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November 2017
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Sonntag, 12. April
Programmwoche 16/2015
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6:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Tele-Akademie

Prof. Dr. Ina Wunn:

Die unheilige Allianz - Frauen, Islam und Gewalt

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Seit den 1980er Jahren wurden muslimische Frauen nicht nur zunehmend politisch aktiv, sondern verfolgten ihre Ziele vehement und schreckten mitunter auch vor Gewalt nicht zurück.

Die Religionswissenschaftlerin Professor Dr. Ina Wunn sieht in dem Schritt in ...
(ARD/SWR)

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Seit den 1980er Jahren wurden muslimische Frauen nicht nur zunehmend politisch aktiv, sondern verfolgten ihre Ziele vehement und schreckten mitunter auch vor Gewalt nicht zurück.

Die Religionswissenschaftlerin Professor Dr. Ina Wunn sieht in dem Schritt in Richtung Gewaltanwendung eine Form der Emanzipation, einen spezifisch islamischen Feminismus.

Frauen gelten generell als religiöser und als weniger gewaltaffin als Männer. Für Musliminnen gilt darüber hinaus ein traditionelles Rollenverständnis, das ihnen in erster Linie einen Platz im Haus oder einen Beruf, der mit dem traditionellen Frauenbild am ehesten in Deckung zu bringen ist, zuweist. Umso schockierender waren daher der aufkommende Aktivismus und die Gewaltbereitschaft: Wohlgemerkt einer religiös legitimierten Gewalt, die bis zu Kriegseinsätzen und Selbstmordattentaten reicht.
(ARD/SWR)


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama



"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten und informiert über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.
(ORF/3sat)


9:05

100(0) Meisterwerke

Luca Signorelli: Bildnis eines älteren Mannes


In der Reihe "100(0)" Meisterwerke wird in jeweils zehn Minuten ein Gemälde aus den großen Museen der Welt von Kunsthistorikern vorgestellt und analysiert.


9:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Angst - das Grundgefühl unserer Zeit?

(aus der SRF-Gesprächsreihe "Sternstunde Philosophie")

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Angst vor dem Scheitern, Angst vor dem Leben, Angst vor der Angst: Unter keinem Gefühl leiden Menschen so stark wie unter der Angst. Barbara Bleisch fragt den Angsttherapeuten Borwin Bandelow:

Ist Angst das Grundgefühl der Gegenwart, wie einige Soziologen ...

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Angst vor dem Scheitern, Angst vor dem Leben, Angst vor der Angst: Unter keinem Gefühl leiden Menschen so stark wie unter der Angst. Barbara Bleisch fragt den Angsttherapeuten Borwin Bandelow:

Ist Angst das Grundgefühl der Gegenwart, wie einige Soziologen meinen? Wie lässt sie sich besiegen? Jeder fünfte Schweizer, jede fünfte Schweizerin leidet einmal im Leben an einer Angststörung.

Und wer einmal eine Panikattacke erlitten hat, hat zu allem Übel noch Angst vor der Angst. Was den Philosophen Sören Kierkegaard in die Arme des Christentums trieb, scheint heute ein weitverbreitetes Lebensgefühl zu sein. Was bringt die Menschen so in Aufruhr? Warum machen sie sich permanent Sorgen? Ist die Angst am Ende die Schubkraft der Leistungsgesellschaft - und haben die Betroffenen letztlich genau vor dieser Gesellschaft Angst?


10:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Literaturclub

Mit Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Philipp Tingler

und Rüdiger Safranski


"Literaturclub" diskutiert die neuesten literarischen Entdeckungen und gibt Orientierungshilfe im Buchmarkt. In der Gesprächssendung werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen.


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11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 Audio

Frühling in Wien

Das Osterkonzert der Wiener Symphoniker

Großer Saal des Musikvereins, Wien 2014

Mit Johan Botha (Tenor) und Florian Zwiauer (Violine)
Mit Werken von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven,
Carl Maria von Weber, Otto Nicolai, Richard Wagner,
Johann Strauß, Franz von Suppé, Franz Lehár und Richard Heuberger

Orchester: Wiener Symphoniker
Musikalische Leitung: Simone Young
Bildregie: Agnes Mèth

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Das Osterkonzert der Wiener Symphoniker bekommt stimmgewaltige Unterstützung: Johan Botha wird Wagner und Léhar singen. Mit Simone Young steht erstmals eine Frau am Pult der Veranstaltung.

