Programm-Übersicht
Kalender
November 2017
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Dienstag, 11. Dezember
Programmwoche 50/2007
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:05
VPS 06:00

Stereo-Ton16:9 Format

3satTextVision



6:20
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


7:00
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


7:30
Stereo-Ton16:9 Format

Alpenpanorama



(ORF/3sat)


9:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



(ORF)


9:05
16:9 Format

Kulturzeit

(Wiederholung vom Vortag)


9:45
Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung vom Vortag)


10:15
Stereo-Ton16:9 Format

im ZENTRUM

Diskussionssendung des ORF

Thema: Tschad-Einsatz - was hat Österreich in Afrika

verloren?

Mit Norbert Darabos (Verteidigungsminister, SPÖ),
Peter Pilz (Wehrsprecher, Die Grünen),
Peter Fichtenbauer (Wehrsprecher, FPÖ),
Oberst Heinz Assmann (Kontingentskommandant),
Roland Schönbauer (UN-Flüchtlingshochkommissariat,
Österreich-Büro) und
Marie-Roger Biloa (Journalistin)
Leitung: Ingrid Thurnher


(ORF)


Seitenanfang
11:10
Stereo-Ton16:9 Format

"Ich lass mich nicht verjagen!"

Farbige Deutsche und ihre schwierige Heimat

Film von Annekathrin Wetzel und Bastian Wierzioch

Ganzen Text anzeigen
In der sächsischen Kleinstadt, in der sie leben, sind die 15-jährige Toni und ihre ältere Schwester schon immer aufgefallen, denn ihr Vater stammt aus Mosambik. Sie wurden angestarrt und beschimpft. Toni verarbeitet ihre Erfahrungen zu anrührenden Songs und engagiert ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
In der sächsischen Kleinstadt, in der sie leben, sind die 15-jährige Toni und ihre ältere Schwester schon immer aufgefallen, denn ihr Vater stammt aus Mosambik. Sie wurden angestarrt und beschimpft. Toni verarbeitet ihre Erfahrungen zu anrührenden Songs und engagiert sich für die Aktion "Schule ohne Rassismus". Vici fühlte sich den Anfeindungen nicht mehr gewachsen und ging für ein Jahr in die USA. Dort erlebte sie sich zum ersten Mal als ganz normale Deutsche.
Annekathrin Wetzel und Bastian Wierzioch zeigen, wie farbige Deutsche ihren Alltag erleben.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
11:40
Stereo-Ton16:9 Format

€co

Das Wirtschaftsmagazin

Moderation: Angelika Ahrens


(ORF)


Seitenanfang
12:10
Stereo-Ton16:9 Format

Thema

Moderation: Christoph Feurstein


(ORF)


Seitenanfang
12:50
16:9 Format

Fotograf Peter Lindbergh



Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



(ORF)


Seitenanfang
13:00
Stereo-Ton16:9 Format

ZIB



(ORF)


Seitenanfang
13:15
Stereo-Ton16:9 Format

Arme Sau

Das Geschäft mit dem Erbgut

Film von Christian Jentzsch

(Wiederholung vom Vortag)


(ARD/WDR)


Seitenanfang
14:00
Stereo-Ton16:9 Format

sonntags

TV fürs Leben

mit Gert Scobel


Seitenanfang
14:30
Stereo-Ton

Die Weihrauchstraße

Film von Astrid Mudra

Ganzen Text anzeigen
Seit mehr als 3.000 Jahren gehört Weihrauch zu religiösen Handlungen. Schon im frühen ersten Jahrtausend vor Christus gelangte das Baumharz aus Südarabien über die Weihrauchstraße in die griechisch-römische Welt. Die 3.700 Kilometer lange Route, die zu den ältesten ...
(ARD/MDR)

