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November 2017
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Mittwoch, 11. Oktober
Programmwoche 41/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenEröffnung Frankfurter Buchmesse
Gespräch mit Iris Radisch

Frankreich lesen
Kulturzeit erkundet das Gastland der Frankfurter Buchmesse

Michael Hanekes "Happy End"
Die Momentaufnahme einer großbürgerlichen Industriellenfamilie in ...

Text zuklappenEröffnung Frankfurter Buchmesse
Gespräch mit Iris Radisch

Frankreich lesen
Kulturzeit erkundet das Gastland der Frankfurter Buchmesse

Michael Hanekes "Happy End"
Die Momentaufnahme einer großbürgerlichen Industriellenfamilie in Calais

Papierkunst von Georgia Russel
Kunstverein Ludwigsburg, bis 24. November

Liam Gallagher
"As You Were"


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Likör mit Schuss
Eine "besorgniserregende Trefferquote" für Fipronil in Ei-Produkten

Dem Laser hinterher
Blitze folgen dem Weg, den ein Laserstrahl vorgibt

Wolken
Zehn Gattungen und unendlich viele "Ausprägungen"


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenEröffnung Frankfurter Buchmesse
Gespräch mit Iris Radisch

Frankreich lesen
Kulturzeit erkundet das Gastland der Frankfurter Buchmesse

Michael Hanekes "Happy End"
Die Momentaufnahme einer großbürgerlichen Industriellenfamilie in ...

Text zuklappenEröffnung Frankfurter Buchmesse
Gespräch mit Iris Radisch

Frankreich lesen
Kulturzeit erkundet das Gastland der Frankfurter Buchmesse

Michael Hanekes "Happy End"
Die Momentaufnahme einer großbürgerlichen Industriellenfamilie in Calais

Papierkunst von Georgia Russel
Kunstverein Ludwigsburg, bis 24. November

Liam Gallagher
"As You Were"


9:47
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Likör mit Schuss
Eine "besorgniserregende Trefferquote" für Fipronil in Ei-Produkten

Dem Laser hinterher
Blitze folgen dem Weg, den ein Laserstrahl vorgibt

Wolken
Zehn Gattungen und unendlich viele "Ausprägungen"


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Anne Will

Zwischen Mitte und rechter Flanke - Wohin steuert

Merkel Deutschland?

Ganzen Text anzeigenAnnegret Kramp-Karrenbauer, CDU
Ministerpräsidentin des Saarlandes

Hans-Peter Friedrich, CSU
Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Gregor Gysi

Robin Alexander
WELT-Journalist und Buchautor

Katarina Barley, ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenAnnegret Kramp-Karrenbauer, CDU
Ministerpräsidentin des Saarlandes

Hans-Peter Friedrich, CSU
Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Gregor Gysi

Robin Alexander
WELT-Journalist und Buchautor

Katarina Barley, SPD
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


(ARD/NDR)


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11:18
VPS 11:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 11. Oktober

Vom Wert des Erinnerns

Ein Porträt von Hanno Loewy

Film von Bernd Seidl

Ganzen Text anzeigenEin Museum müsse "ein guter Ort zum Streiten" sein, sagt der Literaturwissenschaftler Dr. Hanno Loewy. Spuren der Vergangenheit sieht er als Anstoß zum Nachdenken über die Gegenwart.

Der gebürtige Frankfurter widmet sich der Erinnerung. In seiner hessischen Heimat ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenEin Museum müsse "ein guter Ort zum Streiten" sein, sagt der Literaturwissenschaftler Dr. Hanno Loewy. Spuren der Vergangenheit sieht er als Anstoß zum Nachdenken über die Gegenwart.

Der gebürtige Frankfurter widmet sich der Erinnerung. In seiner hessischen Heimat hat er das Fritz-Bauer-Institut aufgebaut, das sich mit Erinnerungskultur um den Holocaust beschäftigt. Heute lebt er in Vorarlberg und ist Direktor des Jüdischen Museums in Hohenems.

In der ehemaligen Villa der Familie Rosenthal in Hohenems ist jetzt das jüdische Museum untergebracht. Dort zeugen die "übrig geblieben" Gegenstände von der Lebenswirklichkeit von Juden als Minderheit mit Migrationshintergrund, von grenzüberschreitenden Netzwerken schon vor dem Zeitalter der Globalisierung. Die gesammelten Stücke erzählen nicht nur vom Alltag jüdischer Familien in der Vergangenheit, sie schlagen auch eine Brücke in die Gegenwart.

Der Publizist und Literaturwissenschaftler Dr. Hanno Loewy, Jahrgang 1961, studierte in Frankfurt am Main und in Konstanz. Seit 1982 ist er als Ausstellungsmacher in den Jüdischen Museen Frankfurt und Berlin tätig. Er ist zudem Präsident der Vereinigung Europäischer Jüdischer Museen. Loewy ist ein streitbarer Mann. 2009 kritisierte er die fremdenfeindlichen Töne im Wahlkampf der österreichischen FPÖ in Vorarlberg. Daraufhin sah er sich mit antisemitischen Äußerungen konfrontiert, die regierende ÖVP kündigte die Koalition mit der FPÖ im Land auf.

Hanno Loewy hält gerade in einer Zeit das Erinnern hoch, die sich mit dem Erinnern schwer tut und zugleich hin- und hergerissen ist zwischen Nostalgie und Zukunftsangst. Erinnern sieht er als "Investition einer Gesellschaft in die eigene Zukunft" - das Museum sei ein Ort, der "Ressourcen aus der Vergangenheit für drängende Fragen der Gegenwart" zur Verfügung stelle. Und so dreht sich bei ihm alles ums Sammeln, Erinnern - und um die Zukunft.


(ARD/SWR)


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11:33
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 11. Oktober

Rund - na und ...?

Frauen und ihr Körper

Film von Claudia Riemer

Ganzen Text anzeigenFast jede Frau vergleicht sich mit Körpern und Gesichtern aus Mode, Werbung, Film und Popkultur. Warum wollen wir alle aussehen wie die vermeintlichen Stilikonen unserer Welt?

Warum fehlt es uns so oft an Selbstbewusstsein, die Rundungen und das Altern des Körpers zu ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenFast jede Frau vergleicht sich mit Körpern und Gesichtern aus Mode, Werbung, Film und Popkultur. Warum wollen wir alle aussehen wie die vermeintlichen Stilikonen unserer Welt?

Warum fehlt es uns so oft an Selbstbewusstsein, die Rundungen und das Altern des Körpers zu akzeptieren? Ein Film über die vielen Gesichter der Schönheit - und den Kampf zweier Frauen, ihren Körper anzunehmen und sich schön zu finden wie sie sind.

Anja Bartel wog bei ihrer ersten Hochzeit weit über 100 Kilo. Als sie im letzten Sommer Urlaubsbilder von sich sah, machte es bei der 44-Jährigen Klick - und sie begann, abzunehmen. Insgesamt 35 Kilo verlor die Düsseldorferin mit Diät und Sport, immer das Ziel vor Augen, bei ihrer zweiten Hochzeit in ein Kleid mit Größe 40 zu passen.