Frauen sind auch thematisch stark vertreten: Otto Nikolais "Die lustigen ...
(ORF)

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Das Osterkonzert der Wiener Symphoniker bekommt stimmgewaltige Unterstützung: Johan Botha wird Wagner und Léhar singen. Mit Simone Young steht erstmals eine Frau am Pult der Veranstaltung.

Frauen sind auch thematisch stark vertreten: Otto Nikolais "Die lustigen Weiber von Windsor" und die "Badner Madln" von Karl Komzá. Aus Franz Lehárs "Giuditta" steht das weltbekannte "Freunde, das Leben ist lebenswert" auf dem Programm.

Für Ludwig van Beethovens Romanze für Violine und Orchester, op.50 hat das Orchester einen ihrer Konzertmeister, Florian Zwieauer, eingeladen, den Solopart zu interpretieren. Darüber hinaus gibt es bekannte Melodien aus dem "Zigeunerbaron" von Johann Strauß zu hören und eher ungewöhnliche Ausschnitte aus Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg".
(ORF)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

ZIB



Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.
(ORF)


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13:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Von Menschen und Hunden

Film von Margarita Pribyl

(aus der ORF-Reihe "Erlebnis Österreich")

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Hunde sind seit Menschengedenken Begleiter des Menschen. Wie klug sie sind, und wie verschiedenartig die Beziehung zwischen Hund und Mensch sein kann, ist verblüffend.

"Erlebnis Österreich" zeigt amüsante und berührende Beispiele dafür, wie schön der Umgang ...
(ORF)

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Hunde sind seit Menschengedenken Begleiter des Menschen. Wie klug sie sind, und wie verschiedenartig die Beziehung zwischen Hund und Mensch sein kann, ist verblüffend.

"Erlebnis Österreich" zeigt amüsante und berührende Beispiele dafür, wie schön der Umgang mit einem tierischen Freund sein kann, welche erstaunlichen Partnerschaften entstehen können und wie liebevoll die Beziehungen zwischen Mensch und Tier oft sind.
(ORF)


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13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das blaue Sofa

Literatur mit Wolfgang Herles


In "Das blaue Sofa" stellt Wolfgang Herles wichtige belletristische Neuerscheinungen zur Diskussion.


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14:00
Videotext Untertitel

Geheimnisvolle Adria

Film von Michael Schlamberger

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Die Adria war lange Zeit die einzige Verbindung Mitteleuropas zum Orient, so dass dieses kleine Meer zum Symbol für die große Welt wurde und Venedig zur "Königin der Weltmeere" avancierte.

An den Küsten der Adria liegt kultureller Reichtum eingebettet in eine ...
(ORF)

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Die Adria war lange Zeit die einzige Verbindung Mitteleuropas zum Orient, so dass dieses kleine Meer zum Symbol für die große Welt wurde und Venedig zur "Königin der Weltmeere" avancierte.

An den Küsten der Adria liegt kultureller Reichtum eingebettet in eine eindrucksvolle Naturkulisse. 1.500 Weißkopfmöwenpaare umschwirren den ältesten bemannten Leuchtturm der Adria auf der Insel Palagruza, Scharen von Flamingos tummeln sich in den Salinen Istriens.

Und die Wein- und Olivenhaine Dalmatiens sind von Griechischen Landschildkröten bewohnt. Von der Lagunenlandschaft im Nordwesten bis zu der von schroffen Felsen gesäumten Dalmatinischen Steilküste im Osten - Wilde Natur ist hier nie weit von Kultur entfernt.
(ORF)


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14:45
Videotext Untertitel

Ligurien - Leben zwischen Himmel und Meer

Film von Kurt Mayer

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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Hoch über dem Golf von Genua spannt sich eine Kette vergessener Orte und faszinierender Landschaften von der französischen Riviera bis zu den Hügeln der Toskana.

Dort entlang führt der ligurische Wanderweg. In Ligurien ist das Leben geprägt von hohen Bergen ...
(ORF)

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Hoch über dem Golf von Genua spannt sich eine Kette vergessener Orte und faszinierender Landschaften von der französischen Riviera bis zu den Hügeln der Toskana.

Dort entlang führt der ligurische Wanderweg. In Ligurien ist das Leben geprägt von hohen Bergen und der Nähe zur Küste. Geliebt, gelebt und gestorben wird immer "su o sciu", "oben oder unten".

