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November 2017
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Sonntag, 1. September
Programmwoche 36/2013
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6:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

makro: Aufbruch in Äthiopien

Film von Jürgen Natusch

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Äthiopien boomt - zumindest auf seinen Baustellen. Nicht nur in der Hauptstadt Addis Abeba sondern auch in den Provinzstädten entstehen Hochhäuser, Wohnanlagen und Straßen. Trotz des Baubooms und der voranschreitenden Industrialisierung ist Kaffee aber immer noch die ...

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Äthiopien boomt - zumindest auf seinen Baustellen. Nicht nur in der Hauptstadt Addis Abeba sondern auch in den Provinzstädten entstehen Hochhäuser, Wohnanlagen und Straßen. Trotz des Baubooms und der voranschreitenden Industrialisierung ist Kaffee aber immer noch die wichtigste Einnahmequelle. Jeder vierte Äthiopier lebt vom Kaffee. Der Kaffee von Kaffeebauer Suge ist als Fairtrade-Produkt ausgezeichnet. Dass Bauern wie Suge faire Preise für ihre Kaffeebohnen erhalten, dafür sorgen der Ethiopian Commodity Exchange (ECX) und ihre Chefin Eleni Zaude Gabre-Madhin. Sie hat die einzige Warenbörse ihrer Art in Afrika auf den Weg gebracht. Nun träumt Eleni Zaude Gabre-Madhin von einer Warenbörse für ganz Afrika. Diese Idee unterstützt auch Äthiopiens Regierung, die das Agrarland zu einem exportstarken Industrieland entwickeln will. Ehrgeizige Pläne am Horn von Afrika.
"makro" zeigt ein Äthiopien jenseits von Dürre, Hunger und Krankheit - ein Land, in dem Aufbruchsstimmung herrscht.


6:45

Tele-Akademie

Prof. Dr. Giovanni Maio: Therapieziel Dankbarkeit - Über die

heilende Kraft der Annahme seiner selbst

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Die moderne Medizin konzentriert sich aus ihrem naturwissenschaftlichen Erbe heraus ausschließlich auf die Möglichkeiten einer Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Körpers. Dabei wäre es wichtig, Medizin nicht ausschließlich als Reparaturwerkstatt zu ...
(ARD/SWR)

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Die moderne Medizin konzentriert sich aus ihrem naturwissenschaftlichen Erbe heraus ausschließlich auf die Möglichkeiten einer Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Körpers. Dabei wäre es wichtig, Medizin nicht ausschließlich als Reparaturwerkstatt zu verstehen, sondern sich auch in einer persönlichen Weise auf den Patienten einzulassen und ihm dabei zu helfen, sich in ein gutes Verhältnis zu seinem Kranksein zu setzen.
Vor diesem Hintergrund geht Professor Dr. Giovanni Maio in seinem Vortrag der Reihe "Tele-Akademie" auf die Grenzen der wissenschaftlichen Medizin ein und stellt die heilende Kraft von Zuwendung und Begegnung in den Mittelpunkt. Begrenztheit, so Maio, kann und soll auch als Chance gesehen werden, sich auf den Kern des Lebens zu konzentrieren. Giovanni Maio ist Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg und Direktor des Interdisziplinären Ethik-Zentrums Freiburg.
(ARD/SWR)


7:30

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05

100(0) Meisterwerke

Pieter Bruegel der Ältere: Der Triumph des Todes


In der Reihe "100(0) Meisterwerke" wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15

Denken Frauen anders? - Philosophie und

Hirnforschung im Gespräch

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Bücher wie "Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören" oder "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus" erfreuen sich großer Beliebtheit. Wissenschaftlich sind sie nicht haltbar, behauptet die Neuropsychologin Anelis Kaiser. Doch auch sie findet in ...

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Bücher wie "Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören" oder "Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus" erfreuen sich großer Beliebtheit. Wissenschaftlich sind sie nicht haltbar, behauptet die Neuropsychologin Anelis Kaiser. Doch auch sie findet in ihren Studien Unterschiede in den Gehirnen von Männern und Frauen. Denken Frauen also doch anders als Männer? Und was wäre, wenn die Philosophiegeschichte von Frauen erdacht und geschrieben worden wäre?
In "Denken Frauen anders? - Philosophie und Hirnforschung im Gespräch" aus der Reihe "Sternstunde Philosophie" geht es um Männer, Frauen und die Macht des Vorurteils.


10:15

Montmartre - die Seele von Paris

Film von Susanne Freitag

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Montmartre ist die höchste Erhebung von Paris. Am Fuß des Hügels liegt Pigalle. Das Viertel ist verrufen, schon immer. Gangster, Zuhälter und Prostituierte gingen einst in denselben Kneipen wie Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Henri de Toulouse Lautrec. Heute trifft ...

