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November 2017
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Sonntag, 5. März
Programmwoche 10/2017
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6:14
VPS 06:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: E-Auto und dann?

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

E-Autos
Nachzügler Deutschland

Ladenetz
Vorbild Holland

Batterien
Made in Germany


6:44
VPS 06:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Wilfried Juling: Digitalisierung -

die Technologie von heute

Ganzen Text anzeigenDigitalisierung bezeichnet die Überführung analoger Größen in diskrete (abgestufte) Werte, zu dem Zweck, sie elektronisch zu speichern und zu verarbeiten. Was aber heißt das?

Der Vortrag von Professor Dr. Wilfried Juling verfolgt die wesentlichen technologischen ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDigitalisierung bezeichnet die Überführung analoger Größen in diskrete (abgestufte) Werte, zu dem Zweck, sie elektronisch zu speichern und zu verarbeiten. Was aber heißt das?

Der Vortrag von Professor Dr. Wilfried Juling verfolgt die wesentlichen technologischen Entwicklungen der Kommunikation, um dann den Weg von "mobil" über "pervasiv" zu "ubiquitär", also allgegenwärtig, zu beschreiben.

Die Herausforderungen der heutigen Zeit sind durch Schlagworte wie "Cloud", "Social Media" oder "App" geprägt, besonders aber durch die problematischen Aspekte, die mit der Informationsflut und "Big Data" einhergehen. Der Blick in die Zukunft richtet sich auf "Industrie 4.0" und das "Internet der Dinge".

Professor Dr. Wilfried Juling bekleidete den Lehrstuhl für "Rechnersysteme und Infrastruktur der Informationsverarbeitung" an der Universität Karlsruhe. Er war Direktor des dortigen Rechenzentrums und leitete bis 2015 den neuen Bereich "Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft" am KIT in Karlsruhe.


(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Hubert Robert: Entwurf für die Einrichtung der

Großen Galerie des Louvre

Dokumentarserie über berühmte Gemälde der Malerei.

In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:16
VPS 09:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Lisa Herzog: Was ist schlecht an Ungleichheit?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

Ganzen Text anzeigenManche sehen in der Ungleichheit die Wurzel des Populismus und eine Gefahr für die Demokratie, andere die Voraussetzung für Fortschritt und Wachstum.

Die Philosophin und Ökonomin Lisa Herzog erläutert im Gespräch mit Yves Bossart, wie Ungleichheit entsteht, warum ...

Text zuklappenManche sehen in der Ungleichheit die Wurzel des Populismus und eine Gefahr für die Demokratie, andere die Voraussetzung für Fortschritt und Wachstum.

Die Philosophin und Ökonomin Lisa Herzog erläutert im Gespräch mit Yves Bossart, wie Ungleichheit entsteht, warum sie die Freiheit bedroht und was man dagegen tun kann.

Die Entwicklungsorganisation Oxfam behauptet: Acht Superreiche besitzen gleich viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Laut einer Studie des World Economic Forums (WEF) gehört die Ungleichheit zu den großen Herausforderungen der Weltwirtschaft. Barack Obama sieht in ihr gar "die größte Gefahr für unsere Demokratien". Stimmt das? Was ist schlecht an Ungleichheit?

Die Ökonomin und Philosophin Lisa Herzog meint, wirtschaftliche Ungleichheit führe zu ungleichen Chancen und bedrohe dadurch die menschliche Freiheit. Sie fordert einen zeitgemäßen Liberalismus, der mehr Freiheit für alle garantiert, nicht nur für die Reichen.

Yves Bossart spricht mit der 33-jährigen Professorin über Chancengleichheit, faire Löhne und die Angst, im globalen Rattenrennen abgehängt zu werden.


10:15

Notizen aus dem Ausland

Roboteranzug - außendienst Japan


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10:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Liebeslieder für Klavier

Mit Lev Vinocour

Programm:
- Franz Liszt: "Liebestraum" Nr. 3
- Robert Schumann: "Träumerei"
- Frédéric Chopin: Etüde op. 10 Nr. 3 "La Tristesse"
- Ludwig van Beethoven: "Für Elise"
- Gabriel Fauré: "Après un Rêve"
- Edvard Grieg: "Solveigs Lied"
- Claude Debussy: "Clair de Lune"
- George Gershwin: "The Man I Love"

Ganzen Text anzeigen"Oh lieb', so lang du lieben kannst!": Das Gedicht von Ferdinand Freiligrath inspirierte Franz Liszt zu seinem berühmten "Liebestraum". Sehnsucht und Melancholie durchdringen sein Werk.

Dieses Hohelied der Liebe und andere der schönsten und bekanntesten ...

Text zuklappen"Oh lieb', so lang du lieben kannst!": Das Gedicht von Ferdinand Freiligrath inspirierte Franz Liszt zu seinem berühmten "Liebestraum". Sehnsucht und Melancholie durchdringen sein Werk.

Dieses Hohelied der Liebe und andere der schönsten und bekanntesten Liebesmelodien für Klavier interpretiert Meisterpianist Lev Vinocour in "Liebeslieder für Klavier". Ein Klangfest der Liebe in all ihren Facetten.

Lebensfreude, verspielter Zauber, rauschende Kaskaden, aufgewühlte Leidenschaft. Aber auch stille Momente der Einkehr und Trauer. Vinocour zählt zu den wichtigsten Pianisten der Gegenwart. Er ist ein brillanter Techniker und herausragender Interpret. Keine Musik ohne Geist, ist sein Credo. Vinocour kennt nahezu alles über Werk und Komponist, wenn er sich ans Klavier setzt. Ein Pianist voller Esprit und Energie.


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10:50
Format 4:3

Zum 80. Geburtstag von Hans-Dieter Grabe

Geschichten vom Essen

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe, Deutschland 2008

Länge: 61 Minuten

Ganzen Text anzeigen"Geschichten vom Essen" erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Schicksalen.

Der Dokumentarist Hans-Dieter Grabe hat in diesem Film auch eigene Erfahrungen mit Hunger und Essen verarbeitet. Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende ...

Text zuklappen"Geschichten vom Essen" erzählt von fünf Menschen in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Schicksalen.

Der Dokumentarist Hans-Dieter Grabe hat in diesem Film auch eigene Erfahrungen mit Hunger und Essen verarbeitet. Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende Frauen in einer Zeit, in der "5 Kartoffeln" - so der Titel - ein großes Geschenk sein können.

