiert sich im leuchtend grünen Gewand. Die Zeit der Blüte setzt ein. Auch in der Atmosphäre tut sich etwas: Die Luft wird täglich milder und ist voll von neuartigen Gerüchen. Das Stimmungsbarometer steigt, die Menschen drängen nach draußen, in den Städten pulsiert wieder das Leben.

Einer, der die Anzeichen der Natur schon früh wahrnimmt, ist Schäfer Johannes Smietana von der Schwäbischen Alp. Er weiß, im Frühjahr ist das Gras am saftigsten und beschert den Lämmern eine besonders eiweißreiche Milch. Spätestens im März machen sich die Bauern ans Werk und bringen die Aussaat in die Erde. Um das Timing der einzelnen Arbeitseinsätze festzulegen, haben sich die Landwirte über Generationen an alten Bauernregeln und am "Hundertjährigen Kalender" orientiert. Heute verlassen sie sich lieber auf die Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes.

Lange haben die Wetterkundler nur zwischen meteorologischen und astronomischen Jahreszeiten unterschieden. Inzwischen hilft als dritte Disziplin die Phänologie. Sie sorgt für eine genauere Bestimmung der einzelnen Perioden. Dabei beobachten Forscher die Entwicklungen in der Natur anhand von sogenannten Zeigerpflanzen. Sie haben festgestellt, dass in Deutschland und ganz Mitteleuropa nicht vier, sondern zehn Jahreszeiten greifen. Welchen Wert die Methode hat, zeigt sich bei der Berechnung des Frühlings mithilfe der Apfelblüte. Je nachdem, wann und wo der Baum anfängt zu blühen, sprechen die Wissenschaftler vom Vollfrühling. Und der beginnt seit geraumer Zeit immer früher und dauert länger, auch wenn jüngste Wetterkapriolen mit verheerenden Hochwassern eher das Gegenteil vermuten lassen.

Der Sommer wird – zumindest aus astronomischer Sicht – mit der Sommersonnenwende am 21. Juni eingeläutet. Das ist der Tag, an dem die Sonne bei uns am höchsten steht und am längsten scheint. Entsprechend kurz fällt die Nacht aus. In vielen Regionen feiert die Bevölkerung das Ereignis mit einem lodernden Sonnwendfeuer. Schließlich gehören Juni, Juli, August zur schönsten Zeit des Jahres. Die großen Ferien stehen vor der Tür, die Badesaison erreicht ihren Höhepunkt, und laue Abende laden zum Verweilen im Freien ein. So haben Generationen den Sommer in wehmütiger Erinnerung.

Doch mit dem globalen Klimawandel haben sich auch die aktuellen Wetterlagen verändert. Einerseits zeigen sie sich weniger stabil, andererseits werden sie immer extremer. So wie 2003, als anhaltende Rekordtemperaturen den Supersommer in eine gesamteuropäische Hitzewelle mit hohen Ozonwerten und zahlreichen Waldbränden verwandelten. Zudem bedrohen immer häufiger heftige Unwetter, begleitet von Tornados und Hagel, weite Gebiete Deutschlands.

Das "Terra X"-Team hat einen Piloten bei seinem Einsatz in eine Gewitterfront begleitet, der mit dem Versprühen von Silberjodid Hagelunwetter verhindern soll. Sturmjäger liefern schaurig schöne Bilder von Wirbelstürmen, wie man sie nur in der Karibik oder den USA anzutreffen glaubt. Fast niemand weiß, dass Deutschland mit rund 60 Tornados pro Jahr im internationalen Ranking bereits auf Platz zehn steht. Und auch in Zukunft stehen den Deutschen stürmische Zeiten bevor.

Ende August, nach rund 89 Tagen, kündigt sich bereits der Herbst an. Als Vorspiel entfaltet der Altweibersommer noch einmal seine ganze Kraft – traditionell mit viel Sonne und milden Temperaturen. Die Bauern haben ihre Ernte eingefahren, die Winzer in den Weinbergen fangen erst an - dank des immer wärmer werdenden Klimas einige Wochen früher als noch vor zehn Jahren.


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14:06
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Jahreszeiten: Herbst & Winter

Film von Petra Thurn und Friedrich Steinhardt

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil konzentriert sich auf Herbst und Winter: Wie verändert sich die Landschaft, und wie beeinflussen die Jahreszeiten unser Leben auch heute noch?

Die Monate des Herbstes – September, Oktober und November - sind die Monate des Abschieds, der goldgelben ...

Text zuklappenDer zweite Teil konzentriert sich auf Herbst und Winter: Wie verändert sich die Landschaft, und wie beeinflussen die Jahreszeiten unser Leben auch heute noch?

Die Monate des Herbstes – September, Oktober und November - sind die Monate des Abschieds, der goldgelben Farben, des Nebels. So wie sich der Frühling durch die einsetzende Schneeschmelze ankündigt, läuten die fallenden Blätter den Herbst ein.

Damit beginnt in der Natur die größte Umbauaktion des Jahres. Gelb, Rot und Braun der Blätter dominieren plötzlich das Landschaftsbild. Die Farben sind die Folge eines Notprogramms im Stoffwechsel der Pflanzen. Damit reagiert die Vegetation auf die abnehmende Tageslänge und die schwindende Lichtausbeute. Das Grün der Fotosynthese wird abgebaut. Übrig bleiben gelbe und braune Farbstoffe, die den typischen Look des Herbsts ausmachen. Aber das ist nur eine der vielen Facetten der dritten Jahreszeit.

