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November 2017
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Mittwoch, 17. Mai
Programmwoche 20/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigen15 Thesen zur kulturellen Integration
Gesprächsgast: Ruud Koopmans, Migrationsforscher

Chris Dercons Programm
Der neue Intendant der Berliner Volksbühne über seine erste Spielzeit

Dokumentation "Beuys"
Film von Regisseur Andres Veiel startet in ...

Text zuklappen15 Thesen zur kulturellen Integration
Gesprächsgast: Ruud Koopmans, Migrationsforscher

Chris Dercons Programm
Der neue Intendant der Berliner Volksbühne über seine erste Spielzeit

Dokumentation "Beuys"
Film von Regisseur Andres Veiel startet in den Kinos der 3sat-Länder

Erzähl mir Europa - II
Unterwegs an den Rändern der Union


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenZu viel Mitleid kann lähmen
Grund dafür könnte das mangelnde Verstehen der starken Gefühle sein

Das Stromnetz soll smart werden
Das Smart Meter soll die schwankende Stromerzeugung steuern

Besser, aber nicht gut
Schüler mobben zunehmend ...

Text zuklappenZu viel Mitleid kann lähmen
Grund dafür könnte das mangelnde Verstehen der starken Gefühle sein

Das Stromnetz soll smart werden
Das Smart Meter soll die schwankende Stromerzeugung steuern

Besser, aber nicht gut
Schüler mobben zunehmend gezielter und immer mehr übers Handy

Meer Mitsprache
Umweltverbände kritisieren geplante Meeresschutz-Novelle


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:06
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigen15 Thesen zur kulturellen Integration
Gesprächsgast: Ruud Koopmans, Migrationsforscher

Chris Dercons Programm
Der neue Intendant der Berliner Volksbühne über seine erste Spielzeit

Dokumentation "Beuys"
Film von Regisseur Andres Veiel startet in ...

Text zuklappen15 Thesen zur kulturellen Integration
Gesprächsgast: Ruud Koopmans, Migrationsforscher

Chris Dercons Programm
Der neue Intendant der Berliner Volksbühne über seine erste Spielzeit

Dokumentation "Beuys"
Film von Regisseur Andres Veiel startet in den Kinos der 3sat-Länder

Erzähl mir Europa - II
Unterwegs an den Rändern der Union


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenZu viel Mitleid kann lähmen
Grund dafür könnte das mangelnde Verstehen der starken Gefühle sein

Das Stromnetz soll smart werden
Das Smart Meter soll die schwankende Stromerzeugung steuern

Besser, aber nicht gut
Schüler mobben zunehmend ...

Text zuklappenZu viel Mitleid kann lähmen
Grund dafür könnte das mangelnde Verstehen der starken Gefühle sein

Das Stromnetz soll smart werden
Das Smart Meter soll die schwankende Stromerzeugung steuern

Besser, aber nicht gut
Schüler mobben zunehmend gezielter und immer mehr übers Handy

Meer Mitsprache
Umweltverbände kritisieren geplante Meeresschutz-Novelle


10:15
VPS 10:14

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

NDR Talk Show classics


Ganzen Text anzeigenEin Wiedersehen mit interessanten Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Zu sehen sind Interviews mit der im März 2017 verstorbenen Schauspielerin und Autorin ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEin Wiedersehen mit interessanten Gästen aus früheren Sendungen der "NDR Talk Show". Erinnerungen an besonders aufschlussreiche, witzige, liebenswürdige und offene Gespräche.

Zu sehen sind Interviews mit der im März 2017 verstorbenen Schauspielerin und Autorin Christine Kaufmann, den Schauspielerinnen Ingrid Steeger und Maren Kroymann, Unternehmer Robert "Bobby" Dekeyser sowie dem amtierenden Meister des Poetry-Slam Lars Ruppel.

Musikalisch enden diese "NDR Talk Show classics" mit Gloria Gaynor und ihrem Titel "Never Can Say Goodbye", aus der "NDR Talk Show" vom 8. Mai 1992.


(ARD/NDR)


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11:26
VPS 11:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf der Suche nach Menschlichkeit

Kathrin Winzenried über die Geschichte des

Schweizerischen Roten Kreuzes

Film von Elvira Stadelmann

Ganzen Text anzeigenDas Schweizerische Rote Kreuz feiert seinen 150. Geburtstag. Im Jubiläumsjahr sind die Flüchtlingsströme die größte Herausforderung der ältesten humanitären Organisation der Schweiz.

Das Symbol des Schweizerischen Roten Kreuzes ist einzigartig und steht seit ...

Text zuklappenDas Schweizerische Rote Kreuz feiert seinen 150. Geburtstag. Im Jubiläumsjahr sind die Flüchtlingsströme die größte Herausforderung der ältesten humanitären Organisation der Schweiz.

Das Symbol des Schweizerischen Roten Kreuzes ist einzigartig und steht seit jeher für Hilfe bei Krankheit, Katastrophen und Krieg. 1866 wurde das SRK gegründet, mit dem Ziel, die Not von Verwundeten und deren Familien zu lindern.

Den Verletzlichsten beizustehen, das war fortan der Grundsatz der Organisation. So organisierte das SRK während und nach dem Zweiten Weltkrieg Erholungsurlaube für 180 000 Kinder aus kriegsversehrten Ländern. Der achtjährige Anton Partl war eines von ihnen. Bis heute bleibt der Wiener seiner Gastfamilie aus Speicher verbunden und ist überzeugt, dass sie ihm das Leben gerettet hat. Dass diese humanitäre Aktion nicht zweckfrei war und das ramponierte Image der abgeschotteten Schweiz aufpolieren sollte, wurde erst später klar.

Die Instrumentalisierung durch Regierung und Militär führte zu einem Tiefpunkt in der Geschichte des Roten Kreuzes. Gegenüber den Verbrechen des Holocaust zeigte sich die offizielle Organisation untätig und übernahm die Haltung des «vollen Bootes» der Schweizer Regierung. Freiwilligen Helfern und Helferinnen des SRK ist es zu verdanken, dass die humanitären Grundsätze des Roten Kreuzes nicht gänzlich verloren gingen: So rettete die Krankenschwester Friedel Bohny-Reiter trotz Verbot zahlreichen Jüdinnen und Juden das Leben. Eine von ihnen ist Margot Wicki-Schwarzschild. Eindringlich erinnert sie an die humanitäre Verpflichtung, den Schwachen und Verfolgten auch heute beizustehen.

Flüchtlinge sind auch aktuell wieder die größte Herausforderung der Organisation. In der Politik lassen sie Werte wie Menschlichkeit und Unparteilichkeit erodieren. Kurt Strehler ist täglich mit den Folgen der internationalen Asylpolitik konfrontiert. In seiner Arbeit als Leiter des Asylzentrums Altdorf setzt er sich unermüdlich ein, um die Grundsätze des SRK zu leben. Dieses Asylzentrum ist mittlerweile die einzige, das von der Geschäftsstelle des SRK noch betrieben wird. Dabei geht er auch unkonventionelle Wege.