Maite Kelly kennt das Auf und Ab auf der Waage seit ihrer Kindheit. Die zweitjüngste der legendären Kelly-Family-Sprösslinge brauchte lange, um sich schön zu finden. Heute sagt die Mutter dreier Töchter: Schlank sein ist nicht meine Priorität, ich versuche lieber, gesund zu leben.


(ARD/SWR)


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12:03
VPS 12:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 11. Oktober

Hinter den Fronten

Film von Christian Gropper

Ganzen Text anzeigenKifri, eine nordirakische Kleinstadt, liegt direkt hinter den Fronten der Stellungen der IS-Milizen. Der Film berichtet über den Alltag in einer der gefährlichsten Regionen der Welt.

Bedroht durch Kriege, religiöse Eiferer, überkommene Traditionen und die ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenKifri, eine nordirakische Kleinstadt, liegt direkt hinter den Fronten der Stellungen der IS-Milizen. Der Film berichtet über den Alltag in einer der gefährlichsten Regionen der Welt.

Bedroht durch Kriege, religiöse Eiferer, überkommene Traditionen und die Machtspiele der Großmächte um riesige Ölvorkommen: Nareman Saheed und Karin Mlodloch erzählen ihre ganz persönlichen Träume von einer selbstbestimmten Zukunft im Nordirak.

Seit 25 Jahren kämpft die Berlinerin Karin Mlodloch für ein selbstbestimmtes Leben der Frauen im Nordirak. Und seit einem Jahr unterstützt sie mit ihrem Mann auch noch den Aufbau eines Jugendzentrums in Kifri. In diesen schwierigen Zeiten sollen sich hier junge Menschen treffen und weiterbilden, ganz gleich, welchem Geschlecht, welcher Religion oder welcher kulturellen Gruppierung sie angehören.

Nareman Saheed ist einer dieser jungen Menschen. Der 21-Jährige hilft im Jugendzentrum. Er gibt dort Mal- und Zeichenkurse für junge Menschen aus seiner Heimatstadt und aus den Flüchtlingscamps. Nareman träumt von einem selbstbestimmten Leben in seiner Heimat und davon, einmal als anerkannter Künstler in Kifri leben zu können. Wie kann dies gelingen?

In Kifri treffen viele Welten aufeinander. Sunnitische und schiitische Kurden aus der Region und immer mehr geflüchtete Araber aus den vom IS besetzten Gebieten. Der Traum von einem selbstbestimmten Leben im Nordirak ist nicht nur das Ziel von vielen Frauen, sondern auch immer mehr von jungen Männern.


(ARD/SWR)


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12:32
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 11. Oktober

Tod einer Königin

Die letzte Reise der Katharina Paholo aus Moosseedorf

Reportage von Hanspeter Bäni und Christoph Müller

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenZuerst verlor Katharina Paholo Hänni ihr Herz an Afrika und nun dort ihr Leben. Die Schweizerin starb unerwartet und unter ungeklärten Umständen in ihrer Wahlheimat Kamerun.

Vor zwölf Jahren lernte Katharina Hänni aus Moosseedorf übers Internet Marcelin Paholo ...

Text zuklappenZuerst verlor Katharina Paholo Hänni ihr Herz an Afrika und nun dort ihr Leben. Die Schweizerin starb unerwartet und unter ungeklärten Umständen in ihrer Wahlheimat Kamerun.

Vor zwölf Jahren lernte Katharina Hänni aus Moosseedorf übers Internet Marcelin Paholo kennen, der sich ihr als Prinz vorstellte. Katharina Hänni verliebte sich Hals über Kopf in ihren Prinzen und wanderte nach Kamerun aus.

Noch vor ihrer Abreise ließ sie sich Visitenkarten drucken: "Reine Paholo" - Königin Paholo sollte sie fortan heißen. Ihr Mann, Marcelin Paholo, erwies sich tatsächlich als Prinz aus dem Stamm der Bamiléke. Aber sein "Königreich" war nur gerade ein paar Hektaren groß und anstatt in einem Palast lebte das Ehepaar in einer Hütte. Dennoch: Katharina beschloss, im Hochland Kameruns zu bleiben, mit Marcelin einen Haushalt aufzubauen und eine Familie zu gründen.

Trotz Armut und einem Leben voller Hindernisse und Rückschläge, gab Katharina ihr afrikanisches Abenteuer nie auf. Zu den ständigen Geldsorgen und Schwierigkeiten in der Partnerschaft kamen auch gesundheitliche Probleme dazu: Malaria, Blutarmut und Durchfall schwächten die Schweizerin. Dann verstarb Katharina. Laut Totenschein erlag sie einem Herzinfarkt. An der Beerdigung interviewten die beiden Reporter Christoph Müller und Hanspeter Bäni aber auch Trauergäste, die glauben, dass die Schweizerin vergiftet wurde.

Die Trauerzeremonie fand sieben Wochen nach ihrem Tod, im Juni, statt. Mehrere hundert Personen nahmen daran teil. Darunter auch Katharinas Sohn Sky, der erst kurz vor der Beerdigung erfahren hatte, dass seine Mutter gestorben war. Ihren Tod verschwieg Witwer Marcelin Paholo gegenüber dem Zehnjährigen lange, weil er ihn bis Ende des Schuljahres schonen wollte. "Sky hat nun den Leichnam gesehen, und er kann das gut verkraften, denn ich habe ihn wie einen Soldaten erzogen", sagt sein Vater. Die selbsternannte Königin Katharina wurde 52 Jahre alt. Sie liegt nun unmittelbar neben ihrer Hütte begraben.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:22
VPS 13:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Mongolei (1/2)

Sommer zwischen Stadt und Steppe

Film von Ina Ruck

Ganzen Text anzeigenEndlose Grassteppen, Wüstenlandschaft und das Hochgebirge des Altai: Die Mongolei ist ein wunderschönes Land. Die zweiteilige Sendung zeigt das Land erst im Sommer, dann im Winter.

Drei Millionen Mongolen gibt es, gut die Hälfte von ihnen lebt in Ulan-Bator, der ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenEndlose Grassteppen, Wüstenlandschaft und das Hochgebirge des Altai: Die Mongolei ist ein wunderschönes Land. Die zweiteilige Sendung zeigt das Land erst im Sommer, dann im Winter.

Drei Millionen Mongolen gibt es, gut die Hälfte von ihnen lebt in Ulan-Bator, der pulsierenden, modernen Hauptstadt, die sich kaum von anderen asiatischen Millionenstädten unterscheidet. Doch der Kontrast zum Rest des Landes könnte nicht größer sein.

Mehr als eine Million nomadisierende Viehzüchter leben hier. Ganze Familien ziehen mit ihren traditionellen Rundzelten, den Jurten, von Weideplatz zu Weideplatz, oft auf angestammten Routen, denen schon die Großväter und Urgroßväter folgten. Hunderte Schafe, Kaschmirziegen und Yaks besitzt eine Familie. Manchmal auch Kamele - und natürlich Pferde. Ein Nomadenkind lernt reiten, bevor es laufen kann.

Doch längst finden sich Spuren der modernen Mongolei auch im traditionellen Leben der Nomaden: Fernseher und Internet in den Jurten, per Autobatterie betrieben. Statt traditioneller Medizin verschreibt der Landarzt, der seine Patientenbesuche wie früher zu Pferd macht, moderne Medikamente. Umgekehrt finden sich auch in der Glitzerwelt der Hauptstadt alte Traditionen wieder - an Feiertagen trägt der Chef einer der großen Kaschmirfabriken natürlich Tracht und zur Begrüßung reichen sich auch moderne Mongolen gegenseitig ihre Schnupftabakfläschchen.