"Rote Rüben" beschafft sich heimlich ein zehnjähriges Mädchen für seine zwei kranken Brüder. Die Schwester weiß: Wenn sie erwischt wird, warten harte Strafen auf sie.

"Hefeklöße" - die Freude darüber, wie gut sie ihm schmeckten, obwohl wenige Stunden davor sein Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, hat der damals acht Jahre alte Dokumentarfilmer bis heute nicht vergessen.

"Brot" - um nichts anderes kreist jahrelang das Denken eines Häftlings.

"Vom Sattessen" träumt ein Mann, der zwar genug zu essen hat, dessen zerstörter Körper aber auf die geringste Gewichtszunahme mit unerträglichen Schmerzen reagiert.

Hans-Dieter Grabes Film ist aus dem Material für fünf Dokumentarfilme entstanden, die der Filmemacher zwischen 1967 und 1998 drehte. Grabe, der im und nach dem Zweiten Weltkrieg am eigenen Körper den Hunger erlebt hat, hofft, dass sein Werk dazu beiträgt, "die Flut von Koch- und Ess-Shows im Unterhaltungsfernsehen durch eine etwas andere, nämlich nachdenklichere und bewusstere Sichtweise auf Nahrungsmittel und die Bedeutung des Essens zu ergänzen".

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Geschichten vom Essen" zum 80. Geburtstag des Dokumentarfilmers Hans-Dieter Grabe am 6. März. Aus demselben Anlass folgt im Anschluss "Raimund - ein Jahr davor".


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11:51
VPS 11:50

Zum 80. Geburtstag von Hans-Dieter Grabe

Raimund - ein Jahr davor

Dokumentarfilm von Hans-Dieter Grabe,

Deutschland 2013

Länge: 40 Minuten

Ganzen Text anzeigenDokumentarist Hans-Dieter Grabe beobachtet einen vitalen älterer Mann, der Holz für den Winter hackt. Monate später wird der Regisseur einen anderen Blick auf sein Filmmaterial bekommen.

Grabe, geboren 1937 in Dresden, ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem ...

Text zuklappenDokumentarist Hans-Dieter Grabe beobachtet einen vitalen älterer Mann, der Holz für den Winter hackt. Monate später wird der Regisseur einen anderen Blick auf sein Filmmaterial bekommen.

Grabe, geboren 1937 in Dresden, ist vielfach ausgezeichnet, unter anderem dreimal mit dem Grimme-Preis.

Grabe hat seinen 72 Jahre alten Nachbar Raimund eine Woche lang mit der Kamera beim Brennholzmachen, einer einfachen handwerklichen Arbeit beobachtet, weil sich darin etwas vom Charakter und der Lebenshaltung des immer auf Unabhängigkeit bedachten Mannes mitteilte. An sieben Drehtagen wird Grabe Zeuge, wie Raimund mit Säge, Stemmeisen, Axt und Keil, mit Ketten und seinem alten Traktor 17 Festmeter Buchenstämme förmlich in die Knie zwingt: Feuerholz für Jahre. Raimund ist ein erfahrener und nachdenklicher Mann, überzeugt von dem, was er tut, voller Tatkraft, Ausdauer und Freude an seiner Arbeit.

Das Filmmaterial lag einige Monate unbearbeitet, dann erkrankt Raimunds Frau Hiltrud unheilbar an Krebs. Ihr Sterben dauert acht Monate. Raimund nimmt sich das Leben. Jetzt sieht Hans-Dieter Grabe seine Aufnahmen mit neuen Augen: "Meine Aufnahmen hatten plötzlich eine klare Funktion. Sie zeigen sehr deutlich, was für ein Mensch mein Nachbar auch war, ein Jahr davor, bis er - und das kann vielen von uns passieren - in eine Situation geriet, in der er die Kraft zum Weiterleben verlor. Bei den Dreharbeiten und im Schneideraum haben sich mir die Bilder von Raimund, der zäh mit den Stämmen ringt, tief eingeprägt. Noch lange werde ich ihn sagen hören: 'Wenn die ganz Dicke komme, das wird 'n bisschen schwieriger. Aber die krieg ich auch noch klein. Ist mir's gar keen Angst.'"

Hans-Dieter Grabe hat an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg studiert, war von 1962 bis 2002 beim ZDF, ist Autor und Regisseur von Magazinbeiträgen, Reportagen und mehr als 60 langen Dokumentarfilmen. Seit 1992 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.


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12:31
VPS 12:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Druckfrisch

Neue Bücher mit Denis Scheck

Ganzen Text anzeigenGeplante Themen:
- Josef H. Reichholf: Mein Leben für die Natur
- Dominique Manotti: Schwarzes Gold

"Dies ist keine Autobiographie", schreibt Reichholf, der mit diesem Buch nicht von seiner Vita, sondern von seinen Einsichten erzählen möchte. Aus der ...
(ARD/WDR/NDR/MDR/BR)

Text zuklappenGeplante Themen:
- Josef H. Reichholf: Mein Leben für die Natur
- Dominique Manotti: Schwarzes Gold

"Dies ist keine Autobiographie", schreibt Reichholf, der mit diesem Buch nicht von seiner Vita, sondern von seinen Einsichten erzählen möchte. Aus der Ökologie, sagt er im Rückblick, sei längst eine Öko-Ideologie geworden, die einfach jede Veränderung verteufelt.

Naturschutz sei heute oft so überreglementiert, dass einem die Freude an der Natur abhanden kommen kann. Reichholf widerspricht den übereifrigen Naturaposteln, deren Bewahrungswille verkennt, dass Evolution nun mal immer und überall Veränderung bedeutet. Die Beispiele, die Reichholf aus einem reichen Forscherleben beibringt, belegen das: von den Schmetterlingspuppen seiner Kindheit am Inn über abenteuerliche Nistplätze südamerikanischer Vögel bis hin zum Sozialverhalten der Höckerschwäne - immer zeigt sich die Natur viel erfindungsreicher, als wir es uns je vorstellen können. Lehrreich, verblüffend und wunderbar anschaulich geschrieben ist dieses Buch. Keine Lebensgeschichte, sondern die Geschichte des Lebens.