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Montmartre ist die höchste Erhebung von Paris. Am Fuß des Hügels liegt Pigalle. Das Viertel ist verrufen, schon immer. Gangster, Zuhälter und Prostituierte gingen einst in denselben Kneipen wie Vincent van Gogh, Pablo Picasso und Henri de Toulouse Lautrec. Heute trifft man dort auf einen Mann, der immer blau gekleidet ist: Michou. Vor über 50 Jahren hat er ein kleines Transvestitenkabarett eröffnet, dass zur Kultadresse wurde. Zu seinen Gästen zählten Alain Delon, Charles Aznavour und die Chiracs. Nicht weit davon entfernt trifft eine ganze Armada von Mitarbeitern Vorbereitungen für die Show des Moulin Rouge. Die berühmteste Revue der Welt verfügt über ein eigenes Federatelier, das die Kostüme ausstattet, eine eigene Schneiderei, und die Schuhe für die Tänzer werden maßgeschneidert. "Hier ist es wie auf einem Dorf, hier ist die Seele von Paris" sagen die Menschen, die hier leben.
Die Dokumentation "Montmartre - die Seele von Paris" stellt das Stadtviertel vor.


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10:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3

Concertgebouw Amsterdam, 2011

Orchester: Royal Concertgebouw Orchestra

Musikalische Leitung: Daniel Harding

Erstausstrahlung

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Das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam gilt weltweit als das führende Sinfonieorchester. Gegründet 1888 wurde es mit seinen Interpretationen zeitgenössischer Komponisten, allen voran Gustav Mahlers, in kürzester Zeit zu einem Klangkörper von internationaler ...

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Das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam gilt weltweit als das führende Sinfonieorchester. Gegründet 1888 wurde es mit seinen Interpretationen zeitgenössischer Komponisten, allen voran Gustav Mahlers, in kürzester Zeit zu einem Klangkörper von internationaler Bedeutung. Anlässlich des 150. Geburts- und 100. Todestages von Gustav Mahler und getreu seiner Mahler-Tradition präsentierte das Königliche Concertgebouw Orchester eine Konzertreihe, die alle zehn Sinfonien des Komponisten sowie "Das Lied von der Erde" umfasste und von den größten Dirigenten unserer Zeit interpretiert wurde. Zu diesem Zyklus gehört auch Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 3 in d-Moll.
In der Aufzeichnung spielt das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam Mahlers "Sinfonie Nr. 3" unter der Leitung von Daniel Harding.


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12:15
Tonsignal in monoFormat 4:3

Zwischen den Schichten - Per Kirkeby

Film von Rainer Ostendorf

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Der dänische Maler und Bildhauer Per Kirkeby, Jahrgang 1938, gehört zu den wenigen skandinavischen Künstlern der Gegenwart, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben. Von Haus aus Geologe, begann Kirkeby seine künstlerische Karriere als Autodidakt. 1976 ...
(ARD/WDR)

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Der dänische Maler und Bildhauer Per Kirkeby, Jahrgang 1938, gehört zu den wenigen skandinavischen Künstlern der Gegenwart, die es zu internationaler Anerkennung gebracht haben. Von Haus aus Geologe, begann Kirkeby seine künstlerische Karriere als Autodidakt. 1976 erregte er auf der Biennale in Venedig mit seinen Backsteinskulpturen Aufmerksamkeit - seltsamen Zwittern zwischen Skulptur und Architektur, die sowohl an die alten dänischen Ziegelbauten als auch an die Tempel der Maya erinnern. Den großen Durchbruch erreichte Kirkeby Anfang der 1980er Jahre zusammen mit seinen Freunden Lüpertz, Baselitz und Penck. Seit 1995 ist Kirkeby auch als Architekt aktiv.
Für die Dokumentation "Zwischen den Schichten - Per Kirkeby" hat Rainer Ostendorf den Maler bei der Arbeit beobachtet und mit ihm über das sich wandelnde Werk gesprochen: zwischen den Schichten.

3sat zeigt die Dokumentation "Zwischen den Schichten - Per Kirkeby" zum 75. Geburtstag des dänischen Malers, Bildhauers und Architekten am 1. September.
(ARD/WDR)


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13:00

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wegzeichen - Marterln und Bildstöcke

Film von Dorottya Kelemen

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Am Ortsrand, im freien Feld und entlang von Straßen und Feldwegen, stehen in Österreich oftmals Wegkreuze, Marterln, die an ein Unglück oder ein erlittenes Martyrium erinnern, Bildstöcke und Kapellen. Die Wegzeichen aus Stein oder Holz sind Zeichen der ...
(ORF)

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Am Ortsrand, im freien Feld und entlang von Straßen und Feldwegen, stehen in Österreich oftmals Wegkreuze, Marterln, die an ein Unglück oder ein erlittenes Martyrium erinnern, Bildstöcke und Kapellen. Die Wegzeichen aus Stein oder Holz sind Zeichen der Volksfrömmigkeit und werden nicht selten von fachkundigen Restauratoren renoviert und von Anwohnern oder Vorübergehenden gepflegt.
Die Dokumentation "Wegzeichen - Marterln und Bildstöcke" geht der Frage nach, welche Bedeutung die in christlicher Tradition errichteten Kleindenkmäler heute noch haben.
(ORF)


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13:30

Die Bienen

Ein Volk und seine Königin

Film von Eva-Maria Berger

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Um ein Kilogramm Honig zu sammeln, fliegen Bienen etwa 150.000 Kilometer - das entspricht fast vier Erdumrundungen - und finden dennoch immer wieder in den heimischen Bienenstock zurück. Dieser einzigartige Orientierungssinn der Bienen ist bislang allerdings noch ...
(ORF/3sat)