Text zuklappen
Seit mehr als 3.000 Jahren gehört Weihrauch zu religiösen Handlungen. Schon im frühen ersten Jahrtausend vor Christus gelangte das Baumharz aus Südarabien über die Weihrauchstraße in die griechisch-römische Welt. Die 3.700 Kilometer lange Route, die zu den ältesten Handelswegen der Welt zählt, führte von Dhofar im heutigen Sultanat Oman nach Gaza, dem einstigen Umschlagsplatz orientalischer Waren am Mittelmeer.
"Die Weihrauchstraße" erzählt vom beschwerlichen Weg der Karawanen durch die arabische Wüste sowie vom Weihrauchkult einst und jetzt.
(ARD/MDR)


Seitenanfang
14:45
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

Kleines Kindlein, großer Gott

Über die Verehrung des Jesuskindes

Film von Martin Posselt und Michael Wandt

Ganzen Text anzeigen
In der Adventszeit wird die Landschaft aufgebaut, an Heiligabend kommt das Kindlein in die Krippe, dann steht die Weihnachtskrippe bis Mariä Lichtmess an ihrem Ehrenplatz: Die Tradition der Jesuskind-Verehrung reicht in die früheste Zeit des Christentums zurück. ...
(ARD/BR)

Text zuklappen
In der Adventszeit wird die Landschaft aufgebaut, an Heiligabend kommt das Kindlein in die Krippe, dann steht die Weihnachtskrippe bis Mariä Lichtmess an ihrem Ehrenplatz: Die Tradition der Jesuskind-Verehrung reicht in die früheste Zeit des Christentums zurück.
Martin Posselt und Michael Wandt berichten über die Verehrung des Jesuskinds.
(ARD/BR)


Seitenanfang
15:30
Stereo-Ton16:9 Format

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Schwebefähre in Portugalete, Spanien

Wenn Brücken Gondeln tragen

Film von Christina Brecht-Benze
(Wiederholung vom 9.12.2007)


(ARD/SWR/3sat)


Seitenanfang
15:45
Stereo-Ton

Inseln

Reiselust - Trendziel Kuba

Unterwegs im bezaubernden Chaos

Film von Andreas Schlosser

(aus der ZDF-Reihe "reiselust")

Ganzen Text anzeigen
Kuba ist ein Trendziel. Einer der populärsten Ferienorte ist Varadero mit seinem 20 Kilometer langen palmengesäumten Sandstrand. Nirgendwo sonst auf der Insel gibt es ein so großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten. Zwischen den bizarren Kalksteinfelsen, die dem Tal von ...

Text zuklappen
Kuba ist ein Trendziel. Einer der populärsten Ferienorte ist Varadero mit seinem 20 Kilometer langen palmengesäumten Sandstrand. Nirgendwo sonst auf der Insel gibt es ein so großes Angebot an Freizeitmöglichkeiten. Zwischen den bizarren Kalksteinfelsen, die dem Tal von Vinales seinen Reiz verleihen, wächst Kubas bester Tabak. Der berühmte Tabakbauer Don Alejandro Robaina erzählt vom Geheimnis seines Erfolgs. Die kleine Insel Cayo Levisa, rund 40 Bootsminuten vor der Küste gelegen, ist ein Paradies für Taucher. Das nahe gelegene Riff lockt mit schwarzen Korallen und einer Vielzahl versunkener Galeeren.


Seitenanfang
16:30
Stereo-Ton16:9 Format

Reisewege Luxemburg

Burgen, Banken, Bastionen

Film von Wolfgang Felk

Ganzen Text anzeigen
Das Fürstentum Luxemburg ist den meisten Europäern als internationaler Bankplatz und als Sitz von EU-Behörden ein Begriff. Auch wird Luxemburg gern mit seiner gleichnamigen Hauptstadt gleichgesetzt. Dabei ist das Großherzogtum Luxemburg ein Flächenstaat mit 450.000 ...
(ARD/SR)