Reporterin Ina Ruck war mit einem Kamerateam in der Mongolei unterwegs. Sie begleitet eine Nomadenfamilie in der Provinz Sawchan im Nordwesten des Landes. Dort fanden die Vorbereitungen für ein großes Pferderennen statt, das jährlich zum Naadam, dem großen Nomadenfest am Nationalfeiertag, stattfindet.


(ARD/WDR)


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14:06
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Mongolei (2/2)

Winter zwischen Jazz und Jurte

Film von Ina Ruck

Ganzen Text anzeigenIm mongolischen Winter reisten Ina Ruck und ihr Team in die Provinz Bayan-Ölgi im äußersten Westen des Landes, wo die Grenzen zu Russland und China viel näher sind als die Hauptstadt Ulan-Bator.

In Bayan-Ölgi wird mit zahmen Adlern nach Pelztieren gejagt. Hier ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenIm mongolischen Winter reisten Ina Ruck und ihr Team in die Provinz Bayan-Ölgi im äußersten Westen des Landes, wo die Grenzen zu Russland und China viel näher sind als die Hauptstadt Ulan-Bator.

In Bayan-Ölgi wird mit zahmen Adlern nach Pelztieren gejagt. Hier entstand auch die Tradition des mongolischen Kehlkopfgesangs. Über fünf Monate bleibt dort im Winter alles gefroren - Trinkwasser gibt es also nur "am Stück" - geschmolzene Eisklötze aus dem Fluss.

Dschingis Khan machte die Mongolei zum Weltreich, bis weit nach Europa kamen seine Reiter. Und er ist immer noch überall präsent: als riesiges Denkmal steht er kilometerweit sichtbar mitten in der Wüste Gobi, sein Porträt hängt in jeder mongolischen Schulklasse - und wohl jedes Kind in der Mongolei träumt davon, so reiten und kämpfen zu können wie Dschingis Khan.


(ARD/WDR)


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14:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (1/2)

Von Bhamo bis Mandalay

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMyanmar, das einstige Birma, hat sich nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur geöffnet und demokratische Reformen begonnen. Ein Fluss prägt das Land völlig, der Ayeyarwady.

Einen Monat lang fuhren die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach auf dem Fluss. Vor allem, um Menschen in ihrem Alltag kennenzulernen. Die beiden Filme erzählen vom Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs.

Über 2170 Kilometer durchfließt der Ayeyarwady das Land - als Lebensader, Kulturstifter und zentraler Verkehrsweg. Er verbindet die wichtigsten historischen Orte Myanmars wie Mandalay, Bagan, Yangon und ist gesäumt von goldglänzenden Stupas, Tempeln und Pagoden. Nirgendwo sonst in Asien reihen sich so viele buddhistische Klöster auf wie am Ayeyarwady, den die Briten Irrawaddy nannten und der von der Mündung bis fast an die chinesische Grenze schiffbar ist. Zur Kolonialzeit befuhr die größte Binnenflotte der Welt den Fluss. Am Mittel- und Oberlauf ist er noch heute oft die einzige Verbindung zur Außenwelt und viel befahren, mit schwer beladenen Lastkähnen und klapprigen Personenfähren.

Die Kleinstadt Bhamo war schon zu Kolonialzeiten der letzte Außenposten im Norden des Landes und Endstation der Irrawaddy-Dampfer. Bis hierher ist der Fluss schiffbar. Frühmorgens fährt eine altersschwache Regierungsfähre flussabwärts, passiert die "Zweite Schlucht" des Ayeyarwady.
Arbeitselefanten sind hier ein alltägliches Bild und im Dorf Wei Ma werden sie ausgebildet. Nicht weit entfernt wird in einer Mine das Gold des Ayeyarwady geschürft. In Katha, der ersten kleinen Stadt am Oberlauf, verwalteten einst die Briten das gesamte "Obere Burma". Hier war der britische Schriftsteller George Orwell als Polizist stationiert.

Frühmorgens legt hier ein privates "Expressboot" ab, eine junge Frau von 27 Jahren ist die Eignerin. Sie fürchtet den gefährlichen Frühnebel, denn der Ayeyarwady ist breit, aber nicht tief. Überall lauern Untiefen, die wandern. Gegen Mittag stoppt sie wie viele andere Boote an der kleinen Tempelstadt Ti Giang. Deren Bewohner leben davon, für die vielen durchfahrenden Bootspassagiere köstliches Mittagessen zu kochen.

Eine Tagesreise flussabwärts liegt das Dorf Myit Tan Gyi, ein "Delfindorf". Dort hilft eine Population Süßwasserdelfine den Fischern bei der Arbeit. Die Delfine treiben ihnen Fische zu und geben mit der Rückenflosse Zeichen, die Netze zu werfen. Immer wieder sieht man auf dem Fluss große Bambusflöße, auf denen Familien campieren. Ihr Ziel ist Mandalay. Zauberhaft ist die zweitgrößte Stadt Myanmars und letzte Hauptstadt des birmanischen Königreiches umgeben von Tempeln und Klöstern. Hier betreibt Frau San San Shwe, 30, ein Geschäft, das es nur in Mandalay gibt. Ihre "Goldschläger" hämmern jenes hauchfeine Blattgold, das die Buddha-Statuen im ganzen Land verziert.


(ARD/SWR)


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15:33
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Myanmar - Leben am großen Strom (2/2)

Von Mandalay ins Delta

Film von Rolf Lambert und Bernd Girrbach

Ganzen Text anzeigenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch über Fluss Ayeyarwady leben über 8000 Mönche und Nonnen. Für ihre ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIn Mandalay lehrt Mönch Owen kritisches Denken im Sinne Buddhas. Mit seinen Schülern unternimmt er einen Ausflug zu den Hügeln von Sagaing, dem Zentrum buddhistischer Lehre im Land.

Hoch über Fluss Ayeyarwady leben über 8000 Mönche und Nonnen. Für ihre zweiteilige Dokumentation über den Alltag Myanmars zu einer Zeit des Aufbruchs und Umbruchs bereisten die Autoren Rolf Lambert und Bernd Girrbach den Strom einen Monat lang.

Das größte Schiff auf dem Fluss, die "Mya-Ayeya", kennt jedes Kind. Die 100 Jahre alte zweistöckige Fähre mit ihren zwei vertäuten Lastkähnen ist ein schwimmender Supermarkt, der viermal jährlich Birmas großen Strom rauf- und runterfährt, Über die Schiffslautsprecher ertönt der "Marktbootsong", wenn sich das Schiff einem Dorf nähert. Dann wird bis abends um zehn Markt abgehalten, eine Sensation für die entlegenen Dörfer. Leider will die Regierung das Marktboot stilllegen, heißt es. Mit der Öffnung Myanmars setzt man auf Straßenbau.

