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Laos Wunderland

Dokumentation

Laos Wunderland

Es gibt Länder, die sich auf geheimnisvolle Weise den modernen Zeiten entziehen. Ein solches Wunderland ist Laos. Hier leuchten noch die alten Farben Indochinas, das tiefe Grün der Wälder, das reine Orange des Buddhismus, das Schwarz verwitterter Tempel.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
12.05.2020
16:00 - 16:50 Uhr

Laos bewahrt Schätze, die anderswo nur noch Erinnerung sind: Urwälder, unbestiegene Gipfel, wilde Flüsse und Tiere, die selbst die Wissenschaft nur vom Hörensagen kennt. Harald Pokieser entführt in "Universum: Laos Wunderland" Zuschauerinnen und Zuschauer in die unbekannte Welt dieses alten Landes.

Einer der zahllosen entlegenen Flussläufe auf Laos
Einer der zahllosen entlegenen Flussläufe auf Laos
Quelle: ORF/Cosmos Factory/Harald Pokieser

Eines der mystischen Tiere Laos' lebt im Mekong. Der Mekong Riesenwels ist mit bis zu drei Meter Länge und 300 Kilogramm der schwerste Süßwasserfisch der Welt. Nur wenige Menschen haben diesen Giganten jemals gesehen, die Forschung weiß fast nichts über sein Verhalten und trotzdem ist er durch Überfischung vom Aussterben bedroht. Mit Fischern, die den Wels seit Generationen jagen, begibt sich das Team auf Spurensuche nach den letzten Welsen in den Norden von Laos und zeigen spektakuläre Aufnahmen des Riesen vom Mekong.

"Universum" begleitet auch eine Expedition der Wildlife Conservation Society in die Bergwälder des Nordens, um mit Fotofallen und ferngesteuerten Kameras Tiger und Leoparden "einzufangen". Die Fotofallen haben es schließlich bewiesen: Die Schutzgebiete zählen zu Asiens letzten großen Revieren für Raubkatzen. Fünf verschiedene Tiger und einige der seltensten Raubkatzen der Welt gingen in die Fotofalle der WCS.

Auf den Wochenmärkten bekommt man nahezu alles
Auf den Wochenmärkten bekommt man nahezu alles
Quelle: ORF/Cosmos Factory/Harald Pokieser

Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: In Schluchten und an entlegenen Flussläufen tauchen immer wieder Tiere auf, die nie zuvor ein Mensch gesehen hat. Nicht unscheinbare Insekten, sondern bisher unbekannte Säugetiere: Unter anderem wurden in den vergangenen Jahren ein Wildrind, zwei Zwerghirsche, ein gestreifter Hase und ein gelbes Waldschwein entdeckt. Von ihrer Existenz gibt es meist nur indirekte Nachweise: Skelette, Hörner oder auch Teile einer Jagdbeute, die man auf Märkten in entlegenen Dörfern findet.

Trinkwasser muss mühsam herangeschafft werden
Trinkwasser muss mühsam herangeschafft werden
Quelle: ORF

Doch manchmal tappen diese Raritäten auch in eine Fotofalle, wie im Falle unserer Wissenschafter. Die "Universum"-Dokumentation zeigt Aufnahmen von Tieren, die der Welt bis vor kurzem unbekannt waren, spektakuläre Höhlen und Flüsse und die ersten Flugaufnahmen dieser unerforschten Wildnis.

Wie man sich in dieser zerklüfteten Wildnis auch ohne Satellitennavigation zurechtfinden kann, zeigen die Jäger des Akha-Volkes. Die Akha leben in entlegenen Dörfern nahe der Grenze zu China und haben sich ihre traditionelle Lebensweise noch weitgehend bewahrt.

Schroffe Gipfel erheben sich aus Urwäldern
Schroffe Gipfel erheben sich aus Urwäldern
Quelle: ORF

Ein Mal im Jahr lässt Laos in seine Seele blicken. Weniger als die Hälfte der Bevölkerung sind Buddhisten, es gibt mehr als 50 Sprachen und Volksgruppen mit unterschiedlichsten Religionen, und trotzdem feiern zum buddhistischen Neujahr alle Laoten gemeinsam ein rauschendes Fest. Wir zeigen, wo es am schönsten ist, in Luang Prapang, der alten Königstadt am Mekong.

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