Text zuklappen
Das Fürstentum Luxemburg ist den meisten Europäern als internationaler Bankplatz und als Sitz von EU-Behörden ein Begriff. Auch wird Luxemburg gern mit seiner gleichnamigen Hauptstadt gleichgesetzt. Dabei ist das Großherzogtum Luxemburg ein Flächenstaat mit 450.000 Einwohnern - der kleinste der EU und seit 1890 unabhängig -, in dem es vieles zu entdecken gibt: zum Beispiel die Ardennenstadt Vianden mit ihrer gewaltigen Burg.
Wolfgang Felk stellt Land und Leute vor.
(ARD/SR)


Seitenanfang
17:15

Die Rosenjäger

Blumen unterm Hammer

Film von Steffen Bayer und Steffen Schneider

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigen
Das holländische Aalsmeer ist der größte Blumenmarkt der Welt. Jeden Tag liefern allein 2.000 LKWs Rosen, Veilchen und Margariten aus ganz Europa. Dazu kommt Fracht aus vielen anderen Ländern. Blumenhändler Hans Wessinghage aus Dortmund kommt seit 20 Jahren zweimal ...

Text zuklappen
Das holländische Aalsmeer ist der größte Blumenmarkt der Welt. Jeden Tag liefern allein 2.000 LKWs Rosen, Veilchen und Margariten aus ganz Europa. Dazu kommt Fracht aus vielen anderen Ländern. Blumenhändler Hans Wessinghage aus Dortmund kommt seit 20 Jahren zweimal pro Woche hierher und lädt rund neun Tonnen Schnittblumen auf seinen LKW. Spät abends kommt er zu Hause an, am nächsten morgen um drei steht er schon wieder auf dem Dortmunder Großmarkt.
Steffen Bayer und Steffen Schneider begleiten Blumenhändler bei ihrem stressigen Job.



Seitenanfang
18:00

ZDF.reportage: Die Frau mit dem Vier-Sterne-Blick

Hotel-Kontrolle in der Karibik

Film von Ulli Rothaus

Ganzen Text anzeigen
Im Katalog klingt alles toll: schneeweißer Traumstrand, Palmen ohne Ende und ein Luxushotel mit einem Sehnsuchtsnamen. Vor Ort nerven dann Baustellen, schlechte Betten und matschiges Essen. Nach der Rückkehr wird gemeckert. Bei Thomas Cook landen Beschwerden bei Colette ...

Text zuklappen
Im Katalog klingt alles toll: schneeweißer Traumstrand, Palmen ohne Ende und ein Luxushotel mit einem Sehnsuchtsnamen. Vor Ort nerven dann Baustellen, schlechte Betten und matschiges Essen. Nach der Rückkehr wird gemeckert. Bei Thomas Cook landen Beschwerden bei Colette Rückert-Hennen. Den häufigsten Beschwerden geht die oberste Kundenmanagerin des Konzerns vor Ort nach.
Ulli Rothaus begleitet die Kundenmanagerin nach Kuba und in die Dominikanische Republik.


Seitenanfang
18:30
Stereo-Ton16:9 Format

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Kristina zur Mühlen

Wie Blut verklebt
Forscher entschlüsseln die Blutgerinnung
Regenwald im Klimawandel
Die Auswirkungen der Erderwärmung auf die Lunge der Erde
Die Intuition der Frauen
Forscher auf der Suche nach dem typisch Weiblichen


Seitenanfang
19:00
Stereo-Ton16:9 FormatVideotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Seitenanfang
19:20
16:9 Format

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD

Moderation: Tina Mendelsohn

Auf der Suche nach dem Vater
Die Kinder aus der Samenbank



Seitenanfang
20:15
Mit Audiodeskription16:9 FormatVideotext Untertitel

Vier Meerjungfrauen

Komödie, Deutschland 2000

Darsteller:
Maren OhmsenHannelore Hoger
Muriel OhmsenNina Hoger
Merle OhmsenMavie Hörbiger
May-Brit OhmsenSusanne Schäfer
HaraldAugust Zirner
AlexFelix Eitner
u.a.
Länge: 87 Minuten
Buch: Meike Toelstede
Regie: René Heisig
(Zweikanalton: Originalfassung/Originalfassung mit akustischer Bildbeschreibung)

Ganzen Text anzeigen
Nach dem Tod ihres Mannes will Maren Ohmsen, Besitzerin des Ostsee-Restaurants "Vier Meerjungfrauen", wieder heiraten. Als ihre drei Töchter von diesen Plänen erfahren, sind die Reaktionen recht unterschiedlich. Richtig freuen kann sich zunächst nur eine: die ...