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12:30
VPS 12:29

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

In der fremden Heimat (1/2)

Das neue Leben der Doans in Vietnam

Reportage von Simon Christen

(aus der SRF-Reihe "Reporter")

Ganzen Text anzeigenAls Kind wurde Son Doan im Vietnamkrieg durch eine Napalmbombe schwer verletzt.
Er kam zur Behandlung in die Schweiz. Nach 40 Jahren kehrte er zurück nach Vietnam - in eine fremde Heimat.

Er habe seine Zelte in der Schweiz abgebrochen, weil er Ruhe, Glück und ...

Text zuklappenAls Kind wurde Son Doan im Vietnamkrieg durch eine Napalmbombe schwer verletzt.
Er kam zur Behandlung in die Schweiz. Nach 40 Jahren kehrte er zurück nach Vietnam - in eine fremde Heimat.

Er habe seine Zelte in der Schweiz abgebrochen, weil er Ruhe, Glück und Frieden gesucht habe, sagt Doan. Nach acht Jahren in seinem Heimatland muss er allerdings feststellen, dass sein Leben dort ganz anders ist, als er es sich vorgestellt hat.

Es geschah am 2. Februar 1968 in einem kleinen Dorf nahe der vietnamesischen Stadt Hue: Der damals elfjährige Son Doan und seine Mutter wurden von einer Napalmbombe der US-Armee getroffen. Die Mutter erlag noch am gleichen Tag ihren Verletzungen - der Vater war schon acht Jahre zuvor im Krieg gefallen. Son Doan konnte von Verwandten ins Spital gebracht werden. Dort traf er den Schweizer Edmond Kaiser, den Gründer des Kinderhilfswerks "Terre des hommes". Kaiser brachte den Waisenknaben in die Schweiz, wo er medizinisch versorgt und bei einer Pflegefamilie untergebracht wurde. Doan machte eine Lehre als Gärtner, heiratete eine Schweizerin und wurde Vater von drei Kindern.

Als er 50 Jahre alt wurde und der Nachwuchs aus dem Haus war, entschloss er sich, die Schweiz zu verlassen. Er ließ sich seine Pensionskasse auszahlen und wanderte zusammen mit seiner Frau Sissi nach Vietnam aus.

Reporter Simon Christen hat die beiden im zentralvietnamesischen Bauerndorf Truyen Nam besucht.


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:21
VPS 13:20

Abenteuer Linienbus (1/4)

Über das Dach der Welt

Film von André Hörmann

Ganzen Text anzeigenMit Höllentempo in überfüllten Bussen über die gefährlichsten Straßen der Welt: Die Busreise von der indischen Grenze bis zu Nepals Hauptstadt Kathmandu ist nichts für schwache Nerven.

Selbst die Plätze auf dem Dach sind alle belegt, obwohl es auf der sehr hoch ...

Text zuklappenMit Höllentempo in überfüllten Bussen über die gefährlichsten Straßen der Welt: Die Busreise von der indischen Grenze bis zu Nepals Hauptstadt Kathmandu ist nichts für schwache Nerven.

Selbst die Plätze auf dem Dach sind alle belegt, obwohl es auf der sehr hoch gelegenen Straße empfindlich kalt werden kann. Unfälle und Pannen sind an der Tagesordnung. Solange der Fahrer sie selbst reparieren kann, regt sich niemand auf.


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14:05

Abenteuer Linienbus (2/4)

Zum höchsten Dorf der Schweiz

Film von Monika Kirschner

Ganzen Text anzeigenWenn das typische Dreiklanghorn ein Postauto ankündigt, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Was bei den Touristen nostalgische Erinnerungen weckt, ist für die Schweizer Alltag.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erklingt so "ihr" zuverlässiges "Poschti", ein ...

Text zuklappenWenn das typische Dreiklanghorn ein Postauto ankündigt, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Was bei den Touristen nostalgische Erinnerungen weckt, ist für die Schweizer Alltag.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erklingt so "ihr" zuverlässiges "Poschti", ein Fahrzeug, das seit jeher nicht nur Post, sondern auch Passagiere transportiert. Mittlerweile ist das ein gelber Omnibus und er ist garantiert pünktlich.


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14:48
VPS 14:45

Abenteuer Linienbus (3/4)

Den Nordlichtern entgegen

Film von Gordian Arneth und Marion Schmidt

Ganzen Text anzeigenIm Winter machen sich zwei Studenten auf, Nordeuropa zu erkunden. Bettina und Antti wollen nach dem Examen in der Tourismusbranche arbeiten und sind für eine Reiseagentur unterwegs.

Sie sollen nach winterlichen Attraktionen Ausschau halten. Später können sie ...

Text zuklappenIm Winter machen sich zwei Studenten auf, Nordeuropa zu erkunden. Bettina und Antti wollen nach dem Examen in der Tourismusbranche arbeiten und sind für eine Reiseagentur unterwegs.

Sie sollen nach winterlichen Attraktionen Ausschau halten. Später können sie Touristen dann vielleicht ein paar reizvolle Plätze zeigen. Ausgangspunkt der 700 Kilometer langen Tour ist das finnische Rovaniemi.


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15:32
VPS 15:30

Abenteuer Linienbus (4/4)

Von den Anden zum Atlantik

Film von Jörg-Daniel Hissen

Ganzen Text anzeigenDie längste Busreise Südamerikas führt von Santiago de Chile nach São Paulo. Zweimal in der Woche fährt die Buslinie 111 von der chilenischen Hauptstadt in die brasilianische Metropole.

Die Reise auf der 3785 Kilometer langen Strecke dauert insgesamt 60 Stunden. ...

Text zuklappenDie längste Busreise Südamerikas führt von Santiago de Chile nach São Paulo. Zweimal in der Woche fährt die Buslinie 111 von der chilenischen Hauptstadt in die brasilianische Metropole.

Die Reise auf der 3785 Kilometer langen Strecke dauert insgesamt 60 Stunden. Viele Berufspendler nehmen trotz der langen Fahrzeit den Bus, denn er ist billiger als das Flugzeug.


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16:16
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wilder Planet: Vulkane

Film von Stefan Schneider

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenVulkane sind faszinierend: Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich ihren Weg.

Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele ...

Text zuklappenVulkane sind faszinierend: Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich ihren Weg.

Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen.

Erst vor kurzem meldeten sich einige Feuerberge mit Eruptionen zurück, unter anderem der Ätna auf Sizilien und der Sakura-jima in Japan. Welche Bedeutung haben die Feuerberge für uns heute und wie versuchen moderne Forscher, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen?

Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyragongo in der Republik Kongo. In 3500 Meter Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Auch die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg. Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Lauf der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Die Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das Fernseh-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen.

Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit langem bekannt, trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herz der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit.

Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Supervulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35.000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wilder Planet: Erdbeben

Film von Stefan Schneider

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenErdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt.

Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. ...

Text zuklappenErdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt.

Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, wie ein Beben tatsächlich entsteht. Nur so kann ein effizienter Erdbebenschutz entwickelt werden.

