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Februar 2018
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Sonntag, 28. Januar
Programmwoche 05/2018
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Existenzkampf im Handel

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Ganzen Text anzeigenDer Online-Handel wächst fulminant rund um den Globus. Allen voran der Internet-Riese Amazon. Immer mehr Einzelhändler geben auf, die Schere zwischen Groß und Klein öffnet sich weiter.

Vor allem Amazon, das weltweit größte Online-Warenhaus, bedroht den lokalen ...

Text zuklappenDer Online-Handel wächst fulminant rund um den Globus. Allen voran der Internet-Riese Amazon. Immer mehr Einzelhändler geben auf, die Schere zwischen Groß und Klein öffnet sich weiter.

Vor allem Amazon, das weltweit größte Online-Warenhaus, bedroht den lokalen Einzelhandel. Niedrige Preise, riesige Auswahl und Bequemlichkeit bescheren Amazon & Co. immer mehr Kunden und Umsatzwachstum. Und zwar nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland.

Zwei von drei Bundesbürgern erledigen ihre Einkäufe inzwischen auch online.

Sogar die französische Supermarktkette Carrefour, weltweit die Nummer zwei der Branche nach Walmart aus den USA, klagt über gähnende Leere in seinen Hypermarchés. Denn das Angebot im Internet ist inzwischen um ein Vielfaches größer.

Der Vorstoß von Amazon in den Lebensmittelhandel mit der Übernahme der amerikanischen Filialkette Whole Foods zeigt, dass die Online-Riesen jetzt auch im Ladengeschäft angreifen. Neuerdings liefert Amazon in Berlin, Potsdam und Hamburg auch frische Lebensmittel nach Hause und macht damit Rewe und Edeka Konkurrenz.

Doch der Einzelhandel fängt an, sich gegen die übermächtige Konkurrenz im Internet zu wehren. Zum Beispiel in Heilbronn. Dort haben sich Fachhändler in der Innenstadt zusammengeschlossen und selbst einen virtuellen Marktplatz aufgebaut - quasi ein Amazon für Heilbronn.

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" fragt nach Überlebensstrategien für den Einzelhandel im Kampf David gegen Goliath.


6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 28. Januar

Tele-Akademie

Prof. Dr. Matthias Winzen: Natur und Kulisse

Das Echte im Künstlichen

Ganzen Text anzeigenEine Parklandschaft ist keine Natur. Sie ist eine künstliche Darstellung von Landschaft. So wie die Landschaftsmalerei nicht unmittelbar Natur ist, sondern eine Landschaftsimagination.

In welchen Raum gehen wir, wenn wir in einen Park gehen? Wofür ist ein Park ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEine Parklandschaft ist keine Natur. Sie ist eine künstliche Darstellung von Landschaft. So wie die Landschaftsmalerei nicht unmittelbar Natur ist, sondern eine Landschaftsimagination.

In welchen Raum gehen wir, wenn wir in einen Park gehen? Wofür ist ein Park vorgesehen? Wie nutzt man ihn? Hat ein Park einen Zweck? Professor Dr. Matthias Winzen versucht, diesen Fragen am Beispiel der Lichtentaler Allee in Baden-Baden näher zu kommen.

Professor Dr. Matthias Winzen lehrt Kunstgeschichte und Kunsttheorie an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken. Er ist außerdem Direktor des Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts LA 8 in Baden-Baden.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 28. Januar

Bereit für die nächste Revolution?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenDie russische Oktoberrevolution: Sie schuf ein Weltreich, setzte utopische Energien frei, prägte das 20. Jahrhundert.

100 Jahre später stellt sich die Frage: Ist solch ein Ausbruch auch heute möglich? Wenn ja, durch welche politischen Kräfte? Und: Frisst jede ...

Text zuklappenDie russische Oktoberrevolution: Sie schuf ein Weltreich, setzte utopische Energien frei, prägte das 20. Jahrhundert.

100 Jahre später stellt sich die Frage: Ist solch ein Ausbruch auch heute möglich? Wenn ja, durch welche politischen Kräfte? Und: Frisst jede Revolution am Ende ihre Kinder? Wolfram Eilenberger spricht darüber mit Gunnar Hindrichs und Daniel Schönpflug.

Mit einem Schlag ist alles anders: Das alte System ist gestürzt, eine neue Ordnung in Kraft. Revolutionen sind Schlüsselereignisse der Geschichte. Auch das 20. Jahrhundert war reich an ihnen - ob in Russland oder China, dem Iran, der DDR oder der arabischen Welt. Was braucht es, damit sich der revolutionäre Funke entzündet? Wann scheitern Revolutionen, was lässt sie gelingen? Und welche Gestalt nähme eine kommende Revolution wohl an?

Diese Fragen erörtert Wolfram Eilenberger mit dem in Basel tätigen Philosophen Gunnar Hindrichs, Autor des Buches "Philosophie der Revolution", sowie mit dem Berliner Historiker Daniel Schönpflug, dessen jüngstes Werk dem utopischen "Kometenjahr" 1918 gewidmet ist.


10:04
VPS 10:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio
180128_jansons_in_tokio_beethoven_zyklus_teil_7_ard.rm

Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (7/9)

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7, A-Dur, op. 92

Suntory Hall, Tokio, November/Dezember 2012

Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Fernsehregie: Hisao Tonooka

Ganzen Text anzeigenIm Herbst 2012 haben Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. - Symphonie Nr. 7.

Der "Freischütz"-Komponist Carl Maria von Weber soll Beethoven "reif für's Irrenhaus" ...
(ARD/BR)

Text zuklappenIm Herbst 2012 haben Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. - Symphonie Nr. 7.

Der "Freischütz"-Komponist Carl Maria von Weber soll Beethoven "reif für's Irrenhaus" erklärt haben. So wildstürmisch tobt der Finalsatz der "Siebten" dahin, mit seinen perkussiv abgerissenen Streichfiguren und aufpeitschenden Blechbläsereinwürfen.

In krassem Kontrast dazu steht der Trauermarsch des zweiten Satzes, der sich mühevoll aufschwingt und in erdenschwerer Resignation endet.