Text zuklappen
Nach dem Tod ihres Mannes will Maren Ohmsen, Besitzerin des Ostsee-Restaurants "Vier Meerjungfrauen", wieder heiraten. Als ihre drei Töchter von diesen Plänen erfahren, sind die Reaktionen recht unterschiedlich. Richtig freuen kann sich zunächst nur eine: die 30-jährige Stewardess May-Brit, die ihrer Familie ihren neuen Freund, den Frauenheld Richard, präsentieren möchte. Die 35-jährige Cellistin Muriel, die mit dem Komponisten Harald liiert ist, betrachtet die Hochzeit ihrer Mutter als Verrat am verstorbenen Vater. Sie sieht in dem Chefkoch Friedrich einen Schwindler, der Maren nur heiratet, um sich das Restaurant unter den Nagel zu reißen. Der 25-jährigen Merle sind Männer per se suspekt. Doch natürlich reisen alle an. Auf dem Weg tut sich allerlei: Muriel lässt Harald im Streit an der Tankstelle zurück, wo ihn ein hartnäckiger Verehrer von Merle aufgabelt. Aber dann haben die beiden eine Autopanne und müssen zu Fuß weiterziehen. Die vier Frauen befinden sich derweil im dicksten Familienstreit, und das kurz vor der Trauung. Entsprechend turbulent wird die Feier ...


Seitenanfang
21:40
Stereo-Ton

Berlin Budapest

Kurzfilm, Deutschland 2006

Mit Dorka Gryllus, Laura Schuhrk, Jasin Challah und Rafael Braun
Länge: 16 Minuten
Erstausstrahlung

Regie: Rita Lengyel

Ganzen Text anzeigen
Mari kommt von Budapest nach Berlin und trifft in der Wohnung, in der sie ihren Geliebten Balint erwartet, dessen schwangere Frau Britta an. Mari gibt sich als Balints Schwester aus und wird von der überraschten Britta freundlich aufgenommen. Im Laufe eines langen ...

Text zuklappen
Mari kommt von Budapest nach Berlin und trifft in der Wohnung, in der sie ihren Geliebten Balint erwartet, dessen schwangere Frau Britta an. Mari gibt sich als Balints Schwester aus und wird von der überraschten Britta freundlich aufgenommen. Im Laufe eines langen Gesprächs stellt sich heraus, dass Britta nichts von Maris dreijährigem Sohn weiß, dessen Vater Balint ist. Mari behält ihr Geheimnis für sich, weil sie spürt, dass es keine gemeinsame Zukunft mit ihrem Ex-Geliebten gibt. Sie verlässt das Haus, ohne Brittas Gefühle zu verletzen.

"Berlin Budapest" ist die sensibel und differenziert erzählte Geschichte einer zerbrochenen Beziehung und eines Neuanfangs in einem fremden Land. Mit einem guten Drehbuch, talentierten Schauspielern und einer klugen Inszenierung gelingt es der Regisseurin Rita Lengyel, ein psychologisch stimmiges Drama auf 15 Minuten zu kondensieren.



Seitenanfang
22:25
VPS 22:24

Stereo-Ton16:9 Format

Elektronisches Tagebuch des Mainzer Stadtschreibers

Vorwärts und nie vergessen! Ballade über bulgarische Helden

Film von Ilija Trojanow

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigen
Im Rahmen des renommierten Stadtschreiber-Preises, der seit 1985 vom ZDF, der Stadt Mainz und 3sat vergeben wird, wechselt der Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") und diesjährige Preisträger für einige Zeit seine Profession: Aus dem Schriftsteller wird ...