Der Rhythmus des unaufhörlichen Auf- und Abstiegs kulminiert in der Arbeit auf den schmalen Weinterrassen der Cinque Terre - einer unverwechselbaren Kulturlandschaft, die seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
(ORF)


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15:30
Videotext Untertitel

Bartolo, der Streuner

Ein Hundeleben in Neapel

Film von Barbara Fally-Puskás

(aus der ORF-Reihe "Universum")

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In Neapel, der größten Stadt Süditaliens, im Schatten des Vesuvs, gehören Straßenhunde zum Stadtbild. Die herrenlosen Tiere werden nicht mehr verfolgt wie in früheren Zeiten.

Die Stadtverwaltung hat die Strategie geändert und ein Sterilisationsprogramm ...
(ORF)

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In Neapel, der größten Stadt Süditaliens, im Schatten des Vesuvs, gehören Straßenhunde zum Stadtbild. Die herrenlosen Tiere werden nicht mehr verfolgt wie in früheren Zeiten.

Die Stadtverwaltung hat die Strategie geändert und ein Sterilisationsprogramm eingeführt, um den Hundebestand konstant zu halten. Damit sind brutale Revierkämpfe und Raufereien um läufige Hündinnen weitgehend zurückgegangen.

Dennoch führt Mischlingsrüde Bartolo als Mitglied der bunt zusammengesetzten Straßenbande "Napoli Dogs" ein wildes, abenteuerreiches Leben.

Die Dokumentation "Bartolo, der Streuner" aus der Reihe "Universum" erzählt im Stil eines Spielfilms die Geschichte eines Rudels verwahrloster Hunde, das im neapolitanischen Hafenmilieu zu überleben versucht, und zeigt, welche Beziehungen und Allianzen die Tiere dabei eingehen.
(ORF)


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16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der wilde Süden Spaniens

Das Land der Pferde

Film von Maria C. Schmitt

Erstausstrahlung

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Andalusien ist das Traumziel vieler Reiter und Pferdefreunde. Im Frühling zeigt die Landschaft ein Blütenmeer und die Spanier präsentieren sich in voller Pracht auf ihren Pferden.

In der atemberaubenden Landschaft der Gebirgsregion Sierra de Grazalema im ...
(ARD/SR/3sat)

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Andalusien ist das Traumziel vieler Reiter und Pferdefreunde. Im Frühling zeigt die Landschaft ein Blütenmeer und die Spanier präsentieren sich in voller Pracht auf ihren Pferden.

In der atemberaubenden Landschaft der Gebirgsregion Sierra de Grazalema im südlichsten Teil Andalusiens hat Magda Dysli vor vielen Jahren inmitten von Olivenhainen, Mohn- und Getreidefeldern ihren Traum verwirklicht.

Magda Dysli lebt mit ihren Kindern, etwa 60 Pferden, Hunden, Gänsen und Schafen auf ihrem Hof, den sie "Hacienda Buena Suerte" genannt hat, "Gutes Glück". Es ist eine Oase der Ruhe. Wer hier Urlaub macht und sich einlässt auf die andalusische Lebensart, den erwarten unvergessliche Erlebnisse. Hier dreht sich alles ums Pferd. Die Dyslis haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und von dem Ort scheint eine besondere Kraft auszugehen, die sich auf Mensch und Pferd überträgt. Magdas Tochter Kenzie hat ein besonderes Talent, mit Pferden umzugehen. Sie bringt ihnen Kunststücke bei - nach der Methode der sogenannten "Freiheitsdressur", einer Ausbildung ohne Zügel und Longe, nur mit Stimme und Zeichen. Es geht um eine gewaltfreie aber eindeutige Kommunikation mit den Tieren. Kenzie trainiert täglich mehrere Pferde, vor allem ihre beiden Hengste Atila und Ulysses. Ein Höhepunkt im Frühling ist die Feria del Caballo, das große Fest der Pferde in Jerez-de-la Frontera. Eine Woche lang gehört die Stadt den Pferde- und Flamenco-Fans. In den Straßen wird getanzt und geritten. Spanier und Spanierinnen präsentieren sich in voller Pracht auf ihren Pferden sprichwörtlich - stolz wie die Spanier.
(ARD/SR/3sat)


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17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Ein Vater kämpft um seine Kinder

(Evelyn)

Spielfilm, USA/Deutschland/Irland 2002

Darsteller:
Evelyn DoyleSophie Vavasseur
Dermot DoyleNiall Beagan
Maurice DoyleHugh McDonagh
Desmond DoylePierce Brosnan
Charlotte DoyleMairead Devlin
Henry DoyleFrank Kelly
Nick BarronAidan Quinn
u.a.
Regie: Bruce Beresford
Länge: 89 Minuten

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Der Maler Desmond Doyle kämpft im Dublin der 1950er Jahre um das Sorgerecht für seine drei Kinder, die auf staatliche Anweisung in katholischen Heimen untergebracht wurden.

