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November 2017
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Sonntag, 30. Januar
Programmwoche 05/2011
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6:15
Stereo-Ton16:9 Format

vivo

(Wh.)


6:45
Stereo-Ton

Tele-Akademie

Prof. Dr. Ludwig Siep: Die Machbarkeit des Menschen

Ethische Probleme in den Grenzbereichen der Medizin

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Die philosophische Ethik der Moderne ist durch den Versuch geprägt, den wissenschaftlichen Fortschritt mit den Rechten und dem Wohl der Menschen zu vereinbaren. In der modernen Medizin hat das technische Können gewaltige Fortschritte gemacht. Den letzten qualitativen ...
(ARD/SWR)

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Die philosophische Ethik der Moderne ist durch den Versuch geprägt, den wissenschaftlichen Fortschritt mit den Rechten und dem Wohl der Menschen zu vereinbaren. In der modernen Medizin hat das technische Können gewaltige Fortschritte gemacht. Den letzten qualitativen Sprung stellen der Ersatz oder die bio- und gentechnische "Reparatur" ausgefallener oder abgestorbener menschlicher Organe und Gewebe dar.
Vortrag von Professor Dr. Ludwig Siep zum Thema "Die Machbarkeit des Menschen - Ethische Probleme in den Grenzbereichen der Medizin". Siep ist Direktor des Philosophischen Seminars der Universität Münster.
(ARD/SWR)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


9:05
Stereo-Ton16:9 Format

100(0) Meisterwerke

Helene Schjerfbeck: Der kleine Kranke


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
Stereo-Ton16:9 Format

Fleischeslust. Darf man Tiere essen?

Karen Duve und Markus Wild im Gespräch

mit Barbara Bleisch

(aus der SF-Reihe "Sternstunde Philosophie")

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Rund 72 Kilogramm Fleisch lassen sich die Schweizer jährlich schmecken. Doch Tierschützer, Klimaexperten, Ernährungswissenschaftler und auch Autoren machen vielen Menschen den Fleischverzehr madig. Die Schriftstellerin Karen Duve hat sich in ihrem Buch "Anständig ...

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Rund 72 Kilogramm Fleisch lassen sich die Schweizer jährlich schmecken. Doch Tierschützer, Klimaexperten, Ernährungswissenschaftler und auch Autoren machen vielen Menschen den Fleischverzehr madig. Die Schriftstellerin Karen Duve hat sich in ihrem Buch "Anständig essen. Wie ich versuchte, ein besserer Mensch zu werden. Ein Selbstversuch" vor der Tiefkühltruhe grundlegende Fragen gestellt: Darf man Tiere essen? Hängt die Antwort auf die Frage von der Tierhaltung ab? Und wenn man keine Tiere essen darf, warum dann Pflanzen? Der Tierphilosoph Markus Wild glaubt, dass Tiere den Menschen ähnlicher sind, als allgemein angenommen wird. Ob die Menschen Tiere essen dürfen, ist auch für ihn eine offene Frage.
In der Reihe "Sternstunde Philosophie" diskutiert Barbara Bleisch mit Karen Duve und Markus Wild über das menschliche Verhältnis zu den Tieren und geht mit ihnen den Ungereimtheiten im Essverhalten der Menschen nach.


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

Literatur im Foyer

Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Katharina Born

und Volker Weidermann

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Katharina Born ist die Tochter des -Schriftstellers Nicolas Born. Seine Briefe und Gedichte hat sie 2004 herausgegeben - und dabei in der eigenen Familie Stoff für ihr Romandebüt gefunden: "Schlechte Gesellschaft" heißt es. Es erzählt von versteckten Manuskripten und ...
(ARD/SWR)