Eine andere ist die Landwirtschaft. Selbst im Herbst herrscht dort noch Hochbetrieb. Alle Hände werden gebraucht. Auch bei den Winzern wie Kilian Franzen und Angelina Lenz am Calmont an der Mosel, dem steilsten Weinberg Europas. Seit einigen Jahren fangen sie mit der Lese immer früher an. Die Klimaerwärmung macht es möglich. Sie sorgt nicht nur für eine zeitigere Fruchtreife, sondern vor allem für neue Rebsorten, wie sie eigentlich nur in Italien oder Frankreich wachsen.

Ein verlässlicher Indikator, dass sich der Sommer verabschiedet hat, ist der Zug der Kraniche auf ihrem Weg in den Süden. Auf der Ostseehalbinsel Darß fallen sie zu Tausenden ein, um Rast zu machen und neue Nahrung aufzunehmen. Weiter westlich an den Küsten ziehen langsam aber sicher frische Winde auf. Manche wachsen zu Orkanen an und fegen über ganz Deutschland. Die höchste Windgeschwindigkeit mit 263 Stundenkilometern wurde am 24. November 1984 auf dem Brocken gemessen, Kyrill im Jahr 2007 tobte so heftig, dass er Schäden in Höhe von 4,2 Milliarden Euro verursachte. Die Experten vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach prophezeien, dass die Herbststürme in Zukunft an Stärke zunehmen werden.


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14:51
VPS 14:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Sternenhimmel (1/5)

Unterwegs zur Milchstraße - Australien

Film von Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenSeit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde.

Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen ...

Text zuklappenSeit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde.

Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat. Im ersten Tel geht die Reise mit Astrofotograf John Goldsmith ins westaustralische Outback.

Die Aufnahmen des Fotografen zeigen den Himmel der Südhalbkugel auf spektakuläre Weise: Stunden vergehen wie im Fluge, der aufgehende Vollmond scheint hell wie die Sonne, die Milchstraße bewegt sich als leuchtendes Band über der Landschaft. Von seiner Heimatstadt Perth aus geht es im Geländewagen zunächst zum Salzsee Lake Ballard. John interessiert sich auch für die Mythen der australischen Aborigines – und ihre Sicht auf den Sternenhimmel. Auf seiner Reise will er mehr erfahren über ihre Sternzeichen. Am Salzsee trifft John zwei Aborigine-Frauen aus der Gegend, die ihm am Lagerfeuer die Legende von den "Sieben Schwestern" erzählen.

Auf dem zweiten Teil seiner Reise wird er vom Fotografen Scott Murray begleitet. Die beiden fahren von der Küstenstadt Broome aus zum Wolfe Creek Crater, einem der größten Meteoritenkrater der Welt. Auf dem Weg dorthin machen sie Bilder von "Himmels-Emu", einem Aborigine-Sternzeichen, das sich in den dunklen Stellen der Milchstraße versteckt und nur zu sehen ist, wenn der Himmel tiefschwarz ist. Am Wolfe-Creek-Crater möchte John erstmals einen Sternschnuppen-Schauer im Timelapse ablichten. Ein schwieriges Unterfangen, das ihm bisher noch nie gelungen ist. Doch das Wetter macht ihnen Probleme: Gewitter und Regengüsse versperren ihren Weg. Am Ende chartern sie einen Hubschrauber, um den Krater doch noch rechtzeitig zu erreichen.


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15:34
VPS 15:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Sternenhimmel (2/5)

Zur dunkelsten Nacht Skandinaviens

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenDer Astrofotograf Bernd Pröschold ist weltweit auf der Suche nach möglichst unberührten Landschaften, in denen keine künstliche Beleuchtung vom Blick in die Tiefen des Alls ablenkt.

Über Europas größte Wanderdüne, Rabjerg Mile am nördlichsten Zipfel ...

Text zuklappenDer Astrofotograf Bernd Pröschold ist weltweit auf der Suche nach möglichst unberührten Landschaften, in denen keine künstliche Beleuchtung vom Blick in die Tiefen des Alls ablenkt.

Über Europas größte Wanderdüne, Rabjerg Mile am nördlichsten Zipfel Dänemarks, gelangt Pröschold nach Norwegen, nach Sølen, Røros, Hessdalen, Fosen und schließlich an den Polarkreis, wo Nordlichter die Sicht auf einen sternenklaren Himmel spektakulär bereichern.

Bernd Pröscholds magische Bilder vom Sternenhimmel über archaischen Landschaften – von Planeten, Monden, Sonnen, viele tausend Lichtjahre entfernten Galaxien – erwecken die alte Verbindung des Menschen zu den Gestirnen wieder zum Leben und verändern das Gefühl für die eigene Wirklichkeit in diesem Universum.

Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


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16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Sternenhimmel (3/5)

Dem Universum ganz nah - Chile

Film von Hannah Leonie Prinzler

Ganzen Text anzeigenDer Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Der Film begleitet ihn auf auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles.

Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt Babak die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in ...

Text zuklappenDer Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Der Film begleitet ihn auf auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles.

Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt Babak die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in Szene. Er ist ein Meister seines Faches. Seine Bilder schaffen einen magischen Dialog zwischen Himmel und Erde.

Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen. Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – ein Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat.

Von dort geht es weiter zur La-Silla-Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen. Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region. An vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt.

Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA-Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig. Doch Babaks Hartnäckigkeit und sein Wille, widrigsten Umständen zu trotzen, werden am Ende belohnt.

Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.

Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Folgen der fünfteiligen Reihe "Expedition Sternenhimmel" zeigt 3sat am Freitag, 2. März, ab 15.35 Uhr.


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17:02
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (1/4)

Feuer

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Reihe stellt die vier Urkräfte der Erde vor: Feuer, ...

Text zuklappenFeuer ist das Element, das die Menschen am meisten fürchten. Kein Verbot wird so häufig ausgesprochen wie: "Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!". Feuer bedroht und ermöglicht Leben zugleich.

Die vierteilige Reihe stellt die vier Urkräfte der Erde vor: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Kein Entwicklungsschritt des Menschen war nicht von mindestens einem dieser Elemente beeinflusst. Dirk Steffens macht sich auf die Suche - als erstes nach dem Feuer.

Ganz gleich, ob die Feuerwehr ausrückt, um Keller auszupumpen oder Türen zu öffnen - beim Klang der Sirenen hat jeder zunächst das Bild eines brennenden Hauses im Kopf. Berichte von Flächenbränden in Kalifornien, Australien oder rund ums Mittelmeer verstärken die Angst vor dem Feuer als zerstörerische Kraft.

Feuer ist aber auch das Element, das der Menschheit immer wieder Impulse für neue Entwicklungen gab. Schon unseren frühesten Vorfahren schenkte es Wärme, Schutz vor Tieren und die Möglichkeit, Nahrung zu kochen. Brennmaterialien wie Holz, Holzkohle, Steinkohle und Öl sorgten dafür, dass immer neue Technologien erfunden werden konnten. Heute hängt unsere gesamte Zivilisation letztlich von der Verbrennung von Materialien ab, also vom Feuer.

Das Verhältnis der Menschen zum Feuer ist vielschichtig. Wie viel verdanken wir diesem Element tatsächlich? Dirk Steffens Suche führt ihn sogar mitten durchs Feuer.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens (2/4)

Wasser

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am ...

Text zuklappenDas Vorhandensein von Wasser legt selbst heute noch fest, wo Menschen leben können und wo nicht. Betrachtet man die Erde vom Weltall aus, so scheint es reichlich Wasser zu geben.

Dirk Steffens' zweiter Teil der Reise beginnt dort, wo man den Wert des Wassers am höchsten zu schätzen weiß: mitten in der Wüste. Nirgendwo sonst wird die Abhängigkeit von diesem besonderen Element so deutlich wie dort.

Drei Viertel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, es verleiht dem Planeten seine charakteristische blaue Farbe. Die größte Menge ist für den Menschen bislang jedoch völlig nutzlos: Mehr als 97 Prozent der Wasservorkommen sind salziges Meerwasser. Meerwasser kann weder als Trinkwasser noch zum Bewässern von Nutzpflanzen verwendet werden. Von dem winzigen Rest Süßwasser hängt auch heute noch das Überleben der Menschheit ab.

Redaktionshinweis: Die beiden weiteren Teile der vierteiligen Reihe "Die Macht der Elemente - mit Dirk Steffens" zeigt 3sat am Freitag, 2. März, ab 17.00 Uhr.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenDramatischer Rückgang bei Insekten
75 Prozent weniger Insekten in 27 Jahren

Keine Entwarnung
Neonicotinoide schaden Bienen und Hummeln

Emissions-App
Anwendung soll helfen, umweltfreundlicher Auto zu fahren

Risiko E-Voting
Abstimmen ...

Text zuklappenDramatischer Rückgang bei Insekten
75 Prozent weniger Insekten in 27 Jahren

Keine Entwarnung
Neonicotinoide schaden Bienen und Hummeln

Emissions-App
Anwendung soll helfen, umweltfreundlicher Auto zu fahren

Risiko E-Voting
Abstimmen über das Internet

Grenzenloses Netz
2018 feiert die Branche das Mobilfunknetz der 5. Generation

Unerkannte Verbrechen
Häufig findet keine ausführliche Leichenschau statt


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Hackerangriff auf Bundesnetze
Gefahr offenbar noch nicht gebannt

Mordurteil gegen Raser aufgehoben
BGH gibt Revision der Täter statt

Putin präsentiert neue Atomraketen
Angeblich "unbesiegbare" Waffen


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenBuch von Andreas Bernard
"Komplizen des Erkennungsdienstes: Das Selbst in der digitalen Kultur"

Autobiografie von Susi Wyss
Über das wilde Leben nach der sexuellen Revolution

Buch "Die kommenden Jahre"
Norbert Gstrein nimmt westliche ...

Text zuklappenBuch von Andreas Bernard
"Komplizen des Erkennungsdienstes: Das Selbst in der digitalen Kultur"

Autobiografie von Susi Wyss
Über das wilde Leben nach der sexuellen Revolution

Buch "Die kommenden Jahre"
Norbert Gstrein nimmt westliche Moralvorstellungen aus unterschiedlichsten Perspektiven unter die Lupe

Cartoonisten als Gerichtszeichner
Zeynep Özatalay und Murat Başol sind für ihre phantasievollen, künstlerischen Illustrationen bekannt

Heinz Henschel Ausstellung
"Wanderer zwischen den Welten - Heinz Henschel" in Kevelaer


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Mythos vom perfekten Mord

Film von Klaus Kastenholz

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenGibt es das perfekte Verbrechen? Volker Klüpfel und Michael Kobr, Autoren der beliebten Kluftinger-Krimis, machen eine Recherchereise in Obduktionssäle und zu realen Tatorten.