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Um ein Kilogramm Honig zu sammeln, fliegen Bienen etwa 150.000 Kilometer - das entspricht fast vier Erdumrundungen - und finden dennoch immer wieder in den heimischen Bienenstock zurück. Dieser einzigartige Orientierungssinn der Bienen ist bislang allerdings noch weitgehend unerforscht. Die Tiere sind aufgrund ihrer Bestäubungstätigkeit ein unentbehrlicher Bestandteil unseres Ökosystems, der von ihnen produzierte Honig ist nur ein süßes Nebenprodukt. Yasmin Zwinz unterrichtet das Fach Imkerei an Landwirtschaftsschulen in Niederösterreich. Für sie sind die Bienen Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Charakteren - und dabei hochsensibel.
Die Dokumentation "Die Bienen" begleitet Yasmin Zwinz bei ihrer Arbeit.
(ORF/3sat)


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14:00

Die stählerne Zeit (1/3)

Die Not der Weber

Film von Anne Roerkohl

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Vor gut 160 Jahren befindet sich Deutschland in einem radikalen Wandel. Die industrielle Revolution macht aus beschaulichen Dörfern bizarre Fabriklandschaften mit qualmenden Schloten und Wohnsiedlungen für das Heer der Arbeiter, die in die wachsenden Städte strömen. ...
(ARD/WDR)

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Vor gut 160 Jahren befindet sich Deutschland in einem radikalen Wandel. Die industrielle Revolution macht aus beschaulichen Dörfern bizarre Fabriklandschaften mit qualmenden Schloten und Wohnsiedlungen für das Heer der Arbeiter, die in die wachsenden Städte strömen. Textilfabrikanten, Stahlbarone und Zechenbesitzer bestimmen zunächst willkürlich die Regeln von Produktionsablauf, Arbeitszeit, Verdienst und Privatleben. Die Arbeiter müssen sich fügen. Doch sie beginnen, für gerechten Lohn und verträgliche Arbeitsbedingungen zu kämpfen - mit Streiks und Protesten. Am Ende wird aus dem zersplitterten Agrarstaat eine der wichtigsten Industrienationen der Welt. Die Wurzeln für den Wohlstand, von dem wir heute noch leben, sind geschaffen. Doch wer waren die Menschen, die den Wandel erlebten, erlitten und gestalteten?
Die dreiteilige Reihe "Die stählerne Zeit" erzählt die Schicksale von sechs Menschen. Teil eins führt ins Wuppertal des frühen 19. Jahrhunderts.

Den zweiten Teil der dreiteiligen Reihe "Die stählerne Zeit" sendet 3sat im Anschluss, um 14.45 Uhr. Teil drei ist am Sonntag, 8. September, um 14.00 Uhr in 3sat zu sehen.
(ARD/WDR)


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14:45

Die stählerne Zeit (2/3)

Das Reich des Stahlbarons

Film von Rüdiger Mörsdorf

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Vor gut 160 Jahren befindet sich Deutschland in einem radikalen Wandel. Die industrielle Revolution macht aus beschaulichen Dörfern bizarre Fabriklandschaften mit qualmenden Schloten und Wohnsiedlungen für das wachsende Heer der Arbeiter. Textilfabrikanten, Stahlbarone ...
(ARD/WDR)

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Vor gut 160 Jahren befindet sich Deutschland in einem radikalen Wandel. Die industrielle Revolution macht aus beschaulichen Dörfern bizarre Fabriklandschaften mit qualmenden Schloten und Wohnsiedlungen für das wachsende Heer der Arbeiter. Textilfabrikanten, Stahlbarone und Zechenbesitzer bestimmen zunächst willkürlich die Regeln von Produktionsablauf, Arbeitszeit, Verdienst und Privatleben. Die Arbeiter müssen sich fügen. Doch sie beginnen, für gerechten Lohn und verträgliche Arbeitsbedingungen zu kämpfen - mit Streiks und Protesten. Am Ende wird aus dem zersplitterten Agrarstaat eine der wichtigsten Industrienationen der Welt. Die Wurzeln für den Wohlstand, von dem wir heute noch leben, sind geschaffen. Doch wer waren die Menschen, die den Wandel erlebten, erlitten und gestalteten?
Die dreiteilige Reihe "Die stählerne Zeit" erzählt die Schicksale von sechs Menschen. Der umstrittene Stahlbaron Karl Ferdinand Stumm und die von ihm kontrollierten Arbeiter stehen im Mittelpunkt von Teil zwei.
(ARD/WDR)


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15:30

hitec: Kanalisation vor dem Kollaps?

Film von Michael Fräntzel

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Weil Bevölkerung und Industrie im eigentlich wasserreichen Deutschland am Wasser sparen, sind viele Abwasserröhren nicht ausgelastet, das System verschmutzt, Fäulnis entsteht und greift die Bausubstanz an. Eine große Anzahl der städtischen Abwasserkanäle sind zudem ...