Text zuklappen
Im Rahmen des renommierten Stadtschreiber-Preises, der seit 1985 vom ZDF, der Stadt Mainz und 3sat vergeben wird, wechselt der Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") und diesjährige Preisträger für einige Zeit seine Profession: Aus dem Schriftsteller wird ein Filmemacher, der zusammen mit dem ZDF eine Dokumentation nach eigener Themenwahl produziert. Ilija Trojanow wurde 1965 in Sofia geboren. Seine Eltern flohen nach Italien, als er sieben war. Später ging die Familie über Deutschland nach Kenia, wo Trojanow den größten Teil seiner Kindheit verbracht hat. Gerade ist er von Kapstadt nach Wien gezogen.
Diesen Sommer kehrte Ilija Trojanow in seine Heimat zurück und suchte das Gespräch mit politischen Gefangenen und Zeitzeugen, die auf Jahre und Jahrzehnte in den Gefängnissen und Lagern des Landes verschwanden. Bulgarien, im Südosten Europas, führte jahrzehntelang ein Schattendasein im europäischen Länderkanon. Während der Sowjet-Ära galt es als linientreuester Satellitenstaat Moskaus. Ilija Trojanow begleitet jetzt ehemals politische Häftlinge an die Orte des Schreckens und dokumentiert, wo und wie sie misshandelt wurden. Belene, eine Insel in der Donau an der Grenze zu Rumänien, war viele Jahrzehnte Lager und grausamer Ort der Folter. Tausende von Menschen ließen dort ihr Leben. Die Gefängnisse in Sofia und Pazardzik galten als die schlimmsten in Bulgarien. Trojanow ist es gelungen, an diesen Orten zu drehen und lässt Opfer Zeugnis ablegen über eine Zeit der Unmenschlichkeit. "Jetzt kann ich beruhigt sterben," sagt der bulgarische Historiker Stojan T. nach dem Dreh mit Ilija Trojanow. Er hat über die Gewaltverbrechen während der kommunistischen Ära gesprochen. Ein Thema, das in der bulgarischen Öffentlichkeit nach wie vor ein Tabu ist. Als Schüler hatte er beobachtet, wie in seiner zentralbulgarischen Heimatstadt Lovec in einem Steinbruch politische Häftlinge misshandelt und getötet wurden. Alles passierte vor den Augen der Bevölkerung, von ihr gleichsam geduldet und ignoriert. Der 83-jährige Stefan Walkow war 21 Jahre als politischer Gefangener inhaftiert. Er spricht mit Trojanow über die menschenverachtenden Zustände im Gefängnis in den Jahren des Kalten Krieges. Der diesjährige Mainzer Stadtschreiber versucht auch, ein Stück Familiengeschichte aufzuarbeiten: Sein Onkel hatte als junger Mann in den 1950er Jahren gegen die Gewaltherrschaft Stalins opponiert und kam ins Gefängnis. Heute gibt er nicht auf, dafür Wiedergutmachung vom bulgarischen Staat zu fordern und sich damit den Verbrechen der Vergangenheit zu stellen.


Seitenanfang
23:10
VPS 22:25

Stereo-Ton16:9 Format

Schildkröten können fliegen

(Lakposhtha Ham Parvaz Mikonand)

Spielfilm, Iran/Irak 2004

Darsteller:
AgrinAvas Latif
SatellitSoran Ebrahim
PashowSaddam Hossein Feysal
HengovHiresh Feysal Rahman
DigahAbdol Rahman Karim
ShirkoohAjil Zibari
(Originalfassung mit Untertiteln)
Länge: 92 Minuten
Deutsche Erstausstrahlung
Regie: Bahman Ghobadi

Ganzen Text anzeigen
In einem kurdischen Flüchtlingslager im Nordirak suchen vom Krieg gezeichnete Kinder verminte Felder nach intakten Sprengkörpern ab und setzen so immer wieder ihr Leben aufs Spiel. - Eindringlich schildert der Film den Überlebenswillen, aber auch die Tragik der Kinder, ...