Ein Mensch stirbt einen gewaltsamen Tod - aber der Täter bleibt auf immer unentdeckt. In ...

Text zuklappenGibt es das perfekte Verbrechen? Volker Klüpfel und Michael Kobr, Autoren der beliebten Kluftinger-Krimis, machen eine Recherchereise in Obduktionssäle und zu realen Tatorten.

Ein Mensch stirbt einen gewaltsamen Tod - aber der Täter bleibt auf immer unentdeckt. In der Kriminalliteratur ein häufig bemühtes Faszinosum. Die Dokumentation betreibt eine Machbarkeits-Studie – mit Protagonisten, deren Geschäft das raffinierte Töten ist.

Wie es ist möglich, eine Leiche spurlos verschwinden zu lassen? Welche Tötungsart hinterlässt die wenigsten Anhaltspunkte auf eine Gewalttat? Kann ein Mann mittlerer Statur ein 90 Kilogramm schweres Mordopfer unbemerkt in einen Wald schaffen und mitten in einem See versenken? Lässt sich der Körper einer 1,85 Meter großen Leiche von Laienhand zerlegen? Oder mit Chemikalien auflösen?

Wie lässt sich ein Mord erkennen, wenn Täter und Opfer in keinerlei Beziehung zueinander standen? Oder umgekehrt, wenn der Täter das Opfer so gut kannte, dass er einen Unfall oder Erkrankung vortäuschen konnte? Wie intensiv werden alltäglich scheinende Todesfälle überhaupt unter die Lupe genommen? Tatsächlich nimmt in Deutschland die Zahl der rechtsmedizinischen Untersuchungen stetig ab, viele Hausärzte bescheinigen gerade bei älteren Menschen oft automatisch einen natürlichen Tod. Und ist der Totenschein erst ausgestellt, sucht niemand mehr nach einem Gewalttäter. Eine Studie der Universität Münster kommt zu dem Schluss: Jedes Jahr wird in rund 1000 Fällen fälschlicherweise eine natürliche Todesursache diagnostiziert. Gute Chancen für einen unentdeckten Mord.

Die Dokumentation zeigt Wissenschaft und Wirklichkeit hinter dem in der Krimi-Literatur oft bemühten Mythos vom perfekten Mord: Im wahren Leben führt immer eine Spur zum Täter – ob die Ermittler diese erkennen und zu deuten wissen, steht auf einem anderen Blatt.

Redaktionshinweis: In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel über ein verwandtes Thema.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

scobel - Lust am Krimi

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDeutschland im Krimifieber: Jedes vierte verkaufte Buch ist ein Krimi. Keine Stadt ohne fiktiven TV-Kommissar, keine Region ohne Mord mit regionalem Charme im Vorabendprogramm.

Was fasziniert so am Krimi? Scobel ermittelt zusammen mit seinen Gästen Andreas Baranowski, ...

Text zuklappenDeutschland im Krimifieber: Jedes vierte verkaufte Buch ist ein Krimi. Keine Stadt ohne fiktiven TV-Kommissar, keine Region ohne Mord mit regionalem Charme im Vorabendprogramm.

Was fasziniert so am Krimi? Scobel ermittelt zusammen mit seinen Gästen Andreas Baranowski, Psychologe, Justus-Liebig-Universität Gießen, Dorothee Kimmich, Literaturwissenschaftlerin, Universität Tübingen und Andreas Pflüger, Krimiautor.

Die Lust am Mord ist ungebrochen, bringt Auflage und Quote. Vor allem Frauen lesen und schauen Krimis. Die neue Lust an der Angst? Oder ist einfach der Charme des Genres unschlagbar? Gibt es nichts Besseres als Krimis, oder sind wir Menschen tatsächlich so blutdurstig und mordlüstern, wie Fernsehprogramm und Bestsellerlisten uns glauben machen?

Das Vorhandensein von Krimis in Literatur, Film und Fernsehen steht in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Vorkommen von Mord in der Kriminalstatistik. Dennoch ist der Erfolg von "Tatort", "SoKo" und Co. ungebrochen. Was macht die Faszination des Krimis aus? Ist es das gute Gefühl, dass sich das Verbrechen zwischen Buchdeckeln oder auf dem Fernsehschirm sicher und ungefährlich für das eigene Leib und Wohl verwahren lässt? Hat das Festhalten an dunklen Skandinavien-Thrillern oder landenglisch-hellen Wohlfühl-Kommissaren etwas damit zu tun, dass es der Überflussgesellschaft an nichts fehlt?

Blut fließt, Körperteile finden sich verteilt im Wald, Leichen werden weit vor 22 Uhr seziert – drastische Szenen sind ständig und überall verfügbar. Eine krasse Entwicklung hat in den letzten Jahrzehnten stattgefunden, deren Gründe noch zu finden sind.

Auch die Krimis und ihr Auftrag haben sich verändert. Nimmt man allein die Ermittler-Figuren, kann man an ihnen fast die Bedürfnisse der Bundesrepublik im Lauf der Jahrzehnte ablesen – Vertrauen in die Polizei in der Nachkriegszeit wiederzugewinnen. Später ermittelten sich onkelhafte Kommissare durch wilde Zeiten und vermittelten Sicherheit. Heute ist zwischen Gut und Böse kaum mehr zu unterscheiden: Ermittler sind auch Täter – und Opfer sind nicht mehr über jeden Zweifel erhaben.