In Chile untersucht beispielsweise der Geophysiker Prof. Dr. Stephen Miller von der Universität Bonn mit seinem Team eine Region in den chilenischen Anden. In dieser seismisch hochaktiven Gegend stellen die Wissenschaftler erstaunliche Dinge fest. 2010 hatte ein Erdbeben der Magnitude 8,8 den Seeboden vor der Küste Chiles erschüttert. Der Boden brach auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern auf und hätte eigentlich einen gewaltigen Tsunami auslösen müssen. In Panik flüchteten die Bewohner aus der Küstenregion, doch wie durch ein Wunder blieb der Tsunami aus.

Der Grund dafür: Das Beben selbst verhinderte die Katastrophe. Innerhalb weniger Sekunden hob es die Küste um 2,5 Meter und errichtete so einen Schutzwall gegen die Überflutung. Solche überraschenden Beobachtungen machen deutlich, wie wenig vorhersehbar die gewaltigen Kräfte der Erde noch immer sind. Miller sieht vor allem in dem Zusammenwirken von Erdbeben und Vulkanen ein wichtiges Forschungsgebiet.

Dass Erdbeben längst nicht immer im Zusammenhang mit Vulkanen stehen müssen, zeigt das Projekt "USArray". In Michigan, mitten in der nordamerikanischen Prärie, begleitet "Terra X" ein USArray-Team. Die Männer versenken einen hochempfindlichen Seismographen in der Erde, Teil eines Netzwerks von 400 solcher Geräte, die überall in den USA Messungen durchführen. Die Seismographen haben keinen festen Platz, vielmehr wird das Netz nach einer festgelegten Zeit immer weiter von Westen nach Osten bewegt. Auf diese Weise soll mit nie da gewesener Genauigkeit die amerikanische "Unterwelt" erforscht werden.

Vor allem die Frage, warum Erdbeben gelegentlich auch weit entfernt von den tektonisch aktiven Grenzen der Kontinentalplatten ausgelöst werden können, kann nun beantwortet werden. Offenbar tauchen nicht alle Platten, wie bisher angenommen, als Ganzes an einer so genannten Subduktionszone in den Erdmantel ein, um wieder eingeschmolzen zu werden. Die gewaltige Ozeanplatte, die seit mehr als 100 Millionen Jahren vor der Westküste der USA in die Tiefe sinkt, tut dies beispielsweise ganz und gar nicht in einem Stück. Im Verlauf der USArray-Forschung wurden stattdessen Fragmente nachgewiesen, die in geringer Tiefe unter dem Kontinent bis nach New York reichen. Diese Bruchstücke sind in der Lage, den Kontinent zu destabilisieren und bis hin zur Ostküste Erdbeben auszulösen, weit weg von der eigentlichen Subduktionszone an der Westküste Amerikas.

All diese Forschungen lassen die Möglichkeit sinnvoller Erdbebenvorhersage immer unwahrscheinlicher werden. Allerdings gibt es manchmal überraschende Hilfe. Im Umland der italienischen Stadt L'Aquila erforscht die britische Biologin Rachel Grant seit über vier Jahren das Verhalten von Kröten. Wenige Tage vor dem Beben im Jahr 2009 verschwanden sämtliche Kröten aus dem nahegelegenen See. Zwei Wochen nach dem Beben tauchten sie wieder auf. Grant vermutet, dass sich im Vorfeld des Bebens die chemische Zusammensetzung des Seewassers geändert haben könnte. Vielleicht eröffnen die sensiblen Amphibien ganz neue Möglichkeiten für die Vorhersage von Erdbeben.

In Disaster City in Texas steht nicht die Vorhersage von Erdbeben im Vordergrund, hier übt man vielmehr, was zu tun ist, wenn die Erde bereits gebebt hat. 70 000 Spezialisten aus aller Welt kommen jedes Jahr in die texanische Katastrophenstadt, um hier das ABC des Rettens zu trainieren. Was passiert, wenn bei einem Erdbeben Gebäude über ihren Bewohnern einstürzen? Wo könnten Überlebende verborgen sein, und wie kann man sie bergen? Auf einer Fläche von 30 Fußballfeldern wird der Horror so echt wie nur möglich nachgespielt, damit die Rettungskräfte handlungsfähig sind, wenn es zum Ernstfall kommt.

Über die besondere Bedrohung, die von Atomkraftwerken in Erdbeben gefährdeten Gebieten ausgehen, denkt man seit dem Reaktorunglück von Fukushima fast überall auf der Welt ernsthaft nach. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: In Akkuyu, im Süden der Türkei, beginnt ein russisches Konsortium mit dem Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks in unmittelbarer Nähe einer der seismisch aktivsten Zonen der Welt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre ein Beben vergleichbar mit dem in Fukushima zu erwarten ist.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wilder Planet: Stürme

Film von Stefan Schneider

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenZyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger.

Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das ...

Text zuklappenZyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger.

Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das Weltklima? Wird es in Zukunft möglich sein, den Weg großer Stürme besser vorherzusagen und so präziser warnen zu können? Gelingt es gar, die Windgiganten mit neuer Technologie zu zähmen?

Mit einer Breite von über 80 Kilometern und Wandergeschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde kann beispielsweise ein einziger Zyklon jede Sekunde mehr als eine Million Kubikmeter Erdatmosphäre durcheinanderbringen. Die Schäden, die die Sturmriesen jährlich verursachen, gehen in die Milliarden. Nach Schätzungen amerikanischer Wissenschaftler sind den großen Stürmen im vergangenen Jahrhundert mehr als eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen.

Eine sichere Vorhersage gibt es längst nicht überall. In Florida jedoch steigen die Hurricane Hunters in ihren kleinen, wendigen Flugzeugen sofort auf, wenn sich ein Riesensturm der Küste nähert. Sie fliegen direkt ins Auge des Hurrikans. Ihre gefährliche Mission ist es, die Windgeschwindigkeiten im Inneren des Giganten zu messen und die Daten an das National Hurricane Center in Miami weiterzugeben. Diese Informationen ermöglichen es, Tropenstürme ab einer Entfernung von 260 Kilometern vor der Küste zu überwachen und Vorhersagen über ihren Verlauf und ihre Stärke zu machen. Die Flüge der Sturmpiloten können Leben retten, denn ihre präzisen Messdaten ermöglichen es den Experten, gezielt Warnungen an die Bevölkerung herauszugeben.

In Chester County in South Carolina interessiert man sich nicht so sehr für Vorwarnsysteme, sondern mehr dafür, die Schäden, die ein Sturm verursachen kann, von vornherein zu minimieren. Hurrikans machen harmlose Gegenstände zu tödlichen Geschossen und reißen einfache Häuser in Stücke. Das "Terra X"-Team besucht den Windtunnel des Business and Home Safety Research Center. Hier prüfen Fachleute verschiedene Häuser auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hurrikanen, Feuersbrünsten und Hagelschlag. Der Tunnel hat einen quadratischen Grundriss von 45 Meter Länge und Breite und ist 19 Meter hoch. Über 100 Ventilatoren mit zwei Meter Durchmesser können Hurrikane der Kategorie 1 bis 3 simulieren, also Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometer pro Stunde. Wenn alle Ventilatoren hochfahren, wird so viel Elektrizität benötigt, wie eine Kleinstadt mit 9000 Einwohnern verbraucht. Glühende Asche, Hagelkörner und alle Arten von Fremdkörpern können der Windströmung über Kanäle beigemischt werden. Durch solche Tests erkennen die Ingenieure Schwachstellen an Gebäuden und entwickeln möglichst günstige und unkomplizierte Methoden, um die Häuser sicherer zu machen.