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Katharina Born ist die Tochter des -Schriftstellers Nicolas Born. Seine Briefe und Gedichte hat sie 2004 herausgegeben - und dabei in der eigenen Familie Stoff für ihr Romandebüt gefunden: "Schlechte Gesellschaft" heißt es. Es erzählt von versteckten Manuskripten und einem umstrittenen Nachlass, von früh verwitweten Frauen, von glücklichen und unglücklichen Lieben. Und wie nebenbei erzählt er fast 200 Jahre deutsche Gesellschaftsgeschichte. "Mit Max Frisch ist man nie am Ende", meint der Literaturkritiker Volker Weidermann und entdeckt den berühmten Schweizer Autor zum 100. Geburtstag völlig neu. Max Frisch als großer Liebender, Verzweifelter und immer wieder Ausweichender. Weidermanns Porträt holt nicht nur den "Homo Faber" aus der Ecke der Schullektüre, sondern stellt ihn auch zurück ins Fach der Lieblingsbücher - etwas Besseres kann einem Autor posthum nicht passieren.
Felicitas von Lovenberg im Gespräch mit Katharina Born und Volker Weidermann.
(ARD/SWR)


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10:45
Stereo-Ton16:9 Format

Carel van Schaik

Vom Affen zum Menschen

(aus der Reihe "NZZ Standpunkte")

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Wenn der Zürcher Primatenforscher Carel van Schaik im Urwald Sumatras Orang-Utans beobachtet, dann tut er dies, weil ihn die Frage umtreibt, weshalb Menschen zu dem wurden, was sie heute sind: Warum bauen sie Computer, fliegen zum Mond, lesen klassische Literatur, ...

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Wenn der Zürcher Primatenforscher Carel van Schaik im Urwald Sumatras Orang-Utans beobachtet, dann tut er dies, weil ihn die Frage umtreibt, weshalb Menschen zu dem wurden, was sie heute sind: Warum bauen sie Computer, fliegen zum Mond, lesen klassische Literatur, während Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen noch immer auf den Bäumen leben?
Mit Carel van Schaik unterhalten sich "NZZ"-Chefredaktor Markus Spillmann und Marco Färber über das, was die Menschen mit ihren nächsten Verwandten verbindet und was sie von diesen trennt, über die gemeinsame Aufzucht der Jungen als Schlüsselfaktor der Menschwerdung sowie über das Glück des Homo sapiens und das Pech des Neandertalers.


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11:35
Stereo-Ton16:9 Format

Tiere, Meditation und Gebet

Interreligiöser Alltag auf der Rigi

Film von Silvia Livio

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"Mögen alle Wesen glücklich sein", unter diesem Motto hat im Herbst 2000 Vanja Palmers, Zen-Priester, Tierschutzaktivist und Erbe des Textilunternehmens Calida auf der Schweizer Rigi die Stiftung Felsentor gegründet: ein Begegnungszentrum, in dem die spirituelle Praxis ...

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"Mögen alle Wesen glücklich sein", unter diesem Motto hat im Herbst 2000 Vanja Palmers, Zen-Priester, Tierschutzaktivist und Erbe des Textilunternehmens Calida auf der Schweizer Rigi die Stiftung Felsentor gegründet: ein Begegnungszentrum, in dem die spirituelle Praxis aller Weltreligionen eingeübt werden kann. Dass Tier- und Umweltschutz dazu gehören, ist für Gründer Vanja Palmers nur folgerichtig. Deshalb finden in seinem Zentrum auch einst misshandelte Tiere ein Refugium. Auf der Rigi leben und unterrichten Menschen, die ihr ganzes Leben auf Gott ausgerichtet haben und Antworten auf ihre Fragen aus der Tiefe der Erfahrungen heraus finden: unter anderen die Franziskaner-Nonne Theresia und der Benediktiner und Zen-Meister Willigis Jäger.
Der filmische Blick in den Alltag der Felsentorgemeinschaft macht klar: Die Arbeit am Himmel findet auf der Erde statt.


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12:05
Stereo-Ton16:9 Format

Wenn der Herrgott ruft

Film von Nathalie Oestreicher

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Noch zwölf Nonnen leben im Kloster Maria Opferung in Zug. Die jüngste ist 79, die älteste 98 Jahre alt. Sie besitzen neben dem Kloster viel Land in schönster Lage. Doch dieser Besitz wird nun zum Problem: Die Schweizer Schwestern wollen nicht, dass ihr Kloster nach ...

