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November 2017
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Freitag, 14. Oktober
Programmwoche 41/2016
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:21
VPS 06:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFlandern und die Niederlande
Gastland der Frankfurter Buchmesse

Literaturnobelpreis für Bob Dylan
Ehrung für seine poetische Sprache

Christine Nöstlinger: Das Kind in ihr
Die Kinderbuchautorin wird 80

Nachruf Dario Fo
Schauspieler ...

Text zuklappenFlandern und die Niederlande
Gastland der Frankfurter Buchmesse

Literaturnobelpreis für Bob Dylan
Ehrung für seine poetische Sprache

Christine Nöstlinger: Das Kind in ihr
Die Kinderbuchautorin wird 80

Nachruf Dario Fo
Schauspieler und Dramaturg gestorben

Künstler aus der zweiten Reihe:
das neue System der Kunstfälscher


7:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenAnziehungspunkt Deutschland
Afrikaner werden auch weiter kommen

Pflegeheim mit "Pfiff"
Besondere Bedürfnisse von Migranten

Das höchste Observatorium Österreichs
Elke Ludewig ist die jüngste Leiterin

Selbstheilender ...

Text zuklappenAnziehungspunkt Deutschland
Afrikaner werden auch weiter kommen

Pflegeheim mit "Pfiff"
Besondere Bedürfnisse von Migranten

Das höchste Observatorium Österreichs
Elke Ludewig ist die jüngste Leiterin

Selbstheilender Beton
Neuentwicklung der TU München

#Plastikflasche
PET statt Schlüsseldienst?


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenFlandern und die Niederlande
Gastland der Frankfurter Buchmesse

Literaturnobelpreis für Bob Dylan
Ehrung für seine poetische Sprache

Christine Nöstlinger: Das Kind in ihr
Die Kinderbuchautorin wird 80

Nachruf Dario Fo
Schauspieler ...

Text zuklappenFlandern und die Niederlande
Gastland der Frankfurter Buchmesse

Literaturnobelpreis für Bob Dylan
Ehrung für seine poetische Sprache

Christine Nöstlinger: Das Kind in ihr
Die Kinderbuchautorin wird 80

Nachruf Dario Fo
Schauspieler und Dramaturg gestorben

Künstler aus der zweiten Reihe:
das neue System der Kunstfälscher


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenAnziehungspunkt Deutschland
Afrikaner werden auch weiter kommen

Pflegeheim mit "Pfiff"
Besondere Bedürfnisse von Migranten

Das höchste Observatorium Österreichs
Elke Ludewig ist die jüngste Leiterin

Selbstheilender ...

Text zuklappenAnziehungspunkt Deutschland
Afrikaner werden auch weiter kommen

Pflegeheim mit "Pfiff"
Besondere Bedürfnisse von Migranten

Das höchste Observatorium Österreichs
Elke Ludewig ist die jüngste Leiterin

Selbstheilender Beton
Neuentwicklung der TU München

#Plastikflasche
PET statt Schlüsseldienst?


10:14
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Markus Lanz


Ganzen Text anzeigenJonas Jonasson, Schriftsteller
Sein Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" verkaufte sich allein in Deutschland über vier Millionen Mal. Jonasson erzählt, wie er mit 47 Schriftsteller wurde.

Nina Bott, Schauspielerin
Bekannt ...

Text zuklappenJonas Jonasson, Schriftsteller
Sein Buch "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" verkaufte sich allein in Deutschland über vier Millionen Mal. Jonasson erzählt, wie er mit 47 Schriftsteller wurde.

Nina Bott, Schauspielerin
Bekannt wurde sie durch ihre Rolle bei "GZSZ". Viele Jahre hielt Bott die Depression ihrer Mutter geheim. In der Sendung spricht sie über die Krankheit ihrer Mutter und deren frühen Tod.

Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D.
Er befürchtet, dass die CSU sich zur "Totengräberin der Union" entwickelt. Geißler sagt, wie er den Umgang der CSU mit der Bundeskanzlerin bewertet und wie er die Einheitsfeier erlebt hat.

Max Strauß über seinen Vater
Vor 28 Jahren starb sein Vater Franz Josef Strauß. In der Sendung erinnert sich Max Strauß an seinen Vater und erklärt, in welchen Situationen ihm der Name "Strauß" keine Vorteile brachte.


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11:29
VPS 11:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

STÖCKL.

Moderation: Barbara Stöckl

Ganzen Text anzeigenGipfeltreffen: Extrembergsteiger Reinhold Messner trifft auf Größen der österreichischen Philosophie und Literatur, Konrad Paul Liessmann und Michael
Köhlmeier.

Der Philosoph und der Schriftsteller haben sich für ein Buchprojekt zusammengefunden: In "Wer hat ...
(ORF)

Text zuklappenGipfeltreffen: Extrembergsteiger Reinhold Messner trifft auf Größen der österreichischen Philosophie und Literatur, Konrad Paul Liessmann und Michael
Köhlmeier.

Der Philosoph und der Schriftsteller haben sich für ein Buchprojekt zusammengefunden: In "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?" erzählt Michael Köhlmeier antike Sagen und Volksmärchen, die von Konrad Paul Liessmann philosophisch interpretiert werden.

Die großen Fragen unserer Zeit beschäftigen auch Reinhold Messner. Der 72-jährige Südtiroler ist nicht nur bekannt für seine Abenteuer auf den höchsten Bergen dieser Welt, sondern auch für seine kritischen Gedanken über den Zustand von Gesellschaft, Politik und Natur.


(ORF)


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12:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

selbstbestimmt!