Ob solche Maßnahmen auch in Kalifornien ausreichen werden, ist fraglich. Schon seit Jahrzehnten bereitet sich der Küstenstaat auf ein größeres Erdbeben vor, den Big Bang. Nun glauben einige Wissenschaftler, dass Kalifornien besser beraten wäre, sich vor dem Großen Sturm, dem so genannten Arkstorm zu schützen. Der Arkstorm ist nach Ansicht der Forscher ein Supersturm von geradezu biblischen Ausmaßen, der alle 100 bis 200 Jahre über Kalifornien hinwegfegt und zu sintflutartigen Regenfällen führt. Der letzte Arkstorm ereignete sich im Winter 1861/62 - was bedeutet, dass der nächste unmittelbar bevorsteht. Experten rechnen mit Schäden durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Winde, die die Zerstörungen eines Megaerdbebens um ein Vielfaches übersteigen könnten.

Bislang glaubte man, dass Stürme in der Regel über den großen Wasserflächen der Weltmeere entstehen. Erst seit Kurzem halten es Wissenschaftler jedoch auch für möglich, dass die Sahara nicht ganz unbeteiligt an der Entstehung großer Stürme ist. Gewitterfronten über den Sandmeeren der Wüste könnten Windsysteme durcheinanderbringen und den ein oder anderen Ministurm auf den Weg über den Atlantik schicken, wo er Kraft sammelt und zu einem Sturmgiganten heranwächst.

Dass die Sahara noch viele andere Geheimnisse birgt, davon sind die Wissenschaftler des internationalen Forschungsprojekts FENNEC überzeugt. "Terra X" begleitet die Forscher in ihrem Flugzeug, das in weniger als 100 Meter Höhe über die Sandflächen dahinjagt. Die Wissenschaftler sind bei ihren Flügen einem bislang kaum bekannten Phänomen auf der Spur: Riesige, bisher unentdeckte Hitzeblasen wabern offenbar über der Wüste. Nach Meinung der Forscher sind diese Gebilde für Stürme, Sintfluten und Dürren in Afrika verantwortlich. Normalerweise hätten Satelliten längst Wetterphänomene dieses Ausmaßes entdeckt, aber die dichten Sandschleier über der Sahara vernebeln den Satelliten die Sicht und machen das Sammeln von Daten unmöglich. Genaue Daten sind aber für die Landwirtschaft in Westafrika extrem wichtig. Bisher sind der Beginn der Regenzeit, Regenmenge und -dauer noch nicht voraussagbar. Mit den Ergebnissen des FENNEC-Projekts sollen in Zukunft Modelle entwickelt werden, die die Regenzeit besser vorhersagbar machen und den Bauern das Leben erleichtern.

Auch in Europa wächst die Angst vor zerstörerischen Stürmen. Der Sturm Kyrill im Jahr 2007 fegte von den Britischen Inseln bis nach Russland, ohne an Geschwindigkeit und Zerstörungskraft einzubüßen. Das Wetterphänomen brachte neben extremen Winden auch Gewitter und Tornados nach Europa und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Klimamodelle zeigen, dass Stürme in den kommenden Jahrzehnten Europa nicht nur häufiger, sondern auch immer stärker treffen werden.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Ganzen Text anzeigenGeld statt Lebensmittel
"Cash-for-Food" soll sowohl Viehzüchtern als auch Händlern helfen

Eine erste heiße Spur
Die Darmflora könnte der Schlüssel zum Verständnis der Krankheit sein

Nicht nur psychisch
Ärzte warnen schwangere Frauen vor ...

Text zuklappenGeld statt Lebensmittel
"Cash-for-Food" soll sowohl Viehzüchtern als auch Händlern helfen

Eine erste heiße Spur
Die Darmflora könnte der Schlüssel zum Verständnis der Krankheit sein

Nicht nur psychisch
Ärzte warnen schwangere Frauen vor Toxoplasma gondii

Problemgans
Nicht heimische Gänse verbreiten sich in ganz Deutschland


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Chaos im Weißen Haus
Behinderte Donald Trump Ermittlungen?

Überprüfungen beim BAMF
Zahlreiche fehlerhafte Asylverfahren

Mit sechs Neuen zum Confed-Cup
Reus und Gomez nicht mit dabei


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigenÄrgernis Netflix
Das Filmfestival in Cannes startet mit scharfer Kontroverse

"Telex aus Kuba"
Gespräch mit Rachel Kushner

Die Maiski-Tagebücher
Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler

Remo Largo: "Das passende Leben"
Was unsere ...

Text zuklappenÄrgernis Netflix
Das Filmfestival in Cannes startet mit scharfer Kontroverse

"Telex aus Kuba"
Gespräch mit Rachel Kushner

Die Maiski-Tagebücher
Ein Diplomat im Kampf gegen Hitler

Remo Largo: "Das passende Leben"
Was unsere Individualität ausmacht und wie wir sie leben können"

Adrián Villar Rojas
Ausstellung im Kunsthaus Bregenz

No secrets! Bilder der Überwachung
Ausstellung im Münchner Stadtmuseum


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die geheimnisvolle Welt der Bäume

Naturschätze der Steiermark

Film von Alfred Ninaus

Ganzen Text anzeigenBäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt.

Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch ...
(ORF)

Text zuklappenBäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt.

Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz.

Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren.

Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat.

Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde.

Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum.

Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.


(ORF)


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21:07
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Auf dem Holzweg

Wie erneuerbar sind unsere Wälder?

Film von Burgit Bock

Ganzen Text anzeigenSauber, CO2-neutral, erneuerbar soll unsere Energie sein. Doch der EU-weit propagierte Umstieg auf Biomasse aus Holz hat die Grenzen der Nachhaltigkeit vielerorts überschritten.

Um den Klimawandel zu stoppen, fordert die EU, den Anteil an erneuerbaren Energien bis ...
(ORF)

Text zuklappenSauber, CO2-neutral, erneuerbar soll unsere Energie sein. Doch der EU-weit propagierte Umstieg auf Biomasse aus Holz hat die Grenzen der Nachhaltigkeit vielerorts überschritten.

Um den Klimawandel zu stoppen, fordert die EU, den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 Prozent anzuheben. Seither hat Holz in Form von Pellets oder Hackschnitzeln einen Siegeszug angetreten - mit unerwarteten Konsequenzen.

Für Pellets, die früher aus Holzabfällen gewonnen wurden, werden jetzt ganze Wälder abgeholzt. In der Slowakei beklagen Umweltschützer, dass bis hinein in Nationalparks Holz geschlagen wird. In Europas größtem Kohlekraftwerk - in Nordengland - wurden zwei Blöcke mit staatlichen Förderungen in Millionenhöhe auf Pellet-Betrieb umgestellt.

Der enorme Pellet-Verbrauch in Großbritannien führt zur Abholzung ganzer Wälder im Südosten der USA. Riesige Schiffsladungen mit Pellets überqueren regelmäßig den Atlantik. In Russland beginnt Holz zur Energiegewinnung gerade ein Thema zu werden. Im Pellet-Werk Vyborg werden allein 900 000 Tonnen für den Export in die EU produziert.