Wer noch daran zweifelt, dass Krimis die besten Seismographen für die Ungerechtigkeit der Welt sind, der braucht nur ihre Bücher zu lesen. Dominique Manotti war 50, als sie ihren ersten Roman schrieb - aber da hatte sie die französische Gesellschaft schon als Historikerin und Gewerkschafterin durchleuchtet, da hatte sie genug gesehen von Korruption, Geheimdiensten, politischen Seilschaften und kriminellen Wirtschaftsbossen. Vielfach preisgekrönt sind ihre Werke, lakonisch und illusionslos ist ihr Stil. Ihr jüngster Krimi führt zurück in die 1970-er Jahre. Ölkrise, Drogenhandel, das Ende der legendären "French Connection" - und mittendrin, in der runtergekommenen Hafenstadt Marseille, ein junger Kommissar. Er wühlt sich durch die Machenschaften der großen Ölkonzerne. Im Roman entfaltet sich das Panorama einer finsteren Welt, die schon alle Schatten der heutigen Globalisierung vorwegnimmt.

Denis Scheck empfiehlt zudem "Tausendundeine Nacht - Das glückliche Ende" von Claudia Ott. Dazu wie immer im Schnelldurchgang: die meistverkauften Bücher in Deutschland und was von ihnen zu halten ist. Denis Scheck kommentiert die aktuelle "Spiegel"-Bestsellerliste (diesmal: Sachbuch).


(ARD/WDR/NDR/MDR/BR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:06
VPS 13:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reiseziel

Argentinien - Der Süden


(ARD)


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13:17
VPS 13:15

Arlberg - Der weiße Rausch

Film von Peter Beringer

Ganzen Text anzeigenDer Arlberg gilt als Inbegriff des "weißen Rauschs", des Skisports: Dort wurde 1901 der erste Skiclub der Welt gegründet, wurden Skistile wie das Wedeln und der Jetschwung entwickelt.

Die fünf Orte St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech gelten als mondän ...
(ORF)

Text zuklappenDer Arlberg gilt als Inbegriff des "weißen Rauschs", des Skisports: Dort wurde 1901 der erste Skiclub der Welt gegründet, wurden Skistile wie das Wedeln und der Jetschwung entwickelt.

Die fünf Orte St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs und Lech gelten als mondän und exklusiv. Skilehrer Rudi Mathies führt seine Millionärsfreunde von einst immer noch über Pisten und Tiefschneehänge.

Der Dorfschullehrer von Lech, Herbert Sauerwein, erzählt von den Anfängen des Tourismus, die er noch selbst erlebt hat. Über die "Schneemacherindustrie" sprechen der "Pistenmacher" von Lech, Sepp Moser, und der Ingenieur Hannes Steinlechner, der die Hochtechnologie der neuen Galzig-Bergbahn in St. Anton erklärt.


(ORF)


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14:03
VPS 14:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Der Silberberg

Film von Manfred Corrine

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenIm Spätmittelalter erfasste ein Silberrausch das Inntal. Abertausende zogen nach Schwaz, angelockt von den größten Silbervorkommen der damaligen Welt. Bald war das kleine Dorf reich.

Der Silbersegen veranlasste Erzherzog Sigmund, seine Münzprägestätte von Meran ...
(ORF)

Text zuklappenIm Spätmittelalter erfasste ein Silberrausch das Inntal. Abertausende zogen nach Schwaz, angelockt von den größten Silbervorkommen der damaligen Welt. Bald war das kleine Dorf reich.

Der Silbersegen veranlasste Erzherzog Sigmund, seine Münzprägestätte von Meran nach Hall in Tirol zu verlegen und ein neuartiges Silbermünzen-Währungssystem einzuführen, das die Wirtschaft Europas entscheidend beeinflusste.

Die Dokumentation "Der Silberberg" zeichnet das Bild einer Epoche, in der im Tiroler Inntal das erste moderne Finanzzentrum der Welt entstand. Dabei steht die Lebenswelt der Bergleute im Mittelpunkt, die am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit viele technische, kulturelle und gesellschaftliche Umbrüche erlebten. Um diese historisch einmalige Entwicklung zu inszenieren, wurden in Tirol mehr als 100 Darsteller eingesetzt. Viele von ihnen kamen von regionalen Theatergruppen, aber auch zahlreiche Laien wirkten mit.


(ORF)


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14:47
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Genpool der Alpen - Alpenzoo Innsbruck

Film von Kurt Mündl

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDer Innsbrucker Alpenzoo stellt in seinen Gehegeanlagen und Vogelvolieren, im Aquarium und den Freilandterrarien eine vollständige Sammlung von Tieren des europäischen Alpenraums vor.

Das ist weltweit einzigartig. Zudem ist er der höchstgelegene Zoo Europas und ...
(ORF)

Text zuklappenDer Innsbrucker Alpenzoo stellt in seinen Gehegeanlagen und Vogelvolieren, im Aquarium und den Freilandterrarien eine vollständige Sammlung von Tieren des europäischen Alpenraums vor.

Das ist weltweit einzigartig. Zudem ist er der höchstgelegene Zoo Europas und beheimatet mehr als 150 Arten der Alpentiere. Neben der Erforschung der Lebensweise alpiner Tierarten zählt der Natur- und Artenschutz zu den zentralen Aufgaben des Zoos.


(ORF)


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15:33
VPS 15:30

Videotext Untertitel

Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf (1/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Dr. HopeHeike Makatsch
Otto WaltherJustus von Dohnányi
Carl LehmannMartin Feifel
Ellen BridgesTatjana Blacher
Clara Zetkin, geb. EissnerInka Friedrich
Ludwig von ArnstettenAugust Zirner
u.a.
Buch: Katrin Tempel, Torsten Dewi, Christoph Callenberg
Regie: Martin Enlen
Länge: 91 Minuten

Ganzen Text anzeigenHope Bridges Adams wächst zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter Ellen in London auf. Als der geliebte Vater stirbt, müssen beide London verlassen und gehen nach Leipzig.

Dort wird die junge Hope 1872 mit Verhältnissen konfrontiert, die ihr völlig zuwider sind. ...

Text zuklappenHope Bridges Adams wächst zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter Ellen in London auf. Als der geliebte Vater stirbt, müssen beide London verlassen und gehen nach Leipzig.

Dort wird die junge Hope 1872 mit Verhältnissen konfrontiert, die ihr völlig zuwider sind. Sie wehrt sich gegen die Rolle der Frau als einer sittsamen Hausfrau und Mutter und ist fest entschlossen, sich des Korsetts und der damit verbundenen Zwänge zu entledigen.

Sie lernt Otto Walther und Clara Zetkin kennen und beschließt, Medizin zu studieren. Gegen alle Widerstände und trotz der Schikanen von Seiten des Professors Ludwig von Arnstetten erkämpft sich Hope das Recht zum Examen, zu dem Frauen im Normalfall nicht zugelassen werden. Sie besteht das Examen mit Bravour und erlangt ihre Approbation. Hope heiratet Otto und praktiziert in der gemeinsamen Praxis in Frankfurt. Mit großem Elan opfert sie sich für die ärmsten Patienten auf.