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Noch zwölf Nonnen leben im Kloster Maria Opferung in Zug. Die jüngste ist 79, die älteste 98 Jahre alt. Sie besitzen neben dem Kloster viel Land in schönster Lage. Doch dieser Besitz wird nun zum Problem: Die Schweizer Schwestern wollen nicht, dass ihr Kloster nach ihrem Tod umfunktioniert, das Land zerstückelt und damit spekuliert wird. Sie möchten es als spirituellen Ort erhalten, in der Gemeinschaft und in ihrem Kloster zusammenbleiben, bis sie sterben. Die Situation des Klosters Maria Opferung steht für viele Klöster in der gesamten westlichen Welt. Leer gewordene Ordenshäuser werden umfunktioniert zu Firmensitzen oder Hotels. Oberin Anna bricht deshalb zur alles entscheidenden Reise nach Indien auf: Sie möchte dort Nachfolgerinnen für ihr geliebtes Kloster finden.
Der Film dokumentiert die Bemühungen der Nonnen, ihr Kloster zu erhalten.


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13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen. Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Vom Bodensee zum Piz Buin

Eine Wanderung durch Vorarlberg mit dem Alpenverein

Film von Ulrich Herburger

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Vorarlberg ist zwar das kleinste Bundesland, weist aber eine große landschaftliche Vielfalt auf. Ein Team des Alpenvereins hat eine insgesamt zehn Tage dauernde Tour von Berghütte zu Berghütte unternommen. Im Durchschnitt waren die Wanderer täglich zehn Stunden auf den ...
(ORF)

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Vorarlberg ist zwar das kleinste Bundesland, weist aber eine große landschaftliche Vielfalt auf. Ein Team des Alpenvereins hat eine insgesamt zehn Tage dauernde Tour von Berghütte zu Berghütte unternommen. Im Durchschnitt waren die Wanderer täglich zehn Stunden auf den Beinen. Mehr als 12.000 Höhenmeter auf einer Strecke von 260 Kilometern wurden bis zum 3.312 Meter hohen Piz Buin in der Silvretta, dem höchsten Berg Vorarlbergs, zurückgelegt - begleitet von sintflutartigen Niederschlägen, Spuren des fortschreitenden Gletschersterbens und Begegnungen mit interessanten Menschen.
Der Film begleitet die Wanderung durch Vorarlberg.
(ORF)


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13:30
Stereo-Ton16:9 Format

Land im Gezeitenstrom (2/4)

Die Elbe - von Stade bis Cuxhaven

Film von Manfred Schulz

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Die Elbe formt Landschaften. Die rund 100 Kilometer zwischen Hamburg und der Elb-Mündung in die Nordsee sind eine Region der Gegensätze: Einsame, idyllische Natur wechselt sich mit quirligen Ortschaften ab.
Die vierteilige Reihe zeigt das Leben im Norden ...
(ARD/NDR)

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Die Elbe formt Landschaften. Die rund 100 Kilometer zwischen Hamburg und der Elb-Mündung in die Nordsee sind eine Region der Gegensätze: Einsame, idyllische Natur wechselt sich mit quirligen Ortschaften ab.
Die vierteilige Reihe zeigt das Leben im Norden Deutschlands von Hamburg bis nach Ostfriesland. Der zweite Teil führt von Stade bis nach Cuxhaven.
(ARD/NDR)


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14:30

Diese Drombuschs (4/6)

Der falsche Weg

Darsteller:
Vera DrombuschWitta Pohl
Onkel LudwigGünter Strack
Dr. Martin SandersMichael Degen
Oma DrombuschGrete Wurm
MarionSabine Kaack
ChrisMick Werup
TinaMarion Kracht
ThomiEike Hagen Schweikhardt
u.a.
Buch: Robert Stromberger
Regie: Michael Meyer

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Marion Drombusch verliert den Prozess gegen ihren ehemaligen Freund Dr. Wollinski. Das Gericht befindet, ohne jede Art von Vertrag müsse davon ausgegangen werden, dass Dr. Wollinskis Behauptung, die 150.000 Mark seien ihm von Marion geschenkt worden, der Wahrheit ...