Die Aufführungen in der berühmten Suntory Hall in Tokio sind der Maßstab des Klassik-begeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Konzertsaal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Dort gleich eine ganze Konzertreihe anbieten zu dürfen, ist sehr ungewöhnlich. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde dazu eingeladen. Es spielte im Rahmen seiner Ostasien-Tournee im Herbst 2012 an fünf Abenden unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus. Die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven wird auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen von Orchester und Chor markieren.

Die Suntory Hall bot die Kulisse für ein Beethoven-Fest ganz besonderer Klasse, das am letzten Abend in der Aufführung der "Neunten" unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten gipfelte. Mariss Jansons, seit 2003 der Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hat mit seinem Orchester zu einer energiegeladenen Interpretation gefunden. Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit.

Der "Music Pen Club Japan", die Vereinigung japanischer Musikjournalisten, verlieh eine Auszeichnung und wählte diesen Zyklus der Beethoven-Symphonien zu den besten Konzerten ausländischer Künstler in Japan im Jahr 2012.


(ARD/BR)


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10:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio
Sonntag 28. Januar

Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus (8/9)

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur, op. 93

Suntory Hall, Tokio, November/Dezember 2012

Orchester: Symphonieorchester des, Bayerischen Rundfunks

Musikalische Leitung: Mariss Jansons
Fernsehregie: Hisao Tonooka

Ganzen Text anzeigenIm Herbst 2012 haben Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. - Symphonie Nr. 8.

Es ist die humorvollste und spielfreudigste der neun Beethoven-Symphonien. Im zweiten ...
(ARD/BR)

Text zuklappenIm Herbst 2012 haben Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in Tokio den Zyklus aller neun Beethoven-Symphonien aufgeführt. - Symphonie Nr. 8.

Es ist die humorvollste und spielfreudigste der neun Beethoven-Symphonien. Im zweiten Satz wird das rasche Metrum durch einen permanenten Sechszehntel-Puls markiert, so dass man meint, durchgängig ein Metronom ticken zu hören.

Im dritten Satz "Menuetto" schlägt der Komponist hingegen einen Ton von bürgerlicher Gemütlichkeit an, den man dem Stürmer und Dränger Beethoven kaum abnehmen möchte.

Die Aufführungen in der berühmten Suntory Hall in Tokio sind der Maßstab des Klassik-begeisterten japanischen Publikums. Ein Gastspiel in diesem Konzertsaal ist für jedes bedeutende Orchester der Welt eine besondere Ehre. Dort gleich eine ganze Konzertreihe anbieten zu dürfen, ist sehr ungewöhnlich. Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde dazu eingeladen. Es spielte im Rahmen seiner Ostasien-Tournee im Herbst 2012 an fünf Abenden unter Leitung von Mariss Jansons den Beethoven-Zyklus. Die zyklische Aufführung der neun Symphonien von Ludwig van Beethoven wird auf lange Zeit einen Höhepunkt in den Annalen von Orchester und Chor markieren.

Die Suntory Hall bot die Kulisse für ein Beethoven-Fest ganz besonderer Klasse, das am letzten Abend in der Aufführung der "Neunten" unter Mitwirkung des Chors des Bayerischen Rundfunks und vier hervorragender Solisten gipfelte. Mariss Jansons, seit 2003 der Chefdirigent von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, hat mit seinem Orchester zu einer energiegeladenen Interpretation gefunden. Ein Beethoven, getragen von der Kunst eines internationalen Spitzenorchesters und eines der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit.

Der "Music Pen Club Japan", die Vereinigung japanischer Musikjournalisten, verlieh eine Auszeichnung und wählte diesen Zyklus der Beethoven-Symphonien zu den besten Konzerten ausländischer Künstler in Japan im Jahr 2012.

Redaktionshinweis: Am Sonntag, 11. Februar, um 11.20 Uhr zeigt 3sat die letzte Folge der neunteiligen Konzertreihe "Jansons in Tokio. Der Beethoven-Zyklus".


(ARD/BR)


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11:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in monoVideotext Untertitel
Sonntag 28. Januar

Der Bockerer

Spielfilm, Österreich/BRD 1981

Nach dem Bühnenstück von Peter Preses und Ulrich Becher

Darsteller:
Karl BockererKarl Merkatz
Sabine BockererIda Krottendorf
HatzingerAlfred Böhm
Dr. RosenblattHeinz Marecek
Dr. von LammKlausjürgen Wussow
GstettnerMichael Schottenberg
u.a.
Regie: Franz Antel
Länge: 101 Minuten

Ganzen Text anzeigenKarl Bockerer, Fleischhauer in der Wiener Vorstadt, muss feststellen, dass der Nationalsozialismus auch sein Leben und seine Umwelt durcheinander zu bringen beginnt.

Die Tage des Einmarsches der deutschen Truppen im Jahre 1938 bewirken Veränderungen. Doch der Bockerer ...
(ORF)

Text zuklappenKarl Bockerer, Fleischhauer in der Wiener Vorstadt, muss feststellen, dass der Nationalsozialismus auch sein Leben und seine Umwelt durcheinander zu bringen beginnt.

Die Tage des Einmarsches der deutschen Truppen im Jahre 1938 bewirken Veränderungen. Doch der Bockerer ist ein Individualist, ein Unangepasster mit scharfem Verstand und bissigem Humor. Er beginnt den passiven Widerstand, und seine Waffe ist der Spott.

Franz Antel verfilmte nach dem großen Theatererfolg "Der Bockerer" von Ulrich Becher und Peter Preses die tragische Posse, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und für den Oscar nominiert wurde. Karl Merkatz erhielt für die Darstellung des aufsässigen Karl Bockerer beim Internationalen Filmfestival Moskau (IFF Moskau) den "Großen Preis".


(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:13
VPS 13:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wintercamping - Urlaubsfreuden zwischen kalt und warm

Film von Barbara Altersberger

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigen"Im Campingurlaub lebt man die große Freiheit direkt in der Natur", lautet die einheitliche Meinung unter Campern. Und diese "Freiheit" wird auch im Winterurlaub gelebt.