Die konservativen, kirchlich geprägten Behörden sind der Meinung, dass er nicht ...
(ARD)

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Der Maler Desmond Doyle kämpft im Dublin der 1950er Jahre um das Sorgerecht für seine drei Kinder, die auf staatliche Anweisung in katholischen Heimen untergebracht wurden.

Die konservativen, kirchlich geprägten Behörden sind der Meinung, dass er nicht adäquat für seine Kinder sorgen könne. Der Maler ist leichtlebig und auch dem Alkohol nicht abgeneigt und somit entzieht man ihm Dermot, Maurice und Evelyn.

Für Doyle bricht eine Welt zusammen. Fest entschlossen, seine Kinder nach Hause zurückzuholen, findet er Unterstützung bei der Kellnerin Bernadette und deren Bruder, dem prominenten Anwalt Michael. Obwohl Michael ihn warnt, dass er vor Gericht nur geringe Aussichten auf einen Sieg hat, will Doyle um sein Recht als Vater kämpfen. Michael stellt ein juristisches Team zusammen, zu dem der irisch-amerikanische Anwalt Nick und der exzentrische Experte Tom gehören. Während der Prozessvorbereitungen bahnt sich zwischen Doyle und Bernadette eine Liebesbeziehung an. Aber auch der sensible Nick macht Bernadette den Hof und versucht, sie mit der Aussicht auf ein neues Leben in Amerika für sich zu gewinnen. Dann ist der Tag der ersten Gerichtsverhandlung gekommen - wie zu erwarten, erleidet Doyle einen herben Rückschlag. Doch seine Anwälte bringen den Fall in einem zähen Kampf bis vor den Obersten Gerichtshof. Auch hier versuchen Vertreter des katholischen Ordens, in dem die Kinder untergebracht sind, die Fähigkeiten des Vaters in Zweifel zu ziehen. Dann aber tritt Doyles Tochter Evelyn in den Zeugenstand. Mit ihrer bewegenden Aussage sorgt sie dafür, dass die Kinder endlich zu ihrem Vater zurückkehren dürfen.

Basierend auf einer wahren Geschichte hat Bruce Beresford ("Miss Daisy und ihr Chauffeur") mit "Ein Vater kämpft um seine Kinder" ein anrührendes Drama inszeniert. In einer klug austarierten Mischung aus Familienfilm, Liebesgeschichte und atmosphärischer Milieustudie schildert er die Chronologie eines bahnbrechenden Gerichtsprozesses. Pierce Brosnan, vor allem als "James Bond" im Gedächtnis, spielt in dem Film eine seiner bewegendsten Rollen.
(ARD)


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18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Theater: Ein Fest!

tanzmainz festival #1

Mainz

Moderation: Nina Sonnenberg

Erstausstrahlung

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Am Mainzer Staatstheater findet in diesem Jahr zum ersten Mal das "tanzmainz festival" statt. Alle zwei Jahre soll es alles, was in der Tanzwelt Rang und Namen hat nach Mainz bringen.

Nina Sonnenberg ist dabei und trifft sich mit Choreografen und Tänzern aus ...

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Am Mainzer Staatstheater findet in diesem Jahr zum ersten Mal das "tanzmainz festival" statt. Alle zwei Jahre soll es alles, was in der Tanzwelt Rang und Namen hat nach Mainz bringen.

Nina Sonnenberg ist dabei und trifft sich mit Choreografen und Tänzern aus aller Welt. Ein besonderer Schwerpunkt des Festivals liegt auf den großen Tanznationen Kanada und Israel.