Yangon, das britische Rangun, ist der Heimathafen des Marktbootes und die größte Stadt des Landes. Direkt am Hafen liegt die koloniale Altstadt. Von hier aus haben die Briten einst ihre Kolonie regiert. Durch die lange Isolation des Landes ist die Stadt bis heute geprägt vom Charme der Klonialgebäude. Manche sind morbide, andere werden als Schulen, Krankenhäuser oder Gerichte bis heute genutzt, in allerbester Lage zumeist. Nun bieten Investoren viel Geld, um die kolonialen Erbstücke abzureißen und Hochhäuser zu bauen. Mit einer Marionetten-Theatergruppe verlässt der Film Yangon. Kurz vor der Mündung verzweigt sich der Strom in ein mächtiges Delta. Wo der längste Flussarm in den Golf von Bengalen mündet, steht die letzte goldene Pagode des Ayeyarwady.


(ARD/SWR)


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16:17
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Kanarischen Inseln: Lanzarote und Fuerteventura (1/2)

Film von Christian Schidlowski

Ganzen Text anzeigen"Inseln der Glückseligen" - so wurden die Kanaren in der Antike genannt. Sie liegen mitten im Atlantik, vor der Küste Westafrikas. Der Zweiteiler zeigt die Besonderheiten dieser Inseln.

Bis heute betören sie mit einem milden Klima, mit zerklüfteten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen"Inseln der Glückseligen" - so wurden die Kanaren in der Antike genannt. Sie liegen mitten im Atlantik, vor der Küste Westafrikas. Der Zweiteiler zeigt die Besonderheiten dieser Inseln.

Bis heute betören sie mit einem milden Klima, mit zerklüfteten Vulkanlandschaften, einer einzigartigen Vegetation und der Verbindung von iberischer, kanarischer und afrikanischer Kultur. Politisch gehören sie zu Spanien.

Auf Lanzarote haben unzählige Vulkanausbrüche eine bizarre Mondlandschaft geformt. Dem karstigen, trockenen Boden Nahrung abzugewinnen, stellt für die Bewohner eine große Herausforderung dar. Und doch gelingt es ihnen, sogar Wein zu produzieren. Im Schutze tausender kleiner Mulden, die als Wasserspeicher wirken, ziehen sie Rebstöcke auf porösem Vulkangestein. In der Landwirtschaft nutzte man früher Kamele als Lastentiere. Sindo Morales hat als Kind mit den Tieren auf dem Feld gearbeitet. Heute züchtet er sie. Jeden Morgen führt er 30 bis 40 Kamele quer durch die Vulkanlandschaft zu den "Feuerbergen", wo sie auf ihren Höckern Touristen durch den Nationalpark befördern.

Lanzarote, die "schwarze Perle" im Atlantik, ist vielen eine Quelle der Inspiration. Der lanzarotenische Künstler und Architekt César Manrique verwirklichte auf "seiner" Insel zukunftsweisende Projekte wie das Aussichtsrestaurant "Mirador del Rio", bei dem Landschaft und Gebäude ineinanderzufließen scheinen. Aus der einzigartigen vulkanischen Erde, die er auf Streifzügen in die Berge sammelt, stellt der Töpfer Aquilino Rodriguez seinen eigenen Ton her. So enthält jedes Objekt aus seinem Ofen ein Stück Lanzarote.

Nur 15 Kilometer südlich von Lanzarote liegt Fuerteventura, Anziehungspunkt für Wassersportler aus aller Welt. Sie finden vor allem an den unzähligen kleinen Buchten der Nordküste ideale Bedingungen. Hier hat der Surfer Luis de Dios seine Heimat gefunden: Auf Fuerteventura wurde aus seinem Sport eine Art zu leben. Um sein Paradies zu erhalten, befreit Luis die Strände, an denen er surft, regelmäßig vom Müll - und macht daraus Kunst.

Den scheinbar nie abflauenden Wind, den die Surfer so lieben, nutzen die Bewohner Fuerteventuras seit Langem: Hunderte von Windmühlen zeugen davon, doch nur drei sind heute noch in Betrieb. Die Mühle von Tiscamanita ist seit 18 Jahren in der Obhut von Jorge Padilla. Jeden Morgen setzt er die Segel des "widerspenstigen Tieres", wie er seine Windmühle nennt. Denn die Inselbewohner dürfen sich von ihm laut Gesetz jederzeit ihr Getreide kostenlos mahlen lassen.

Die vielen Brauntöne der Insel erinnern aus der Ferne an eine nordafrikanische Wüstenlandschaft. Tatsächlich gibt es hier kilometerlange Sandgebiete, wie die Wanderdüne El Jable, deren Erhalt jedoch gefährdet ist. Die junge Umweltwissenschaftlerin Yanira Arocha hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Düne zu retten, um ein einzigartiges Stück Fuerteventura für zukünftige Generationen zu bewahren.


(ARD/SWR)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Kanarischen Inseln: Teneriffa, El Hierro und La Palma

La Palma (2/2)

Film von Lisa Eder-Held

Ganzen Text anzeigenDie kanarischen Gewässer werden von mehr Walarten durchzogen als jede andere Region der Weltmeere. Die Biologin Natacha Aguilar de Soto ist auf die Kommunikation der Säuger spezialisiert.

Sie forscht am liebsten in kanarischen Gewässern. "Wale sind ein Naturwunder. ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie kanarischen Gewässer werden von mehr Walarten durchzogen als jede andere Region der Weltmeere. Die Biologin Natacha Aguilar de Soto ist auf die Kommunikation der Säuger spezialisiert.

Sie forscht am liebsten in kanarischen Gewässern. "Wale sind ein Naturwunder. Wir müssen ihnen helfen zu überleben, das sind wir ihnen schuldig", sagt sie. Ihr jüngster Auftrag führt sie vor die Küste von El Hierro.

El Hierro ist die kleinste Insel der Kanaren. Bis zur Entdeckung Amerikas galt sie als das westliche Ende der Welt. In einer von Menschen weitgehend unberührten Natur konnten die Rieseneidechsen bis heute überleben. Juan Pedro hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sie zu hegen und zu pflegen. Er ist ein stolzer Herreño, groß und kräftig, einst Meister im kanarischen Ringkampf. Auch den "Salto del Pastor" beherrscht er noch, den Sprung mit Hilfe eines langen Stocks, mit dem die Hirten sich früher mühelos durch das felsige Gelände bewegten.

Auf Teneriffa, der größten Insel des Archipels, erhebt sich Spaniens höchster Berg, der gut 3700 Meter hohe Pico del Teide. Die Ureinwohner wagten nicht, ihn zu betreten. Die Geologin Gladys Rodriguez weiß, was die Guanchen derart mit Ehrfurcht erfüllte: Der mächtige Vulkankegel ragt bis in die Wolken, oft auch darüber hinaus. Auf den steilen Kraterwänden und Geröllfeldern scheint alles Leben erloschen. Für die Vulkanologin ist der vielgestaltige Teide "ein einzigartiges Freiluftlaboratorium".

Gemeinsam mit seinem Pendant auf La Palma, dem 2426 Meter hohe Roque de Los Muchachos, dient der Teide als Standort für die Europäische Nordsternwarte. Auch der Forschungskomplex auf La Palma liegt inmitten einer unwirklichen Kraterlandschaft. Er verfügt über ein gutes Dutzend Teleskope, darunter das größte Spiegelteleskop der Welt. Hier oben, wo die Gespräche um Dunkle Materie, ferne Galaxien und die Geburt von Sternen kreisen, glaubt man sich auf einen fremden Planeten versetzt.