Der "CSI-Effekt" wird wissenschaftlich erforscht: Wie wirken die akribischen Abbildungen vor allem amerikanischer Krimi-Serien um forensische Experten auf ihre Zuschauer? Wie viel Realität steckt also in der Fiktion, gibt es womöglich einen Wettbewerb zwischen Ermittlungsmethoden und dem Streben nach dem perfekten Mord?

Gert Scobel erörtert mit dem "Tatort"-Drehbuchautor und Schriftsteller Andreas Pflüger und weiteren Gästen die Frage, warum sich die Nation die Kugel gibt.


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22:00
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ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

In der Glut des Südens

(Days of Heaven)

Spielfilm, USA 1978

Darsteller:
Der FarmerSam Shepard
BillRichard Gere
AbbyBrooke Adams
LindaLinda Manz
Farm-VormannRobert J. Wilke
u.a.
Regie: Terrence Malick
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn der Weite von Texas entwickelt sich 1916 eine tragische Dreiecksbeziehung zwischen einem Farmer, einem seiner Erntearbeiter und dessen Geliebter.

Die Eifersuchtsgeschichte, die Regisseur Terrence Malick in wunderbaren Bildern erzählt, verbindet sozialkritische ...

Text zuklappenIn der Weite von Texas entwickelt sich 1916 eine tragische Dreiecksbeziehung zwischen einem Farmer, einem seiner Erntearbeiter und dessen Geliebter.

Die Eifersuchtsgeschichte, die Regisseur Terrence Malick in wunderbaren Bildern erzählt, verbindet sozialkritische Beschreibung und Melodramatik. In den Hauptrollen glänzen Brooke Adams, Sam Shepard und Richard Gere.

Nach einem folgenschweren Unfall hat der junge Bill zusammen mit seiner Geliebten Abby und seiner kleinen Schwester Linda die Industriestadt Chicago verlassen, um auf dem Land als Erntearbeiter Geld zu verdienen. Der Farmer, auf dessen Besitz sie eine Anstellung finden und der an einer unheilbaren Krankheit leiden soll, verliebt sich bald darauf in Abby.

Bill, der auch Abby als seine Schwester ausgegeben hatte, drängt seine Geliebte, den bald folgenden Heiratsantrag des Farmers im Hinblick auf dessen schnellen Tod anzunehmen. Für kurze Zeit erleben die vier "himmlische Tage". Doch dann durchschaut der Farmer langsam das Spiel, in dem er der Betrogene ist. In einer Nacht, als eine furchtbare Heuschrecken-Invasion über die Ernte hereinbricht, kommt es zur unvermeidlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern.

Terrence Malick gehörte nach nur drei Spielfilmen, die er zwischen 1973 und 1998 realisierte, zu den bedeutendsten Regisseuren der Gegenwart. Wie in "Badlands" und "Der schmale Grat" kommt der Natur auch in dem Film "In der Glut des Südens" eine wesentliche Rolle zu: Sie spiegelt die Emotionen der Figuren wider.

Malick wurde für seine Arbeit an "In der Glut des Südens" 1979 in Cannes mit dem Regie-Preis ausgezeichnet. Kameramann Nestor Almendros, früher Wegbegleiter von François Truffaut und Eric Rohmer, erhielt im gleichen Jahr einen Oscar für seine Leistung bei diesem Film. Mit Brooke Adams, Sam Shepard und Richard Gere sind die Hauptrollen des Films hervorragend und äußerst attraktiv besetzt.


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23:57
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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0:28
VPS 00:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

#SRF global

Auslandmagazin mit Florian Inhauser

Ganzen Text anzeigenSeit bald sieben Jahren tobt in Syrien ein grausamer Bürgerkrieg. Als einzige Region war Afrin unter kurdischer Selbstverwaltung davon verschont geblieben.

Bis die türkische Armee und islamistische Milizen am 20. Januar ihren Krieg gegen Afrin eröffneten - ohne ...

Text zuklappenSeit bald sieben Jahren tobt in Syrien ein grausamer Bürgerkrieg. Als einzige Region war Afrin unter kurdischer Selbstverwaltung davon verschont geblieben.

Bis die türkische Armee und islamistische Milizen am 20. Januar ihren Krieg gegen Afrin eröffneten - ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Im Studio von "#SRFglobal" begrüßt Florian Inhauser den deutschen Politologen und Historiker Ismail Küpeli.

Ismail Küpeli ist Dozent an der Uni Bochum und Spezialist für die Konflikte im Nahen Osten und der Türkei; er ist auch Herausgeber des Buches "Kampf um Kobane". Zu Wort kommt auch Ilhan Saygili, der Botschafter der Türkei in Bern. Die SRF-Korrespondenten schließlich analysieren, ob es Möglichkeiten gibt, den neuen blutigen Konflikt zu beenden oder wenigstens einzudämmen.

Die meisten der Bilder aus dem Spital von Afrin möchte man gleich wieder vergessen. Insbesondere jene von Kindern, denen ganze Körperteile fehlen. Sie sind Opfer türkischer Luftangriffe geworden oder vom Artilleriebeschuss islamistischer Gruppierungen, die Seite an Seite mit der türkischen Armee im Einsatz sind. Krieg ist immer grausam – und dieser ist es ganz besonders.