Aber wie frei ist man wirklich innerhalb der Campingplatzordnung im engen Wohnwagen oder ...
(ORF)

Text zuklappen"Im Campingurlaub lebt man die große Freiheit direkt in der Natur", lautet die einheitliche Meinung unter Campern. Und diese "Freiheit" wird auch im Winterurlaub gelebt.

Aber wie frei ist man wirklich innerhalb der Campingplatzordnung im engen Wohnwagen oder Wohnmobil? Wie frei kann man sich bei Minustemperaturen im Außenbereich bewegen? Und wie viel Natur bietet ein Campingplatz vor der Wohnwagentüre?

Wintercamping wird immer luxuriöser. Der Trend geht zu den Wintercampingplätzen mit viel Komfort auf den einzelnen Standplätzen und in den Sanitär-, Wirtschafts-, Aufenthalts- und Wellnessbereichen.

Am Beispiel einiger Camper auf Wintercampingplätzen in Kärnten wird das frostige Urlaubsvergnügen von vielen Facetten beleuchtet, bis hin zu den technischen Voraussetzungen für das Wintercamping und Fahrkursen mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil.


(ORF)


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13:39
VPS 13:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio
Sonntag 28. Januar

Die Lena und der Ruf der Taiga

Film von Vasili Sarana

(aus der ARD-Reihe "Natur exclusiv")

Ganzen Text anzeigenDie Lena ist ein mächtiger Strom im Osten Sibiriens. Die Abenteurer Vasili Sarana und Riho Västrik haben sich vorgenommen, einige der Landschaften entlang des Flusses zu erkunden.

Auf ihrer Reise durch Wälder, Sümpfe und die menschenleere Taiga bis zur Quelle der ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Lena ist ein mächtiger Strom im Osten Sibiriens. Die Abenteurer Vasili Sarana und Riho Västrik haben sich vorgenommen, einige der Landschaften entlang des Flusses zu erkunden.

Auf ihrer Reise durch Wälder, Sümpfe und die menschenleere Taiga bis zur Quelle der Lena lernen sie, mit dem zu überleben, was die Wildnis ihnen bietet. Die eigentliche Reise startet im Dorf Biryulka am Oberlauf des Flusses.

Nun geht es für die zwei Abenteurer 300 Kilometer flussaufwärts - per Boot, mit Pferden und zum Schluss zu Fuß. Sie müssen Stromschnellen bewältigen, tiefe Wälder durchqueren und gefährliche Sümpfe überwinden. Dabei bekommen sie zahlreiche wilde Tiere zu sehen. Neben Fischottern und Nerzen treffen sie auf Elche und sibirische Streifenhörnchen. Und dann liegt die Taiga mit ihrer unendlichen Weite vor ihnen. Ohne die Ortskenntnisse und die Erfahrung von Einheimischen ist das Weiterkommen hier extrem schwierig.

Vasili Sarana und Riho Västrik bekommen Hilfe von Genadi vom hier lebenden Volk der Ewenken. Er begleitet die beiden wortkarg und vielleicht ein wenig abweisend, aber doch mit dem richtigen Gespür für alles, was zwei Städter in der Wildnis zum Überleben brauchen. Inzwischen können Vasili Sarana und Riho Västrik Fische fangen, essbare Pilze finden und genießbares Grünzeug einkochen. Und es gelingt ihnen tatsächlich nach einem anstrengenden Fußmarsch, die Quelle der Lena zu finden.

Doch ihr Hunger nach Unbekanntem ist noch nicht gestillt: Jetzt träumen sie von einer Begegnung mit dem Braunbären. Und dafür werden sie das in der Wildnis Erlernte brauchen können, denn so ein Treffen kann gefährlich werden.


(ARD/BR)


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14:23
VPS 14:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Die Lena und der Ruf der Arktis

Film von Vasilii Sarana

(aus der ARD-Reihe "Natur exclusiv")

Ganzen Text anzeigenDie Freunde Riho Västrik und Vassili Sarana wollen das 45 000 Quadratkilometer große Mündungsgebiet der Lena von der Insel Stolb bis zum Nordpolarmeer mit einem Schlauchboot durchqueren.

Nur dank einer Sondergenehmigung bekommen die beiden die einmalige Gelegenheit, ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDie Freunde Riho Västrik und Vassili Sarana wollen das 45 000 Quadratkilometer große Mündungsgebiet der Lena von der Insel Stolb bis zum Nordpolarmeer mit einem Schlauchboot durchqueren.

Nur dank einer Sondergenehmigung bekommen die beiden die einmalige Gelegenheit, das streng geschützte Naturschutzgebiet Lena-Ustje zu befahren. Doch die Reise über etwa 130 Kilometer auf dem mächtigsten Strom Sibiriens wird zu einer Irrfahrt.

Keine Karte zeigt den Verlauf des Flusses im sich ständig ändernden Mündungsdelta. Mit Kompass und GPS gelingt es den beiden Abenteurern nach mehreren Irrfahrten, zum Nördlichen Polarmeer zu kommen. Sie haben aber noch ein anderes, nicht weniger ehrgeiziges Ziel. Es ist spiritueller Natur: Sie wollen sich in der Weite verlieren und so zu sich selbst finden.

Zu Beginn des sibirischen Frühlings im Mai treffen Riho Västrik und Vassili Sarana auf die charakteristische Tier- und Pflanzenwelt der sibirischen Tundra. Ganze zwei Monate dauert hier die Vegetationszeit. Der Generationswechsel muss innerhalb dieses Zeitraums abgeschlossen sein. Alle Lebewesen sind deshalb in höchster Eile. Balzen, brüten, die Jungen großpäppeln und dann noch schnell ein ausreichendes Fettpolster anlegen, bevor wieder der dunkle arktische Winter Einzug in der Tundra hält.

Am Ende ihrer Reise treffen die beiden Freunde auf ein Tier, dem sie auf keinen Fall begegnen wollten. Es ist der Herrscher der Arktis, das größte Landraubtier der Erde: der Eisbär.