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Marion Drombusch verliert den Prozess gegen ihren ehemaligen Freund Dr. Wollinski. Das Gericht befindet, ohne jede Art von Vertrag müsse davon ausgegangen werden, dass Dr. Wollinskis Behauptung, die 150.000 Mark seien ihm von Marion geschenkt worden, der Wahrheit entsprächen. Mit dem Verlust all dessen, was sich Marion in ihrem Leben erarbeitet hat, verliert sie zugleich auch den Glauben an die Gesellschaft, die in dieser Weise Recht spricht. Deshalb meint sie es moralisch rechtfertigen zu können, sich das Geld von dieser Gesellschaft auf ihre Weise zurückzuholen. Als Vera, Martin und Onkel Ludwig mit Yvonnche eines Abends ausgelassen die Nobelbar "Maxims" aufsuchen, sind sie entsetzt, als sie dort Marion begegnen.
Vierte von sechs Folgen der Kultserie mit Witta Pohl, Günter Strack und Michael Degen.



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16:30
Stereo-Ton16:9 Format

neues

... aus der digitalen Welt

Themen: Deutschland lernt Internet u.a.

Moderation: Yve Fehring

Erstausstrahlung

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"Wir können alles. Außer Internet": Diese Aussage des Tech-Bloggers Stefan Lesser gehört zu den meist zitierten bei Twitter. Wenn es um das Internet geht, scheint in Deutschland alles etwas anders zu sein - ob Google Streetview, Netzsperren oder aktuell der ...

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"Wir können alles. Außer Internet": Diese Aussage des Tech-Bloggers Stefan Lesser gehört zu den meist zitierten bei Twitter. Wenn es um das Internet geht, scheint in Deutschland alles etwas anders zu sein - ob Google Streetview, Netzsperren oder aktuell der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, der ab Januar 2011 auch das Internet mit einschließen soll. Angebote, die "geeignet sind, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen", müssten künftig den Jugendschutz beachten und die Inhalte entsprechend kennzeichnen. Treten die geplanten Änderungen tatsächlich in Kraft, drohen bei Nichtbeachtung Abmahnungen und Bußgelder. Prominente Blogger haben bereits angekündigt, ihre Webseiten aus Protest zu schließen. Auch viele kleine private Blogs, soziale Netzwerke wie Twitter und die Online-Enzyklopädie Wikipedia könnten betroffen sein.
"neues" beleuchtet die Situation und fragt: "Können wir wirklich alles, außer Internet?"


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17:00
16:9 Format

Pinguine - Lebenskünstler in Kapstadt

Film von Trevor de Kock

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Pinguine in Afrika? Mitten in der Stadt? Was sich in Kapstadt abspielt, ist geradezu unglaublich: Seit einigen Jahren erobern die kleinen Frackträger die südafrikanische Metropole. Unbeeindruckt legen sie den Verkehr lahm und bevölkern Seite an Seite mit den Touristen ...

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Pinguine in Afrika? Mitten in der Stadt? Was sich in Kapstadt abspielt, ist geradezu unglaublich: Seit einigen Jahren erobern die kleinen Frackträger die südafrikanische Metropole. Unbeeindruckt legen sie den Verkehr lahm und bevölkern Seite an Seite mit den Touristen die Badestrände. Erst vor zwölf Jahren kamen die ersten Pinguine nach Kapstadt. Inzwischen ist ihre Zahl auf über 3.000 Tiere angestiegen.
Der Film begleitet den nicht immer leichten Alltag zweier Pinguine in Kapstadt. Neben den Gefahren des Stadtlebens müssen die beiden auch den rauen Bedingungen der südafrikanischen Küste trotzen - tosende Winterstürme und Unterwasserfeinde machen ihnen zu schaffen. Schließlich bedrohen auch Schiffshavarien das Leben der Tiere. Im Sommer 2000 beispielsweise verseuchte ein gestrandeter Öltanker die Küste vor Kapstadt mit einer riesigen Ölflut - ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Brutsaison.