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Weil Bevölkerung und Industrie im eigentlich wasserreichen Deutschland am Wasser sparen, sind viele Abwasserröhren nicht ausgelastet, das System verschmutzt, Fäulnis entsteht und greift die Bausubstanz an. Eine große Anzahl der städtischen Abwasserkanäle sind zudem veraltet und marode. Außerdem führt der Anstieg von Gewittern und Sturzregen zum Überlaufen der Kanalsysteme, denn immer noch werden Regen- und Schmutzwasser zusammen abgeleitet. Klärwerke sind überlastet, Abwasser gelangt ungefiltert in die natürlichen Gewässer, Flora und Fauna werden zerstört. In der Millionenmetropole Berlin ist das Problem besonders spürbar. Die Stadt besitzt ein mehr als 9.000 Kilometer langes Kanalnetz. Sensible Gewässer wie die Spree sowie stadtnahe Trinkwasserschutzgebiete müssen vor austretendem Schmutzwasser geschützt werden.
"hitec"-Autor Michael Fräntzel stieg für seine Dokumentation "Kanalisation vor dem Kollaps?" mit Berliner Wassertechnikern und Kanalexperten in die Abwässerkanäle und begleitete neue Untersuchungen in einer Kanalforschungsanlage. Außerdem stellt er aktuelle Sanierungstechniken vor.


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16:00

Tropicana - Das Kabarett der Träume

Film von Thomas Wallner

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Das "Tropicana" ist seit 70 Jahren das "Moulin Rouge" Lateinamerikas. Vor der kubanischen Revolution war es der angesagteste Nachtclub der Karibik. Josephine Baker, Nat King Cole und Frank Sinatra sind dort aufgetreten, Ernest Hemingway und Marlon Brando waren Stammgäste, ...

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Das "Tropicana" ist seit 70 Jahren das "Moulin Rouge" Lateinamerikas. Vor der kubanischen Revolution war es der angesagteste Nachtclub der Karibik. Josephine Baker, Nat King Cole und Frank Sinatra sind dort aufgetreten, Ernest Hemingway und Marlon Brando waren Stammgäste, und sogar Edith Piaf erlag dem flirrenden Zauber des "Tropicana". Auch heute noch ist das "Paradies unter den Sternen" eine Attraktion für Touristen aus aller Welt. Für die tanzbegeisterten jungen Kubaner ist das "Tropicana" ebenfalls ein Sehnsuchtsziel geblieben, nicht zuletzt, weil ein Tänzer dort oft mehr verdient als beispielsweise ein Chirurg. Kein Wunder, dass sich jedes Jahr im Spätsommer sehr viele junge Leute zur Aufnahmeprüfung in der dem Lokal angeschlossenen Schule anmelden. Die Messlatte ist hoch: Was andere Tanzschulen in drei Jahren lehren, muss man dort in der Hälfte der Zeit schaffen. Auch die Anforderungen an Größe, Aussehen und Musikalität des Bühnennachwuchses sind enorm.
Die Dokumentation stellt das "Tropicana" vor und begleitet verschiedene Jugendliche, die von einer Karriere im Nachtclub träumen.


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16:55
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Tonsignal in mono

Gefährliche Züge

(Dangerous Moves/La Diagonale du fou)

Spielfilm, Schweiz 1984

Darsteller:
Akiva LiebskindMichel Piccoli
Pavius FrommAlexandre Arbatt
HeniaLeslie Caron
MarinaLiv Ullmann
Tac-TacDaniel Olbrychski
KerossianMichel Aumont
u.a.
Regie: Richard Dembo
Länge: 95 Minuten

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Dem russischen Schach-Weltmeister Akiva Liebskind steht ein schwieriges Duell bevor: Sein Landsmann Pavius Fromm, dem die Flucht nach Westeuropa geglückt ist, fordert ihn zu einem Titelkampf in Genf heraus. Trotz eines kürzlich erlittenen Herzinfarkts nimmt Liebskind an. ...

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Dem russischen Schach-Weltmeister Akiva Liebskind steht ein schwieriges Duell bevor: Sein Landsmann Pavius Fromm, dem die Flucht nach Westeuropa geglückt ist, fordert ihn zu einem Titelkampf in Genf heraus. Trotz eines kürzlich erlittenen Herzinfarkts nimmt Liebskind an. Das Duell hat große politische Bedeutung: Liebskind soll den Dissidenten in die Schranken weisen. Als Fromm in Führung geht, geraten Liebskinds Hintermänner in Panik. Um Fromm zu verunsichern, lassen sie seine Frau, die er bei seiner Flucht zurücklassen musste, aus Russland einfliegen. Aber dann bricht Liebskind zusammen. Das Duell wird abgebrochen, Fromm wird der Weltmeister-Titel zugesprochen. Doch Fromm, der den Sieg als würdelos empfindet, sucht Liebskind heimlich im Krankenhaus auf - für ein letztes Turnier.
Das Drama "Gefährliche Züge" mit Michel Piccoli, Alexandre Arbatt und Liv Ullmann, das an die Rivalität der russischen Schachmeister Karpow und Kasparow erinnert, wurde 1984 mit einem Oscar als bester ausländischer Film ausgezeichnet.