Text zuklappen
In einem kurdischen Flüchtlingslager im Nordirak suchen vom Krieg gezeichnete Kinder verminte Felder nach intakten Sprengkörpern ab und setzen so immer wieder ihr Leben aufs Spiel. - Eindringlich schildert der Film den Überlebenswillen, aber auch die Tragik der Kinder, die zwischen Krieg, Verelendung und der Auflösung aller sozialen Bezüge ins Dasein geworfen werden.

In einem kurdischen Flüchtlingslager im Norden Iraks suchen Kinder verminte Felder nach intakten Sprengkörpern ab, um sie an Zwischenhändler in der Stadt zu verkaufen. Bei dieser gefährlichen Arbeit hat schon manches Kind Arme oder Beine verloren. Ihr Anführer Satellit ist aufgrund seines Organisations- und Sprachtalents überall unentbehrlich. Er versucht, Ordnung ins Chaos zu bringen. Satellit ist es auch, der einen alten Fernseher in das Lager bringt, so dass die Menschen dort 2003 vom bevorstehenden Krieg der USA gegen Saddam Hussein, den sie unbedingt los werden wollen, erfahren. Zugleich verliebt sich Satellit in das Mädchen Agrin, das mit seinem zweijährigen, blinden Sohn Digah und seinem armlosen Bruder Hengov in das Lager gekommen ist. Hengov beschützt die beiden, doch hat er visionsartige Träume, in denen er Schlimmes kommen sieht. Agrin ihrerseits ist durch die Vergewaltigung irakischer Soldaten traumatisiert und unzugänglich. Weil sie durch den kleinen Digah ständig an ihr Leid erinnert wird, versucht sie ihn hinter dem Rücken ihres Bruders immer wieder in lebensgefährliche Situationen zu bringen. Satellit versucht, ihnen zu helfen und Kontakt zu Agrin zu bekommen. Dabei muss er sich zunächst mit Hengov auseinandersetzen. Als der kleine Digah wieder einmal in Gefahr gerät, setzt Satellit als einziger sein Leben aufs Spiel, um den Kleinen zu retten.

Der iranisch-kurdische Regisseur Bahman Ghobadi ("Zeit der trunkenen Pferde") schuf mit seinem Spielfilm über die Auswirkungen des Krieges Saddams gegen die Kurden im Norden Iraks ein vielschichtiges und mitreißendes Drama. Auf eindringliche Weise feiert der Film in Gestalt der Kinder die Überlebenskunst und die Solidarität der Menschen in schwierigen und gefährlichen Lebenssituationen. Die jungen Protagonisten werden von Laiendarstellern gespielt. Sie sind durch die harten Erfahrungen im Krieg vorzeitig selbstständig geworden, so dass sie kaum auf Hilfe von außen angewiesen zu sein scheinen. So ist für den Film, bei aller realistisch dargestellten Not und Tragik, nicht Larmoyanz prägend, sondern eher ein zum Teil schwarzer Humor. Der Film erhielt neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen, unter anderem auf den namhaften Filmfestivals von San Sebastian und Rotterdam, auch den Friedenpreis auf der Berlinale 2005.


Seitenanfang
0:40
VPS 21:50

Stereo-Ton16:9 Format

Nachrichtenmagazin des Schweizer Fernsehens:

10 vor 10


Seitenanfang
1:10
VPS 00:25

Dolby-Digital Audio

Karakter

Spielfilm, Niederlande 1997

Darsteller:
Jacob KatadreuffeFedja van Huêt
A.B. DreverhavenJan Decleir
Joba KatadreuffeBetty Schuurman
De GankelaarViktor Löw
Lorna te GeorgeTamar van den Dop
u.a.
Länge: 120 Minuten
Regie: Mike van Diem

Ganzen Text anzeigen
Rotterdam, Ende der 1920er Jahre: Im Polizeirevier wird der junge Anwalt Jacob Katadreuffe verhört, da man ihn mit dem gewaltsamen Tod des berüchtigten Geldeintreibers Dreverhaven in Verbindung bringt. Während der Untersuchungen erzählt Katadreuffe, wie es zu dem ...