La Palma trägt den Beinamen "La Isla Bonita", die schöne Insel. Dieser Schönheit kann sich auch Victoria Torres nicht entziehen. Nach langen Auslandsaufenthalten hat sie sich ihrer Wurzeln besonnen und erfüllt sich hier einen Traum. Sie bewirtschaftet alte Weinberge wieder und erntet Malvasier-Trauben. Der schwere, honigsüße Weißwein war lange Zeit das wichtigste Exportprodukt der Insel.
Die vulkanischen Böden sorgen für das Aroma der Trauben, daher entwickeln die Weine eine einzigartige Charakteristik.

"Inseln der Glückseligen" - so wurden die Kanaren in der Antike genannt. Sie liegen mitten im Atlantik, vor der Küste Westafrikas. Die Reihe stellt die Besonderheiten dieser Inseln heraus. Bis heute betören sie mit einem milden Klima, zerklüfteten Vulkanlandschaften, einer einzigartigen Vegetation und der Verbindung von iberischer, kanarischer und afrikanischer Kultur. Politisch gehören sie zu Spanien.


(ARD/SWR)


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17:44
VPS 17:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

mare TV - Hollands Nordseeinseln

Film von Karsten Wohlrab

Ganzen Text anzeigen"Watt-Diamanten" nennen die Niederländer ihre fünf bewohnten Nordseeinseln. "mareTV" entdeckt auf Texel, Vlieland und Ameland unberührte Natur, spezielle Menschen und eine Menge Überraschungen.

"Das Watt ist mein Süßigkeitsladen", sagt Maarten Boon. Zum "Naschen" ...
(ARD/NDR)

Text zuklappen"Watt-Diamanten" nennen die Niederländer ihre fünf bewohnten Nordseeinseln. "mareTV" entdeckt auf Texel, Vlieland und Ameland unberührte Natur, spezielle Menschen und eine Menge Überraschungen.

"Das Watt ist mein Süßigkeitsladen", sagt Maarten Boon. Zum "Naschen" fährt der 57-Jährige bei Ebbe an eine bestimmte Stelle auf Texel und sammelt Schnecken. Seine Delikatesse kocht er vor Ort auf seinem Holzofen-Anhänger, gezogen von einem alten Mofa.

Maarten lebt am, mit und vom Meer: Ein alter, umfunktionierter Kutter dient als Gartenhäuschen. Am Wochenende räuchert er Fisch, und unter der Woche sammelt er Treibgut. So kann er gut leben - seine Frau Corrie ist allerdings nicht ganz so begeistert, denn ihr Grundstück ist regelrecht überschwemmt mit Maartens maritimen Sammlerstücken.

Auf Ameland steht Lenie 't Hart ergriffen am Strand und schaut Franka hinterher. Franka ist ein Seehund und robbt gerade ins Meer - in die Freiheit. Mehrere Monate hat Lenie den verwaisten Heuler in ihrer Seehundkrippe aufgepäppelt, bevor Franka sich nun die Wildnis zurückerobert. Lenie 't Hart ist in den Niederlanden so etwas wie die "Mutter Teresa der Seehunde". "Wenn ich einen kranken oder verletzten Seehund sehe, lasse ich alles stehen und liegen." Für Lenie gilt: erst der Seehund, dann der Mensch.

Folkert Janssens hat die Lizenz zum PS-Protzen: Auf Vlieland fährt er Besucher in einem riesigen umgebauten Militärtransporter über die Insel. Die 320 PS braucht Folkert auch, denn er kutschiert seine Gäste durch die "Vliehors", eine 20 Quadratkilometer große Sandwüste. Von den Insulanern wird sie respektvoll "Sahara des Nordens" genannt. Doch die niederländische Meereswüste ist alles andere als öde und leer - auch hier findet sich auf jeder Tour so einiges an interessantem Treibgut.


(ARD/NDR)


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Mit Einstein fing es an
Max-Planck-Institut für Physik 1917 im ersten Weltkrieg gegründet

Das Herz
Ein gesundes Herz schlägt 100 000 Mal pro Tag

Immer mehr Kinder sind fettleibig
Der Anstieg ist besonders in Schwellenländern alarmierend


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Diskussion um Katalonien
Abspaltung oder doch nicht?

Türkei: Prozess gegen Deutsche
Journalistin angeklagt

Argentinien fährt zur Rußball-WM
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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Peter Schneeberger

Ganzen Text anzeigenFrancfort - Der andere Blick
Autoren der Frankfurter Buchmesse und ihre Sicht auf unsere Gesellschaft

Palmengewinner "The Square"
Die böse Gesellschaftssatire im Kino

Gerhard Rühm im Wiener Kunstforum
Noch zu sehen bis zum 28. Januar ...

Text zuklappenFrancfort - Der andere Blick
Autoren der Frankfurter Buchmesse und ihre Sicht auf unsere Gesellschaft

Palmengewinner "The Square"
Die böse Gesellschaftssatire im Kino

Gerhard Rühm im Wiener Kunstforum
Noch zu sehen bis zum 28. Januar 2018

Was ist Anstand?
Bestsellerautor Axel Hacke über den Anstand in schwierigen Zeiten


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 11. Oktober

Die geheimnisvolle Welt der Babys -

Die ersten 365 Tage im Leben

Film von Sylviane Schmitt und Pierre-François Glayman

Deutsche Bearbeitung: Andrea Lehner

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenWas hört, sieht und empfindet ein Baby in den ersten 365 Tagen seines Lebens? Der Film begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen dieser Lebensphase und fördert Erstaunliches zu Tage.

Ein Jahr lang haben die Filmemacher ein Elternpaar mit seinen neugeborenen ...
(ORF/3sat)

Text zuklappenWas hört, sieht und empfindet ein Baby in den ersten 365 Tagen seines Lebens? Der Film begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen dieser Lebensphase und fördert Erstaunliches zu Tage.

Ein Jahr lang haben die Filmemacher ein Elternpaar mit seinen neugeborenen Zwillingen begleitet. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse werden die vielen komplexen Vorgänge des Nervensystems, des Gehirns und der Organe anschaulich erklärt und dargestellt.

Das Ergebnis ist eine faszinierende Dokumentation über den außergewöhnlichen Alltag eines Babys.

Wie ein Baby die Welt um sich herum wahrnimmt und darauf reagiert, interpretieren wir aus unserer Sicht - aus dem Blickwinkel eines Erwachsenen. Und doch gibt es gravierende Unterschiede. Zwar sind die Sinnesorgane bei der Geburt vollständig ausgebildet, doch das Gehirn kann noch auf keine Erfahrungen zurückgreifen und die vielen neuen Reize deshalb auch nicht korrekt verarbeiten. Mit welchen Anstrengungen die plötzliche Sinnesflut der Umgebung für ein Neugeborenes verbunden ist, können wir als Erwachsene kaum nachvollziehen. Wissenschaftler vergleichen das Geburtserlebnis mit einem schweren Autounfall oder einem physischen und psychischen Trauma. Allein um die blitzartige Kälte der Umgebungsluft nachzuempfinden, müssten wir uns nackt in einem Kühlschrank mit null Grad einsperren.