Leben mit Behinderung

Moderation: Martin Fromme

Ganzen Text anzeigenEine besondere Autorallye
Blinde und Sehbehinderte am Steuer

Tanzen gegen die Schwerkraft
Der spastische gelähmte Roland Walter

Handicaps für Anfänger
Martin als Bürgermeister in Brandis

SonntagsFragen mit Cindy Roleder
Die ...
(ARD/MDR)

Text zuklappenEine besondere Autorallye
Blinde und Sehbehinderte am Steuer

Tanzen gegen die Schwerkraft
Der spastische gelähmte Roland Walter

Handicaps für Anfänger
Martin als Bürgermeister in Brandis

SonntagsFragen mit Cindy Roleder
Die Hürdenläuferin im Gespräch


(ARD/MDR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:24
VPS 13:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Himmel über Peking

Die Taubenzüchter der Altstadt

Film von Michaela Kirst und Martin Gronemeyer

Ganzen Text anzeigenDie Leiter zu Bao Jianhuas Taubenschlag biegt sich, wenn der wuchtige Mann auf das Dach seines Hauses in der Altstadt von Peking hinaufsteigt. Bao schwenkt den Bambusstab mit der roten Fahne.

Seine Tauben schrecken auf und beginnen zu kreisen, immer höher. Der ...

Text zuklappenDie Leiter zu Bao Jianhuas Taubenschlag biegt sich, wenn der wuchtige Mann auf das Dach seines Hauses in der Altstadt von Peking hinaufsteigt. Bao schwenkt den Bambusstab mit der roten Fahne.

Seine Tauben schrecken auf und beginnen zu kreisen, immer höher. Der 52-Jährige kommt aus einer einfachen Pekinger Familie. In seiner Kindheit war das Leben karg, und durch die Gassen der chinesischen Hauptstadt tobten die Wogen der Kulturrevolution.

Das Essen war knapp, und die paar Yuan für das Taubenfutter oder sogar eine der begehrten Taubenflöten glichen einem Vermögen. Wenn die Hochhäuser jenseits des Autobahnrings nicht wären, könnte man fast meinen, dass die Zeit stehengeblieben sei. Doch hinter den traditionellen Fassaden Pekings geschehen gewaltige Veränderungen. Die letzten Viertel der Altstadt mit ihren Hutong-Gassen sind von Modernisierung und Abriss bedroht. Zu groß ist die Verlockung, auf den wertvollen Grundstücken im Zentrum der Großstadt gewinnträchtige Bauprojekte zu realisieren.

Und aus dem schöngeistigen Zeitvertreib der Hofbeamten der letzten Kaiser ist seit dem Umbruch Chinas ein hektischer Wettsport geworden, bei dem Rennergebnisse in Zehntelsekunden gemessen und gigantische Summen umgesetzt werden. In kaum einer anderen Metropole hat die Taubenzucht eine so lange Tradition und ist gleichzeitig bis heute so lebendig. Und wohl nirgendwo sonst verändert sie sich so dramatisch.


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14:07
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Im Reich der chinesischen Kampfgrillen

Film von Antje Christ

Ganzen Text anzeigenSeit über tausend Jahren begeistern sich Chinesen für Grillen. Nicht nur wegen ihres Zirpens werden sie als Haustiere gehalten, schon Kaiser rühmten auch ihre Kampfbereitschaft.

In Mini-Arenen treten die Grillenmännchen gegeneinander an. Der Handel mit der ...

Text zuklappenSeit über tausend Jahren begeistern sich Chinesen für Grillen. Nicht nur wegen ihres Zirpens werden sie als Haustiere gehalten, schon Kaiser rühmten auch ihre Kampfbereitschaft.

In Mini-Arenen treten die Grillenmännchen gegeneinander an. Der Handel mit der Heuschreckenspezies ist in der Volksrepublik ein wichtiger Wirtschaftszweig, in dem Millionen umgesetzt werden. Allein Shanghai zählt eine halbe Million Grillen-Enthusiasten.

Sechs Millionen sollen es in ganz China sein. Jeden Sommer verbringt der Sammler Chi Qiang mit der Suche nach den größten und stärksten Exemplaren. In der ostchinesischen Provinz Shandong bieten die Bauern auf unzähligen Märkten früh morgens ihre Beute an. Eine gute Kampfgrille kann mehrere Hundert Euro kosten, viel Geld für ein Tier, das nur 100 Tage alt wird. Jeder Besitzer hat seine eigene Methode, um aus den Insekten in kürzester Zeit starke Kampfgrillen zu machen.

Vor dem Wettkampf - so sagen Sammler - soll auch Sex mit einem Grillenweibchen die Angriffslust der Männchen steigern. Bevor sie in der Arena aufeinandertreffen, werden die Grillen gewogen. Wie beim Boxen treten sie in unterschiedlichen Gewichtsklassen gegeneinander an. Blitzartig attackieren sich die Gegner mit ihren ausgefahrenen Zangen, bis einer von ihnen - unverletzt - einen Rückzieher macht und den Sieger laut zirpend zurücklässt. Die Dokumentation erzählt von einer chinesischen Tradition, die im modernen China und der globalisierten Megacity Shanghai außergewöhnlich skurril erscheint.


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14:50
VPS 14:49

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Chinas Grenzen (1/2)

Tiger, Schmuggler, Festungsinsel

Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigenSechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt.

Er war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Im ersten Teil des Films fährt Johannes Hano an ...

Text zuklappenSechs Monate lang ist Korrespondent Johannes Hano durch Chinas entlegenste Grenzprovinzen gereist. 20.000 Kilometer hat er mit seinem Team dabei zurückgelegt.

Er war an Orten, die noch nie ein Ausländer gesehen hat. Im ersten Teil des Films fährt Johannes Hano an Chinas Grenzen zu Russland und Nordkorea entlang und weiter in Richtung Süden bis nach Myanmar - von eisiger Kälte in die subtropischen Wälder Südchinas.


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15:34
VPS 15:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Chinas Grenzen (2/2)

Wüsten, Pässe, wilde Reiter

Abenteuer vom Ussuri bis zum Hindukusch

Film von Johannes Hano

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Grenzen" fährt Johannes Hano mit seinem Team zu den entlegensten Orten des chinesischen Riesenreiches.

Die Reise führt in den Westen Chinas, durch die uigurische Provinz Xinjiang bis an die pakistanische Grenze und hinauf in ...