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18:30

Museums-Check mit Markus Brock

Museum Insel Hombroich

Erstausstrahlung

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Für Kunst- und Naturliebhaber ist das Museum Insel Hombroich geradezu paradiesisch: Inmitten einer urwüchsigen Flora zwischen Teichen und Wäldern finden sich in luftigen Pavillons einzigartige Kunstwerke quer durch die Jahrhunderte und Kulturen. Hier treffen Collagen ...
(ARD/SWR/3sat)

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Für Kunst- und Naturliebhaber ist das Museum Insel Hombroich geradezu paradiesisch: Inmitten einer urwüchsigen Flora zwischen Teichen und Wäldern finden sich in luftigen Pavillons einzigartige Kunstwerke quer durch die Jahrhunderte und Kulturen. Hier treffen Collagen von Kurt Schwitters auf altchinesische Tonfiguren, Aquarelle von Paul Cézanne gesellen sich zu afrikanischen Fetischen, filigrane Mobiles von Alexander Calder kontrastieren mit monumentalen Khmer-Skulpturen. "Kunst parallel zur Natur"- das war das Motto des Sammlers und Gründers der Insel Hombroich, Karl-Heinrich Müller (1936 - 2007). Er hat seiner Vision vom Einklang zwischen Kunst, Kultur, Architektur und Natur in der Auenlandschaft der Erft vor den Toren Düsseldorfs ein Gesicht gegeben. 1987 eröffnet, entstand das Open-Air-Museum nahe Neuss im Geiste einer Künstlerkolonie. Auf dem Inselidyll lebten und arbeiteten von Anfang an zahlreiche Maler, Bildhauer, Komponisten und Schriftsteller. Müller ließ den Bildhauer Erwin Heerich unterschiedlichste Pavillons für seine Kunstsammlung entwerfen - "Kapellen in der Landschaft", wie Müller sie nannte. Von seinen ausgedehnten Fernreisen brachte der Immobilienmakler viele archäologische Schätze mit. Auch sein Faible für die Klassische Moderne ließ seine Kunstsammlung stetig wachsen. 1993 kaufte Müller in Hombroich die sogenannte Raketenstation dazu, ein an die Insel Hombroich angrenzendes ehemaliges militärisches Sperrgebiet. Es ergänzte seine Idee vom musealen Gesamtkunstwerk als "Labor", wo sich Wissenschaft, Philosophie und Kunst vereinen.
Im "Museums-Check" nimmt Moderator Markus Brock diesmal das Museum Insel Hombroich ins Visier. Prominenter Gast ist die Schauspielerin Liz Baffoe, bekannt aus der ARD-Serie "Lindenstraße", wo sie bis 2007 die Nigerianerin Mary spielte.
(ARD/SWR/3sat)


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10

Europas Tor zur Welt: Rotterdam

Film von Beat Rauch

(aus der Reihe "NZZ Format")

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1940 und 1943 wurden große Teile Rotterdams durch die deutsche Luftwaffe zerstört - ein Grund, weshalb sich Rotterdam zu einer modernen und weltoffenen Stadt entwickelt hat. Der Hafen hat sich immer weiter vom Stadtzentrum ins Meer hinaus ausgedehnt. Bald werden erste ...

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1940 und 1943 wurden große Teile Rotterdams durch die deutsche Luftwaffe zerstört - ein Grund, weshalb sich Rotterdam zu einer modernen und weltoffenen Stadt entwickelt hat. Der Hafen hat sich immer weiter vom Stadtzentrum ins Meer hinaus ausgedehnt. Bald werden erste Teile von Maasvlakte 2 den Betrieb aufnehmen - ein 20 Quadratkilometer großes neues Hafenbecken, das vollständig dem Meer abgerungen wurde und für die allergrößten Schiffe von 400 Metern Länge und 20 Metern Tiefgang Platz bieten wird. Über 60 Prozent der gut 600.000 Einwohner sind Ausländer. Sie kommen aus rund 180 Staaten. Bürgermeister Ahmed Aboutaleb stammt aus Marokko.
Der Beitrag "Europas Tor zur Welt: Rotterdam" aus der Reihe "NZZ Format" stellt die holländische Hafenstadt vor.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

La Chaux-de-Fonds und Le Locle, Schweiz

Städte der Zeit

Film von Willy Meyer

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Auf den Höhenzügen des Schweizer Juras, 1.000 Meter über dem Meer, liegen die Städte La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Über Jahrhunderte hinweg wurde ihre Entwicklung durch das Uhrmacherhandwerk bestimmt. Heute reihen sich in La Chaux-de-Fonds, der größeren der beiden ...
(ARD/SWR)