Afrin war sieben Jahre lang die einzige Region Syriens, die vom grauenhaften Bürgerkrieg und dem Terrorregime des IS verschont geblieben war. Verteidigt wurde die Region von den sogenannten "Volksverteidigunseinheiten" der YPG und den Frauenmilizen der YPJ: vereinzelte Angriffe des IS und islamistischer Rebellen schlugen sie erfolgreich zurück. Afrin ist ein bisher geglücktes multi-ethnisches und -religiöses Experiment: es zählt heute rund 400 000 Einwohner, mehrheitlich Kurden, aber auch Araber, Tscherkessen, Turkmenen, Jesiden, Roma und weitere Minderheiten. Geschätzte 200 000 Binnen-Flüchtlinge aus Syrien haben seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Afrin Unterschlupf gefunden.

Die Türkei begründet ihren Angriff auf Afrin, indem sie die YPG- und YPJ-Einheiten gleichsetzt mit der PKK in der Türkei. (Diese ist in der Türkei und der EU verboten, nicht aber in der Schweiz.) In der Tat gibt es zwischen PKK und YPG enge Verbindungen; die YPG aber ist bis zum Ausbruch des Krieges um Afrin nie auf türkischem Boden aktiv geworden.


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1:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rundschau

Das Schweizer Politmagazin

Moderation: Sandro Brotz

Millionen für Bushaltestellen
Behinderte wollen endlich selbst einsteigen können

Endstation Mittelmeer
Wie Italien Flüchtlinge aus Libyen stoppt

Brasiliens Korruptionsskandal
Ermittlungen gegen Tessiner Privatbank


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1:43
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jean-Claude Bastos und das Wunder von Angola

Eine Begegnung mit dem Mann aus den "Paradise Papers"

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenDer schweizerisch-angolanische Fondsmanager Jean-Claude Bastos verwaltet den milliardenschweren Staatsfonds Angolas. Seit der Veröffentlichung der Paradise Papers steht er massiv in der Kritik.

Reporter Simon Christen hat Bastos in Angolas Hauptstadt Luanda besucht. ...

Text zuklappenDer schweizerisch-angolanische Fondsmanager Jean-Claude Bastos verwaltet den milliardenschweren Staatsfonds Angolas. Seit der Veröffentlichung der Paradise Papers steht er massiv in der Kritik.

Reporter Simon Christen hat Bastos in Angolas Hauptstadt Luanda besucht. Er wolle mithelfen, Afrikas Potenzial zu entfesseln, sagt Bastos. Er sehe sich als Visionär, als Macher, der etwas bewege. Das Bild, das die Medien von ihm gezeichnet haben, ist für ihn "Mist".

"Die haben keine Ahnung von der Realität hier in Afrika", sagt er.

Bastos wurde 1967 in Freiburg geboren. Seine Mutter kam aus einer Uhrmacherfamilie, sein Vater war aus Angola zum Studieren in die Schweiz gekommen. Während der Mittelschule wollte Bastos eigentlich Musiker werden; dem Vater schwebte aber etwas Nützliches vor. So studierte er Betriebswirtschaft - und entdeckte schnell, dass er unternehmerisches Talent hatte. Heute fliegt er in einem Privatjet um die Welt und verwaltet den milliardenschweren Staatsfonds Angolas.

"Ich bin immer noch perplex", sagt Jean-Claude Bastos - und meint damit die Geschichte mit den Paradise Papers. Dabei handelt es sich um ein Konvolut von ursprünglich vertraulichen Unterlagen, die den Medien zugespielt wurden. Sie zeigen anhand von tausenden von Fällen, wie Reiche und Superreiche weltweit Steuervermeidung und Steuerhinterziehung betreiben. In den geleakten Unterlagen finden sich Datensätze zu mehr als 120 Staats- und Regierungschefs und Politikern aus 47 Ländern, darunter die britische Königin Elisabeth II. - und der bis dahin weitgehend unbekannte Jean-Claude Bastos.


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2:08
VPS 02:05

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Hessenreporter: Die Obdach-Lotsin

Gestrandet am Flughafen Frankfurt

Film von Andreas Bernadi

Ganzen Text anzeigenFrankfurt Airport, Ort der Superlative. Hundertausende wälzen sich täglich durch seine Hallen, ein bunter Mix aus Reisenden, Airline- und Bodenpersonal - und Obdachlosen.

Bis zu 200 kommen täglich in die Terminals, 60 leben dauerhaft im Flughafen. Mit Unterstützung ...
(ARD/HR)

Text zuklappenFrankfurt Airport, Ort der Superlative. Hundertausende wälzen sich täglich durch seine Hallen, ein bunter Mix aus Reisenden, Airline- und Bodenpersonal - und Obdachlosen.

Bis zu 200 kommen täglich in die Terminals, 60 leben dauerhaft im Flughafen. Mit Unterstützung der Fraport AG hat das Diakonische Werk Ende 2016 ein Pilotprojekt gestartet, das diesen Menschen helfen und den Flughafenbetrieb vor Zwischenfällen bewahren soll.