Text zuklappenIm zweiten Teil der Dokumentation "Chinas Grenzen" fährt Johannes Hano mit seinem Team zu den entlegensten Orten des chinesischen Riesenreiches.

Die Reise führt in den Westen Chinas, durch die uigurische Provinz Xinjiang bis an die pakistanische Grenze und hinauf in die Innere Mongolei.


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16:18
VPS 16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Ein Sommer in Sibirien

Leben am Ufer des Baikalsees

Film von Torge Wittern-Koch

Ganzen Text anzeigenIn der Wildnis Sibiriens, nahe des Baikalsees, lebt ein Volk seit Jahrhunderten nach eigenen Regeln: die Burjaten. Ihr Alltag ist geprägt vom Schamanismus und einem starken Familiensinn.

Der Film porträtiert eine Burjaten-Großfamilie im neuen Russland, die bis heute ...

Text zuklappenIn der Wildnis Sibiriens, nahe des Baikalsees, lebt ein Volk seit Jahrhunderten nach eigenen Regeln: die Burjaten. Ihr Alltag ist geprägt vom Schamanismus und einem starken Familiensinn.

Der Film porträtiert eine Burjaten-Großfamilie im neuen Russland, die bis heute von der Landwirtschaft lebt und deren Oberhaupt ein angesehener Schamane ist. Noch vor wenigen Jahrzehnten zogen sie umher, stets auf der Suche nach Futter für ihre Kühe und Pferde.

Doch unter Stalin wurde ihnen das Dasein als Nomaden unmöglich gemacht. Man zwang sie, ihre Jurten aufzugeben und sesshaft zu werden. Seitdem leben die Burjaten in kleinen Holzhäusern. Aber ihre schamanischen Rituale und ein ausgeprägter Ahnenkult bestimmen weiterhin ihren Alltag.

Aleksandr Niemaewitsch Ogunov bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Frau, seinen sieben Kindern und 14 Enkeln einen riesigen Hof im malerischen Tunka-Tal Burjatiens, nur 80 Kilometer vom Ufer des Baikalsees entfernt. Für viele seiner Nachbarn ist er Anlaufstelle bei Problemen aller Art. Die Heilkraft seiner schamanischen Rituale wird geschätzt, er gilt als eine Art Stammesschamane in der Region.

Den kurzen heißen Sommer in Sibirien müssen die Bauern nutzen, um die riesigen Wiesen zu mähen, und das Heu für den Winter einzufahren. Denn zwischen Oktober und Mai ist der Boden komplett zugefroren und Futter für die Tiere ist teuer.
Neben der harten körperlichen Arbeit wartet auf den Schamanen Aleksandr noch die Arbeit als Seelsorger. Von täglichen kleinen Sitzungen bei ihm zu Hause bis zum "Großen Ritual", einem riesigen Opferfest: Nur der Schamane kann mit dem Gott "Burchan" und seinen Geistern, den "Tengery", in Verbindung treten, sie um Hilfe und Beistand bitten, seinen Mitmenschen Trost spenden und das Böse aus ihrem Leben verbannen.

Mehrere Wochen verbrachten Kameramann Jürgen Heck, sein Assistent Yannick Schmeil und Filmemacher Torge Wittern-Kochs auf dem Hof des Schamanen am Baikalsee. Sie wurden nicht nur in die täglichen Arbeitsabläufe integriert, sondern durften sogar am "Großen Ritual" teilnehmen, dem wichtigsten Zeremoniell im Leben eines Schamanen.


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17:01
VPS 17:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen

Film von Alvaro Mendoza

Ganzen Text anzeigen"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können.

Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere ...

Text zuklappen"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können.

Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an.

Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Manche Tiere benutzen dabei das Tarnen und Täuschen als List, um sich vor potenziellen Fressfeinden in Sicherheit zu bringen, andere verwenden diese Mittel, um sich auf der Jagd nach Beute eine günstige Ausgangsposition zu verschaffen. Doch egal zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte "Tricks", um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.


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17:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren

Film von Alvaro Mendoza

Ganzen Text anzeigenTiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv.

Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn ...

Text zuklappenTiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen. Oft einfach, aber effektiv.

Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, weiß man, es ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier.

Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenVogel des Jahres: Der Waldkauz
Strix aluco ist immer häufiger auch in Städten anzutreffen

Bakterien entlarven den Täter
Jahrzehnte später überführte die DNA der Bakterien in einer Bodenprobe den Mörder von Helen Scott.

Schweinemast in ...

Text zuklappenVogel des Jahres: Der Waldkauz
Strix aluco ist immer häufiger auch in Städten anzutreffen

Bakterien entlarven den Täter
Jahrzehnte später überführte die DNA der Bakterien in einer Bodenprobe den Mörder von Helen Scott.

Schweinemast in Deutschland
Die Haltungsbedingungen der Tiere sorgen immer wieder für öffentliche Skandale.

Warmes Holz, kalter Stein
Wieso fühlt sich der Boden auf Fliesen kälter an als auf Holz oder einem Teppich?

Das "nano"-Rätsel


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Neues Rätsel im Mordfall Peggy
DNA-Spur Uwe Böhnhardts gefunden

Kaiser's Tengelmann wohl vor dem Ende
Enttäuschung und Wut bei Belegschaft

Haiti nach dem Hurrikan "Matthew"
Verwüstungen schlimmer als erwartet


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenAusstellung: Deutscher Kolonialismus
Eine Schau im Deutschen Historischen Museum Berlin zeichnet erstmals diesen Teil der Geschichte nach.

Vergessene Herero in Namibia
Deutschland will "Völkermord" anerkennen. Bislang hatte die Bundesrepublik das Wort ...

Text zuklappenAusstellung: Deutscher Kolonialismus
Eine Schau im Deutschen Historischen Museum Berlin zeichnet erstmals diesen Teil der Geschichte nach.

Vergessene Herero in Namibia
Deutschland will "Völkermord" anerkennen. Bislang hatte die Bundesrepublik das Wort vermieden.