(ORF)


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21:51
VPS 21:49

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Traumziel genießerisches Piemont

Film von Thomas Knoglinger

Bearbeitung: Margarita Pribyl

Ganzen Text anzeigenIm Piemont, der Region "am Fuße des Berges", ist im Oktober besonders viel los. Auslöser dafür ist die Trüffelmesse in Alba, der kulinarische Höhepunkt für alle Feinschmecker Italiens.

Die Trüffel nimmt im Piemont tatsächlich einen enormen Stellenwert ...
(ORF)

Text zuklappenIm Piemont, der Region "am Fuße des Berges", ist im Oktober besonders viel los. Auslöser dafür ist die Trüffelmesse in Alba, der kulinarische Höhepunkt für alle Feinschmecker Italiens.

Die Trüffel nimmt im Piemont tatsächlich einen enormen Stellenwert ein.
Der Film über Piemont begleitet Trüffelsucher bei ihrer Arbeit im Wald und Trüffelhändler, die ihre Ware sogar mit Edelsteinen vergleichen.


(ORF)


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Am Ende der Lüge

Fernsehfilm, Deutschland/Österreich 2013

Darsteller:
Susanne ScheureggerKatharina Böhm
Mia AlthoffAglaia Szyszkowitz
Jenny ScheureggerTara Fischer
Georg ScheureggerJochen Horst
Herbert AlthoffHermann Beyer
AlexanderKai Schumann
u.a.
Buch: Sophia Krapoth, Marcus O. Rosenmüller
Regie: Marcus O. Rosenmüller
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenFast 15 Jahre haben die ungleichen Schwestern Mia und Susanne einander nicht gesehen. Doch nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Mia zurück zu ihrer Familie. Probleme sind da vorprogrammiert.

Doch der Kampf um das Familienunternehmen und die Erinnerung an einen alten ...
(ORF/ARD/MDR)

Text zuklappenFast 15 Jahre haben die ungleichen Schwestern Mia und Susanne einander nicht gesehen. Doch nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Mia zurück zu ihrer Familie. Probleme sind da vorprogrammiert.

Doch der Kampf um das Familienunternehmen und die Erinnerung an einen alten unglückseligen Pakt verbinden die freiheitsliebende Mia und den Familienmenschen Susanne.

In "Am Ende der Lüge" brillieren die beiden österreichischen Publikumslieblinge Katharina Böhm und Aglaia Szyszkowitz im gleichnamigen Drama. Regie führte Marcus O. Rosenmüller, der auch gemeinsam mit Sophia Krapoth für das Drehbuch verantwortlich zeichnet.


(ORF/ARD/MDR)


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23:53
VPS 23:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kurzfilmtage Oberhausen

Waves '98

Kurzfilm, Qatar/Libanon 2015

Regie: Ely Dagher

Länge: 15 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer von seinem Leben im religiös und kulturell aufgeteilten Beirut desillusionierte junge Omar geht auf eine Reise in die Tiefen der Stadt, die ihn für immer verändern wird.

Angezogen von einer Welt, die seiner eigenen so nah und doch so fern ist, verliert er sich ...

Text zuklappenDer von seinem Leben im religiös und kulturell aufgeteilten Beirut desillusionierte junge Omar geht auf eine Reise in die Tiefen der Stadt, die ihn für immer verändern wird.

Angezogen von einer Welt, die seiner eigenen so nah und doch so fern ist, verliert er sich und muss darum kämpfen, sein Gefühl für Heimat nicht zu verlieren. - Eindrucksvoller Animationsfilm mit innovativ gezeichneten und fotografierten Stadtlandschaften.

"Waves '98" ist sowohl eine Filmerzählung als auch ein persönlicher visueller Essay des Filmemachers über seine Heimatstadt. Wegen seiner Studien und Arbeiten verbrachte Ely Dagher immer mehr Zeit außerhalb Libanons, wodurch sein Verhältnis zu Beirut komplizierter wurde. Der Film spiegelt Daghers veränderte Beziehung zu seinem Heimatland in der Geschichte eines Teenagers von 1998, der sich nach Frieden und Veränderung sehnt. Ely Dagher, 1985 in Beirut geboren, absolvierte nach einer Ausbildung zum Animator und Illustrator im Libanon 2009 ein Studium in New media and contemporary Art am Goldmiths College in London. Dagher lebt in Brüssel.


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0:08
VPS 00:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kurzfilmtage Oberhausen

Ich habe der Sonne alles gegeben außer meinem Schatten

(J'ai tout donné au soleil sauf mon ombre)

Kurzfilm, Schweiz/Deutschland 2016

Darsteller:
LynnMarine Sleiman
YannAlbert Chinet
StéphanieStéphanie Schneider
PaulPaul Laurent
NastiaAnastasia Kuklova
Regie: Valérie Anex
Länge: 23 Minuten
Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenJeden Sommer besetzt Lynn gemeinsam mit ihren Freunden leere Almhütten in den Bergen, um wilde Partys zu feiern. Adrenalin ist das Mittel gegen den monotonen grauen Alltag in der Provinz.

Als Lynn nach einem Jahr Kunststudium in der Stadt wieder nach Hause ...

Text zuklappenJeden Sommer besetzt Lynn gemeinsam mit ihren Freunden leere Almhütten in den Bergen, um wilde Partys zu feiern. Adrenalin ist das Mittel gegen den monotonen grauen Alltag in der Provinz.

Als Lynn nach einem Jahr Kunststudium in der Stadt wieder nach Hause zurückkehrt, fühlt sie sich plötzlich wie eine Fremde - zwischen ihren Freunden und auch in ihrer eigenen Haut. - Ausgezeichnet inszenierter Kurzspielfilm aus der Schweiz.

Die beiden Filmemacher geben in prägnanten Szenen Einblicke in die Welt und die Seele einer jungen Frau auf Identitätssuche: Sie sehnt sich nach ihrem neuen Leben in der Stadt, wäre da nicht Yann, der in diesem Sommer ihre Gefühle Achterbahn fahren lässt.

Valérie Anex, 1983 in Lausanne geboren, studierte unter anderem Freie Kunst an der Haute école d'art et de design Genève und macht zurzeit ihren Master an der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf". Christian Johannes Koch, 1986 in Luzern geboren, studierte ebenfalls an der Haute école d'art et de design Genève und der Filmuniversität Babelsberg, außerdem an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.


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0:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kurzfilmtage Oberhausen

Erfrischt einzigartig

Kurzfilm, Deutschland 2016

Regie: Johannes Klais

Länge: 16 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer Dokumentarfilmemacher und sein Kameramann machten sich auf die Suche nach den letzten Kaugummiautomaten des Ruhrgebiets.

Dabei begegneten sie Menschen, die hinter den Großstadtfassaden leben und arbeiten, an denen diese herrlich analogen und fast vergessenen ...

Text zuklappenDer Dokumentarfilmemacher und sein Kameramann machten sich auf die Suche nach den letzten Kaugummiautomaten des Ruhrgebiets.