(ARD/BR)


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15:07
VPS 15:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Reich der Zwergmenschen

Die Kimyal von Neuguinea

Film von Roland Garve und Andreas K. Richter

Ganzen Text anzeigenDie Zwergmenschen auf Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 140 Zentimetern sind die Kimyal noch kleiner als die afrikanischen Pygmäen.

Trotz Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie Zwergmenschen auf Neuguinea sind die kleinsten Menschen der Welt. Mit einer Größe von höchstens 140 Zentimetern sind die Kimyal noch kleiner als die afrikanischen Pygmäen.

Trotz Epidemien, hoher Kindersterblichkeit und Stammesfehden nimmt die Bevölkerungszahl zu. Heute gibt es etwa 1000 Stammesmitglieder. Sie wohnen in Dörfern mit etwa 40 bis 150 Bewohnern im südöstlichen Ausläufer des zentralen Hochgebirges von West-Neuguinea.

In den höheren Regionen leben stets die kleinsten Stammesmitglieder. Hier oben, fernab von Missionseinflüssen, ist der Alltag der Kimyal noch streng traditionell. Seit frühester Kindheit klettern sie mehr als andere Papuastämme barfuß im Gebirge. Deshalb haben sich ihre Füße bestens an die extreme Umwelt angepasst, was am großen Abstand zwischen großer und mittlerer Zehe erkennbar ist. Das ermöglicht der großen Zehe eine Greiffunktion, eine Eigenschaft, die bei den Europäern nur für sehr kurze Zeit bei Neugeborenen vorhanden ist und dann verloren geht.

Ein gesellschaftlicher Höhepunkt im Leben eines Bergpygmäen ist das Schweinefest. Wie der Name schon sagt, spielen Schweine hierbei eine große Rolle. Die Tiere dienen sogar als Wärmespender in kalten Nächten, in denen die Kimyal mit ihnen das Nachtlager teilen. Besitzt ein junger Mann Schweine, darf er heiraten.

Der Film begleitet einige Männer bei der Jagd mit Pfeil und Bogen und beim Fangen von Paradiesvögeln, beim Bau einer neuen Brücke aus Rohrgeflecht und beim Feiern des Schweinefestes zur Beendigung eines Konfliktes.


(ARD/NDR)


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15:51
VPS 15:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Dschungelkind

Spielfilm, Deutschland 2013

Darsteller:
Sabine Kuegler (als Kind)Stella Kunkat
Vater KlausThomas Kretschmann
Mutter DorisNadja Uhl
SabineSina Tkotsch
Christian (als Kind)Tom Hoßbach
u.a.
Regie: Roland Suso Richter
Länge: 159 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer deutsche Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler beschließt 1979, mit seiner Frau, der Krankenschwester Doris, und seinen heranwachsenden Kindern in den Dschungel von West-Papua zu ziehen.

Er möchte die Sprache und Gebräuche des steinzeitlich lebenden ...
(ARD)

Text zuklappenDer deutsche Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler beschließt 1979, mit seiner Frau, der Krankenschwester Doris, und seinen heranwachsenden Kindern in den Dschungel von West-Papua zu ziehen.

Er möchte die Sprache und Gebräuche des steinzeitlich lebenden Eingeborenenstammes der Fayu studieren. Am Rande des Eingeborenendorfes beziehen die Kueglers ein Haus. Doch nicht jedes Familienmitglied ist von den neuen Lebensumständen angetan.

Während die achtjährige Sabine ihren Vater für seinen Mut bewundert, das Unbekannte zu erforschen, tut sich Judith, Sabines ältere Schwester, schwer mit einem Leben "wie in der Steinzeit", bei dem verschimmelte Kleidung, Insektenplagen und exotische Speisen an der Tagesordnung sind.

Auch Mutter Doris fällt es nicht leicht, sich an die fremden Verhaltensregeln und Rituale zu gewöhnen. Klaus' Devise lautet: sich auf keinen Fall in die Belange der Fayu einzumischen. Nur so scheint ein friedliches Miteinander möglich. Denn den Fayu eilt ein grausamer Ruf voraus.

Schließlich aber gelingt es den Kueglers, von den Eingeborenen nicht nur als geduldete Besucher, sondern als Freunde anerkannt zu werden. Selbst die Anwesenheit des jungen Auri vom verfeindeten Stamm der Irigre, den die Familie gegen großen Widerstand bei sich aufnahm, wird nun akzeptiert. Für Sabine gewinnt Auri zunehmend an Bedeutung. Die gegenseitige Sympathie zwischen den beiden Heranwachsenden ist unübersehbar.

Als Sabine eine Reise ins ferne Deutschland antritt, erlebt sie viele schöne, besondere Momente in der winterlichen - fremden - Heimat. Doch sie merkt auch schnell, dass ihr die Sitten und Gebräuche der Fayu längst viel näher sind als das Leben in der Zivilisation. Mit den Jahren entwickelt sie sich zu einer jungen, selbstständigen Frau.

Auch ihre Neigung zum inzwischen erwachsenen Auri geht längst über eine reine Schwester-Bruder-Liebe hinaus, was Vater Klaus und seine Gattin Doris, die im Dorf ein Hospital gegründet hat, besorgt zur Kenntnis nehmen. Denn sie wissen: Irgendwann wird das scheinbar sorglose Leben in der Wildnis West-Papuas für ihre Tochter ein Ende haben.

Als Auri eines Tages an Tuberkulose erkrankt und an den Folgen der Krankheit stirbt, verwandelt sich Sabines persönliches Paradies in einen verzweifelten Albtraum, dem sie entfliehen muss. Ende 1989 geht sie nach Deutschland, um auf einem Eliteinternat Ablenkung zu finden und neu anzufangen. Doch die Erinnerung an das Vergangene lässt sie nicht los: Sabine muss eine Entscheidung für ihr Leben treffen.