Didier Eribon: "Rückkehr nach Reims"
In seinem Buch liefert Didier Eribon eine Analyse des sozialen und intellektuellen Lebens seit den 1950er Jahren und fragt, warum ein Teil der Arbeiterschaft zum Front National übergelaufen ist.

Tragikomiker Voodoo Jürgens
Voodoo Jürgens ist der vielleicht wichtigste Newcomer der österreichischen Musikszene. Herr Voodoo verbindet räudigen Rock mit deftigen Alltagsbeobachtungen in breitem Wiener Slang.

Tom Wolfes absonderliche Reise
Der legendäre amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe beschreibt in den 1960er Jahren die absonderliche Reise einer Hippie-Gruppe. Nun erlebt sein Buch bei uns sein Comeback.

Die Künstlerin Alexa Meade
Die Amerikanerin ist eine Multi-Media-Künstlerin, die Malerei, Body-Painting, Performance und Installation mit Fotografie vereint.

Literatur: Durchgeknallte Killer
Die Krimibuchtipps im Oktober 2016


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Flüchtlingskrise - Was haben wir geschafft?

Film von Ulrike Bremer und Katja Sodomann

Ganzen Text anzeigenIm Juli 2016 hat Kanzlerin Angela Merkel ihr Credo wiederholt: "Wir schaffen das!" 2015 löste sie mit diesem Satz eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, heute erntet sie damit viel Kritik.

Mit Reportagen und faktisch-nüchternen Analysen zieht die Sendung nach einem ...
(ARD/HR)

Text zuklappenIm Juli 2016 hat Kanzlerin Angela Merkel ihr Credo wiederholt: "Wir schaffen das!" 2015 löste sie mit diesem Satz eine Welle der Hilfsbereitschaft aus, heute erntet sie damit viel Kritik.

Mit Reportagen und faktisch-nüchternen Analysen zieht die Sendung nach einem Jahr Flüchtlingskrise Bilanz: Was hat die deutsche Politik geschafft? Was haben die Flüchtlinge geschafft? Und was ist noch zu tun, damit das Zusammenleben in Deutschland gelingt?

Sie fragen sowohl aus Sicht der Deutschen als auch aus Sicht der Flüchtlinge: Wie bedroht sind wir? Greifen die neuen Gesetze zur Registrierung und Kriminalitätsbekämpfung? Und können sich traumatisierte Schutzsuchende in Deutschland überhaupt sicher fühlen? Auf ihren Drehreisen und Recherchen im ganzen Land stellen die Autoren fest: Die Bedrohung durch rechte Hetze, sogenannte "hate speech", hat deutlich zugenommen.

Mit den Anschlägen von Paris, Brüssel und nun auch in Deutschland ist die Stimmung hierzulande gekippt. Bilder des Terrors überschatten die Hilfsbereitschaft. Die Gesellschaft wirkt verunsichert und gespalten.

Es geht aber auch um praktische Fragen des Alltags: Wie leben wir nach einem Jahr mit den Flüchtlingen zusammen? Inzwischen stehen die Notunterkünfte leer, aber wo leben die Menschen? Wie ist ihr Kontakt zu den Anwohnern? Wie klappt die Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt?

Viele Ökonomen sind inzwischen von zu hoffnungsvollen Prognosen abgerückt und kommen zu dem Ergebnis: Die Generation derjenigen, die jetzt gekommen sind, wird uns deutlich mehr kosten, als sie erwirtschaftet. Für die nächste Generation aber könnte die Bilanz schon sehr viel besser aussehen.


(ARD/HR)


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Bedingungsloses Grundeinkommen

Wirtschaft in 3sat

Moderation: Eva Schmidt

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenFreibier für alle: Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen stand lange im Ruf, weltfremd zu sein. Doch die rapiden Veränderungen durch die Industrie 4.0 beleben die Diskussion neu.

Bedingungslos heißt: Jeder Bürger bekommt einen Obolus vom Staat, der ...

Text zuklappenFreibier für alle: Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen stand lange im Ruf, weltfremd zu sein. Doch die rapiden Veränderungen durch die Industrie 4.0 beleben die Diskussion neu.

Bedingungslos heißt: Jeder Bürger bekommt einen Obolus vom Staat, der ihn unabhängig machen soll vom Erwerbslohn. So die Idee. Im Gegenzug streicht der Staat Transferleistungen wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. In Finnland startet 2017 ein solcher Versuch.

Die Bürger sollen ein bedingungsloses Grundeinkommen von 750 Euro monatlich erhalten.

Die Idee als linke Utopie abzutun, greift zu kurz. Befürworter und Gegner des bedingungslosen Grundeinkommens ziehen sich durch alle politischen Lager und durch alle Länder. In den USA wollte der Republikaner Richard Nixon bereits 1970 eine Art Grundeinkommen einführen. Der Plan scheiterte. Auch die Schweizer lehnten in diesem Jahr eine solche Initiative ab.

Die Befürworter aber überzeugt vor allem eines: Das bedingungslose Grundeinkommen ist unbürokratisch. All die Sachbearbeiter und Gutachter, die heute die Bedürftigkeit von Antragstellern prüfen, könnten sich künftig andere Tätigkeiten suchen. Digitalisierung und Automatisierung der Industrie treiben zudem eine wichtige Frage voran: Entsteht Lohn nur durch Arbeit? Diese Frage wird sich weiter verschärfen, wenn in der Arbeitswelt 4.0 erst Roboter die Industriehallen beherrschen. Selbst Telekom-Chef Höttges nennt daher ein allgemeines Grundgehalt ohne Gegenleistung „ein faires System“ für die Welt von Morgen.