Stellen wir uns vor, wir haben Hunger, keine Zähne und müssten uns unser Essen durch die richtige Position und Spannung unserer Lippen erkämpfen, sehen dabei alles doppelt, und der Lärm bringt unseren Kopf fast zum Bersten. Was denkt und fühlt ein Baby in diesem Moment? Was geht in einem kleinen Gehirn vor, das für die täglichen Herausforderungen keine schnellen, adäquaten Lösungen anbieten kann? Die bahnbrechende Kameratechnik, die in dieser Produktion zum Einsatz kommt, liefert theoretische Anhaltspunkte und Erklärungen.

Um die gewaltigen Strapazen dennoch anschaulich und realitätsnah darzustellen, lassen die Gestalter das Baby selbst zu Wort kommen: Matilda, die Erstgeborene, nimmt uns mit auf eine verblüffende Reise in ihre Erlebniswelt. Zwölf Monate lang lässt sie uns an ihren vielen kleinen und großen Erfolgen, an ihrem Schmerz, ihren Anstrengungen und ihren Freuden teilhaben. Sie schildert uns, wie sie mit ihren nächtlichen Hungerattacken ihren übermüdeten Eltern den Schlaf raubt, wie sie sich über die liebevolle Zuwendung freut und mit welchen Überraschungen sie Tag für Tag konfrontiert wird.

Auf beeindruckende und einprägsame Art werden die vielen Wunder des ersten Lebensjahrs lebendig - einem Jahr voller Emotionen, Herausforderungen und Abenteuer.


(ORF/3sat)


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21:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Mittwoch 11. Oktober

Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Film von Kurt Langbein

Ganzen Text anzeigenSchaffen wir die Wirklichkeit selbst? Eine Reise zu den von Neurobiologie und Quantenphysik gefundenen Mechanismen, die unser Weltbild in Frage stellen, aber auch ganz neue Chancen bieten.

Auf seiner Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit trifft Filmemacher Kurt ...
(ORF)

Text zuklappenSchaffen wir die Wirklichkeit selbst? Eine Reise zu den von Neurobiologie und Quantenphysik gefundenen Mechanismen, die unser Weltbild in Frage stellen, aber auch ganz neue Chancen bieten.

Auf seiner Suche nach dem Wesen der Wirklichkeit trifft Filmemacher Kurt Langbein verschiedene Wissenschaftler, darunter den Placebo-Forscher Fabrizio Benedetti, der ein spannendes Experiment auf dem Matterhorn durchführt.

Er beweist, dass auf 3500 Metern leere Sauerstoffmasken alleine durch die Information, jetzt reinen Sauerstoff zu atmen, bei Testpersonen genauso leistungssteigernd wirken wie echter Sauerstoff.

Der Quantenphysiker Lukas Mairhofer wiederum löst Moleküle aus lebenden Zellen mit 800 Atomen in Wellen auf und zeigt, dass sie gleichzeitig an zwei Orten sein und dieselben Eigenschaften annehmen können. Wenn man sie aber misst, verschwindet der Spuk.

Das Paartherapeutenpaar Hans und Ute Giffey weiß indessen nach 30 Jahren Ehe: "Es gibt immer zwei Wirklichkeiten. Und es ist nur die Kunst, die Wirklichkeit des anderen zu erfühlen oder zu begreifen. Und dann ist es kein Konfliktpotenzial mehr, dann sind es einfach zwei Wirklichkeiten, die nebeneinander existieren dürfen und müssen sogar, weil nur so wachsen wir im Endeffekt und erweitern unsere Verbindung und unser Verständnis füreinander."

Und die Forscherin Laurie McCubbin führt zu den Schauplätzen der berühmten Resilienzstudie auf Hawaii und zeigt, dass die innere Haltung von Menschen Materie zum Positiven verändern kann. Das Fazit des Psychoneuroimmunologen Joachim Bauer dazu: "Vor 30 Jahren galt das Paradigma, dass unsere Gene den Körper wie eine determinierte Maschine steuern. Jetzt wissen wir, dass soziale Einflüsse und andere Umweltfaktoren auf den Körper so einwirken und die Aktivität der Gene beeinflussen. Die gemeinsame Wirklichkeit, die vor 30 Jahren innerhalb der Wissenschaft galt, können wir heute so einfach nicht mehr glauben. Weil wir neue Erkenntnisse haben, die unsere Wirklichkeitswahrnehmung auch in der Wissenschaft total verändern."


(ORF)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:27
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Yorkshire Killer 1983

(Red Riding 1983)

Spielfilm, Großbritannien 2009

Darsteller:
Eddie DunfordAndrew Garfield
Dick AldermanShaun Dooley
Maurice JobsonDavid Morrissey
John PiggottMark Addy
John DawsonSean Bean
u.a.
Regie: Anand Tucker
Länge: 98 Minuten

Ganzen Text anzeigenNordengland, 1983: Neun Jahre, nachdem der geistig zurückgebliebene Michael Myshkin für den Mord an einem kleinen Mädchen verurteilt wurde, verschwindet erneut ein Kind. Das wirft Fragen auf.

Wurde damals der richtige Mann ins Gefängnis gesteckt? Zwar kann die ...
(ARD)

Text zuklappenNordengland, 1983: Neun Jahre, nachdem der geistig zurückgebliebene Michael Myshkin für den Mord an einem kleinen Mädchen verurteilt wurde, verschwindet erneut ein Kind. Das wirft Fragen auf.

Wurde damals der richtige Mann ins Gefängnis gesteckt? Zwar kann die Yorkshire Police schnell einen Täter präsentieren, doch der Anwalt John Piggott gibt sich damit nicht zufrieden. Das System aus Bestechung und Mord beginnt zu bröckeln.

Was hatten der längst verstorbene Unternehmer Dawson und der mysteriöse Priester Martin Laws mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun? Und warum wird der Täter mit allen Mitteln von der Polizei gedeckt? Der Anwalt kommt einer Verschwörung von unfassbaren Ausmaßen auf die Spur. Zur gleichen Zeit beginnt Maurice Jobson, ein Beamter der korrupten Polizeitruppe, offen gegen die Machenschaften seiner Kollegen aufzubegehren. Er will der Spirale aus Bestechung, Kadavergehorsam, Folter und Mord ein Ende bereiten. Damit aber droht er selbst zur Zielscheibe zu werden.

Im dritten und letzten Teil dieser hochgelobten Trilogie über Polizeikorruption in Nordengland laufen noch einmal alle Erzählstränge zusammen, die in den ersten zwei Teilen ausgelegt wurden. Auf komplexe Weise löst Regisseur Anand Tucker ("Hilary und Jackie") die kriminalistischen Rätsel auf und enthüllt eine Reihe schockierender Geheimnisse.

Es gibt nicht für alle Figuren ein Happy End, doch die Dramatik der beiden Vorgängerfilme weicht hier am Ende einem verhaltenen Optimismus. In den Hauptrollen sind diesmal Mark Addy ("Robin Hood") und David Morrissey zu sehen, der bereits in den ersten beiden Teilen mitgewirkt hatte, dessen Rolle nun jedoch erst ihre gesamte Bedeutung entfaltet. Außerdem mit dabei: Peter Mullan ("Children of Men") als geheimnisvoller Priester.


(ARD)


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0:06
VPS 00:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wer hat Angst vorm fremden Mann?