2005 veröffentlichte Sabine Kuegler ihr autobiografisches Buch "Dschungelkind", das von ihren frühen Erlebnissen in der Wildnis West-Papuas zwischen 1979 und 1989 berichtet und schnell zum Bestseller avancierte. Trotz des abenteuerlichen Inhalts zeichnen sich Kueglers Kindheitserinnerungen durch einen ungeschönten, reflektierenden Blick aus, und nach dieser Devise ging auch der mit schwierigen authentischen Stoffen vertraute Regisseur Roland Suso Richter vor, als er sich an deren Verfilmung wagte: Vorwiegend in Malaysia gedreht, gelingt es dem intensiven Drama auf unspekulative Weise, die Begegnung zweier sich fremder Kulturen nachvollziehbar zu machen.

Großen Anteil daran hat auch die großartige Besetzung, bei der neben den erfahrenen Profis Thomas Kretschmann und Nadja Uhl vor allem Stella Kunkat und Sina Tkotsch in den Rollen der jungen und der später erwachsenen Sabine Kuegler herausstechen.


(ARD)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 28. Januar

Traumgärten am Kap -

Mit dem Biogärtner in Südafrika

Film von Marion Baumgartner

Moderation: Karl Ploberger

Ganzen Text anzeigenGartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.

Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein ...
(ORF)

Text zuklappenGartenspezialist Karl Ploberger nimmt mit auf eine einzigartige Reise in die Kap-Provinz in Südafrika. Das Land ist vor allem wegen seiner einzigartigen Pflanzenwelt bekannt.

Ploberger besucht den berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch", zwei Weingüter, ein Sozialprojekt, eine Gemüse- und Obstplantage sowie das historische Garten-Denkmal "Old Nectar". Ein abwechslungsreicher Streifzug durch die südafrikanische Flora.

Auf der einen Seite der Atlantische Ozean, auf der anderen Seite der Indische - ein Land, umspült von zwei Weltmeeren. Aber nicht nur deswegen ist Südafrika für Gartenfreunde so interessant, sondern vor allem auch wegen der einzigartigen Vegetation.

Im südlichsten Land Afrikas findet Ploberger nicht nur die wild wachsende Pelargonie, die bei uns als Balkonblume sehr beliebt ist, sondern auch die Protea, auch bekannt als "Kap-Rose", die Nationalblume Südafrikas. "Fynbos" ist der wissenschaftliche Überbegriff für das vorherrschende Ökosystem, in dem neben den Proteen vor allem Erika und Seilgrasgewächse gedeihen. Viele dieser Pflanzen sind endemisch, sie wachsen also nur in diesem Teil der Erde.

Die Gartenreise beginnt im berühmten Botanischen Garten "Kirstenbosch" mit einer der größten Sammlungen dort heimischer Arten. Eine der Pflanzen hat sogar einen Bezug zu Österreich - sie heißt "Weltwitschie" und wurde nach ihrem Entdecker, einem Kärntner Botaniker, benannt.

An Wein kommt man in Südafrika nicht vorbei. Einige der Weingüter haben auch herrliche, üppig blühende Gärten. Ploberger stattet den Weingütern "Vergelegen" und "Rustenberg" einen Besuch ab. "The Old Nectar" wird ein Garten genannt, der die Auszeichnung "Nationales Historisches Denkmal" trägt. Im Sozialprojekt "Edith Stephens Park" werden auch Bildungsprogramme für die ärmere Bevölkerungsschicht angeboten. In den "Babylonstoren", einem wahren Paradies mit Obst, Gemüse und Kräutern, die hier streng biologisch gezogen werden, endet Plobergers Gartenreise.

Ein bisschen Sightseeing darf natürlich auch nicht fehlen: Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung sind Pflicht auf jeder Südafrika-Reise.


(ORF)


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Koalitionsverhandlungen gehen weiter
Es geht um Bildung und Migration

Russischer Oppositionsführer in Haft
Landesweite Demos gegen Kreml-Politik

Triumph für Roger Federer
20. Sieg in Grand-Slam-Turnier


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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Verpackung der Zukunft - die Zukunft der Verpackung

Film von Sibylle Tiessen

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenVerpackungen haben ein schlechtes Image. Die Verbraucher nehmen sie meist erst wahr, wenn sie den Mülleimer füllen. Ein "NZZ Format" über die neuesten Trends auf dem Verpackungsmarkt.

Kunststoffproduzierende Bakterien, interaktive Folien und intelligente Schachteln: ...

Text zuklappenVerpackungen haben ein schlechtes Image. Die Verbraucher nehmen sie meist erst wahr, wenn sie den Mülleimer füllen. Ein "NZZ Format" über die neuesten Trends auf dem Verpackungsmarkt.

Kunststoffproduzierende Bakterien, interaktive Folien und intelligente Schachteln: Die unscheinbare Schutzhülle wird in Zukunft mehr Funktionen übernehmen, als man sich heute vorstellen kann: Smart Packaging ist einer der großen Trends.

Wissenschaftler versuchen ständig, die perfekten Verpackungen zu entwickeln, die Ansprüchen in punkto Nachhaltigkeit, Bequemlichkeit und Sicherheit genügen.

Die Dokumentation geht der Frage nach, was Verpackungen in Zukunft leisten können und sollen. Und: Kann man vielleicht sogar ohne sie auskommen?


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19:41
VPS 19:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 28. Januar

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Drakensberge - uKhahlamba, Südafrika

Drachen, Regenmacher und die Macht der Götter

Film von Rüdiger Lorenz und Faranak Djalali

Ganzen Text anzeigenDie Drakensberge haben viele Namen. Die Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

"uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie Drakensberge haben viele Namen. Die Europäer dachten bei dem zackigen, alles überragenden Basaltmassiv wohl zuerst an Drachen. Seit 2000 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe.

"uKhahlamba", eine "Barriere aus Speeren", sahen die Zulu in der 250 Kilometer langen Felsmauer. Das "Dach Südafrikas", zwischen Johannesburg und Durban gelegen, ist so hoch, dass Regenwolken an ihm hängen bleiben und eine fruchtbare Landschaft erblüht.