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17:40
Stereo-Ton16:9 Format

Die Schneeleoparden vom Issyk Kul

Film von Britta Hilpert

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Der Issyk Kul in Kirgisistan ist der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Sein wildes Nordufer ist die Heimat der Schneeleoparden. Ein Paradies auf Zeit, denn Wilderer machen Jagd auf die Tiere, das Fremdenverkehrsaufkommen steigt, die Landwirtschaft rückt immer weiter vor, ...

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Der Issyk Kul in Kirgisistan ist der zweitgrößte Gebirgssee der Erde. Sein wildes Nordufer ist die Heimat der Schneeleoparden. Ein Paradies auf Zeit, denn Wilderer machen Jagd auf die Tiere, das Fremdenverkehrsaufkommen steigt, die Landwirtschaft rückt immer weiter vor, und der Klimawandel macht sich bemerkbar. Schon jetzt sinkt der Seespiegel, das Wasser für Mensch und Tier wird knapp. Die Bauern rücken mit ihren Herden immer höher die Hänge hinauf, dorthin, wo es kühl ist und es noch Wasser gibt - doch damit wird auch das Territorium des Schneeleoparden und der anderen Tieren immer mehr eingeschränkt.
Der Film begleitet den deutschen Umweltexperten Thorsten Harder, einen Mitarbeiter des Naturschutzbundes Deutschland, zu einem Reha-Zentrum für Schneeleoparden, auf eine Inspektionsfahrt der "Anti-Wilderer-Einheit" und in eines der letzten Feuchtgebiete, wo Harder bei Dorfvorstehern für ein neues Umweltverständnis bei den Kirgisen wirbt.


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17:55
Stereo-Ton16:9 Format

Schlüssel, Schloss und Sicherheit

Film von Gabriela Neuhaus

(aus der SF-Reihe "NZZ Format")

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Die Zellentüren in der Strafanstalt Lenzburg werden nach wie vor mit einem großen mechanischen Schlüssel zugesperrt. Bei der Schweizer Firma Kaba in Wetzikon errechnen und produzieren Spezialisten täglich Tausende neuer Schlösser und Zylinder - mechanische ...

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Die Zellentüren in der Strafanstalt Lenzburg werden nach wie vor mit einem großen mechanischen Schlüssel zugesperrt. Bei der Schweizer Firma Kaba in Wetzikon errechnen und produzieren Spezialisten täglich Tausende neuer Schlösser und Zylinder - mechanische Schließsysteme gehören immer noch zum Kerngeschäft der weltweit tätigen Holding. Oft wird heute allerdings die Mechanik mit Elektronik kombiniert: Moderne Schlüssel ermöglichen eine umfassende Zutrittsüberwachung, können für die Zeiterfassung in Betrieben eingesetzt werden oder als Zahlungsmittel in der Kantine. Türen öffnen ohne Schlüssel, Geld abheben ohne Codes oder Kreditkarten - dies ist die Vision der Genfer Firma Sensometrix, die mit ihrer Entwicklung den Weltmarkt erobern will: Mit einem simplen Scannen der Handvenen soll der Mensch künftig zu seinem eigenen Schlüssel werden.
Ein Film über Schlüssel, Schlösser und ihre Sicherheit.


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18:30
Stereo-Ton16:9 Format

Recht brisant

Gerichtsreporter berichten


Mit Reportagen aus der Welt der Justiz liefert das Magazin fundierte, aktuelle und gründliche Informationen über alle Bereiche des Rechtswesens.


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19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
Stereo-Ton16:9 Format

Der Stoff, aus dem die Preise sind

Das Filmfestival Max Ophüls Preis 2011

Film von Sabine Janowitz und Sven Rech

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Das Schwerpunktthema des Filmfestivals Max Ophüls-Preis in Saarbrücken (17. - 23.1.2011) geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Substanz: Es geht nämlich um den Filmstoff - wie er zeitgemäß entwickelt, in ein Drehbuch umgesetzt und an zahlende Abnehmer gebracht ...
(ARD/SR)