Die Vertigo Dance Company aus Israel zeigt zu ihrem 20-jährigen Bestehen und als Auftakt des Festivals eine Kompilation ihrer bedeutendsten Choreografien. Die Kanadierin Estelle Clareton hat sich für ihr Stück "S'envoler" von Vogelschwärmen inspirieren lassen. Der kanadische Tänzer José Navas zeigt seine neueste Soloarbeit "Persoae". Außerdem ist die französisch-algerische "Compagnie La Baraka" in Mainz. Zu traditionellen und vertrauten Klängen verbindet die Gruppe zeitgenössischen Tanz mit Elementen aus Breakdance und Capoeira. Bei einem "Dance Walk" wird Nina Sonnenberg Tanz an den unterschiedlichsten Ecken der Stadt erleben. Gefeiert wird beim "tanzmainz festival" im wohl schönsten Ballettprobensaal der Republik, im Glashaus auf dem Großen Haus des Staatstheaters mit Blick auf den Mainzer Dom. "Theater: Ein Fest!" tanzt und feiert mit.


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19:00
Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter


Aktuelle, informative Beiträge und Live-Schaltgespräche zu den Topthemen des Tages aus Politik, Wirtschaft, Justiz, Wissenschaft und Sport liefert die ZDF-Nachrichtensendung.


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19:10
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Stille Örtchen

Film von Ursula Bischof Scherer

(aus der Reihe "NZZ Format")

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Man braucht es zum Loslassen und als kleine private Pause, aber man spricht nicht darüber. Der Gang aufs Klo ist etwas sehr Persönliches. Sogar in den Bergen will man dabei allein sein.

Für Wanderer gibt es in den Bergen einfache Abort-Häuschen. Mit neuen ...

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Man braucht es zum Loslassen und als kleine private Pause, aber man spricht nicht darüber. Der Gang aufs Klo ist etwas sehr Persönliches. Sogar in den Bergen will man dabei allein sein.

Für Wanderer gibt es in den Bergen einfache Abort-Häuschen. Mit neuen Alphütten entstehen nun raffinierte Trockentoiletten. 2,5 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern haben kein eigenes WC. In den Slums von Uganda wird ein innovatives Modell getestet.

Es hat einen geschlossenen Kreislauf. Während die Klofrau auf der Reeperbahn guten Mutes für Sauberkeit in den Kabinen kämpft, verfeinert die industrialisierte Welt, allen voran Japan, ihre Toiletten zu Orten der Entspannung und des Verweilens.


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19:40

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Assisi, Italien

Die Landschaft des Heiligen

Film von Andreas Christoph Schmidt

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Assisi in Umbrien, die Heimat des Heiligen Franziskus, ist eine jener uralten italienischen Städte, die schon ihres Alters wegen einen besonderen Zauber ausüben.

Viele Jahrhunderte haben dort ihre Spuren hinterlassen, und wer einen Abend auf der Piazza ...
(ARD/SWR)

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Assisi in Umbrien, die Heimat des Heiligen Franziskus, ist eine jener uralten italienischen Städte, die schon ihres Alters wegen einen besonderen Zauber ausüben.

Viele Jahrhunderte haben dort ihre Spuren hinterlassen, und wer einen Abend auf der Piazza verbringt, meint zu spüren, wie Vergangenheit und Gegenwart einander durchdringen.

Man staunt über den Italienreisenden Goethe, der ausschließlich den Minervatempel bewunderte. Heutige Reisende hingegen kommen nicht des römischen Tempels, sondern der Stätten des Heiligen Franziskus (1182 - 1226) wegen, der in Assisi geboren wurde und dort zu Beginn des 13. Jahrhunderts seinen "Orden der minderen Brüder" gründete. Die Basilika S. Francesco, in deren Krypta die Gebeine Franz von Assisis liegen, zieht allerdings nicht nur Pilger, sondern auch Kunsthistoriker an. Denn nirgendwo sonst liegen Gotik und Renaissance näher beieinander: Die Fresken, mit denen die Kirche völlig ausgestaltet ist, stammen teils noch von dem Alten Meister Cimabue (circa 1240 - 1302), teils bereits von seinem Schüler Giotto (1267 - 1337) und dessen Zeitgenossen. Die kleine Kapelle unterhalb des Orts, bei der Franz von Assisi 1226 starb, wird von einem mächtigen Dom überwölbt. Eine kleine Kirche in einer großen Kirche - ein Bild für die franziskanische Bewegung bis heute.
(ARD/SWR)


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau



ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.
(ARD)


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20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Pufpaffs Happy hour

Die Kabarett-Show mit Sebastian Pufpaff und Gästen

Mit den Gästen Philip Simon, Anika, Loop Station,

Torsten Sträter, Abdelkarim und Simon & Jan

Regie: Axel Ludewig
Erstausstrahlung

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Manchmal schreibt das Leben die komischsten Geschichten. Die von Sebastian Pufpaff fängt spätestens mit seinem schicksalhaften Nachnamen an. Und ja, er heißt wirklich so.