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Auf den Höhenzügen des Schweizer Juras, 1.000 Meter über dem Meer, liegen die Städte La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Über Jahrhunderte hinweg wurde ihre Entwicklung durch das Uhrmacherhandwerk bestimmt. Heute reihen sich in La Chaux-de-Fonds, der größeren der beiden Städte, in langen Straßen Gebäudeeinheiten an den Flanken des Tals. Immer nach dem gleichen Prinzip strukturiert: Straße, Gebäude, Garten, alles konsequent nach dem Licht ausgerichtet. Denn Tageslicht war unverzichtbar für das Uhrmacher-Metier. Um am Reichtum des Handwerks teilzuhaben, suchte ein Strom von Zuwanderern im Jura sein Glück. Bis 1900 hatte sich das Dorf La Chaux-de-Fonds zu einer Stadt mit 40.000 Einwohnern entwickelt - ein Ort mit moderner Infrastruktur und ungeheurer Produktivität. Mehr als die Hälfte der weltweiten Uhrenproduktion kam damals allein aus La Chaux-de-Fonds.
Die Dokumentation aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" erzählt die Geschichte des Uhrmacherhandwerks in La Chaux-de-Fonds und Le Locle.
(ARD/SWR)


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20:00
Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

MachtMenschen

Weissensee (1/3)

Fernsehserie, Deutschland 2010

Operation Juninacht/Die verlorene Tochter

Darsteller:
Martin KupferFlorian Lukas
Julia HausmannHannah Herzsprung
Hans KupferUwe Kockisch
Dunja HausmannKatrin Sass
Falk KupferJörg Hartmann
Vera KupferAnna Loos
Robert SchnyderSteffen Groth
u.a.
Buch: Annette Hess
Regie: Friedemann Fromm

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Bei einer Verkehrskontrolle in Ost-Berlin im Sommer 1980 lernen sich der Volkspolizist Martin Kupfer und die Kosmetikerin Julia Hausmann kennen. Julia ist eigentlich vergeben an den Deutsch-Amerikaner Robert Schnyder, sehr zum Missfallen ihrer Mutter, der kritischen ...
(ARD/MDR)

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Bei einer Verkehrskontrolle in Ost-Berlin im Sommer 1980 lernen sich der Volkspolizist Martin Kupfer und die Kosmetikerin Julia Hausmann kennen. Julia ist eigentlich vergeben an den Deutsch-Amerikaner Robert Schnyder, sehr zum Missfallen ihrer Mutter, der kritischen Liedermacherin Dunja Hausmann. Was Martin und Julia nicht ahnen: Dunja ist die Jugendliebe von Martins Vater, Hans Kupfer, einem hohen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Durch die nächtliche Polizeikontrolle ist die Staatssicherheit auf Julia und ihren amerikanischen Freund aufmerksam geworden. Hans ordnet an, das Paar zu beobachten. Martins Bruder Falk, ebenfalls beim MfS tätig, stürzt sich mit großem Enthusiasmus auf den Fall. Als er allerdings seinen Bruder Martin beobachtet, wie er den Kontakt zu Julia sucht, ist Falk geschockt. Hans ist durch die Nachricht, dass Julia Dunjas Tochter ist, stutzig geworden. Er vermutet, dass er der leibliche Vater sein könnte und taucht nach 25 Jahren wieder bei seiner Jugendliebe auf. Dunja bleibt ihm eine Antwort schuldig, versucht aber nun mit allen Mitteln, ihrer Tochter den Umgang mit den Kupfers zu verbieten. Julia ist hin und her gerissen: Nach einem Treffen mit Martin am Weissensee hat auch sie sich in ihn verliebt. Doch da ist auch Robert, der sie in einem versteckten Hohlraum in seinem Mustang-Cabrio in den Westen mitnehmen will. Julia muss sich entscheiden zwischen Martin und Robert, zwischen bleiben und fortgehen. Indessen haben Falk und seine Kollegen Robert gründlich ausspioniert und sind über die Fluchtpläne im Bilde. Robert Schnyder wird verhaftet. Derweil verbietet Hans seinem Sohn Martin aus Angst, das Ansehen der Familie zu gefährden, den Umgang mit Julia. Die beiden suchen bei Dunja Zuflucht, doch diese weist Martin die Tür. Das junge Paar ist verzweifelt. Doch trotz des immensen Drucks beider Familien wird die Liebe zwischen Julia und Martin immer tiefer.
Erster Teil der dreiteiligen Fernsehserie "Weissensee" über das Leben zweier Familien in der DDR der 1980er Jahre.

Muss der Mächtige tugendhaft sein, wie Aristoteles meinte, oder ist er zwangsläufig korrupt, wie Machiavelli es geradezu empfahl? Anlässlich der Bundestagswahl blickt die 3sat-Themenwoche "MachtMenschen" vom 1. bis zum 6. September in die Welt der Mächtigen. Den Auftakt macht der erste Teil des dreiteiligen Fernsehfilms "Weissensee". Als nächsten Beitrag der Themenwoche zeigt 3sat um 22.35 Uhr die Dokumentation "Der Kanzlersturz - Die Wende von 1982". Die beiden weiteren Teile von "Weissensee" folgen an den kommenden Abenden jeweils um 20.15 Uhr.
(ARD/MDR)


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21:50

Neues aus der Anstalt

Mit den Gästen Monika Gruber, Christoph Sieber und
Ingo Appelt

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Urban Priol und Erwin Pelzig begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand ...