Kurz nach der Geburt ihrer Tochter Mara erkrankt sie aber schwer an TBC. Da die gängigen Heilverfahren keine Besserung versprechen, besteht Hope auf eine Kur im Schwarzwald. Sie kommt wieder zu Kräften und überzeugt Otto vom Bau eines Sanatoriums, das bald einen exzellenten Ruf besitzt. Dort lernt Hope den revolutionären Geist Carl Lehmann kennen, den Otto als Verwalter eingestellt hatte. In ihm findet sie einen echten Seelenverwandten - und ihre große Liebe.


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17:03
VPS 17:00

Videotext Untertitel

Dr. Hope - Eine Frau gibt nicht auf (2/2)

Fernsehfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
Dr. HopeHeike Makatsch
Otto WaltherJustus von Dohnányi
Carl LehmannMartin Feifel
Ellen BridgesTatjana Blacher
Clara Zetkin, geb. EissnerInka Friedrich
Ludwig von ArnstettenAugust Zirner
u.a.
Buch: Katrin Tempel, Torsten Dewi, Christoph Callenberg
Regie: Martin Enlen
Länge: 87 Minuten

Ganzen Text anzeigen1890 entscheidet sich Hope für ein Leben mit Carl in München und lässt sich von Otto scheiden. Auch Mara bleibt zurück. Als Frau Dr. Lehmann eröffnet sie zusammen mit Carl eine Praxis.

Sie operiert im Krankenhaus, kämpft für legale Abtreibungen und schreibt ...

Text zuklappen1890 entscheidet sich Hope für ein Leben mit Carl in München und lässt sich von Otto scheiden. Auch Mara bleibt zurück. Als Frau Dr. Lehmann eröffnet sie zusammen mit Carl eine Praxis.

Sie operiert im Krankenhaus, kämpft für legale Abtreibungen und schreibt einen Gesundheitsratgeber für Frauen, der in der breiten Bevölkerung Anklang findet und zum heimlichen Bestseller avanciert. Doch damit bringt sie den mächtigen Hebammenverband gegen sich auf.

Dieser zeigt Hope wegen angeblich illegaler Abtreibungen an. Dass ausgerechnet ihr alter Widersacher von Arnstetten den Vorsitz der Untersuchungen hat, erleichtert ihre Lage nicht. Trotzdem will Hope ihr Lebenswerk angehen: den Bau eines Frauenheimes und Geburtshauses. Doch als 1914 der erste Weltkrieg ausbricht, meldet sich Carl freiwillig an die Front. Hope bleibt allein in München zurück, und die Tuberkulose bricht wieder aus.


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

SCHWEIZWEIT: In der Ruhe liegt die Kraft

Film von Pascal Magnin

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenIm malerischen Dorf Malleray-Bévilard im bernischen Jura lebt die Familie Gertsch. Seit Generationen bewirtschaftet sie den Wald. Seit einiger Zeit wieder auf traditionelle Art und Weise.

Im Wald rund um Malleray-Bévillard ist es ruhig. Auch wenn Holz geschlagen ...

Text zuklappenIm malerischen Dorf Malleray-Bévilard im bernischen Jura lebt die Familie Gertsch. Seit Generationen bewirtschaftet sie den Wald. Seit einiger Zeit wieder auf traditionelle Art und Weise.

Im Wald rund um Malleray-Bévillard ist es ruhig. Auch wenn Holz geschlagen wird, dröhnen keine Motorsägen durch das Unterholz. Nach alter Väter Sitte hallen Axtschläge durch den Wald.

Die Familie Gertsch schlägt die Bäume mit handgefertigten Äxten, die der Dorfschmid Serge Turberg nach alter Handwerkskunst herstellt. Das war nicht immer so. Früher verarbeiteten sie die Bäume im Akkord mit Maschinen und Motorsägen. Heute zieht die Familie gemeinsam mit ihren handgefertigten Äxten und Sägen in den Wald, um Bäume in aller Ruhe von Hand zu schlagen. Der Gewinn, so meinen sie, liege in der neu gewonnenen Lebensqualität. Mehr Ruhe, weniger Lärm.


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Türkische Wahlkampfauftritte
Erdogan nennt Absagen Nazi-Methoden

Präsidentschaftskandidat unter Druck
Fillon will Anhänger mobilisieren

Eine Pleite zu viel
Leverkusen entlässt Roger Schmidt




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19:11
VPS 19:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Sehnsuchtsort Südsee - Tahiti und seine Inseln

Film von Tobias Wolff

(aus der Reihe "NZZ Format")

Ganzen Text anzeigenEin Sehnsuchtsort in der Südsee: Kein Archipel ist weiter von einem Kontinent entfernt als die Marquesas-Inseln.

Alle vier Jahre feiern die Einwohner ein Kultur-Festival, um Touristen auf die entlegenen Eilande zu holen, die einst Heimat des Malers Paul Gauguin und ...

Text zuklappenEin Sehnsuchtsort in der Südsee: Kein Archipel ist weiter von einem Kontinent entfernt als die Marquesas-Inseln.

Alle vier Jahre feiern die Einwohner ein Kultur-Festival, um Touristen auf die entlegenen Eilande zu holen, die einst Heimat des Malers Paul Gauguin und des Sängers Jacques Brel waren.

Kein Atoll ist schöner als Tetiaroa, das bis zu seinem Tode Marlon Brando gehörte und auf dem eines der luxuriösesten Resorts weltweit gebaut wurde.

Kein Tier ist den Polynesiern so heilig wie die Schildkröte. In Schildkrötenlazaretten werden verletzte und kranke Tiere wieder aufgepäppelt.

Und keine Distanz war dem Schweizer Ehepaar Bratschi zu groß, um das Paradies zu finden: Bora Bora.


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19:41
VPS 19:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Kakadu Nationalpark, Australien

Mythen und Legenden

Film von Werner Meyer

Ganzen Text anzeigenSeit über 50 000 Jahren leben Menschen im Kakadu Nationalpark im Norden Australiens und malten ihre Geschichte und ihre Mythen auf die Felsen. Ihre Rock Art gehört zu den ältesten der Welt.

Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, damit anfingen kann niemand ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSeit über 50 000 Jahren leben Menschen im Kakadu Nationalpark im Norden Australiens und malten ihre Geschichte und ihre Mythen auf die Felsen. Ihre Rock Art gehört zu den ältesten der Welt.

Wann genau die Gagudju, die Ureinwohner Kakadus, damit anfingen kann niemand mit Sicherheit sagen. Mit über 3500 Fundorten von Rock Art bietet das UNESCO-Welterbe jedoch eine kaum zu überblickende Fülle an Kunst der Ureinwohner Australiens.

Doch der Kakadu Nationalpark ist auch die größte Brutstätte für Vögel in der südlichen Halbkugel. Auch darüber hinaus ist er ein Kulturerbe der Extreme: Nirgendwo sind die Krokodile größer, die Schlangen giftiger, gehen mehr Blitze im Jahr nieder.


(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Martina Schwarzmann: Gscheid gfreid

3sat-Zelt in Mainz, September 2016

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenSie ist ein Phänomen in der Kabarettszene - und das nicht etwa, weil sie eine Frau ist: Martina Schwarzmann. Im 3sat-Zelt präsentiert sie ihr Programm "Gescheid gfreid".

Im Plauderton und mit oberbayerischem Akzent erzählt und besingt sie das Einmaleins des Alltags ...

Text zuklappenSie ist ein Phänomen in der Kabarettszene - und das nicht etwa, weil sie eine Frau ist: Martina Schwarzmann. Im 3sat-Zelt präsentiert sie ihr Programm "Gescheid gfreid".

Im Plauderton und mit oberbayerischem Akzent erzählt und besingt sie das Einmaleins des Alltags mit allem Drum und Dran. Ob Familienalltag, Essen und Trinken oder Technik: Sie findet immer den anderen Blickwinkel, der ihre Geschichten so amüsant macht.

Bevor Martina Schwarzmann von der Bühnenkunst leben kann, lernt sie etwas sehr Bodenständiges: Sie wird Köchin. Doch selbst als sie das professionelle Kochen aufgibt, weil es auf der Bühne so prächtig läuft, behält sie diese Bodenständigkeit und schreibt Texte und Lieder in entwaffnend ehrlicher Mundart. Ihre Inspiration ist ihre Heimat, die bayerische Provinz, die sie, anders als viele andere Bühnenkünstler, bis heute nicht verlassen hat.

Mit ihrer ländlichen Herkunft kann Martina Schwarzmann immer aus dem Vollen schöpfen: Sei es die "depperte" Verwandtschaft, die schon da ist, wenn man selbst geboren wird, die eigenen Kinder, die die Wohnung für osteuropäische Einbrecher uninteressant machen oder der "Super-Typ", von dem man vorher nie gedacht hat, dass man mal seine Dreckwäsche wäscht - alles bietet der 37-Jährigen Inspiration. Dabei kommt sie dank überbordender Fantasie auch gerne mal vom Hölzchen aufs Stöckchen und mit jeder Wendung wird es lustiger.

Das Dasein als Hausfrau und Mutter ist ein eigenes Kapitel bei Schwarzmann, mit hohem Wiedererkennungswert, doch formuliert sie keine einzige erwartbare Zeile dazu, denn für Klischees ist diese Frau einfach zu scharfsinnig. Doch auch die bajuwarische Lebensart nimmt einen wichtigen Stellenwert in ihrem Programm ein. Bissig, aber nie bösartig nimmt sie die geliebte Heimat und ihre Bewohner aufs Korn. Die Haare geflochten, das Mundwerk lose, ihr Publikum liebt sie dafür, auch außerhalb der bayerischen Landesgrenzen. Eine große Show braucht sie dafür nicht: Ein Barhocker und ihre Gitarre reichen ihr, um ihr Publikum von Minute eins an für sich einzunehmen.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Christine Prayon: Die Diplom-Animatöse

3sat-Zelt in Mainz, September 2014

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenAndere haben Ulknudeln, Scherzkekse oder höchstens Spaß-Bachelorettes - das 3satfestival 2014 hat die einzige Diplom-Animatöse Deutschlands. Christine Prayon bringt akademischen Glanz mit.

Frau Prayon, bekannt aus der "heute-show" im ZDF, imitiert einige ...

Text zuklappenAndere haben Ulknudeln, Scherzkekse oder höchstens Spaß-Bachelorettes - das 3satfestival 2014 hat die einzige Diplom-Animatöse Deutschlands. Christine Prayon bringt akademischen Glanz mit.

Frau Prayon, bekannt aus der "heute-show" im ZDF, imitiert einige Präsidenten, singt schön, zerstört den ein oder anderen bewegenden Moment und zeigt möglichst viel Haut.


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21:29
VPS 21:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Barbara Ruscher: Panierfehler!

Ein Fischstäbchen packt aus

3sat-Zelt in Mainz, September 2014

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigen"Bin jetzt draußen. Alle weinen. Bin wohl hässlich": So beschreibt das frühgeförderte Baby von heute seine Geburt. Barbara Ruscher hat den Irrsinn des optimierten Alltags zu Ende gedacht.

In ihrem Programm erzählt sie von militanten Übermuttis, von Männern, die ...

Text zuklappen"Bin jetzt draußen. Alle weinen. Bin wohl hässlich": So beschreibt das frühgeförderte Baby von heute seine Geburt. Barbara Ruscher hat den Irrsinn des optimierten Alltags zu Ende gedacht.

In ihrem Programm erzählt sie von militanten Übermuttis, von Männern, die sich für ihre Würstchen schämen, vom Kampf gegen die Tofu-Diktatur und von einer besseren Welt aus der Tupperdose.

Sie liest aus ihrem Erfolgsroman "Fuck the Möhrchen", redet frei von der Leber und besingt auch mal den ganz normalen Wahnsinn der 30- und 40-Somethings von heute. Intelligent, charmant und cool.


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21:59
VPS 21:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Männer ticken, Frauen anders

Komödie, Deutschland 2011

Darsteller:
Alice TannerJulia Koschitz
Michael von MarckTim Bergmann
Nguyen Xuan LanMinh-Khai Phan-Thi
Robert SellnerMichael Kessler
Lukas LandwehrAndreas Pietschmann
u.a.
Buch: Rolf Silber
Regie: Rolf Silber
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenAlice Tanner, Chefanalystin einer Rating-Agentur, hat es fast geschafft auf ihrem Weg nach ganz oben in der Mainmetropole Frankfurt. Da wird ihr Michael von Marck als Konkurrent serviert.

Er soll ein zweites Gutachten für die Firma Solarisopt erstellen. Denn einer der ...