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21:29
VPS 21:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

auslandsjournal extra

ZDF-Korrespondenten berichten aus aller Welt

Moderation: Matthias Pupat

Erstausstrahlung

Griechenland und Türkei:
Das Geschäft mit der Flucht

Italien: Fünf Sterne für Rom
Populisten-Partei auf dem Vormarsch

USA: Ärzte für Arme
"außendienst" als Freiwillige


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22:09
VPS 22:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:35
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Die amerikanische Angst

Good Kill - Tod aus der Luft

Spielfilm, USA 2014

Darsteller:
Thomas EganEthan Hawke
Molly EganJanuary Jones
Jack JohnsBruce Greenwood
Vera SuarezZoë Kravitz
u.a.
Regie: Andrew Niccol
Länge: 99 Minuten

Ganzen Text anzeigenTagsüber steuert Thomas US-Kampfdrohnen von Las Vegas aus, abends sitzt er mit Frau und Kindern am heimischen Grill. Doch immer stärker nagen die Zweifel am Sinn seines Jobs an ihm.

Spannendes Polit-Drama mit Ethan Hawke in der Hauptrolle.

Tagsüber den ...

Text zuklappenTagsüber steuert Thomas US-Kampfdrohnen von Las Vegas aus, abends sitzt er mit Frau und Kindern am heimischen Grill. Doch immer stärker nagen die Zweifel am Sinn seines Jobs an ihm.

Spannendes Polit-Drama mit Ethan Hawke in der Hauptrolle.

Tagsüber den Feind töten, abends die Ehefrau küssen und die Kinder ins Bett bringen: Das Leben des Drohnenpiloten Thomas Egan (Ethan Hawke) spielt sich zwischen extremen Gegensätzen ab. Gerade die eigene Sicherheit, während er wie in einem Videospiel das todbringende Knöpfchen drückt, macht dem Ex-Kampfpiloten schwer zu schaffen. Der wortkarge Mann, der nach Aussagen seiner Frau Molly (January Jones) stiller wird, wenn er wütend ist, zieht sich immer weiter zurück. Die Grenzen zwischen Kriegseinsatz und Privatleben verschwimmen.

Sein Vorgesetzter, Lt. Colonel Jack Johns (Bruce Greenwood), sieht die Nöte, in denen Egan steckt, aber er kann nicht helfen. Dessen Bitten, ihn endlich wieder einen Jet fliegen zu lassen, muss er regelmäßig ablehnen. Auch die neue Kollegin, Vera Suarez (Zoë Kravitz), versteht Thomas' Skrupel.

Dann ändert die CIA die Spielregeln: Menschen werden getötet, weil ihr Verhalten einem errechneten Schema entspricht, und nicht, weil man klare Beweise hat, dass sie Terroristen sind. Kollateralschäden? Bedauerlich, aber manchmal unvermeidbar. Und Major Thomas Egan wird immer stiller.


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0:14
VPS 00:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Drohnenkrieg - Tod aus der Luft

Die Dokumentation

Film von Mona Botros

Ganzen Text anzeigen"Gezielte Tötungen" durch Kampfdrohnen - gesteuert von Soldaten, die zehntausende Kilometer entfernt sitzen. Auch die Bundesrepublik plant, bewaffnete Drohnen zu beschaffen.

Unter Präsident Obama bauten die USA ein Netz von Stützpunkten aus, von denen Drohnen in ...

Text zuklappen"Gezielte Tötungen" durch Kampfdrohnen - gesteuert von Soldaten, die zehntausende Kilometer entfernt sitzen. Auch die Bundesrepublik plant, bewaffnete Drohnen zu beschaffen.

Unter Präsident Obama bauten die USA ein Netz von Stützpunkten aus, von denen Drohnen in Krisengebiete starten und Terrorverdächtige angeblich gezielt töten. Eine Schlüsselfunktion soll dabei auch die US-Airbase im rheinland-pfälzischen Ramstein spielen.

Der Krieg scheint seine Grenzen verloren zu haben. Tödliche Schläge erfolgen auf der vagen Grundlage von Geheimdienstbeobachtungen. In den USA erfährt diese Politik Umfragen zufolge breite Zustimmung. In Deutschland aber ist schon der Einsatz von unbewaffneten Drohnen umstritten. Mit ihren Plänen löst die Bundesregierung eine emotional geführte gesellschaftliche Debatte aus.

Macht es einen Unterschied, ob der Soldat über dem Kampfgebiet im Cockpit sitzt oder zehntausende Kilometer entfernt in der heimischen Kaserne? Lassen Drohnen eine emotionale Distanz zum Kampfgeschehen entstehen, die sich auf Entscheidungen problematisch auswirkt? Wer kontrolliert und legitimiert die Auswahl der Ziele? Und wie genau sind die Bilder und Erkenntnisse, die Grundlage der Entscheidung sind?

Der ehemalige US-Drohnenpilot Brandon Bryant berichtet von den psychischen Belastungen während seines Einsatzes im vermeintlich friedlichen Container in Nevada: "Irgendwann lässt es dich nicht mehr los. Du gehst abends nach Hause, aber gedanklich bist du immer noch in Afghanistan oder im Irak."

Für die Betroffenen der Drohneneinsätze, etwa in der Grenzregion zwischen Pakistan und Afghanistan, ist die ständige Bedrohung aus der Luft seit Jahren Alltag. Die Deutsch-Pakistanerin Chadia Erdogan, die bei einem Drohnenangriff auf ihr Haus Angehörige und Freunde verlor, berichtet: "Die Drohnen kann man immer sehen - und immer hören."

Über die Befehlskette, den sogenannten "Targeting-Prozess", ist nur wenig bekannt. Wie wird eine Person zum Ziel eines Drohnenangriffs? Präsident Obama gibt an, über jeden Einsatz persönlich zu entscheiden. Die Dokumentation zeichnet den Entscheidungsprozess vom Schreibtisch des Präsidenten bis hin zum Abfeuern der Rakete nach - und zeigt die moralischen und rechtlichen Probleme der Drohneneinsätze auf.