Im Kamberg Naturreservat 1000 Meter tiefer befindet sich ein heiliger Ort: eine Höhle, über die ein Wasserfall stürzt. 500 Meter höher öffnet sich ein mächtiger Bergüberhang in eine weite Landschaft. Dort findet man Felszeichnungen der Ureinwohner. Ihr wichtigstes Jagdtier war die Elenantilope, die heute fast ausgestorben ist.

Im "Giants Castle"-Naturpark leben die letzten Exemplare. Heute ist das UNESCO-Naturerbe der Drakensberge nicht mehr bedroht. Die südafrikanische Regierung hat erkannt, dass eine intakte Natur mehr bringt als eine zerstörte.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy Hour

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Berliner Kulturbrauerei, Januar 2018

Regie: Axel Ludewig

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenSatire mit Sebastian Pufpaff und Gästen. Heute mit Tobias Mann, Abdelkarim, Lisa Eckhart, Andreas Rebers und dem Duo "Suchtpotenzial".

Endlich wieder Happy Hour! Die Satireshow aus der Berliner Kulturbrauerei geht in die nächste Runde. Kabarettist und Moderator ...

Text zuklappenSatire mit Sebastian Pufpaff und Gästen. Heute mit Tobias Mann, Abdelkarim, Lisa Eckhart, Andreas Rebers und dem Duo "Suchtpotenzial".

Endlich wieder Happy Hour! Die Satireshow aus der Berliner Kulturbrauerei geht in die nächste Runde. Kabarettist und Moderator Sebastian Pufpaff präsentiert Stars und Nachwuchskünstler aus Kabarett und Comedy, Poetry-Slam und Musik.

Für feine Satire und gehobenen Unfug sorgen heute:

Tobias Mann, der mit kabarettistisch gewagten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet ist.

Abdelkarim, zwar gefangen in multiplen Identitäten, aber nach eigenen Angaben auf jeden Fall Deutschlands "Staatsfreund Nr. 1".

Lisa Eckhart, Österreichs "Grande Dame Terrible" und die satirische Antwort auf alle Fragen, die sich bislang niemand zu stellen wagte.

Andreas Rebers, der ewig junge Altmeister des gepflegten Wahnsinns. Gerade hat er 60. Geburtstag gefeiert, auf der Bühne bildet "Amen" den furiosen Abschluss seiner Trilogie des Glaubens.

Suchtpotenzial, das Liedermacherinnen-Duo, das mit dem "Alko-Pop" ein eigenes Genre kreiert hat. "Lieder" klingt aber auch viel zu harmlos für das, was die beiden auf der Bühne raushauen.


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21:01
VPS 21:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Mathias Tretter: Pop

3sat-Zelt Mainz, September 2017

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenPop regiert die Welt, jeder kann es schaffen: vom Amateur zum Superstar, Internet-Phänomen oder US-Präsidenten. Zeit für den Kabarett-Profi, dagegenzuhalten: Willkommen bei Mathias Tretter!

15 Minuten Ruhm sagte Andy Warhol einst jedem Menschen voraus. Längst hat ...

Text zuklappenPop regiert die Welt, jeder kann es schaffen: vom Amateur zum Superstar, Internet-Phänomen oder US-Präsidenten. Zeit für den Kabarett-Profi, dagegenzuhalten: Willkommen bei Mathias Tretter!

15 Minuten Ruhm sagte Andy Warhol einst jedem Menschen voraus. Längst hat die Realität seine Prophezeiung überholt. Aus den 15 Minuten sind 140 Zeichen geworden, Ruhm bemisst sich in Klicks, und jeder kann es schaffen - egal wohin.

Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, Populisten erobern Europa, im Weißen Haus sitzt ein Selfmade-Politiker. Das Zeitalter des
Amateurs ist da, oder wie Mathias Tretter sagt: Dilletanz auf dem Vulkan.

Höchste Zeit für einen Kabarett-Profi, dagegenzuhalten! Mathias Tretter stellt dabei erstaunt fest: Expertise macht verdächtig. Wer etwas weiß, hat auch etwas zu verbergen. Wer sich auskennt, gehört zum „Establishment“ oder gar zur „Lügenpresse“. Einst kaschierte man seine Mängel, heutzutage versteckt man besser seine Fähigkeiten. Für komplexe Gedanken hat niemand mehr Zeit – eine immer kompliziertere Welt schreit nach immer einfacheren Lösungen.

So leicht kommt man bei Mathias Tretter nicht davon. Der Franke mit Wahlheimat Leipzig geht gedanklich am liebsten dorthin, wo es wehtut. In seinem brandneuen Soloprogramm widmet er sich dem Irrsinn der postdemokratischen Gesellschaft von Pop bis Populismus. Polemisch, komisch, aktuell, unterhaltsam und klug.


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21:47
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Sherlock - Die Hunde von Baskerville

(Sherlock - The Hounds of Baskerville)

Spielfilm, Großbritannien 2011

Darsteller:
Sherlock HolmesBenedict Cumberbatch
Dr. John WatsonMartin Freeman
Mrs. HudsonUna Stubbs
Detective Inspector LestradeRupert Graves
Mycroft HolmesMark Gatiss
u.a.
Regie: Paul McGuigan
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenSherlock Holmes ist dank Nikotinentzug und mangelnder Fälle gereizt und tödlich gelangweilt. Da kommt die verrückte Geschichte von Henry Knight über eine Bestie in Dartmoor gerade recht.

Henry musste als kleiner Junge erleben, wie sein Vater in den Sümpfen von ...
(ARD)

Text zuklappenSherlock Holmes ist dank Nikotinentzug und mangelnder Fälle gereizt und tödlich gelangweilt. Da kommt die verrückte Geschichte von Henry Knight über eine Bestie in Dartmoor gerade recht.

Henry musste als kleiner Junge erleben, wie sein Vater in den Sümpfen von Dartmoor zerfleischt wurde. Die Hintergründe der Attacke blieben ungeklärt, das blutrünstige Tier wurde nie aufgespürt. 20 Jahre später leidet Henry noch immer unter einem schweren Trauma.