Erste Mitarbeiterin des Projekts: "Obdach-Lotsin" Kristina Wessel. "Man erkennt sie nicht auf den ersten Blick", sagt die Sozialarbeiterin mit dem blonden Wuschelkopf. "Viele tarnen sich als Reisende, schlafen im Sitzen, schieben ihre Habseligkeit auf Gepäckwagen durch die Hallen." Kristina Wessel soll als Bindeglied zwischen den Einrichtungen am Flughafen und den städtischen Behörden die Versorgung koordinieren, bevor die Obdachlosen auffällig werden, sprich Passagiere und Arbeitsabläufe des Flughafens stören.


(ARD/HR)


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2:38
VPS 02:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Sternenhimmel (1/5)

Unterwegs zur Milchstraße - Australien

Film von Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigenSeit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde.

Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen ...

Text zuklappenSeit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde.

Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat. Im ersten Tel geht die Reise mit Astrofotograf John Goldsmith ins westaustralische Outback.

Die Aufnahmen des Fotografen zeigen den Himmel der Südhalbkugel auf spektakuläre Weise: Stunden vergehen wie im Fluge, der aufgehende Vollmond scheint hell wie die Sonne, die Milchstraße bewegt sich als leuchtendes Band über der Landschaft. Von seiner Heimatstadt Perth aus geht es im Geländewagen zunächst zum Salzsee Lake Ballard. John interessiert sich auch für die Mythen der australischen Aborigines – und ihre Sicht auf den Sternenhimmel. Auf seiner Reise will er mehr erfahren über ihre Sternzeichen. Am Salzsee trifft John zwei Aborigine-Frauen aus der Gegend, die ihm am Lagerfeuer die Legende von den "Sieben Schwestern" erzählen.

Auf dem zweiten Teil seiner Reise wird er vom Fotografen Scott Murray begleitet. Die beiden fahren von der Küstenstadt Broome aus zum Wolfe Creek Crater, einem der größten Meteoritenkrater der Welt. Auf dem Weg dorthin machen sie Bilder von "Himmels-Emu", einem Aborigine-Sternzeichen, das sich in den dunklen Stellen der Milchstraße versteckt und nur zu sehen ist, wenn der Himmel tiefschwarz ist. Am Wolfe-Creek-Crater möchte John erstmals einen Sternschnuppen-Schauer im Timelapse ablichten. Ein schwieriges Unterfangen, das ihm bisher noch nie gelungen ist. Doch das Wetter macht ihnen Probleme: Gewitter und Regengüsse versperren ihren Weg. Am Ende chartern sie einen Hubschrauber, um den Krater doch noch rechtzeitig zu erreichen.


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3:21
VPS 03:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Sternenhimmel (2/5)

Zur dunkelsten Nacht Skandinaviens

Film von Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenDer Astrofotograf Bernd Pröschold ist weltweit auf der Suche nach möglichst unberührten Landschaften, in denen keine künstliche Beleuchtung vom Blick in die Tiefen des Alls ablenkt.

Über Europas größte Wanderdüne, Rabjerg Mile am nördlichsten Zipfel ...

Text zuklappenDer Astrofotograf Bernd Pröschold ist weltweit auf der Suche nach möglichst unberührten Landschaften, in denen keine künstliche Beleuchtung vom Blick in die Tiefen des Alls ablenkt.

Über Europas größte Wanderdüne, Rabjerg Mile am nördlichsten Zipfel Dänemarks, gelangt Pröschold nach Norwegen, nach Sølen, Røros, Hessdalen, Fosen und schließlich an den Polarkreis, wo Nordlichter die Sicht auf einen sternenklaren Himmel spektakulär bereichern.

Bernd Pröscholds magische Bilder vom Sternenhimmel über archaischen Landschaften – von Planeten, Monden, Sonnen, viele tausend Lichtjahre entfernten Galaxien – erwecken die alte Verbindung des Menschen zu den Gestirnen wieder zum Leben und verändern das Gefühl für die eigene Wirklichkeit in diesem Universum.

Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


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4:04
VPS 04:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Expedition Sternenhimmel (3/5)

Dem Universum ganz nah - Chile

Film von Hannah Leonie Prinzler

Ganzen Text anzeigenDer Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Der Film begleitet ihn auf auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles.

Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt Babak die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in ...

Text zuklappenDer Iraner Babak Tafreshi hat sich mit ganzem Herzen der Astrofotografie verschrieben. Der Film begleitet ihn auf auf seine Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles.

Mithilfe von Zeitrafferaufnahmen setzt Babak die Gestirne über einzigartigen Nachtlandschaften in Szene. Er ist ein Meister seines Faches. Seine Bilder schaffen einen magischen Dialog zwischen Himmel und Erde.

Die Atacama-Wüste gilt als die trockenste Wüste der Erde außerhalb der Polarregionen: der beste Ort der Welt, um den Sternenhimmel der Südhalbkugel zu beobachten. Babaks Aufnahmen zeigen die Milchstraße auf eine atemberaubende Weise, aber auch der Mond und die Sterne scheinen in seinen Bildern elegant übers Himmelszelt zu tanzen. Von der chilenischen Küstenstadt La Serena aus führt die Route ins Elquital – ein Ort, an dem sich in den letzten Jahren ein ganzer Tourismuszweig auf passionierte Astronomen und Sternengucker spezialisiert hat.