Text zuklappenAlice Tanner, Chefanalystin einer Rating-Agentur, hat es fast geschafft auf ihrem Weg nach ganz oben in der Mainmetropole Frankfurt. Da wird ihr Michael von Marck als Konkurrent serviert.

Er soll ein zweites Gutachten für die Firma Solarisopt erstellen. Denn einer der Firmenvorsitzenden hat Zweifel an Alices Urteilskraft geäußert, als bekannt wurde, dass sie mit einem verheirateten Kunden einen One-Night-Stand hatte.

Alice bekommt Unterstützung von ihrer Freundin vom Bowlingclub und ihrer Halbschwester: Eine heimlich versteckte Wanze im Waschraum der Männer im Bürokomplex der Rating-Agentur soll den weiblichen Lauschern die Strategien der männlichen Konkurrenten verraten. Alices Halbschwester schleicht sich zusätzlich inkognito als Sekretärin ein, um auch den anderen Männern auf die Finger zu schauen.

Alice ist dagegen, mit solchen Mitteln zu kämpfen. Doch als ihr klar wird, dass in diesem Konkurrenzkampf der Geschlechter zwischenmenschliche Werte verloren gehen, die sie eigentlich nicht aufgeben will, muss sie entscheiden, was sie will: ganz nach oben, oder sich selbst treu bleiben.

"Männer ticken, Frauen anders" ist ein Film über Konkurrenz und Karrierestreben und die Erkenntnis, dass Geld und Erfolg nicht alles sind. Autor und Regisseur Rolf Silber erzählt eine Geschlechterkomödie in den oberen Etagen der Frankfurter Finanzwelt, in der die unterschiedlichen Karrierestrategien von Männern und Frauen nicht ohne Komik - und auch nicht ohne dramatischen Hintergrund - aufeinanderprallen. Mit Charme, Gefühl und pointierten, entlarvenden Dialogen ist ein humorvoller Fernsehfilm entstanden, in dem amouröse Verstrickungen Geschlechtergegensätze überwinden.


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23:29
VPS 23:25

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Harmloser Anfang

Fernsehfilm, DDR 1981

Darsteller:
Hauptmann FuchsPeter Borgelt
Oberleutnant HübnerJürgen Frohriep
GafreiGünter Naumann
BarbaraRuth Reinecke
EliseSusanne Düllmann
u.a.
Buch: Helmut Nitzschke
Regie: Helmut Nitzschke
Länge: 69 Minuten

Ganzen Text anzeigenHauptmann Fuchs und Oberleutnant Hübner müssen mühselige Kleinarbeit leisten, um den Mord einer jungen Frau aufzuklären, die tot in ihrer Wohnung gefunden wurde.

Über sie wird nur Gutes berichtet.
Sie galt bei ihren Kollegen als zuverlässig. Die Nachbarn ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenHauptmann Fuchs und Oberleutnant Hübner müssen mühselige Kleinarbeit leisten, um den Mord einer jungen Frau aufzuklären, die tot in ihrer Wohnung gefunden wurde.

Über sie wird nur Gutes berichtet.
Sie galt bei ihren Kollegen als zuverlässig. Die Nachbarn schätzten ihre Hilfsbereitschaft. Sie war die treue Freundin und die anhängliche Geliebte. Doch diese junge Frau wurde das Opfer eines Verbrechens.

Und obwohl es keine Zeugen gibt und kaum verwertbare Spuren, steht bald schon fest, dass sie ihren Mörder gekannt haben muss. Auf den ersten Blick kein komplizierter Fall, denn in einer Kleinstadt, wo jeder jeden kennt, wo die Nachbarn die Lebensgewohnheiten kennen, kann eigentlich kaum etwas verborgen bleiben und ein Verbrechen müsste schnell aufzuklären sein. Doch Hauptmann Fuchs und Oberleutnant Hübner müssen größtes psychologisches Einfühlungsvermögen aufbieten, um ihren Mörder zu überführen.


(ARD/MDR)


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0:37
VPS 00:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

22 Kugeln - Die Rache des Profis

(L' Immortel)

Spielfilm, Frankreich 2010

Darsteller:
Charly MatteiJean Reno
Yasmina TelaaGabriella Wright
Aurelio RampoliRichard Berry
Tony ZacchiaKad Merad
Marie GoldmanMarina Foïs
u.a.
Regie: Richard Berry
Länge: 106 Minuten

Ganzen Text anzeigenDer Gangster Charly Mattei hat sich zurückgezogen und lebt ein friedliches Leben in der Provinz, bis er in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird.

Der Film von Richard Berry überzeugt durch glaubhafte Charaktere und einen clever konstruierten ...
(ARD)

Text zuklappenDer Gangster Charly Mattei hat sich zurückgezogen und lebt ein friedliches Leben in der Provinz, bis er in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird.

Der Film von Richard Berry überzeugt durch glaubhafte Charaktere und einen clever konstruierten Plot. Er wurde vom Fall des Mafiabosses Jacques Imbert inspiriert, der 1977 von 22 Kugeln eines Killerkommandos getroffen wurde - und überlebte.

In der Unterwelt von Marseille ist Charly Mattei eine lebende Legende: Lange Jahre gehörte er zu den führenden Köpfen des organisierten Verbrechens - nur mit Drogenhandel wollte er nie etwas zu tun haben. Aber seine Zeiten als Gangster sind ohnehin vorbei. Charly trat seine Revieranteile an seinen besten Jugendfreund und Partner Tony Zacchia ab. Seither führt er mit seiner Familie ein friedliches Leben in der südfranzösischen Provinz. Bis er eines Tages in Marseille von einer Gruppe maskierter Killer attackiert wird. 22 Kugeln treffen seinen Körper - aber wie durch ein Wunder überlebt Charly den blutigen Anschlag.

Die knallharte Polizistin Marie Goldman wird mit dem Fall betraut. Sie hat noch eine alte Rechnung mit dem Ex-Mafioso offen, glaubt sie doch, dass er einst ihren Ehemann tötete. Aber Charly denkt gar nicht daran, ihr Hinweise auf die Attentäter zu geben. Nach einem weiteren, missglückten Mordanschlag flüchtet er mit Hilfe seiner engsten Vertrauten aus dem Krankenhaus in ein sicheres Versteck.