Dabei begegneten sie Menschen, die hinter den Großstadtfassaden leben und arbeiten, an denen diese herrlich analogen und fast vergessenen Maschinen hängen. Einige ihrer Geschichten erzählen sie in diesem Dokumentarfilm.

Zehn Pfennig einwerfen, das Rädchen drehen und gespannt hören, wie das Objekt der Begierde in das Ausgabefach hinter der Blechklappe plumpst. Wer über 30 erinnert sich nicht an diesen aufregenden Vorgang aus der eigenen Kindheit? Wie die Erinnerungen an die eigene Kindheit verschwinden auch die Kaugummiautomaten langsam aus dem Bild unserer Städte. Wer jedoch genau hinsieht, kann sie noch entdecken in den Stadtteilen des Ruhrgebiets, in denen der Strukturwandel noch nicht alle Hausfassaden renoviert hat.

Die beiden Filmemacher Johannes Klais und Florian Pawliczek haben sie gefunden, in allen Zuständen: beschmiert, beklebt, verbrannt, aufgebrochen. Auf ihrer Suche haben sie Menschen getroffen, die wie von selbst und gleichsam stellvertretend für die stummen Automaten angefangen haben zu erzählen über die Zeit, in der es Brot noch beim Bäcker und Fleisch noch beim Metzger gab. Ein Metzger aus Hagen, ein Händler für gebrauchte Möbel aus Dortmund und Musa aus Marokko: Sie erzählen von den Veränderungen in ihrem Stadtteil, aus ihrem Leben in Deutschland und von dem einen Ring, den man nur einmal im Leben verschenkt.

Johannes Klais, 1977 in Dortmund geboren, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Toningenieur in der Filmton-Postproduktion und erlangte 2010 dann ein Kamera-Diplom an der Fachhochschule Dortmund. Arbeitet als Filmemacher und Kameramann.

Florian Pawliczek, 1981 in Herdecke im Ruhrgebiet geboren, studierte Kamera an der Fachhochschule Dortmund. Sein dokumentarischer Abschlussfilm "Stahlbrammen und Pfirsiche" eröffnete die 36. Duisburger Filmwoche. Pawliczek arbeitet als freiberuflicher Kameramann für ganz unterschiedliche Filmprojekte, darunter Dokumentarfilme, Dokumentationen sowie Werbe- & Imagefilme. Einige eigene Dokumentarfilmprojekte wurde auf Festivals ausgezeichnet.


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0:46
VPS 00:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rettet das Apfelparadies

Kaiser Wilhelm, Hasenkopf und Goldparmäne

Film von Ulrike Licht und Svenja Weber

Ganzen Text anzeigenEinige alte Apfelsorten scheinen unwiederbringlich verschwunden. Sie passen nicht in die Vermarktungsnorm, die bestimmt, welche Äpfel europaweit in den Regalen zu finden sind.

Mindestens 60 Millimeter müssen sie im Durchmesser sein, mindestens 90 Gramm schwer. Diese ...
(ARD/RBB)

Text zuklappenEinige alte Apfelsorten scheinen unwiederbringlich verschwunden. Sie passen nicht in die Vermarktungsnorm, die bestimmt, welche Äpfel europaweit in den Regalen zu finden sind.

Mindestens 60 Millimeter müssen sie im Durchmesser sein, mindestens 90 Gramm schwer. Diese und andere Bestimmungen können alte Sorten nicht erfüllen. Doch immer mehr Obstbauern und Hobbygärtner engagieren sich für den Erhalt der alten Apfelkultur.

Wenn man Glück hat, findet man die alten Sorten auf Wochenmärkten, in Hofläden oder auf kleinen Plantagen - die "Lausitzer Nelkenäpfel", den "Edelborsdorfer", "Herzvater" oder den "Gubener Kaschacker".

Die Arche Noah der Äpfel befindet sich im brandenburgischen Müncheberg. Hier lagert das genetische Material von über 2000 Apfelsorten. Der Pomologe Hilmar Schwärzel kann nahezu alle Apfelsorten durch Riechen, Schmecken und Tasten bestimmen. Der Film begleitet ihn auf einem Spaziergang durch den zweieinhalb Hektar großen Garten, in dem über 1000 Apfelsorten angebaut werden und Schwärzel erklärt, wie man die Sorten unterscheiden und bestimmen kann.

In der Uckermark lebt eine weitere Liebhaberin der alten Apfelsorten. Unter dem Markennamen "Haus Lichtenhain" produziert Daisy Gräfin von Armin, "Apfelgräfin" genannt, allerlei Apfelkreationen, von Chutneys über Gelees und Liköre. Aus ihrer Liebe zu den uckermärkischen Äpfeln ist inzwischen ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen gewachsen. Die Apfelgräfin verrät ihre leckersten Rezepte und Geheimtipps. Wichtigste Zutat: gute, schmackhafte Äpfel.

In Berlin bekommt man die größte Auswahl an Apfelsorten in der "Apfelgalerie". Inhaberin Caty Schernus hat hier ständig um die 30 alte Apfelsorten im Angebot, die sie vom Apfelhof ihrer Eltern in Frankfurt/Oder bezieht. Der Laden läuft gut, denn die Berliner lieben die Gravensteiner, Winterlockenäpfel oder Ananasrenette. Caty Schernus hat sogar ein Apfelbuch mit Geschichten und Rezepten rund um die alten Brandenburger Sorten geschrieben.


(ARD/RBB)


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1:16
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:44
VPS 01:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ECO

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Reto Lipp

Rüstungskonzern Ruag unter Beschuss
Heikle Zustände bei dem ausländischen Tochterfirmen

Schweizer Pensionskassen
Investitionen in australische Immobilien

Extrem-Jobs
Arbeit am Limit


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2:14
VPS 02:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wilder Planet: Vulkane

Film von Stefan Schneider

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenVulkane sind faszinierend: Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich ihren Weg.

Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele ...

Text zuklappenVulkane sind faszinierend: Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich ihren Weg.

Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen.

Erst vor kurzem meldeten sich einige Feuerberge mit Eruptionen zurück, unter anderem der Ätna auf Sizilien und der Sakura-jima in Japan. Welche Bedeutung haben die Feuerberge für uns heute und wie versuchen moderne Forscher, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen?

Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyragongo in der Republik Kongo. In 3500 Meter Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Auch die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg. Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Lauf der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Die Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das Fernseh-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen.

Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit langem bekannt, trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herz der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit.

Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Supervulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35.000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?


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2:58
VPS 03:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wilder Planet: Erdbeben

Film von Stefan Schneider

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenErdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt.

Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. ...

Text zuklappenErdbeben verursachen erhebliche Schäden. Spätestens seit der Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist die Erdbebensicherheit weltweit wieder in den Fokus gerückt.

Das "Terra X"-Team begleitet Forscher in die seismisch aktivsten Gebiete der Erde. Mit den unterschiedlichsten Methoden versuchen die Wissenschaftler herauszufinden, wie ein Beben tatsächlich entsteht. Nur so kann ein effizienter Erdbebenschutz entwickelt werden.