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0:58
VPS 00:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Zapp

Das Medienmagazin

Moderation: Anja Reschke

Ignorierte Tatsachen
Emotionen statt Fakten in der Politik

Klare Kante
Journalisten im Umgang mit Lügen

Unermüdliche Mahnerin
Dunja Hayali und rechte Hetze

Walulis' Medientypen
Pulverisierter Pressesprecher


(ARD/NDR)


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1:28
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:57
VPS 01:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

extra 3

Das Satiremagazin mit Christian Ehring

Ganzen Text anzeigenFahndungserfolg in Sachsen
Polizei übernimmt nur

Realer Irrsinn:
Zu langes Geländer in Brandenburg

Neulich im Bundestag (159):
Höllery vs. Trampel

Ein Mitarbeiter von extra3:
Donald Trump

Trump vs. Clinton
Das zweite ...
(ARD/NDR)

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Polizei übernimmt nur

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2:27
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Jochen Malmsheimer: "Halt mal, Schatz!"

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenJochen Malmsheimers Bühnenkunst ist die vollkommene Verbindung aus geschliffenem Wort, Skurrilität und Wahnwitz, gepaart mit einem überraschenden Faible für Fäkalwitze.

Wer sein aktuelles Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ oder sein ...

Text zuklappenJochen Malmsheimers Bühnenkunst ist die vollkommene Verbindung aus geschliffenem Wort, Skurrilität und Wahnwitz, gepaart mit einem überraschenden Faible für Fäkalwitze.

Wer sein aktuelles Programm „Dogensuppe Herzogin – ein Austopf mit Einlage“ oder sein Soloprogramm „Halt mal, Schatz!“ kennt - das er im 3sat-Zelt präsentiert -, der weiß: Hier wird kein Mainstream-Comedian-Quatsch gezeigt, hier geht es ans Eingemachte.

Wort für Wort lädt der kernige Kabarett-Quereinsteiger aus dem Ruhrpott seine eigenen, ganz persönlichen Befindlichkeiten auf dem Publikum ab, übergießt es mit einer nur von kurzen Lachkrämpfen unterbrochenen Wort-, Satz- und Gedankenflut und fordert die Gäste, intellektuell voll auf der Höhe zu sein. Malmsheimers Alltagsbeobachtungen sind so scharf, seine Formulierungen so spitz, dass 3sat für die Ausstrahlung fast einen Waffenschein bräuchte. Ganz sicher werden die Zuschauer ein Taschentuch brauchen, um sich die vielen Lachtränen aus dem Gesicht zu wischen.


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3:12
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Timo Wopp: Moral - Eine Laune der Kultur

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenTimo Wopp provoziert mit Leidenschaft und Stil, manchmal am Rand der Arroganz - alles für den guten Zweck, um bequeme Denkmuster durchzuschütteln und die Hirne für Neuland zu öffnen.

Wenn dieser Mann "Moral" verspricht, ist das ein garantiert unmoralisches Angebot! ...

Text zuklappenTimo Wopp provoziert mit Leidenschaft und Stil, manchmal am Rand der Arroganz - alles für den guten Zweck, um bequeme Denkmuster durchzuschütteln und die Hirne für Neuland zu öffnen.

Wenn dieser Mann "Moral" verspricht, ist das ein garantiert unmoralisches Angebot! Timo Wopp könnte Schwiegermutters Liebling sein, wenn er wollte. Will er aber nicht – zumindest nicht auf der Bühne. Er geht am liebsten dahin, wo es am meisten weh tut.

Man darf sich bei Timo Wopp nie sicher fühlen. Gerade wenn man denkt, "er wird doch nicht …!?" – dann kann man davon ausgehen, er wird. Er spricht Dinge aus, die andere kaum zu denken wagen. Ob kleine Provokationen oder große Unverschämtheiten, krude Fantasien und menschliche Schwächen, für Timo Wopp ist jedes Tabu vor allem eine Herausforderung. Ein Abend mit Timo Wopp ist eine Achterbahnfahrt fürs Hirn. Mal äußerst vergnüglich, mal schwer verdaulich, immer spannend. Hinter jeder Pointe lauert ein gedanklicher Abgrund. Es haben schon Zuschauer seine laufende Vorstellung verlassen: ist er zu stark, bist du zu schwach!

Die provokanten Gedankenspiele Timo Wopps sind alles andere als ein Selbstzweck: Das Thema "Moral" schreit förmlich danach, sich einer solch schonungslosen Auseinandersetzung zu stellen. Was ist Moral? "Eine Laune der Kultur", wie der Titel behauptet? Ein inneres Bedürfnis oder ein auferlegtes Regelwerk aus Konventionen, Werten, Pflichten, Rechten? Ein gesellschaftlicher Kitt, der uns zusammenhält, oder manchmal doch nur ein Machtinstrument?

Timo Wopp wird diese Fragen nicht beantworten, schließlich ist seine Show auch kein Proseminar in Soziologie oder Philosophie. Seine kabarettistische Annäherung ist auch deutlich unterhaltsamer. Er spielt mit den Konventionen, Vorurteilen und Ängsten, die mit dem Thema verbunden sind. Was passiert, wenn Angst und Moral zusammentreffen? Ist Politik moralisch? Was macht uns am meisten Angst? Ist es Überfremdung, Orte ohne WLAN oder die Furcht, belogen zu werden? Er scheut nicht vor mutigen Antworten: Was, wenn wir uns am meisten selbst belügen? Und was, wenn der Künstler mit schlechtem Beispiel vorangeht und der größte Lügner Timo Wopp heißt?

Dann sollte man vor allem nicht alles glauben, was der charmante Mann auf der Bühne erzählt. Am Ende seiner rhetorischen Achterbahnfahrt ist man sicher nicht viel schlauer als vorher – aber immerhin gedanklich ordentlich durchgeschüttelt, ein bisschen wacher im Kopf und das alles mit dem guten Gefühl, prächtig unterhalten worden zu sein.


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3:41
VPS 03:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Bodo Wartke: Was, wenn doch?

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue ...

Text zuklappenDie Bühne ist sein Wohnzimmer, der Flügel seine „bessere Hälfte“. Dabei ist der Musik-Kabarettist Bodo Wartke durchweg Gentleman.