Er will die Killer auf eigene Faust zur Strecke bringen und herausfinden, weshalb man ihm nach dem Leben trachtet. Zu seiner bitteren Enttäuschung stellt sich bald heraus, dass ausgerechnet sein bester Freund Tony ihn aus dem Weg räumen will, um ungestört ins Drogengeschäft einzusteigen. Und Tony schreckt auch nicht davor zurück, die Familie seines einstigen Freundes ins Visier zu nehmen. Auch wenn Charly sich ohne Blutvergießen aus der Unterwelt zurückziehen wollte wird ihm klar, dass er diesen letzten Kampf führen muss.


(ARD)


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2:23
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Highlights der Kanaren

Unterwegs mit Tamina Kallert

Film von Richard Hofer

Ganzen Text anzeigenSonne satt und ganzjährig angenehme Temperaturen machen die Kanarischen Inseln gerade im deutschen Winter zu einem beliebten Urlaubsziel. Tamina Kallert reist zum fünften Mal dorthin.

Die deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin schlägt ihr Basislager auf ...
(ARD/WDR)

Text zuklappenSonne satt und ganzjährig angenehme Temperaturen machen die Kanarischen Inseln gerade im deutschen Winter zu einem beliebten Urlaubsziel. Tamina Kallert reist zum fünften Mal dorthin.

Die deutsche Journalistin und Fernsehmoderatorin schlägt ihr Basislager auf Fuerteventura auf und stellt ihre persönlichen Highlights auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und La Palma vor.

Dazu gehören auf Fuerteventura das Surferzentrum Corralejo und die alte Hauptstadt Betancuria, auf Teneriffa ein magischer Sonnenaufgang, wenn der Teide den längsten Schatten der Welt wirft, sowie eine Wanderung durch die Mascaschlucht. Durch die Berge Gran Canarias unternimmt sie eine schweißtreibende Mountainbike-Tour und begibt sich auf die Spuren der Ureinwohner der Kanaren. Auf der Vulkaninsel Lanzarote fasziniert sie die Symbiose von Natur und Kultur des berühmten Architekten und Künstlers César Manrique. Und auf La Palma entdeckt sie entlang von Wasserkanälen und Vulkankratern abenteuerliche Wanderwege.


(ARD/WDR)


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3:52
VPS 03:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Meine Traumreise nach Arizona

Arbeitsurlaub im Wilden Westen

Film von Julia Kaulbars

Ganzen Text anzeigenIm Süden des US-Bundesstaats Arizona, in der Sonora-Wüste, lebt und arbeitet die 19-jährige Julia Bodemer zusammen mit der deutschen Luisa ein halbes Jahr lang auf einer Ranch.

Die beiden kümmern sich um die elf Pferde der Ranch Equinox. Von morgens bis abends kann ...
(ARD/SR)

Text zuklappenIm Süden des US-Bundesstaats Arizona, in der Sonora-Wüste, lebt und arbeitet die 19-jährige Julia Bodemer zusammen mit der deutschen Luisa ein halbes Jahr lang auf einer Ranch.

Die beiden kümmern sich um die elf Pferde der Ranch Equinox. Von morgens bis abends kann die Schwäbin in den Weiten des "Wilden Westens" reiten. Für die Pferdenärrin ist das ein lang gehegter Traum. Doch das Paradies ist auch eine Herausforderung.

Denn die beiden deutschen Pferdepflegerinnen sind in dieser einsamen, rauen Region ganz auf sich allein gestellt. Das Projekt wird zwar von einer Expertin betreut - allerdings nur von Deutschland aus via Internet und Telefon. Ob sie wollen oder nicht, müssen die beiden deutschen Reiterinnen also miteinander klarkommen. Sie arbeiten und leben nicht nur zusammen, sondern verbringen auch ihre Freizeit miteinander. Andere Menschen trifft man hier eher selten. Die nächste Siedlung heißt Arivaca. Ihre Einwohner sind überwiegend Hippie-und Aussteiger-Typen, die sich hier in den 1970er Jahren niedergelassen haben, um ihre Freiheit zu leben.

Das Leben in der Wüste hält neben Hitze, Klapperschlangen, Schwarzen Witwen und Taranteln aber noch mehr neue Erfahrungen für Julia bereit. Sie lebt und reitet mitten im Grenzgebiet zu Mexiko, wo jedes Jahr Tausende versuchen, illegal über die Grenze zu kommen. Alle drei Tage stirbt ein Flüchtling in Arizona auf seinem Weg in die USA.

Nach einigen Wochen verlässt Luisa die Ranch. Julia hatte sich sehr gut mit ihr verstanden, sie sind Freundinnen geworden. Für Luisa kommt "eine Neue". Wird sich Julia mit ihr genauso gut verstehen? Schließlich ist um die beiden jungen Frauen herum nichts als Wüste.


(ARD/SR)


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4:21
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Rideau-Kanal in Kanada

Film von Horst Brandenburg

Ganzen Text anzeigenSportliche, abenteuerlustige Amerikaner, bepackt mit Zelten, Rucksäcken und Kletterschuhen sind am unteren Ausgang der Schleuse von Lower Brewers an Land gegangen, um ihr Biwak aufzubauen.

Ihre Boote sind vertäut, das Lagerfeuer ist gerichtet, an einem der ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenSportliche, abenteuerlustige Amerikaner, bepackt mit Zelten, Rucksäcken und Kletterschuhen sind am unteren Ausgang der Schleuse von Lower Brewers an Land gegangen, um ihr Biwak aufzubauen.

Ihre Boote sind vertäut, das Lagerfeuer ist gerichtet, an einem der romantischsten Flecken. Das wäre vor 180 Jahren noch ganz undenkbar gewesen, dass eine Gruppe amerikanischer Kanuten den Rideau-Fluss im Südosten Kanadas zu einem Ausflug genutzt hätte.

Nicht nur weil das wilde, versumpfte Gelände zwischen dem heutigen Ottawa und Kingston am Ontario-See entlang Hunderter von Seen am Rideau lebensgefährlich malariaverseucht war, sondern auch Kriegsgebiet zwischen Kanada und den jungen Vereinigten Staaten von Amerika war.

Wo einst die eingeborenen Indianerstämme, vor allem die Algonquin, Jagd nach Tierfellen machten, plante die britische Kolonialmacht Anfang des 19. Jahrhunderts einen Kanal zu bauen, um ihren militärischen Nachschub zwischen Atlantik und den Großen Seen Nordamerikas zu sichern - der "Rideau-Kanal" entstand. 1832 wurde er eingeweiht. Wie kühn, ambitioniert und raffiniert Konstrukteure und Erbauer gewesen sein müssen, um sich durch Berge und Sümpfe in Handarbeit zu graben, lässt sich nur noch ahnen. Mehr als tausend Tote waren zu beklagen, die meisten starben am gefürchteten Malariafieber.