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Urban Priol und Erwin Pelzig begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand zwischen politischer und psychischer Verstörtheit über den Status quo des Landes und seiner Mächtigen gewettert, geklagt, gelacht, werden die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des Monats satirisch-bissig aufs Korn genommen.
Zu einem satirisch-therapeutischen Kurzaufenthalt sind in dieser Ausgabe von "Neues aus der Anstalt" Monika Gruber, Christoph Sieber und Ingo Appelt eingeladen.


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22:45
VPS 22:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

MachtMenschen

Der Kanzlersturz - Die Wende von 1982

Film von Frank Diederichs und Markus Gaal

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1982 passiert in Deutschland das Ungeheuerliche: Das Parlament stürzt den Bundeskanzler - zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Opfer: Helmut Schmidt. Die Tatwaffe: Artikel 67 des Grundgesetzes. Die Täter: die F.D.P. um Hans-Dietrich ...

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1982 passiert in Deutschland das Ungeheuerliche: Das Parlament stürzt den Bundeskanzler - zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Opfer: Helmut Schmidt. Die Tatwaffe: Artikel 67 des Grundgesetzes. Die Täter: die F.D.P. um Hans-Dietrich Genscher und Otto Graf Lambsdorff. Im Hintergrund: Helmut Kohl. Ein deutscher Polit-Krimi, ein menschliches und politisches Drama voller Leidenschaft - und voller Demütigungen. Ein Erdbeben im Deutschen Bundestag und der Anfang der "geistig-moralischen Wende", die Helmut Kohl seit 1980 propagiert hatte. Der Kanzlersturz im Jahr 1982 löste einen Paradigmenwechsel in der politischen Kultur der Bundesrepublik aus. Das Jahr 1982 stellt eine politisch-gesellschaftliche Zäsur in der Geschichte Nachkriegsdeutschlands dar, die sich in ihrer Wirkungsmacht nur mit den Studentenunruhen des Jahres 1968 und dem Mauerfall von 1989 vergleichen lässt.
In "Der Kanzlersturz - Die Wende von 1982" erinnert sich Helmut Schmidt an das Ende seiner Kanzlerschaft. Außerdem kommen der ehemalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler, der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte, der Journalist Friedrich Nowottny, der Autor Wiglaf Droste, die Musikerin Ulla Meinecke und die ehemalige FDP-Abgeordnete Helga Schuchardt zu Wort.

3sat setzt die Themenwoche "MachtMenschen" am Montag, 2. September, um 20.15 Uhr mit dem zweiten Teil der dreiteiligen Fenrsehserie "Weissensee" fort.


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23:30
VPS 23:20

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Der Fund

Fernsehfilm, DDR 1989

Darsteller:
Oberleutnant ZimmermannLutz Riemann
Oberleutnant GraweAndreas Schmidt-Schaller
Major HagenKlaus Gehrke
Richard LorenzHans-Joachim Hanisch
Erika LorenzSolveig Müller
u.a.
Buch: Gerhard Stübe
Regie: Hans Knötzsch
Länge: 83 Minuten

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Bei Ausgrabungen an der Ostsee wird ein Satz kostbarer Münzen aus dem 18. Jahrhundert gefunden. Eine Archäologin bringt Oberleutnant Zimmermann auf die richtige Spur: die Münzen waren vor fünf Jahren in einem Hügelgrab zusammen mit einem Skelett entdeckt worden und ...
(ARD/MDR)

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Bei Ausgrabungen an der Ostsee wird ein Satz kostbarer Münzen aus dem 18. Jahrhundert gefunden. Eine Archäologin bringt Oberleutnant Zimmermann auf die richtige Spur: die Münzen waren vor fünf Jahren in einem Hügelgrab zusammen mit einem Skelett entdeckt worden und dann unter ungeklärten Umständen verschwunden. Das Alter des Skeletts wurde damals nicht untersucht, weil der Fund archäologisch uninteressant erschien. Zimmermann ordnet die Wiederaufnahme der Untersuchungen an. Die Ergebnisse bestätigen seinen Verdacht: Der Mann, dessen Skelett man gefunden hatte, war vor wenigen Jahren unter grausigen Umständen ermordet worden.
"Der Fund" ist ein Film aus der traditionsreichen Krimireihe "Polizeiruf 110".
(ARD/MDR)


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0:55
VPS 00:45

schwarz-weiss monochromTonsignal in monoFormat 4:3

Die Stunde des Wolfs

Spielfilm, Schweden 1966

Darsteller:
AlmaLiv Ullmann
Johan BorgMax von Sydow
Baron von MerkensErland Josephson
Corinne von MerkensGertrud Fridh
Frau von MerkensGudrun Brost
Regie: Ingmar Bergman
Länge: 84 Minuten

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Der Maler Johan Borg und seine Frau Alma ziehen auf eine Insel, wo Johan arbeiten will. Aber bald wird der Künstler von Alpträumen geplagt. Als Alma sein Tagebuch liest, wird sie in seine düstere Welt hineingezogen. Johan begegnet am Strand seiner früheren Geliebten ...