In seinem fünften Programm beweist Wartke, dass man seiner Bühnenkunst treu bleiben und zugleich offen sein kann für neue Einflüsse. So kann es schon mal passieren, dass er beatboxt, aus der Zauberflöte vorliest oder auf Bachs Wohltemperiertes Klavier singt.

Wenn man Bodo Wartke auf der Bühne erlebt, hat man das Gefühl, dass das, was er singt und spielt einfach aus ihm raus muss. Er ist jemand, der sich von seiner gesamten Umwelt inspirieren lässt. Seine Augen, Ohren und Gedanken sind scheinbar stets empfänglich für neue Ideen und so ist Bodo Wartke vermutlich der einzige Mensch, der gerne lange im Wartezimmer seines Arztes sitzt. Denn küsst ihn erstmal die Muse, ist er nicht zu stoppen.

Gut gelaunt singt er von der Liebe, gerne auch von der unerfüllten, fehlgeleiteten, von Frauen oder von ganz alltäglichen Dingen wie…Knöpfen. Die zweite Hauptrolle spielt dabei der Flügel, dem der virtuose Pianist Wartke immer neue stilistische Facetten entlockt. Abwechslungsreich, musikalisch auf hohem Niveau und manchmal sogar ein bisschen ungestüm. Aber auch leise, ernste Töne schlägt Wartke an. Viele seiner Stücke sind melancholisch und nachdenklich, fast traurig. Doch gelingt ihm immer wieder spielerisch der Wechsel zu heiteren, sogar herrlichen albernen Stücken, denn er hat ein hervorragendes Gespür für sein Publikum.

Seine erste CD erscheint, als Bodo Wartke gerade mal Abiturient ist, ein Mitschnitt aus der Schul-Aula mit seinen ersten eigenen Stücken. Schon damals war klar: An Talent fehlt es diesem jungen Mann schon mal nicht, an Humor ebenso wenig. So macht Bodo Wartke dann auch konsequent weiter: Zwei Jahre später steht sein erstes Soloprogramm, er entscheidet sich gegen den seriösen Beruf des Musiklehrers, gründet sein eigenes Label. Heute ist er ein Multi-Talent in Sachen Unterhaltung und als Kabarettist, Pianist und Entertainer längst in der „Champions League“ angekommen.


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4:26
VPS 04:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nils Heinrich: Mach doch'n Foto davon

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenMit „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert Nils Heinrich sein bisher frechstes Programm: ein Rundumschlag gegen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn und das übersättigte Bürgertum.

Als Bruder zweier Schwestern lernte Nils Heinrich schon früh, das Leben mit ...

Text zuklappenMit „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert Nils Heinrich sein bisher frechstes Programm: ein Rundumschlag gegen Gesundheitsgläubigkeit, Medienwahn und das übersättigte Bürgertum.

Als Bruder zweier Schwestern lernte Nils Heinrich schon früh, das Leben mit Humor zu nehmen. Noch dazu in Halle - zu DDR-Zeiten! Da kam Nils eine Ausbildung zum Konditor gerade recht, um sich sein täglich Brot, äh, Kuchen zu verdienen.

Den Zusammenbruch der DDR überwand er ohne größere Schäden und verdingte sich schon bald in Ost und West als Hochzeits-DJ. Von da war es nicht weit zum Durchbruch als preisgekrönter Kabarettist: nach der intensiven Erforschung der Medienbranche als Praktikant, Autor, Reporter und Redakteur landete Heinrich schließlich als Vorleser und Liedersänger auf der Bühne. Seither geht es nur noch steil bergauf: 2003 gründete er seine eigene Lesebühne in Berlin, 2005 machte er den zweiten Platz beim Hamburger Comedy Pokal – und das, obwohl er gar keine Comedy macht!

Mit seinem flapsig intelligenten Humor erobert Heinrich Deutschlands Bühnen und das Publikum. Er ist der nette Junge von nebenan, der immer freundlich grüßt, während er sich heimlich den nächsten Streich ausdenkt. Dazu singt und spielt Heinrich mit schöner Beiläufigkeit seine klugen Lieder zu zarten Gitarrenklängen. Ein charmanter Rebell, dem der Schalk im Nacken sitzt und dessen Worte spielerisch-überspitzt ins Schwarze treffen.


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4:54
VPS 04:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Rick Kavanian: Offroad

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenAuf der Kinoleinwand und im Fernsehen hat er Millionen begeistert – ob als Grieche Dimitri im „Schuh des Manitu“ oder als Lord Jens Maul im „(T)Raumschiff Surprise“: Rick Kavanian.

Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln als Standup-Comedian. Neben seinen ...

Text zuklappenAuf der Kinoleinwand und im Fernsehen hat er Millionen begeistert – ob als Grieche Dimitri im „Schuh des Manitu“ oder als Lord Jens Maul im „(T)Raumschiff Surprise“: Rick Kavanian.

Jetzt kehrt er zurück zu seinen Wurzeln als Standup-Comedian. Neben seinen zahlreichen Kultrollen hat er eine ganz besonders witzige Figur ins 3sat-Zelt mitgebracht, wo er sein Soloprogramm "Offroad" präsentiert: sich selbst, den einzigartigen Rick Kavanian.

Dass Rick Kavanian mit „Funny Bones“ zur Welt gekommen ist, war früh klar. Die ersten Gags schreibt er für die Radio-Gong-Sendung „Langemann und die Morgencrew“, da ist er gerade mal 18 Jahre alt. Kongenialer Autorenpartner ist ein gewisser Michael „Bully“ Herbig. Pflichtbewusst studiert Rick dann Politikwissenschaften, Nordamerikanische Kulturgeschichte und Psychologie – was allerdings fürs wahre Leben nicht allzu brauchbar scheint. Also macht er sich auf nach New York, um dort am berühmten Lee Strasberg Theater Institute eine Schauspielausbildung zu absolvieren.