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Das Schwerpunktthema des Filmfestivals Max Ophüls-Preis in Saarbrücken (17. - 23.1.2011) geht im wahrsten Sinne des Wortes an die Substanz: Es geht nämlich um den Filmstoff - wie er zeitgemäß entwickelt, in ein Drehbuch umgesetzt und an zahlende Abnehmer gebracht wird. Der Stoff, aus dem dann hoffentlich auch einmal Preise werden.
Sabine Janowitz und Sven Rech begleiten das Filmfestival Max Ophüls Preis 2011. Sie lassen Regisseure, Darsteller und Autoren zu Wort kommen und stellen die Preisträger-Filme vor.
(ARD/SR)


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19:40
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Delphi, Griechenland

Die Macht des Orakels

Film von Rüdiger Lorenz

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Über 1.000 Jahre war das Heiligtum in Delphi Anlaufstelle für Ratsuchende aus der ganzen antiken Welt. Könige und einfache Bürger begaben sich zum "Nabel der Welt", um die Pythia um ein Orakel zu bitten. Die Deutung der Orakelsprüche hatte Einfluss auf ...
(ARD/SWR)

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Über 1.000 Jahre war das Heiligtum in Delphi Anlaufstelle für Ratsuchende aus der ganzen antiken Welt. Könige und einfache Bürger begaben sich zum "Nabel der Welt", um die Pythia um ein Orakel zu bitten. Die Deutung der Orakelsprüche hatte Einfluss auf panhellenistische Einigungsbestrebungen und auf die Kolonisierung des Mittelmeerraums. Über viele Jahrhunderte zählte die Priesterschaft von Delphi zur Elite der antiken Welt.
Der Film erzählt die Geschichte des UNESCO-Welterbes Delphi. Er begleitet eine imaginäre Delegation von der übervölkerten Insel Thera, die um Rat nach einem neuen Siedlungsgebiet ersuchen will. Die Schlange der Wartenden bewegt sich langsam den Weg zum Heiligtum empor, vorbei an Schatzhäusern und Heldenstatuen. Es sind Dankesgaben der Stadtstaaten aus Kriegen gegeneinander. Griechische Geschichte in ihrer Größe, aber auch in ihrer traurigen Zerstrittenheit zieht vorüber. Endlich erreicht die Delegation das Orakel, den Apollotempel.
(ARD/SWR)


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20:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
Stereo-Ton16:9 Format

Neues aus der Anstalt

Politsatire mit Priol und Pelzig

Mit den Gästen Johann König, Andreas Rebers und
Sigi Zimmerschied

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Urban Priol und Erwin Pelzig begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand ...

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Urban Priol und Erwin Pelzig begeben sich auf ihre satirische Monatsvisite: In ihrer Sendung "Neues aus der Anstalt" betrachten die beiden Kabarettisten die nationale und internationale Politik aus dem Foyer einer psychiatrischen Tagesklinik. Dort wird in einem Zustand zwischen politischer und psychischer Verstörtheit über den Status quo des Landes und seiner Mächtigen gewettert, geklagt, gelacht, werden die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des Monats satirisch-bissig aufs Korn genommen.
Zu einem satirisch-therapeutischen Kurzaufenthalt sind in dieser Ausgabe von "Neues aus der Anstalt" Johann König, Andreas Rebers und Sigi Zimmerschied eingeladen.


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21:00
Stereo-Ton16:9 Format

Satire Gipfel

von und mit Dieter Nuhr

Mit den Gästen Andreas Rebers, Alfred Dorfer,
Tina Teuber und Matze Knop

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
In dieser Folge sind bei ...
(ARD/RBB/WDR)

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Scharfzüngig und anspruchsvoll, bissig und hintergründig, unterhaltsam und witzig - Kabarett und Comedy treffen sich beim "Satire Gipfel". Dieter Nuhr und seine Gäste machen sich satirische Gedanken zum politischen Geschehen in Deutschland.
In dieser Folge sind bei Dieter Nuhr Andreas Rebers, Alfred Dorfer, Tina Teuber und Matze Knop zu Gast.
(ARD/RBB/WDR)


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21:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Dokumentarfilmzeit

Grüß Gott, Gams

Felix und die Wildschützen der Alpen

Film von Christian Gramstadt und Christian Weisenborn

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Wenn der Hirsch röhrt oder die Gämsen treiben, gibt es für echte Wildschützen kein Halten mehr: Gesetze und Strafen halten sie nicht ab, das Wildern ist eine unstillbare Leidenschaft, eine Art Sucht, die die Schützen immer wieder in den Wald und in die Berge treibt. ...
(ARD/BR/SWR)