Film von Nadia Kailouli, Pia-Luisa Lenz, Anna Orth, Anne

Ruprecht und Patrizia Schlosser

Ganzen Text anzeigenDie große Mehrheit der Deutschen fühlt sich auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder in Verkehrsmitteln sicher. Das ergab eine Umfrage zum Sicherheitsgefühl in Deutschland.

27 Prozent der Frauen allerdings geben an, dass sie sich eher unsicher fühlen. Die Sendung ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDie große Mehrheit der Deutschen fühlt sich auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder in Verkehrsmitteln sicher. Das ergab eine Umfrage zum Sicherheitsgefühl in Deutschland.

27 Prozent der Frauen allerdings geben an, dass sie sich eher unsicher fühlen. Die Sendung geht der Frage nach, ob der öffentliche Raum infolge der Zuwanderung in den letzten Jahren unsicherer geworden ist. Was sind übertriebene Ängste, was berechtige Sorgen?

"Die Sicherheit in Deutschland hat sich über Jahre kontinuierlich verbessert und ist nach wie vor auf sehr hohem Niveau", sagt Dr. Dominic Kudlacek vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen. Allerdings zeigten die polizeilichen Kriminalstatistiken in den letzten Jahren eine steigende Zahl nicht-deutscher Tatverdächtiger, so Kudlacek weiter.

Dieser Anstieg der erfassten Taten sei dabei in erster Linie dem Zuwachs der Bevölkerung infolge der Flüchtlingswanderungen zuzuschreiben. Jedoch falle auf, dass bestimmte Gruppen, wie zum Beispiel die Zuwanderer aus den Maghreb-Ländern Algerien, Marokko und Tunesien bei bestimmten Straftaten - beispielsweise bei Rohheitsdelikten, Diebstählen oder Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung - überproportional auffällig sind.

Das sei für Kriminologen aber nicht überraschend, so Kudlcek. Denn die Gruppe der Zuwanderer setze sich demografisch anders zusammen als die deutsche Gesamtbevölkerung. Viele Zuwanderer seien "Menschen, die männlich und jung sind, selber Gewalt erlebt haben und perspektivlos sind", so Kudlacek. "Diese begehen häufiger Straftaten als Menschen, die eine Perspektive haben, die etwas älter sind und die in der Gesellschaft gut integriert sind." Kriminalität werde durch solche Faktoren beeinflusst und sei keine Frage des Passes.


(ARD/NDR)


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0:37
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Pensionskassen-Umfrage
Umwandlungssatz sinkt deutlich

Pharma-Serie
Kreative Gewinnmaximierer

Nicola Thibaudeau
Ingenieurin aus Leidenschaft


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1:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 11. Oktober

Guten Morgen, liebe Kinder

Die ersten drei Jahre in der Waldorfschule

Film von Maria Knilli

Ganzen Text anzeigenSchreiben, lesen, rechnen, ein Haus bauen, einen Acker pflügen, Theater spielen, malen: Was braucht ein Mensch fürs Leben? Erster Teil einer Langzeit-Dokumentation über eine Waldorfklasse.

Frau Umbach begrüßt jedes Kind an der Tür zum Klassenzimmer. Acht Jahre ...
(ARD/BR)

Text zuklappenSchreiben, lesen, rechnen, ein Haus bauen, einen Acker pflügen, Theater spielen, malen: Was braucht ein Mensch fürs Leben? Erster Teil einer Langzeit-Dokumentation über eine Waldorfklasse.

Frau Umbach begrüßt jedes Kind an der Tür zum Klassenzimmer. Acht Jahre verbringen die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin und legen einen Entwicklungsweg zurück, bei dem sie vieles lernen und erfahren. Eine weitere enge Beziehung tritt neben die zu den Eltern.

Helena und Jonathan sind morgens gerne früh da. Der Unterricht beginnt mit Zungenbrechern und Fingerspielen. Im Formenzeichnen wird erste Tuchfühlung aufgenommen: Paul und Juliana mit der Lehrerin, Julian mit seiner Banknachbarin Alva. Die Kinder in der ersten Klasse leben noch ganz in einer Welt aus Bildern und Geschichten, so werden ihnen auch die Buchstaben in Erzählungen und Bildern nahe gebracht. Rufus und Leonie staunen. René und Samira gehen rückwärts und klatschen die Dreier-Reihe. Sie lernen schreiben, rechnen, stricken, turnen, Französisch, Englisch, Musik und Eurythmie.

Aus nächster Nähe erlebt der Zuschauer mit, wie die Klasse jeden Morgen wissbegierig und voller Tatendrang ans Werk geht. Neue Herausforderungen sind dabei willkommen. In der zweiten Klasse ist der Umgang miteinander und auch mit der Klassenlehrerin schon vertrauter geworden. Es gibt Regeln, die eingehalten werden müssen, sonst steht man in einer Gewitterwolke an der Tafel und kassiert eine Extraarbeit. Die Ziele sind hoch gesteckt, jeder ist aufgerufen, immer sein Bestes zu geben.

Im Übergang zur dritten Klasse erleben viele der Kinder eine tiefe Verunsicherung: Hatten sie bislang ein Gefühl für sich, entwickeln sie jetzt ein Bewusstsein für die Gemeinschaft. Frau Umbach hat eine Antwort: eine Klassenfahrt in die Berge. Abends sitzen alle zusammen am Lagerfeuer. Zurück in der Schule pflügt die Klasse ihr Feld und sät Weizen aus. Beim Besuch in der Schmiede-Werkstatt hat Cornel viele Fragen, Laurin und Anatol sind geschickt im Formenzeichnen, Sofia erzählt die alttestamentarische Schöpfungsgeschichte nach, Fabian und Valentina malen Adam mit Aquarellfarben, Leonie und Emma üben die schriftliche Multiplikation. Schließlich baut die Klasse auf dem Schulhof eine lange Steinmauer und singt "Möge die Mauer für alle, die drauf sitzen, stets ein Platz der guten Freundschaft sein. Und bis wir sie fertig haben, arbeiten wir fleißig Hand in Hand."

Die Waldorfpädagogik ist Thema in der aktuellen Bildungsdebatte. Aber wer hat die Waldorfschule selbst erlebt? "Guten Morgen, liebe Kinder" ist der erste Teil einer dreiteiligen Langzeitdokumentation über eine Waldorfklasse, die zeigt, wie das Leben in einer Schulklasse aussehen kann. Filmemacherin Maria Knilli gelang es, Eltern, Schüler und Lehrer an der Waldorfschule im bayerischen Landsberg am Lech davon zu überzeugen, dass sie acht Jahre lang die Entwicklung einer Schulklasse mit der Kamera begleiten durfte. Acht Jahre waren die Mädchen und Jungs mit ihrer Klassenlehrerin beisammen, acht Jahre war Maria Knilli mit dabei. Die Filmemacherin Maria Knilli interessierte dabei vor allem die Frage: Wie "blühen" Kinder auf, wie gibt man ihnen den richtigen Raum zum Wachsen?

Redaktionshinweis: "Eine Brücke in die Welt", den zweiten Teil der dreiteiligen Langzeitdokumentation über eine Waldorfschule, zeigt 3sat im Anschluss um 3.00 Uhr. Am Donnerstag, 12. Oktober, folgt um 3.45 Uhr der dritten Teil "Auf meinem Weg".