Text zuklappen
Rotterdam, Ende der 1920er Jahre: Im Polizeirevier wird der junge Anwalt Jacob Katadreuffe verhört, da man ihn mit dem gewaltsamen Tod des berüchtigten Geldeintreibers Dreverhaven in Verbindung bringt. Während der Untersuchungen erzählt Katadreuffe, wie es zu dem blutigen Ende des gefürchteten Mannes gekommen ist: Joba, die spröde Haushälterin des Gerichtsvollziehers Dreverhaven und spätere Mutter von Jacob, verlässt ihren Herrn, als sie merkt, dass sie von ihm schwanger ist. Großzügig ausgestellte Schecks und unermüdliche Anträge können sie nicht zu einer Heirat bewegen, obwohl ein uneheliches Kind soziale Ächtung und Armut bedeutet. Die widrigen Umstände hindern ihren Sohn dann auch nicht daran, mit viel Verve seine Laufbahn vom Tagelöhner bis hin zum angesehenen Anwalt zu verfolgen. Sein Weg nach oben kreuzt sich immer wieder mit dem seines Vaters, der skrupellos bei den Armen Geld eintreibt und auch nicht davor zurückschreckt, seinen Sohn wegen eines nicht zurückgezahlten Kredits gerichtlich zu belangen.

Kraftvoll und mit sicherem Gespür für menschliche Abgründe entfaltet Regisseur Mike van Diem ein Geflecht von Figuren, die einem Charles-Dickens-Roman entsprungen sein könnten. Das holländische Drama wurde 1998 mit dem Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film ausgezeichnet.


Seitenanfang
3:10
VPS 02:25

Stereo-Ton

Ludwig Müller

Aufzeichnung vom Stuttgarter Kabarett-Festival 2003

Ganzen Text anzeigen
"Irgendwann stand mein Kaffeehaustisch auf der Bühne. Da hab ich meine Sachen eben vorgelesen. Und kurze Zeit später konnte ich sie alle auswendig und hab die Texte vorgespielt": So erklärt Ludwig Müller seinen Weg vom Jura zum Kabarett. Vielleicht wollte er ...
(ARD/SWR)

Text zuklappen
"Irgendwann stand mein Kaffeehaustisch auf der Bühne. Da hab ich meine Sachen eben vorgelesen. Und kurze Zeit später konnte ich sie alle auswendig und hab die Texte vorgespielt": So erklärt Ludwig Müller seinen Weg vom Jura zum Kabarett. Vielleicht wollte er ursprünglich aber auch nicht Richter, sondern Dichter werden - denn vieles ist gereimt in Müllers Programmen: vom Pop-Reim, wie etwa "Ich steh im Bad, hör Eminem, und weiß nicht, welche Créme i nehm", bis zum schottischen Tischgebet "Dear Jesus - bring beer and chees us!".
3sat zeigt eine Aufzeichnung vom Stuttgarter Kabarett-Festival 2003.
(ARD/SWR)


Seitenanfang
3:45
VPS 03:00

Stereo-Ton16:9 Format

nano

(Wiederholung von 18.30 Uhr)


Seitenanfang
4:10
VPS 04:05

Stereo-Ton16:9 Format

Seitenanfang
4:15
VPS 04:10

Stereo-Ton16:9 Format

schweizweit

(Wiederholung von 17.45 Uhr)


Seitenanfang
4:35
VPS 04:30

Stereo-Ton16:9 Format

€co

(Wiederholung von 11.40 Uhr)


(ORF)


Seitenanfang
5:05
VPS 05:04

Stereo-Ton16:9 Format

Isabel Allende: Leidenschaft Leben

(Wiederholung vom 9.12.2007)