Der Nachfahre einer Feuerwerkerfamilie probierte es mit einem Politik- und Jurastudium, ...

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Manchmal schreibt das Leben die komischsten Geschichten. Die von Sebastian Pufpaff fängt spätestens mit seinem schicksalhaften Nachnamen an. Und ja, er heißt wirklich so.

Der Nachfahre einer Feuerwerkerfamilie probierte es mit einem Politik- und Jurastudium, aber der Bestimmung konnte er schließlich nicht entgehen. "In der Comedyszene wurde ich endlich ernst genommen", stellte er fest und wurde Kabarettist.

Seit 2012 ist er nun gar Gastgeber einer eigenen Mixshow und präsentiert regelmäßig das Beste, was die aktuelle Szene zu bieten hat. Ob Kabarett oder Comedy, Poetry Slam oder Musik, hier findet alles seinen Platz, was schräg, witzig, klug oder einfach gut ist. Das beweisen heute wieder einmal folgende Gäste: Der Exilholländer Philip Simon, die Sängerin Anika samt Gitarre und Loop Station, der Ruhrpottpoet Torsten Sträter, der gefährlich gute Abdelkarim und das musikalische Duo Simon & Jan.


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21:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die Anstalt

Politsatire mit Max Uthoff und Claus von Wagner

Mit den Gästen Klaus Eckel, Arnulf Rating und
Serdar Somuncu

Regie: Frank Hof

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In der Politsatire-Sendung "Die Anstalt" rütteln Max Uthoff und Claus von Wagner mit Schärfe, Witz und Tempo an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes.

Als Gastgeber und als Teamspieler hauchen sie der Anstalt neues Leben ...

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In der Politsatire-Sendung "Die Anstalt" rütteln Max Uthoff und Claus von Wagner mit Schärfe, Witz und Tempo an den bestehenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen des Landes.

Als Gastgeber und als Teamspieler hauchen sie der Anstalt neues Leben ein. Manch geladener Gast dürfte sich dabei in der ein oder anderen ungewohnten Rolle wiederfinden.


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21:55
VPS 21:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Vaters Garten

Die Liebe meiner Eltern

Film von Peter Liechti

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Ein Jahr lang hat der Filmemacher Peter Liechti seine Eltern mit der Kamera begleitet. Liechti fühlte sich stets als Fremder der Familie; diesem Gefühl geht er in "Vaters Garten" auf den Grund.

Vater und Mutter lassen sich darauf ein. Doch es wird deutlich, ...

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Ein Jahr lang hat der Filmemacher Peter Liechti seine Eltern mit der Kamera begleitet. Liechti fühlte sich stets als Fremder der Familie; diesem Gefühl geht er in "Vaters Garten" auf den Grund.

Vater und Mutter lassen sich darauf ein. Doch es wird deutlich, dass Max und Hedy Liechti - seit 62 Jahren verheiratet - grundverschiedene Charaktere sind. Beide hatten Träume und Sehnsüchte, die unerfüllt geblieben sind, weil sie so weit auseinanderklaffen.

"Um Himmels Willen - das sind Fragen!", erschrickt die Mutter, als der Sohn das Gespräch mit seinen Eltern sucht. Er möchte einen Film über sie machen. Jahrzehntelang war man sich aus dem Weg gegangen. Den Anstoß zur Wiederannäherung gab eine zufällige Begegnung des Filmemachers mit einem Fremden: seinem inzwischen über 80 Jahre alten Vater. Je öfter er daraufhin seine Eltern wieder sah, umso mehr rührten ihn ihr hohes Alter und ihr langsames Verschwinden aus diesem Leben und aus einer Welt, die längst nicht mehr die ihre ist.