(ARD/BR)


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3:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Mittwoch 11. Oktober

Eine Brücke in die Welt

Vierte und sechste Klasse in der Waldorfschule

Film von Maria Knilli

Ganzen Text anzeigenDer zweite Teil der Langzeitdokumentation über eine Waldorfschulklasse im bayerischen Landsberg am Lech begleitet die Schülerinnen und Schüler von der vierten bis zur sechsten Klasse.

Es ist ein Zeitraum, in dem das Klassenzimmer eine sich stets wandelnde ...
(ARD/BR)

Text zuklappenDer zweite Teil der Langzeitdokumentation über eine Waldorfschulklasse im bayerischen Landsberg am Lech begleitet die Schülerinnen und Schüler von der vierten bis zur sechsten Klasse.

Es ist ein Zeitraum, in dem das Klassenzimmer eine sich stets wandelnde Lernwerkstatt ist und die Kinder Schritt für Schritt das selbstständige Arbeiten üben. Aus hingebungsvollen Viertklässlern werden nachdenkliche und kritische Sechstklässler.

Zu sehen ist, wie die Zehnjährigen in der vierten Klasse im Galopp ihre Heimatstadt erkunden. Sie teilen Äpfel, um sich das Bruchrechnen anzueignen. Sie studieren für ihre Eltern ein Singspiel in Dirndl und Lederhosen ein - samt Klassenorchester und Gesangseinlagen auf der großen Bühne der Schule. Die Klasse stemmt ein anspruchsvolles Projekt: Zu Fuß geht sie - verteilt über den Zeitraum von acht Jahren - in Etappen von Landsberg nach Venedig.

In der fünften Klasse steht eine entscheidende Wegstrecke an, wenn die ganze Klasse zusammen mit der Lehrerin und einigen Eltern zu Fuß den Alpen-Hauptkamm mit 3019 Höhenmetern überwindet - eine eindringliche Erfahrung für die Klassengemeinschaft, die zeigt, dass "Starke" plötzlich schwach und "Schwache" stark sein können.

In der sechsten Klasse recherchieren die mittlerweile Zwölfjährigen selbstständig in Gruppen Informationen über die unterschiedlichen Länder Europas und referieren vor der Klasse. Und jeder Schüler schreibt einen frei erfundenen Text für ein Hörbuch. Das Klassenzimmer wird schließlich sogar zum Tonstudio, wenn eine der Geschichten von allen gemeinsam vertont wird.

Im Gegensatz zu "Guten Morgen, liebe Kinder" kommen in "Eine Brücke in die Welt", dem zweiten Teil der Langzeitdokumentation, erstmals auch die Eltern zu Wort, die mit ihrer Entscheidung für eine Waldorfschule bewusst eine Alternative zur herkömmlichen Schulpädagogik gewählt haben. Die Klassenlehrerin bringt es auf den Punkt: "Wir beide, Elternhaus und Schule, bilden eine Brücke, über die das Kind in die Welt hinausgeht."

Redaktionshinweis: Den dritten Teil der Langzeitdokumentation "Auf meinem Weg" zeigt 3sat am Donnerstag, 12. Oktober, um 3.45 Uhr.


(ARD/BR)


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4:31
VPS 04:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Mongolei (1/2)

Sommer zwischen Stadt und Steppe

Film von Ina Ruck

Ganzen Text anzeigenEndlose Grassteppen, Wüstenlandschaft und das Hochgebirge des Altai: Die Mongolei ist ein wunderschönes Land. Die zweiteilige Sendung zeigt das Land erst im Sommer, dann im Winter.

Drei Millionen Mongolen gibt es, gut die Hälfte von ihnen lebt in Ulan-Bator, der ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenEndlose Grassteppen, Wüstenlandschaft und das Hochgebirge des Altai: Die Mongolei ist ein wunderschönes Land. Die zweiteilige Sendung zeigt das Land erst im Sommer, dann im Winter.

Drei Millionen Mongolen gibt es, gut die Hälfte von ihnen lebt in Ulan-Bator, der pulsierenden, modernen Hauptstadt, die sich kaum von anderen asiatischen Millionenstädten unterscheidet. Doch der Kontrast zum Rest des Landes könnte nicht größer sein.

Mehr als eine Million nomadisierende Viehzüchter leben hier. Ganze Familien ziehen mit ihren traditionellen Rundzelten, den Jurten, von Weideplatz zu Weideplatz, oft auf angestammten Routen, denen schon die Großväter und Urgroßväter folgten. Hunderte Schafe, Kaschmirziegen und Yaks besitzt eine Familie. Manchmal auch Kamele - und natürlich Pferde. Ein Nomadenkind lernt reiten, bevor es laufen kann.

Doch längst finden sich Spuren der modernen Mongolei auch im traditionellen Leben der Nomaden: Fernseher und Internet in den Jurten, per Autobatterie betrieben. Statt traditioneller Medizin verschreibt der Landarzt, der seine Patientenbesuche wie früher zu Pferd macht, moderne Medikamente. Umgekehrt finden sich auch in der Glitzerwelt der Hauptstadt alte Traditionen wieder - an Feiertagen trägt der Chef einer der großen Kaschmirfabriken natürlich Tracht und zur Begrüßung reichen sich auch moderne Mongolen gegenseitig ihre Schnupftabakfläschchen.

Reporterin Ina Ruck war mit einem Kamerateam in der Mongolei unterwegs. Sie begleitet eine Nomadenfamilie in der Provinz Sawchan im Nordwesten des Landes. Dort fanden die Vorbereitungen für ein großes Pferderennen statt, das jährlich zum Naadam, dem großen Nomadenfest am Nationalfeiertag, stattfindet.


(ARD/WDR)


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5:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Mongolei (2/2)

Winter zwischen Jazz und Jurte

Film von Ina Ruck

Ganzen Text anzeigenIm mongolischen Winter reisten Ina Ruck und ihr Team in die Provinz Bayan-Ölgi im äußersten Westen des Landes, wo die Grenzen zu Russland und China viel näher sind als die Hauptstadt Ulan-Bator.

In Bayan-Ölgi wird mit zahmen Adlern nach Pelztieren gejagt. Hier ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenIm mongolischen Winter reisten Ina Ruck und ihr Team in die Provinz Bayan-Ölgi im äußersten Westen des Landes, wo die Grenzen zu Russland und China viel näher sind als die Hauptstadt Ulan-Bator.

In Bayan-Ölgi wird mit zahmen Adlern nach Pelztieren gejagt. Hier entstand auch die Tradition des mongolischen Kehlkopfgesangs. Über fünf Monate bleibt dort im Winter alles gefroren - Trinkwasser gibt es also nur "am Stück" - geschmolzene Eisklötze aus dem Fluss.

Dschingis Khan machte die Mongolei zum Weltreich, bis weit nach Europa kamen seine Reiter. Und er ist immer noch überall präsent: als riesiges Denkmal steht er kilometerweit sichtbar mitten in der Wüste Gobi, sein Porträt hängt in jeder mongolischen Schulklasse - und wohl jedes Kind in der Mongolei träumt davon, so reiten und kämpfen zu können wie Dschingis Khan.


(ARD/WDR)