Nach der Rückkehr entdeckt ihn endlich die Kamera: 1997 geht die legendäre „Bullyparade“ an den Start, für die er als Autor und Darsteller neben „Bully“ und Christian Tramitz arbeitet. Die Show imitiert, persifliert und verfremdet Filmgenres und deren Stilmittel bis ins Absurde, zögert keine Sekunde vor der totalen Übertreibung und sprüht dermaßen vor Spielwitz, dass sie schnell zur Kultserie wird.

Elemente der Sendung bekommen ein Eigenleben: Der Kinofilm „Der Schuh des Manitu“ wird zu einer der erfolgreichsten deutschen Filmproduktionen aller Zeiten. Ricks Rolle als Dimitri Stoupakis war übrigens eine Notgeburt aus Radiozeiten: Weil damals bei den so genannten „Call-Ins“ zu wenige Menschen anriefen, hatte Rick kurzerhand den Anrufer Dimitri aus Kaiserslautern erfunden, der später in der "Bullyparade" seinen eigenen „Übernachrichtenblick“ bekam.

Im Laufe der Jahre entwickelt sich Rick Kavanian immer mehr zur multiplen Persönlichkeit. In „(T)Raumschiff Surprise“, ursprünglich ebenfalls ein Sketch aus der "Bullyparade", spielt er gleich drei Rollen: „Schrotty“, den Schiffsarzt „Pulle“ und den Bösewicht „Lord Jens Maul“.

Millionen Kino- und Fernsehzuschauer säumen ebenso seinen Weg wie namhafte Preise: Zwei Bambis hat er im Regal stehen, den Deutschen Comedypreis und den Deutschen Animationssprecherpreis. Bliebe als größte Herausforderung also die Bühne, der unmittelbare Kontakt zum Publikum, der echte Applaus und die persönlichen Geschichten.

Diesen Traum erfüllt er sich erstmals 2006, als er mit seinem ersten Comedy-Soloprogramm „Kosmopilot“ auf Tour geht. Es folgen „Ipanema“ und „Egostrip“ und nun also „Offroad“. Rick Kavanian als Rick Kavanian – die Rolle seines Lebens. Doch keine Sorge – einige seiner Alter Egos hat er auch diesmal dabei …


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5:23
VPS 05:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Idil Baydar als Jilet Ayse: Deutschland, wir müssen reden!

Regie: Volker Weicker

Ganzen Text anzeigenJilet Ayse ist ein Integrations-Albtraum. Die „Ghettobraut aus Berlin“ ist mindestens so laut wie sie aussieht, trägt furchtbare Klamotten und hält Gleichberechtigung für überbewertet.

Jilet Ayse ist natürlich nur ein Trick: Hinter der Kunstfigur steckt Idil ...

Text zuklappenJilet Ayse ist ein Integrations-Albtraum. Die „Ghettobraut aus Berlin“ ist mindestens so laut wie sie aussieht, trägt furchtbare Klamotten und hält Gleichberechtigung für überbewertet.

Jilet Ayse ist natürlich nur ein Trick: Hinter der Kunstfigur steckt Idil Baydar, Tochter türkischer Einwanderer, ehemalige Waldorfschülerin mit Abitur und Soziologie-Studium. Bleibt die Frage: Wann bekommt sie endlich ihre Urkunde für erfolgreiche Integration?

Und wer sitzt dafür eigentlich in der Jury? Ist es „dieser Deutschland“, von dem alle reden? Mangels eigener Antworten lässt Idil Baydar lieber ihre integrationsunwillige Schwester Jilet Ayse sprechen, die zwar schwer mit der Deutschen Sprache kämpft, aber genau die richtigen Fragen stellt. Laut, schräg, komisch und viel klüger, als sich mancher wünschen würde.

Die Biografien von Künstlerin Idil Baydar und ihres Alter Egos Jilet Ayse haben keine Gemeinsamkeiten – außer vielleicht den türkischen Namen. Die Türkin Jilet Ayse lebt in Berlin von Hartz IV, ist um die 18 Jahre alt und der typische Albtraum jeder Integrationsbeauftragen. Idil Baydar dagegen ist Deutsche und wächst in Celle auf. Geht zur Waldorfschule, liest Goethe, später studiert sie. Erst als sie nach Berlin zieht, wird sie zur Türkin. Zu jemandem, der anscheinend hier nicht hin gehört. Als dann Thilo Sarrazin seine Thesen über Migranten in die Welt setzt, erfindet Baydar als Reaktion darauf die Klischee-Kanakin Jilet Ayse. Sie ist ein Kombinat aller Vorurteile und angedichteter Eigenschaften einer türkischen Jugendlichen aus Berlin – und dabei unglaublich komisch.

Die Misere der Jilet Ayse beginnt, als sie in einer Zeitschrift liest, „Deutschland stirbt aus“. Zwar gönnt sie sich einen kurzen Moment der Freude, aber dann wird ihr klar: Moment mal, dann sind ja nur noch wir da? Wer zahlt dann mein Hartz IV? Nein, das muss verhindert werden - und so findet Jilet, dass sie mit Deutschland mal reden muss. Sie gibt Tipps, wie die Deutschen ihre Defizite im Bereich „Vermehrung“ verbessern können. Das reicht von Anmach-Arten über Beziehungstipps bis zur Kindererziehung. Jilet macht sich Sorgen um Deutschland und spricht diese in astreinem Kanaken-Deutsch aus. Das ist sehr lustig, aber noch viel mehr als das.

Wer sich vom Lachanfall erstmal wieder erholt hat, merkt schnell, wie sehr diese laute Göre uns den Spiegel vorzuhalten vermag. Ausgerechnet so ein Mängelexemplar, jemand der uns nicht gut genug ist, erkennt die Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft so glasklar? Jilet meint es eben gut mit uns, und man kann sie eigentlich auch nur mögen. Doch je länger sie spricht, desto größer wird auch die Bewunderung für diese kluge und talentierte Frau dahinter, Idil Baydar. Mit dieser einzigartigen Figur schafft sie eine perfekte Balance aus herzhaftem Witz und nachdenklicher Kritik, eine Sozialsatire, die einem noch lange im Kopf bleibt.