Kultur
76. Berlinale eröffnet
Die Themen der "Kulturzeit" vom 12.02.2026: Eröffnung der Berlinale mit "No Good Men", Michelle Yeoh im Gespräch, Nachruf Cees Nooteboom, J.R.R.Tolkiens Welten in Neuenburg.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 30.04.2026
Die Themen des Tages:
Berlinale Zoom: Eröffnung mit "No Good Men"
Mit dem Drama "No Good Men" der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat eröffnet die 76. Berlinale am Abend in Berlin. Insgesamt sind bis zum 22. Februar 276 Filme zu sehen. Davon konkurrieren 22 Filme im Wettbewerb um den Goldenen und um die Silbernen Bären. Über die Vergabe der Hauptpreise entscheidet eine Jury unter Vorsitz von Regisseur Wim Wenders.
Michelle Yeoh erhält den Goldenen Ehrenbär - Gespräch mit der Schauspielerin
Die malaysische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Michelle Yeoh erhält 2026 den Goldenen Ehrenbären der Berlinale. Die Laudatio hält der Filmemacher und vierfache Oscar-Preisträger Sean Baker. Yeoh zählte in den späten 1980er und in den 1990er Jahren zu den bekanntesten weiblichen Filmstars im Action- und Martial-Arts-Kino Ostasiens. Für ihre Darstellung der Evelyn Wang im Science-Fiction-Abenteuerfilm "Everything Everywhere All at Once" erhielt sie 2022 den Oscar in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Wir sprechen mit der Schauspielerin
Mehr zur Berlinale
Zum Tod von Cees Noteboom
Der niederländische Schriftsteller Cees Noteboom erlangte unter anderem mit dem Roman "Die folgende Geschichte" Weltruhm. Jetzt ist er im Alter von 92 Jahren "auf seiner geliebten Insel Menorca" gestorben, wie sein Verlag De Bezige Bij unter Berufung auf seine Witwe Simone Sassen mitteilte. Der 1933 in Den Haag geborene Noteboom galt als Jahrhundert-Zeitzeuge und als einer der wichtigsten Autoren der Nachkriegszeit. Sein Werk wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Es umfasst neben Romanen und Erzählungen auch Reisereportagen und Lyrik. Zu Notebooms bekanntesten Romanen gehören "Rituale", "Die folgende Geschichte" und "Allerseelen", die auch in Deutschland eine breite Leserschaft fanden. In den 1990er Jahren wurde der Name des Niederländers auch immer wieder als Favorit für den Literaturnobelpreis gehandelt.
Die Schweiz als Tor zu Mittelerde
John Howe übersetzte den kleinen Hobbit und den Herrn der Ringe in ikonische Bilder. Nun sind im einstigen Gefängnisturm von Neuenburg in der Schweiz seine fantastischen Zeichnungen zu sehen. Auch der Künstler selbst ist dort anzutreffen.