Bis heute ist der "Rideau-Kanal" von urwüchsiger, natürlicher Schönheit geblieben, obwohl er ein von Menschen geschaffener Wasserweg ist. Die Landschaft gilt als die abwechslungsreichste Kanadas, und die Tierwelt entfaltet sich artenreich und unerschrocken von der moderaten Zivilisation entlang des Gewässers.

Über 200 Kilometer liegen zwischen der heutigen Hauptstadt Ottawa und der früheren Hauptstadt Kingston am Ontario-See. 43 Schleusen verbinden den zuvor unschiffbaren Rideau-Fluss mit der unendlichen Seenlandschaft. So wurde der Rideau-Kanal nicht nur die bedeutendste und längste künstliche Wasserstraße Nordamerikas, sondern auch eine technische Meisterleistung des frühen 19. Jahrhunderts. Ununterbrochen in Betrieb seit seiner Eröffnung, ist er außerdem der einzige Kanal des Kontinents, der noch genauso funktioniert, wie ihn einst seine kolonialen britischen Erbauer errichten ließen. Die Kanadier lieben ihn, die Touristen aus aller Welt bewundern ihn.

Hier herrschen eigene Gesetze. Es ist das stille Wasser, verbunden mit den handbetriebenen Schleusentoren, die den Takt der Zeit angeben. Nur an seiner Anfangs- und Endpforte erhebt sich die Kanalarchitektur als imposantes Bauwerk vorindustrieller Geschichte. Burgartige Befestigungs- und Wehranlagen. Fort Henry in Kingston, zwischen Ontario-See und St.-Laurence-Strom gelegen, markiert noch heute kanadische Hoheit im alten Konflikt mit den USA. Der Rideau-Kanal jedoch hat nie seinem militärischen Zweck gedient, denn es herrschte bald Frieden zwischen den kanadischen und amerikanischen Völkern. So hat ihn schlichtweg die Bevölkerung erobert.

Heute zählt die Region in der Provinz Ontario zu den begehrtesten Erholungs- und Freizeitgebieten Nordamerikas. Eine Symbiose, eine romantische Liaison zwischen Natur und Technik. Diese friedliche Umwidmung eines großen militärischen Bauwerkes durch die Bevölkerung ist ohne Beispiel. Wie auch der Rideau-Kanal zu den wenigen Orten auf der Erde gehört, an dem gleichermaßen Natur und menschliche Kulturleistung unter den Schutz der UNESCO gestellt wurden. Unter der Verwaltungshoheit von Parcs Canada pflegen heute alle am Kanal lebenden Gemeinden, Anwohner, Nutzer und Gäste des Kanals dieses einzigartige Erbe der Vergangenheit. Mit Respekt für die Natur und mit verantwortungsvollem Willen zu umfangreichem Umweltschutz hoffen die Kanadier, dass der Rideau-Kanal auch noch in Zukunft ein fester Bestandteil ihrer nationalen Identität bleiben wird.


(ARD/SWR)


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5:04
VPS 05:00

Kanada: Albertas schönste Nationalparks

Film von Julia Leiendecker

Ganzen Text anzeigenHört man die Namen Banff und Jasper, denkt man an imposante Bergwelt, an türkisblaue Seen und gigantische Gletscher. Jahr für Jahr zieht es tausende Menschen in die Nationalparks.

Sie kommen zum Wandern, zum Raften, zum Cruisen mit ihren Motorrädern oder aber ...
(ARD/SR)

Text zuklappenHört man die Namen Banff und Jasper, denkt man an imposante Bergwelt, an türkisblaue Seen und gigantische Gletscher. Jahr für Jahr zieht es tausende Menschen in die Nationalparks.

Sie kommen zum Wandern, zum Raften, zum Cruisen mit ihren Motorrädern oder aber einfach nur um die unglaubliche Weite und Stille der Rocky Mountains zu genießen. Aber es gibt auch Menschen, die in dieser grandiosen Landschaft leben und sie niemals verlassen würden.

Peter Lemieux kam mit 26 Jahren als Skilehrer in diese Gegend. Heute ist er einer der bekanntesten Bergführer auf dem Athabasca Gletscher. Er kennt "seinen" Gletscher wie kein anderer - erlebt hautnah wie das Eis Jahr für Jahr schwindet.

Cowgirl Jen betreibt die Ranch ihrer Urgroßeltern - die älteste von Alberta.
150 Rinder, 20 Pferde und sonst nur Jen und ihre beiden Kinder. Im Umgang mit Tieren kann ihr keiner was vormachen und selbst wenn der Cowboyalltag oft hart ist, wollte sie ihn gegen nichts eintauschen.

Die Reise führt auf dem Icefields Parkway immer weiter in den Norden. Es gibt Begegnungen mit Bären und Elchen, aber auch schottischen Clanmitgliedern, die im Baumstammweitwurf gegeneinander antreten.
Und überall gibt es Menschen, die das Leben in den Weiten der Nationalparks einem Leben in der Stadt vorziehen. Was begeistert sie so sehr?


(ARD/SR)


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5:48
VPS 05:45

Ontario

Kanadas wilder Osten

Film von Peter M. Kruchten

Ganzen Text anzeigenDie Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der First Nations, wie die indigenen Völker Kanadas bezeichnet werden.

Die Dokumentation führt in den "wilden Osten" Kanadas und erzählt von der Kultur der First Nations früher und heute. ...
(ARD/SR)

Text zuklappenDie Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der First Nations, wie die indigenen Völker Kanadas bezeichnet werden.

Die Dokumentation führt in den "wilden Osten" Kanadas und erzählt von der Kultur der First Nations früher und heute. Dazu zählen die Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe, deren Geschichte von dem Konflikt mit den frühen europäischen Siedlern bis heute geprägt ist.

Auf einem Pow-Wow, einem Indianertreffen in Midland, werden Tänze und Gesänge verschiedener Stämme aufgeführt. Mit dem historischen Zug "Polar Bear Express" geht es an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, in ein Dorf der Cree. Über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert ist in der rekonstruierten Siedlung und Mission "Sainte Marie among the Hurons" einiges zu erfahren: Französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum Christentum zu bekehren. Auf Manitoulin Island schließlich äußert sich ein Medizinmann der Ojibwe über das Verhältnis seines Volks zur Natur.


(ARD/SR)