Kultur

Alltag im Krieg: Frontstadt Saporischschja

Die Themen der "Kulturzeit" vom 18.02.2026: Frontstadt Saporischschja - Gespräch mit Juri Andruchowytsch, Berlinale Zoom, Nachruf auf Lambert Hamel, Popjournalismus.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2025
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 30.04.2026

Die Themen der Sendung:

Kriegsalltag in der Frontstadt Saporischschja - Gespräch mit Juri Andruchowytsch

In der ukrainischen Frontstadt Saporischschja versuchen Familien trotz Drohnenangriffen am Alltag festzuhalten, während Soldaten die Front sichern. Das nahe AKW bleibt ein großer Streitpunkt in Friedensverhandlungen. Wir sprechen mit dem Schriftsteller Juri Andruchowytsch über die Lage und den Alltag in der Ukraine. Andruchowytsch gehört zu den bekanntesten europäischen Autoren der Gegenwart, sein Werk erscheint in 20 Sprachen.

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Berlinale Zoom: Liebe, Nähe, Begehren

Ungewöhnliche und überraschende Perspektiven zu den Themen Liebe und Begehren zeigen die Berlinale-Filme "Truly Naked" und "Cosmonauts". "Truly Naked" von Muriel d’Ansembourg erzählt von Alec, einem Teenager, der für seinen Vater, einen Pornofilm-Unternehmer, die Kameraarbeit bei dessen Drehs übernimmt. Als er in der Schule Nina kennen lernt, erfährt er zum ersten Mal das Gefühle der Liebe und was Intimität bedeutet. Der slowenisch-italienische Animationsfilm "Cosmonauts" ist eine bunte Explosion aus Begehren, Sehnsucht, Humor und Absurdität.

Mehr zur Berlinale

Zum Tod von Lambert Hamel

Er gehörte zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Fernsehen - auch wenn seinen Namen nicht gleich jeder parat hatte: Lambert Hamel. In Krimis spielte er oft den Fiesling oder den Bösen, auch Polizist, Arzt und Bischof war er schon - und der Einheitskanzler Helmut Kohl. Mit seiner schauspielerischen Vielfalt feierte Hamel auch auf der Bühne Erfolge. Am 13. Februar ist Hamel im Alter von 85 Jahren gestorben.

Erika Thomallas Buch: "Gegenwart machen. Eine Oral History des Popjournalismus"

Klatsch statt Kommentar, Rankings statt Analysen, Moden und Trends als Kampfansagen: Ende der 1970er und in den 1980ern entsteht eine neue, aufregende Art des Schreibens. Laut, subjektiv, experimentierfreudig. In Magazinen wie "ELASTE", "Spex", "Tempo", "Titanic", "Wiener", "Vice", "SZMag", "Sounds", "Mode und Verzweiflung", "jetzt-Magazin" sprengen junge Schreiber, Autorinnen und Redaktionen die Grenzen zwischen Journalismus und Literatur. Sie schreiben nicht nur über die Welt - sie leben voll und ganz in ihr und erfinden sie neu. Eine Oral History des Popjournalismus hat jetzt Erika Thomalla in ihrem Buch "Gegenwart machen" geschrieben.

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