Um endlich Klarheit über die damaligen Ereignisse zu bekommen und seine Ängste zu überwinden, bittet er Holmes und Dr. Watson um Hilfe. Die beiden wittern eine spannende Herausforderung und machen sich umgehend auf den Weg ins ländliche Dartmoor. Der mysteriöse Hund ist in der Region längst zu einer schaurigen Legende geworden, die zahlreiche Touristen anlockt.

Nicht weniger unheimlich erscheint die streng gesicherte Baskerville Militäranlage, die ein geheimes Forschungslabor beherbergt. Mit einer waghalsigen Hochstapelei verschaffen die zwei Spürnasen sich Zugang zu dem Areal. Sherlock ahnt, dass er hier der Lösung des rätselhaften Falls auf die Spur kommen könnte. Allerdings gibt es Personen, die keinerlei Interesse an seinen Schnüffeleien haben. Bald wird Holmes bei einem nächtlichen Ausflug ins Moor selbst mit der grauenerregenden Bestie konfrontiert - ein Erlebnis, das den sonst so abgebrühten Mann in panische Angstzustände versetzt. Auch Henry fühlt sich immer stärker von der Bestie verfolgt und droht, dem Wahnsinn zu verfallen. Mit aller Kraft kämpft Sherlock gegen seine Ängste an und versucht, Herr seiner Sinne und seines Verstandes zu bleiben. Erst als es schon fast zu spät ist, beginnt er das grausame Komplott zu durchschauen.

"Die Hunde von Baskerville", die fünfte Folge der britischen Krimireihe "Sherlock", modernisiert auf clevere Weise die wohl berühmteste Kriminalgeschichte von Sir Arthur Conan Doyle. Drehbuchautor Mark Gatiss, der auch Sherlocks Bruder Mycroft verkörpert, adaptiert die Geschichte als moderne Horrorstory mit überraschender Schlusspointe. Besondere Spannung zieht er aus dem Kniff, dass Sherlock Holmes' Genialität diesmal in puren Wahnsinn zu kippen droht. Benedict Cumberbatch ("Dame, König, As, Spion") und Martin Freeman ("Der Hobbit") spielen das unschlagbare Ermittler-Duo Holmes & Watson mit eigenwilligem Charme und einem trockenem Humor, dem man sich nur schwer entziehen kann.


(ARD)


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23:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionDolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Sherlock - Der Reichenbachfall

(Sherlock - The Reichenbach Fall)

Spielfilm, Großbritannien 2011

Darsteller:
Sherlock HolmesBenedict Cumberbatch
Dr. John WatsonMartin Freeman
Mrs. HudsonUna Stubbs
Detective Inspector LestradeRupert Graves
Mycroft HolmesMark Gatiss
Jim MoriartyAndrew Scott
Regie: Toby Haynes
Länge: 89 Minuten

Ganzen Text anzeigenWährend Sherlock Holmes zu einem regelrechten Medienstar avanciert, bereitet seine Nemesis Moriarty einen teuflischen Plan vor: Er führt drei spektakuläre Coups auf einmal durch.

Er dringt ungehindert in die Schatzkammer der britischen Kronjuwelen ein und öffnet ...
(ARD)

Text zuklappenWährend Sherlock Holmes zu einem regelrechten Medienstar avanciert, bereitet seine Nemesis Moriarty einen teuflischen Plan vor: Er führt drei spektakuläre Coups auf einmal durch.

Er dringt ungehindert in die Schatzkammer der britischen Kronjuwelen ein und öffnet von dort per Fernsteuerung den Tresor der Bank von England sowie sämtliche Zellen eines Gefängnisses. Nach dieser Machtdemonstration verlangt er nach Sherlock und lässt sich verhaften.

Obwohl die Beweislage eindeutig ist und Holmes vor Gericht eine flammende Aussage macht, wird Moriarty von den Geschworenen freigesprochen - nur um kurz darauf erneut zuzuschlagen: Diesmal entführt er die beiden Kinder eines Botschafters. Zwar findet Sherlock dank seiner genialen Kombinationsgabe schnell das Versteck der Kinder, aber genau das gehört zum Plan seines Widersachers.

Geschickt führt Moriarty die Polizei auf die falsche Fährte und lässt es aussehen, als habe Holmes die Entführung selbst fingiert, um erneut als Retter in der Not zu erscheinen. Aber als sein alter Freund Inspector Lestrade ihn schweren Herzens verhaften lässt, widersetzt Holmes sich und flüchtet mit Dr. Watson als vermeintlicher Geisel. Von der Polizei gejagt, müssen die beiden Moriarty auf eigene Faust dingfest machen. In den Medien und bei der Bevölkerung wird Holmes als krimineller Scharlatan verteufelt. Damit hat Moriarty eines seiner Ziele erreicht. Zufrieden gibt er sich allerdings nicht. Er droht mit grausamen Bluttaten, die nur auf eine Weise verhindert werden können: durch den Selbstmord von Sherlock Holmes.

In "Sherlock - Der Reichenbachfall", der clever modernisierten Adaption der Kriminalgeschichte von Sir Arthur Conan Doyle, versucht der geniale Schurke Moriarty, seinen Erzfeind Sherlock in jeder Hinsicht zu vernichten - was ihm tatsächlich zu gelingen scheint. Das Drehbuch des wendungsreichen Krimis stammt von dem renommierten Theaterautor Steve Thompson. Neben Benedict Cumberbatch ("Dame, König, As, Spion") und Martin Freeman ("Der Hobbit") als Holmes und Watson ist Rupert Graves ("V wie Vendetta") als Inspector Lestrade zu sehen.


(ARD)


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0:44
VPS 00:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioDolby-Digital AudioVideotext Untertitel

Don - The King is back

Spielfilm, Indien/Deutschland 2011

Darsteller:
DonShah Rukh Khan
RomaPriyanka Chopra
AyeshaLara Dutta
MalikOm Puri
VardhaanBoman Irani
SameerKunal Kapoor
u.a.
Regie: Farhan Akhtar
Länge: 129 Minuten

Ganzen Text anzeigenIn Asien ist der aus Malaysia stammende Gangsterkönig Don bereits die unangefochtene Nummer Eins der Unterwelt. Nun will er den Drogenmarkt Europas unter seine Kontrolle bringen.