In Chile untersucht beispielsweise der Geophysiker Prof. Dr. Stephen Miller von der Universität Bonn mit seinem Team eine Region in den chilenischen Anden. In dieser seismisch hochaktiven Gegend stellen die Wissenschaftler erstaunliche Dinge fest. 2010 hatte ein Erdbeben der Magnitude 8,8 den Seeboden vor der Küste Chiles erschüttert. Der Boden brach auf einer Länge von mehreren hundert Kilometern auf und hätte eigentlich einen gewaltigen Tsunami auslösen müssen. In Panik flüchteten die Bewohner aus der Küstenregion, doch wie durch ein Wunder blieb der Tsunami aus.

Der Grund dafür: Das Beben selbst verhinderte die Katastrophe. Innerhalb weniger Sekunden hob es die Küste um 2,5 Meter und errichtete so einen Schutzwall gegen die Überflutung. Solche überraschenden Beobachtungen machen deutlich, wie wenig vorhersehbar die gewaltigen Kräfte der Erde noch immer sind. Miller sieht vor allem in dem Zusammenwirken von Erdbeben und Vulkanen ein wichtiges Forschungsgebiet.

Dass Erdbeben längst nicht immer im Zusammenhang mit Vulkanen stehen müssen, zeigt das Projekt "USArray". In Michigan, mitten in der nordamerikanischen Prärie, begleitet "Terra X" ein USArray-Team. Die Männer versenken einen hochempfindlichen Seismographen in der Erde, Teil eines Netzwerks von 400 solcher Geräte, die überall in den USA Messungen durchführen. Die Seismographen haben keinen festen Platz, vielmehr wird das Netz nach einer festgelegten Zeit immer weiter von Westen nach Osten bewegt. Auf diese Weise soll mit nie da gewesener Genauigkeit die amerikanische "Unterwelt" erforscht werden.

Vor allem die Frage, warum Erdbeben gelegentlich auch weit entfernt von den tektonisch aktiven Grenzen der Kontinentalplatten ausgelöst werden können, kann nun beantwortet werden. Offenbar tauchen nicht alle Platten, wie bisher angenommen, als Ganzes an einer so genannten Subduktionszone in den Erdmantel ein, um wieder eingeschmolzen zu werden. Die gewaltige Ozeanplatte, die seit mehr als 100 Millionen Jahren vor der Westküste der USA in die Tiefe sinkt, tut dies beispielsweise ganz und gar nicht in einem Stück. Im Verlauf der USArray-Forschung wurden stattdessen Fragmente nachgewiesen, die in geringer Tiefe unter dem Kontinent bis nach New York reichen. Diese Bruchstücke sind in der Lage, den Kontinent zu destabilisieren und bis hin zur Ostküste Erdbeben auszulösen, weit weg von der eigentlichen Subduktionszone an der Westküste Amerikas.

All diese Forschungen lassen die Möglichkeit sinnvoller Erdbebenvorhersage immer unwahrscheinlicher werden. Allerdings gibt es manchmal überraschende Hilfe. Im Umland der italienischen Stadt L'Aquila erforscht die britische Biologin Rachel Grant seit über vier Jahren das Verhalten von Kröten. Wenige Tage vor dem Beben im Jahr 2009 verschwanden sämtliche Kröten aus dem nahegelegenen See. Zwei Wochen nach dem Beben tauchten sie wieder auf. Grant vermutet, dass sich im Vorfeld des Bebens die chemische Zusammensetzung des Seewassers geändert haben könnte. Vielleicht eröffnen die sensiblen Amphibien ganz neue Möglichkeiten für die Vorhersage von Erdbeben.

In Disaster City in Texas steht nicht die Vorhersage von Erdbeben im Vordergrund, hier übt man vielmehr, was zu tun ist, wenn die Erde bereits gebebt hat. 70 000 Spezialisten aus aller Welt kommen jedes Jahr in die texanische Katastrophenstadt, um hier das ABC des Rettens zu trainieren. Was passiert, wenn bei einem Erdbeben Gebäude über ihren Bewohnern einstürzen? Wo könnten Überlebende verborgen sein, und wie kann man sie bergen? Auf einer Fläche von 30 Fußballfeldern wird der Horror so echt wie nur möglich nachgespielt, damit die Rettungskräfte handlungsfähig sind, wenn es zum Ernstfall kommt.

Über die besondere Bedrohung, die von Atomkraftwerken in Erdbeben gefährdeten Gebieten ausgehen, denkt man seit dem Reaktorunglück von Fukushima fast überall auf der Welt ernsthaft nach. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: In Akkuyu, im Süden der Türkei, beginnt ein russisches Konsortium mit dem Bau des ersten türkischen Atomkraftwerks in unmittelbarer Nähe einer der seismisch aktivsten Zonen der Welt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten 100 Jahre ein Beben vergleichbar mit dem in Fukushima zu erwarten ist.


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3:41
VPS 03:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Wilder Planet: Stürme

Film von Stefan Schneider

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenZyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger.

Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das ...

Text zuklappenZyklone, Taifune, Tornados, Hurrikans - immer häufiger sorgt die ungeheure Zerstörungskraft solcher Luftgiganten für Schlagzeilen. Windforschung wird weltweit immer wichtiger.

Wie funktioniert ein großer Sturm? Welche Bedeutung haben die Windriesen für das Weltklima? Wird es in Zukunft möglich sein, den Weg großer Stürme besser vorherzusagen und so präziser warnen zu können? Gelingt es gar, die Windgiganten mit neuer Technologie zu zähmen?

Mit einer Breite von über 80 Kilometern und Wandergeschwindigkeiten von 50 Kilometern pro Stunde kann beispielsweise ein einziger Zyklon jede Sekunde mehr als eine Million Kubikmeter Erdatmosphäre durcheinanderbringen. Die Schäden, die die Sturmriesen jährlich verursachen, gehen in die Milliarden. Nach Schätzungen amerikanischer Wissenschaftler sind den großen Stürmen im vergangenen Jahrhundert mehr als eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen.

Eine sichere Vorhersage gibt es längst nicht überall. In Florida jedoch steigen die Hurricane Hunters in ihren kleinen, wendigen Flugzeugen sofort auf, wenn sich ein Riesensturm der Küste nähert. Sie fliegen direkt ins Auge des Hurrikans. Ihre gefährliche Mission ist es, die Windgeschwindigkeiten im Inneren des Giganten zu messen und die Daten an das National Hurricane Center in Miami weiterzugeben. Diese Informationen ermöglichen es, Tropenstürme ab einer Entfernung von 260 Kilometern vor der Küste zu überwachen und Vorhersagen über ihren Verlauf und ihre Stärke zu machen. Die Flüge der Sturmpiloten können Leben retten, denn ihre präzisen Messdaten ermöglichen es den Experten, gezielt Warnungen an die Bevölkerung herauszugeben.