Von dort geht es weiter zur La-Silla-Sternwarte. Die Teleskope auf dem Berggipfel inmitten der Wüste bieten eine spektakuläre Kulisse für Babaks Aufnahmen. Babak reist weiter in noch entlegenere und dunklere Gebiete der Wüste im Norden Chiles. Er interessiert sich auch für die archäologischen Funde der Region. An vielen Orten haben die Ureinwohner der Wüste Zeichnungen im Stein hinterlassen – sogenannte Petroglyphen. Babak trifft sich mit einer chilenischen Archäologin, von der er mehr über die mythologische Bedeutung der Darstellungen und ihre Verbindung zum Sternenhimmel erfährt.

Immer höher geht es anschließend in die Anden. Babaks großes Ziel ist das ALMA-Observatorium, eine der höchstgelegenen Sternwarten der Welt, die auf 5000 Metern liegt. Die Fahrt dorthin ist nicht ungefährlich und gestaltet sich überraschend schwierig. Doch Babaks Hartnäckigkeit und sein Wille, widrigsten Umständen zu trotzen, werden am Ende belohnt.

Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


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4:47
VPS 04:45

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Expedition Sternenhimmel (4/5)

Zur Sonnenfinsternis nach Indonesien

Film von Sebastina Kentner und Johannes Backes

Ganzen Text anzeigenGernot Meiser, der "Schattenjäger", reist mit seiner Partnerin sogenannten Finsternissen hinterher: Sie fahren dorthin, wo der Mondschatten die Erde streift - von Kolumbien bis Sibirien.

Dieses Mal führt die Reise nach Indonesien. Dort soll genau das passieren, was ...

Text zuklappenGernot Meiser, der "Schattenjäger", reist mit seiner Partnerin sogenannten Finsternissen hinterher: Sie fahren dorthin, wo der Mondschatten die Erde streift - von Kolumbien bis Sibirien.

Dieses Mal führt die Reise nach Indonesien. Dort soll genau das passieren, was schon vor Jahrhunderten die Menschen erschreckte und als denkwürdiges Zeichen des Himmels gedeutet wurde: eine totale Sonnenfinsternis.

Wochenlang durchqueren die beiden Fotografen das tropische Zielgebiet Indonesien auf der Suche nach dem idealen Aussichtspunkt für das wenige Minuten andauernde Naturschauspiel. Sie werden dabei auf Java Zeuge eines Vulkanausbruches, der den Sternenhimmel mit der Milchstraße rot einfärbt, und besuchen verschiedene Hafenstädte der 17 000 indonesischen Inseln.

Sie durchstreifen Dschungel, Gewürzfarmen und Teeplantagen und landen schließlich auf einer Insel der Molukken. Hier bringen sie die einheimische Bevölkerung angesichts des Naturschauspiels am Himmel zum Innehalten und machen eine fast metaphysische, ja spirituelle Erfahrung.

Seit Anbeginn der Zeit blicken die Menschen zum Sternenhimmel auf. Die Reihe begleitet fünf Sternenfotografen auf abenteuerlichen Reisen zu den entlegensten Winkeln der Erde. Durch Wüsten, Regenwälder und Eislandschaften geht es durch fünf Kontinente zu magischen Plätzen mit sternenübersätem Nachthimmel, wie man ihn so noch nie gesehen hat.


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5:31
VPS 05:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

An deiner Seite - Tiere als Therapeuten

Film von Renate Rosbaud

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

Ganzen Text anzeigenTherapie mit Tieren kann Menschen bei Krankheiten oder einem Handicap helfen, ihre Beschwerden zu lindern. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, welche Aufgaben Tiere übernehmen können.

Therapie-Tiere geben Sicherheit, lindern Einsamkeit, spenden Trost, können ...
(ORF)

Text zuklappenTherapie mit Tieren kann Menschen bei Krankheiten oder einem Handicap helfen, ihre Beschwerden zu lindern. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, welche Aufgaben Tiere übernehmen können.

Therapie-Tiere geben Sicherheit, lindern Einsamkeit, spenden Trost, können helfen, Stress abzubauen, und entspannen Körper, Geist und Seele. Renate Rosbaud war in der Steiermark unterwegs und widmet sich in diesem Film den Aufgaben verschiedener Therapietiere.

So traf das Filmteam die 14-jährige Larissa, die dank ihres Diabetiker-Warnhundes ein fast normales Teenager-Leben führen kann. Die Dokumentation gibt auch Einblicke in die umfangreiche Ausbildung dieser Hunde, die bereits im Welpen-Alter beginnt.

Die Kinderonkologie des LKH-Graz organisiert Reitausflüge für junge Patientinnen und Patienten, die den Krebs überwunden haben und dadurch wieder das Gefühl von Freiheit und Stärke erfahren. In der neurologischen Reha im LKH Graz Süd-West werden neben der medizinischen Behandlung auch Hunde für therapeutische Zwecke eingesetzt. Darüber hinaus begleitet das Filmteam auch Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die regelmäßig an Lama-Wanderungen teilnehmen und dadurch ausgeglichener und sicherer werden. Auch bei einem Besuch von Kaninchen im Altersheim war die Kamera mit dabei.

Vor allem wenn eine verbale Kommunikation nicht oder nur schwer möglich ist, wie zum Beispiel nach Schlaganfällen oder Schädelhirntraumen, ist es eine gute Möglichkeit, mithilfe von Therapie-Tieren eine bessere Verbindung zum Menschen aufzubauen, ihm wieder mehr Gefühl für den eigenen Körper und Selbstvertrauen zu vermitteln. Diese Tiere, wie zum Beispiel der Blindenhund, sind eine Brücke, um mit anderen Menschen besser Kontakt aufnehmen zu können.


(ORF)