Da er direkt an der Produktionsquelle sitzt, kann er seinen Konkurrenten mit billigem ...
(ARD)

Text zuklappenIn Asien ist der aus Malaysia stammende Gangsterkönig Don bereits die unangefochtene Nummer Eins der Unterwelt. Nun will er den Drogenmarkt Europas unter seine Kontrolle bringen.

Da er direkt an der Produktionsquelle sitzt, kann er seinen Konkurrenten mit billigem Stoff die Abnehmer streitig machen. Den Bossen des europäischen Drogenkartells gefällt das natürlich gar nicht: Ein Killerkommando soll den machtgierigen Rivalen ausschalten.

Aber der Versuch, Don in einen Hinterhalt zu locken, misslingt. Einmal mehr kann er sich den Weg freischießen. Zurück in Malaysia wird er prompt von Inspector Malik und seiner Lieblingsfeindin, der Interpol-Agentin Roma, verhaftet. So einfach aber lässt ein Mann wie Don sich nicht in Ketten legen: Gemeinsam mit seinem einstigen Rivalen Vardhaan flüchtet er aus dem Gefängnis und setzt sich nach Zürich ab. Von dort gelangen die beiden nach Berlin, wo Don mit einem eigens zusammengestellten Team einen tollkühnen Coup durchziehen will: Druckplatten für Euronoten stehlen.

Die Durchführung dieser ausgeklügelten Aktion erweist sich für den gewieften Supergangster allerdings als echte Herausforderung. Denn nicht nur Verräter in seiner Crew machen ihm das Leben schwer, sondern auch Roma, die ihm bis nach Berlin gefolgt ist. So entspinnt sich in der deutschen Hauptstadt ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem bis zum überraschenden Schluss unklar bleibt, wer der Jäger und wer der Gejagte ist.


(ARD)


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2:53
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 28. Januar

Oben ist es still

Spielfilm, Deutschland/Niederlande 2012

Darsteller:
HelmerJeroen Willems
VaterHenri Garcin
HenkMartijn Lakemeier
u.a.
Regie: Nanouk Leopold
Länge: 87 Minuten

Ganzen Text anzeigenEin 50-jähriger Landwirt lebt mit seinem alten Vater allein im Haus. Je schwächer dieser wird, um so stärker fühlt er sich. Zum ersten Mal kommt er seinen eigenen Bedürfnissen nach.

Helmer gestaltet das Elternhaus nach seinem Geschmack um, den Vater verfrachtet er ...

Text zuklappenEin 50-jähriger Landwirt lebt mit seinem alten Vater allein im Haus. Je schwächer dieser wird, um so stärker fühlt er sich. Zum ersten Mal kommt er seinen eigenen Bedürfnissen nach.

Helmer gestaltet das Elternhaus nach seinem Geschmack um, den Vater verfrachtet er in die erste Etage. Und er stellt einen jungen Knecht ein. - Stiller, eindringlicher Film von Nanouk Leopold.

Helmer ist ein friesischer Bauer, sein Vater ein verbitterter alter Mann, der sich immer noch regelmäßig darüber beklagt, dass damals von seinen beiden Söhnen der falsche gestorben ist. Helmer hält allein den kleinen Hof in Schuss, kümmert sich um die Schafe und die Kühe. Nur mit wenigen Menschen pflegt Helma eine Beziehung: Mit seiner Nachbarin Ada und ihren beiden Söhnen verbindet ihn eine leise Freundschaft. Zu dem Fahrer der Molkerei, der jeden Tag die Milch abholt, fühlt er sich hingezogen, traut sich aber nicht, offen auf ihn zuzugehen. Als ihm der Vater nicht mehr im Nacken sitzt, wagt es Helmer, die Richtung seines Lebens leicht zu korrigieren. Er renoviert das Zimmer seines toten Bruders und entschließt sich, den Teenager Henk als Knecht einzustellen. Die Präsenz des Jungen auf dem Hof ist der erste Schritt zu einer Art Erwachen aus einem langen Schlaf.


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4:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 28. Januar

Blind Dates

Spielfilm, Georgien 2013

Darsteller:
SandroAndro Sakhvarelidze
MananaIa Sukhitashvili
IvaArchil Kikodze
TengoVakhtang Chachanidze
Vater-péreKakhi Kavsadze
u.a.
Regie: Levan Koguashvili
(Georgische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Ganzen Text anzeigenEin Mann und eine Frau treffen aufeinander, aus der Begegnung entsteht ein Funke, der Liebe und Leidenschaft entzündet. Doch die Frau ist verheiratet. Ihr Liebhaber gerät in die Bredouille.

Noch nie habe er sich bei einem Menschen so geborgen gefühlt, gesteht der ...

Text zuklappenEin Mann und eine Frau treffen aufeinander, aus der Begegnung entsteht ein Funke, der Liebe und Leidenschaft entzündet. Doch die Frau ist verheiratet. Ihr Liebhaber gerät in die Bredouille.

Noch nie habe er sich bei einem Menschen so geborgen gefühlt, gesteht der
40-jährige Sandro und bietet Manana ein Leben an seiner Seite. Doch so unverhofft sie einander begegnen, so verhängnisvoll bricht die Realität über sie herein.

Mananas Ehemann Tengo wird in einigen Tagen aus dem Gefängnis entlassen. Rasend vor Eifersucht, hatte er einen vermeintlichen Nebenbuhler gewaltsam ausgeschaltet. Der Zufall will es, dass sich Tengo nach seiner Entlassung Sandro anvertraut, der sich plötzlich im Strudel des Geschehens wiederfindet.

Levan Koguashvilis Spielfilm "Blind Dates" erhielt 2014 beim Festival des mittel- und osteuropäischen Films "goEast" in Wiesbaden den Preis für die beste Regie.