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Der Maler Johan Borg und seine Frau Alma ziehen auf eine Insel, wo Johan arbeiten will. Aber bald wird der Künstler von Alpträumen geplagt. Als Alma sein Tagebuch liest, wird sie in seine düstere Welt hineingezogen. Johan begegnet am Strand seiner früheren Geliebten Veronika, und er trifft Baron von Merkens, der Alma und ihn auf sein Schloss einlädt. Dort wird das Paar von einer grotesken Abendgesellschaft mit intimen Fragen gequält. Am Meer nähert sich Johan eines Tages ein Junge, in dem der Maler einen Dämon sieht und über die Klippen stürzt. Dann wird er noch einmal ins Schloss geladen. Alma will ihn zurückhalten, aber Johan schießt auf sie und erlebt dann seinen schlimmsten Alptraum.
"Die Stunde des Wolfs" bildet mit "Schande" (1968) und "Passion" (1969) eine Spielfilm-Trilogie Ingmar Bergmans über die Liebe und deren Bedrohung. Alle Filme spielen auf einer Insel, und immer wird das Paar von Liv Ullmann und Max von Sydow dargestellt. Kameramann Sven Nykvist schuf suggestive Bilder.


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2:20
VPS 02:10

Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Weissensee (1/3)

Fernsehserie, Deutschland 2010

Operation Juninacht/Die verlorene Tochter

(Wh.)


(ARD/MDR)


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3:55
VPS 03:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Minnie und Moskowitz

(Minnie and Moskowitz)

Spielfilm, USA 1971

Darsteller:
Seymour MoskowitzSeymour Cassel
Minnie MooreGena Rowlands
Morgan MorganTimothy Carey
Zelmo SwiftVal Avery
Sheba MoskowitzKatherine Cassavetes
u.a.
Regie: John Cassavetes
Länge: 111 Minuten

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Zwei einsame Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Der 30-jährige Seymour Moskowitz führt ein eintöniges Leben als Parkwächter und geht abends allein ins Kino und in die Kneipe. Auf der Suche nach mehr Glück verlässt er New York und zieht nach Los ...

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Zwei einsame Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Der 30-jährige Seymour Moskowitz führt ein eintöniges Leben als Parkwächter und geht abends allein ins Kino und in die Kneipe. Auf der Suche nach mehr Glück verlässt er New York und zieht nach Los Angeles. Minnie Moore, die Moskowitz dort auf einem Parkplatz kennenlernt, ist eine feine Dame, hat Geld, eine Riesenbibliothek und arbeitet als Museumskuratorin. Nach dem Bruch ihrer letzten Beziehung hat sie alle Träume von Liebe und einer ernsthaften Partnerschaft aufgegeben. Doch Moskowitz verliebt sich in Minnie und tut alles dafür, Minnie für sich zu gewinnen
Wie in allen seinen Filmen stehen auch in dieser melancholischen Komödie die Schauspieler, seine Frau Gena Rowlands und Seymour Cassel im Mittelpunkt, die John Cassavetes (1929 - 1989) in genialer Weise inszeniert und spielen lässt. "Minnie und Moskowitz" stellt die Probleme des realen Lebens dem idealisierten Hollywood-Glamour gegenüber.


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5:45
VPS 05:35

New York für Fortgeschrittene

Bushwick setzt sich in Szene

Film von Susanne Lingemann und Klaus Prömpers

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Der New Yorker Stadtteil Bushwick war einst so berüchtigt wie die South Bronx. Der Bezirk liegt östlich des letzten In-Viertels Williamsburgh und ist heute ein "Hipster"-Dorf, ein Stadtteil im Umbruch. Der alte Flair ist aber erhalten geblieben: Nach Feierabend fliegen ...

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Der New Yorker Stadtteil Bushwick war einst so berüchtigt wie die South Bronx. Der Bezirk liegt östlich des letzten In-Viertels Williamsburgh und ist heute ein "Hipster"-Dorf, ein Stadtteil im Umbruch. Der alte Flair ist aber erhalten geblieben: Nach Feierabend fliegen die Brieftauben über die Dächer, auf den Straßen sitzen Männer und spielen Domino und Puertoricaner restaurieren in Fahrrad-Clubs ihre historischen Räder. Ein "Dorf im Grünen" nannten die Holländer das Gebiet. Heute gackern die Hühner vor bunten Graffitiwänden. Das populäre Restaurant Roberta's zieht seine Kräuter und Gemüse auf dem Dach und im Hof sitzt eine Radiostation im Container und sendet ökologisch korrekte "Foodie"-News. Rafi Fuchs zog vor sechs Jahren ins Viertel. Der Fotograf kennt hier fast jeden und fotografiert die Szene. "Energie und das Gefühl von Nachbarschaft prägen Bushwick", meint er. "Hier brodelt's. Jeder hier ist kreativ. Das steckt an." Street-Art prägt das Straßenbild. Internationale Stars der Szene verewigten sich auf den Wänden der Lagerhäuser und die Kinder der Hip-Hop- und Breakdance-Szene organisieren in den Hallen Wettkämpfe im akrobatischen "Popping und Flexing". Am Wochenende pilgern Sammler aus Manhattan ins wilde Bushwick, wo die ersten Ableger etablierter Galerien eröffnet haben.
Die Dokumentation "New York für Fortgeschrittene" stellt den Stadtteil Bushwick vor.

Sendeende: 6:15 Uhr