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Wenn der Hirsch röhrt oder die Gämsen treiben, gibt es für echte Wildschützen kein Halten mehr: Gesetze und Strafen halten sie nicht ab, das Wildern ist eine unstillbare Leidenschaft, eine Art Sucht, die die Schützen immer wieder in den Wald und in die Berge treibt. Im oberbayerischen Dorf Schleching, nahe an der Tiroler Grenze, ist die Tradition des Wilderns in den vergangenen Jahrzehnten zwar stark zurückgegangen, doch einschlägig Bewanderte wissen, dass "dieses Handwerk wohl nie aussterben wird." Schleching wird den Ruf einer "Wilderer-Hochburg" nicht so schnell loswerden. Dafür hat auch der Laubhuber Felix gesorgt, der von allen der "Fex" genannt wird und in der Region als "König der Schwarzgeher" bekannt ist. Sein Haus hängt voller Trophäen, "Gams-Krickerl" und mächtige Hirschgeweihe zieren die Wände. Mit seinen über 60 Jahren ist der "Fex" zwar etwas ruhiger geworden, aber immer noch ein eindrucksvolles Mannsbild. Anders als ihre oft legendären Vorgänger könnten Wilderer heute problemlos einen Jagdschein machen - aber das ist nicht das, was sie wollen: Der Reiz des Verbotenen und die uralte Freude am Rebellieren gegen die Obrigkeit treibt sie in die Wälder. In Bayern werden offiziell an die 200 Fälle pro Jahr registriert, die Dunkelziffer dürfte um einiges höher sein. Zweimal wurde der "Fex" bereits verurteilt. Danach ist er besonnener geworden, hat den Jagdschein gemacht und dürfte jetzt legal schießen. Aber das reizt ihn nicht.
Durch den Film über die Leidenschaft des Wilderns führen mit Felix Laubhuber und Horst Eberhöfer zwei Wilderer. Aber auch die Vertreter des Gesetzes kommen zu Wort. Sie machen einen Unterschied zwischen "Möchtegern-Wilderern", die meist keine Ahnung von der Jagd haben, keine Schonzeiten respektieren und das Wild oft halbtot liegen lassen, und den "echten" Wilderern vom alten Schlag.
(ARD/BR/SWR)


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23:15
16:9 Format

Amour fou

Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen

(37,2 degre le matin)

Spielfilm, Frankreich 1985

Darsteller:
BettyBéatrice Dalle
ZorgJean-Hugues Anglade
LisaConsuelo de Haviland
EddyGérard Darmon
AnnieClémentine Celarié
BobJacques Mathou
Regie: Jean-Jacques Beineix
Länge: 117 Minuten

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Zorg und Betty kennen sich seit einer Woche, und es scheint die ganz große Liebe zu sein. Dabei könnten ihre Temperamente nicht unterschiedlicher sein: Zorg lebt mit abgeklärter Melancholie in den Tag hinein, Betty dagegen will das Leben jeden Tag aufs neue spüren, mit ...