In Chester County in South Carolina interessiert man sich nicht so sehr für Vorwarnsysteme, sondern mehr dafür, die Schäden, die ein Sturm verursachen kann, von vornherein zu minimieren. Hurrikans machen harmlose Gegenstände zu tödlichen Geschossen und reißen einfache Häuser in Stücke. Das "Terra X"-Team besucht den Windtunnel des Business and Home Safety Research Center. Hier prüfen Fachleute verschiedene Häuser auf ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Hurrikanen, Feuersbrünsten und Hagelschlag. Der Tunnel hat einen quadratischen Grundriss von 45 Meter Länge und Breite und ist 19 Meter hoch. Über 100 Ventilatoren mit zwei Meter Durchmesser können Hurrikane der Kategorie 1 bis 3 simulieren, also Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometer pro Stunde. Wenn alle Ventilatoren hochfahren, wird so viel Elektrizität benötigt, wie eine Kleinstadt mit 9000 Einwohnern verbraucht. Glühende Asche, Hagelkörner und alle Arten von Fremdkörpern können der Windströmung über Kanäle beigemischt werden. Durch solche Tests erkennen die Ingenieure Schwachstellen an Gebäuden und entwickeln möglichst günstige und unkomplizierte Methoden, um die Häuser sicherer zu machen.

Ob solche Maßnahmen auch in Kalifornien ausreichen werden, ist fraglich. Schon seit Jahrzehnten bereitet sich der Küstenstaat auf ein größeres Erdbeben vor, den Big Bang. Nun glauben einige Wissenschaftler, dass Kalifornien besser beraten wäre, sich vor dem Großen Sturm, dem so genannten Arkstorm zu schützen. Der Arkstorm ist nach Ansicht der Forscher ein Supersturm von geradezu biblischen Ausmaßen, der alle 100 bis 200 Jahre über Kalifornien hinwegfegt und zu sintflutartigen Regenfällen führt. Der letzte Arkstorm ereignete sich im Winter 1861/62 - was bedeutet, dass der nächste unmittelbar bevorsteht. Experten rechnen mit Schäden durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Winde, die die Zerstörungen eines Megaerdbebens um ein Vielfaches übersteigen könnten.

Bislang glaubte man, dass Stürme in der Regel über den großen Wasserflächen der Weltmeere entstehen. Erst seit Kurzem halten es Wissenschaftler jedoch auch für möglich, dass die Sahara nicht ganz unbeteiligt an der Entstehung großer Stürme ist. Gewitterfronten über den Sandmeeren der Wüste könnten Windsysteme durcheinanderbringen und den ein oder anderen Ministurm auf den Weg über den Atlantik schicken, wo er Kraft sammelt und zu einem Sturmgiganten heranwächst.

Dass die Sahara noch viele andere Geheimnisse birgt, davon sind die Wissenschaftler des internationalen Forschungsprojekts FENNEC überzeugt. "Terra X" begleitet die Forscher in ihrem Flugzeug, das in weniger als 100 Meter Höhe über die Sandflächen dahinjagt. Die Wissenschaftler sind bei ihren Flügen einem bislang kaum bekannten Phänomen auf der Spur: Riesige, bisher unentdeckte Hitzeblasen wabern offenbar über der Wüste. Nach Meinung der Forscher sind diese Gebilde für Stürme, Sintfluten und Dürren in Afrika verantwortlich. Normalerweise hätten Satelliten längst Wetterphänomene dieses Ausmaßes entdeckt, aber die dichten Sandschleier über der Sahara vernebeln den Satelliten die Sicht und machen das Sammeln von Daten unmöglich. Genaue Daten sind aber für die Landwirtschaft in Westafrika extrem wichtig. Bisher sind der Beginn der Regenzeit, Regenmenge und -dauer noch nicht voraussagbar. Mit den Ergebnissen des FENNEC-Projekts sollen in Zukunft Modelle entwickelt werden, die die Regenzeit besser vorhersagbar machen und den Bauern das Leben erleichtern.

Auch in Europa wächst die Angst vor zerstörerischen Stürmen. Der Sturm Kyrill im Jahr 2007 fegte von den Britischen Inseln bis nach Russland, ohne an Geschwindigkeit und Zerstörungskraft einzubüßen. Das Wetterphänomen brachte neben extremen Winden auch Gewitter und Tornados nach Europa und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Klimamodelle zeigen, dass Stürme in den kommenden Jahrzehnten Europa nicht nur häufiger, sondern auch immer stärker treffen werden.


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4:26
VPS 04:25

Abenteuer Linienbus

Über das Dach der Welt

Film von André Hörmann

Ganzen Text anzeigenMit Höllentempo in überfüllten Bussen über die gefährlichsten Straßen der Welt: Die Busreise von der indischen Grenze bis zu Nepals Hauptstadt Kathmandu ist nichts für schwache Nerven.

Selbst die Plätze auf dem Dach sind alle belegt, obwohl es auf der sehr hoch ...

Text zuklappenMit Höllentempo in überfüllten Bussen über die gefährlichsten Straßen der Welt: Die Busreise von der indischen Grenze bis zu Nepals Hauptstadt Kathmandu ist nichts für schwache Nerven.

Selbst die Plätze auf dem Dach sind alle belegt, obwohl es auf der sehr hoch gelegenen Straße empfindlich kalt werden kann. Unfälle und Pannen sind an der Tagesordnung. Solange der Fahrer sie selbst reparieren kann, regt sich niemand auf.


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5:09
VPS 05:10

Abenteuer Linienbus

Zum höchsten Dorf der Schweiz

Film von Monika Kirschner

Ganzen Text anzeigenWenn das typische Dreiklanghorn ein Postauto ankündigt, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Was bei den Touristen nostalgische Erinnerungen weckt, ist für die Schweizer Alltag.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erklingt so "ihr" zuverlässiges "Poschti", ein ...

Text zuklappenWenn das typische Dreiklanghorn ein Postauto ankündigt, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Was bei den Touristen nostalgische Erinnerungen weckt, ist für die Schweizer Alltag.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erklingt so "ihr" zuverlässiges "Poschti", ein Fahrzeug, das seit jeher nicht nur Post, sondern auch Passagiere transportiert. Mittlerweile ist das ein gelber Omnibus und er ist garantiert pünktlich.


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5:53
VPS 05:55

Und ewig lockt der Mythos - Saint Tropez

Film von Natalie Steger

Ganzen Text anzeigenEs ist das berühmteste Fischerdorf der Welt und gilt als Wiege des internationalen Jet-Sets: Saint Tropez. In den 1950er Jahren entwickelte es sich zu einem Mekka für Künstler.

Berühmte Maler wie Paul Signac, Pierre Bonnard und Henri Matisse lebten und arbeiteten ...

Text zuklappenEs ist das berühmteste Fischerdorf der Welt und gilt als Wiege des internationalen Jet-Sets: Saint Tropez. In den 1950er Jahren entwickelte es sich zu einem Mekka für Künstler.

Berühmte Maler wie Paul Signac, Pierre Bonnard und Henri Matisse lebten und arbeiteten in Saint Tropez. Und auch heute noch überrennt die Prominenz den Ort mit den paradiesischen Stränden, sagenhaftem Licht und natürlich dem ewigen Mythos von Brigitte Bardot.

Für die Dokumentation gehen Natalie Steger und ihr Team auf Spurensuche an der Côte d'Azur. Sie finden unter anderem einen veritablen Schatzsucher, bisher unveröffentlichte Bilder der legendären Brigitte Bardot und den Schuhmacher, der die Sandalen der Stars herstellt. Außerdem werfen sie einen Blick hinter die bisher verschlossenen Tore der Sommerresidenz der französischen Präsidenten.