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Zorg und Betty kennen sich seit einer Woche, und es scheint die ganz große Liebe zu sein. Dabei könnten ihre Temperamente nicht unterschiedlicher sein: Zorg lebt mit abgeklärter Melancholie in den Tag hinein, Betty dagegen will das Leben jeden Tag aufs neue spüren, mit unbedingter Intensität und Leidenschaft. Zunächst ist Zorg begeistert von seiner wild-erotischen Freundin, die aus dem Hobby-Poeten einen großen Schriftsteller machen will. Doch als Betty vor Zorn über Zorgs Vermieter dessen Bungalow in Flammen setzt oder arrogante Restaurantbesucher mit einer Gabel attackiert, lernt der liebenswerte Tunichtgut auch die dunkle Seite seiner Geliebten kennen. Immer stärker und verzweifelter wird Zorgs Liebe zu Betty, die an ihrem vehementen Lebensanspruch zu zerbrechen droht.
Halb naive Kindfrau, halb unberechenbare Wildkatze, aber immer atemberaubend - so bewegt sich Béatrice Dalle durch diese raffiniert in Bonbonfarben verpackte Liebesgeschichte. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt in Jean-Jacques Beineix' extravaganter Literaturverfilmung nach Philippe Djian. Dem unbedingten Lebensanspruch seiner Protagonistin entspricht der Regisseur mit einem ebenso unbedingten Stilisierungswillen in Bezug auf die Bilder, deren Schönheit den Zuschauer immer wieder staunen lassen. Betty beim Streichen der rosafarbenen und pastellblauen Strandhäuser oder ihr erster koketter Auftritt im zu engen Kinderkleid: Diese Filmmomente mitsamt ihrer verführerischen Farbdramaturgie sind zu Kino-Ikonen geworden. Schon einmal hatte es Jean-Jacques Beineix geschafft, ein Publikum auf der ganzen Welt derart zu faszinieren. Mit seinem Spielfilmdebüt "Diva" riss er 1981 Kritiker und Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Der New-Wave-Thriller um einen jugendlichen Opernfan avancierte zum Kultfilm und veredelte die Plastik- und Neonästhetik der Mode- und Werbebranche zum filmischen Stilmittel.

Als nächsten Beitrag der Reihe "Amor fou" zeigt 3sat am Dienstag, 1. Februar, um 20.15 Uhr "Amoureuse - Liebe zu dritt".


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1:15
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Lust auf Seitensprünge

(Seeing Other People)

Spielfilm, USA 2003

Darsteller:
EdJay Mohr
AliceJulianne Nicholsen
PeterBryan Cranston
ClaireLauren Graham
CarlAndy Richter
u.a.
Regie: Wallace Wolodarsky
Länge: 86 Minuten

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Seit fünf Jahren sind Alice und Ed ein Paar. Da ihre Liebe auch den Alltag um wundervolle Facetten wie Briefmarken sammeln und gemeinsam Wäsche waschen bereichert, beschließen sie zu heiraten. Kaum ist der Hochzeitstermin festgesetzt, beginnen jedoch die Zweifel, ...

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Seit fünf Jahren sind Alice und Ed ein Paar. Da ihre Liebe auch den Alltag um wundervolle Facetten wie Briefmarken sammeln und gemeinsam Wäsche waschen bereichert, beschließen sie zu heiraten. Kaum ist der Hochzeitstermin festgesetzt, beginnen jedoch die Zweifel, zumindest bei Alice. Denn ausgerechnet auf ihrer Verlobungsfeier wird sie zur unfreiwilligen Beobachterin, wie der Kellner mit einer Freundin in der Abstellkammer "heißen Sex" hat. Diese Erfahrung bringt ihr Weltbild ins Wanken. Von nun an wird sie von einem Nachholbedürfnis geplagt und überredet Ed, die Zeit bis zur Hochzeit zu "nutzen", sich noch einmal so richtig auszuleben und auch mit anderen zu schlafen. Ed ist irritiert und befürchtet Eifersucht. Dennoch beschließen sie, den Plan in die Tat umzusetzen.
Regisseur Wallace Wolodarsky begann seine Karriere als Autor für die Serie "The Simpsons". Sein Film-Debüt gab er 1994 mit der Killer-Komödie "Cold-blooded", für die er auch das Drehbuch schrieb. "Lust auf Seitensprünge" schrieb er gemeinsam mit seiner Ehefrau Maya Forbes, die den Film als Executive Producer begleitete.


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2:40
16:9 Format

Amour fou

Betty Blue - 37,2 Grad am Morgen

(Wh.)

Länge: 117 Minuten


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4:35
VPS 04:34

Heirate mich, Gauner!

(Quick, Let's Get Married)

Spielfilm, USA 1965

Darsteller:
PiaBarbara Eden
Madame RinaldiGinger Rogers
Mario ForniRay Milland
Der StummeElliott Gould
BeppoCarl Schell
Der DiebWalter Abel
u.a.
Regie: William Dieterle
Länge: 92 Minuten

Sendeende: 6:05 Uhr