Um der Gespaltenheit seiner eigenen Position Ausdruck zu verleihen, inszeniert der Filmemacher, der ja auch Beteiligter ist, einen Teil der Interviews und allzu intime Familienszenen als Puppentheater, in welchem auch die "Geister der Vergangenheit" ihren Auftritt haben. Behutsam erzählt er auf diese Weise nicht nur seine, die "Geschichte vom verlorenen Sohn", sondern auch und vor allem die "Geschichte von verlorenen Eltern": der Generation der heute über 80-Jährigen. Sie verweigert sich dem Computer, sie will nicht ins "Netz" und sie denkt nicht "global", sondern dezidiert konservativ. Sie beklagt den allgemeinen Verlust an Identität und Freiheit, das Verschwinden von Respekt und moralischen Werten. Und wird bald selbst verschwunden sein.


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23:30
VPS 23:20

Tonsignal in monoFormat 4:3Videotext Untertitel

Polizeiruf 110: Der Ring mit dem blauen Saphir

Fernsehfilm, DDR 1973

Darsteller:
Oberleutnant FuchsPeter Borgelt
Leutnant Vera ArndtSigrid Göhler
Walter KönigGünter Naumann
Marlies KönigMarylu Poolmann
Rudolf HagedornRolf Ludwig
u.a.
Buch: Dorothea Kleine
Regie: Norbert Büchner
Länge: 68 Minuten

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In einem Juweliergeschäft wurde eingebrochen. Für den verschwundenen Schmuck, unter anderem ein Ring mit blauem Saphir, interessieren sich plötzlich die verschiedensten Personen.

Die Kriminalpolizei ist ratlos. Verdächtig scheinen der Strafgefangene ...
(ARD/MDR)

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In einem Juweliergeschäft wurde eingebrochen. Für den verschwundenen Schmuck, unter anderem ein Ring mit blauem Saphir, interessieren sich plötzlich die verschiedensten Personen.

Die Kriminalpolizei ist ratlos. Verdächtig scheinen der Strafgefangene Maschulla, ehemaliger Goldspezialist, und dessen einstige Zellengenossen Zackel und König. Aber auch Rudolf Hagedorn, der mit Marlies König ein Verhältnis unterhält, zählt zu den Verdächtigen.

Während Zackel und seine Freundin Catherin Sylvius, Sängerin in einem Nachtclub, im Laufe der Ermittlungen aus dem Täterkreis ausscheiden, kommen für Oberleutnant Fuchs und Leutnant Vera Arndt nur noch Walter König und sein Rivale Rudolf Hagedorn infrage. Den Kriminalisten ist klar, nur wenn sie die Person finden, die im Besitz des Saphirrings ist, können sie den Fall lösen. Das erweist sich jedoch schwieriger als angenommen, als Marlies König tot aufgefunden wird - an ihrem Finger der Ring mit dem blauen Saphir.
(ARD/MDR)


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0:35
VPS 00:25

Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

In der Glut der Sonne

(UV)

Spielfilm, Frankreich 2007

Darsteller:
VaterJacques Dutronc
MutterMarthe Keller
BorisNicolas Cazalé
JulieLaura Smet
VanessaAnne Caillon
André-PierrePascal Elbé
u.a.
Regie: Gilles Paquet-Brenner
Länge: 94 Minuten

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Die Chassagnes genießen den heißen Sommer in einer feudalen Familien-Villa an der Côte d'Azur. Alle warten auf Philip, den Sohn des Hauses. Stattdessen erscheint Boris, angeblich ein Freund.

Schnell schafft es der charmante Fremde, sich unersetzlich zu machen, ...

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Die Chassagnes genießen den heißen Sommer in einer feudalen Familien-Villa an der Côte d'Azur. Alle warten auf Philip, den Sohn des Hauses. Stattdessen erscheint Boris, angeblich ein Freund.

Schnell schafft es der charmante Fremde, sich unersetzlich zu machen, und Philips Schwestern Julie und die verheiratete Vanessa sind einer Affäre nicht abgeneigt. Überhaupt sind alle von Boris eingenommen, nur Schwager André-Pierre ist voller Skepsis.

Wie jedes Jahr macht Monsieur Chassagne mit seiner
Frau und den beiden Töchtern Julie und Vanessa sowie Schwiegersohn und Enkeln Urlaub in einer Villa an der französischen Mittelmeerküste. Es fehlt an nichts, einzig an Abwechslung. Alle fiebern der Ankunft von Philip, dem Sohn des Hauses, entgegen, der jährlich ein großes Feuerwerk veranstaltet und immer alle aufheitert.

Doch anstatt seiner taucht wie aus dem Nichts Boris auf, ein schöner geheimnisvoller Fremder, der behauptet, ein alter Schulfreund von Philip zu sein. Während dieser auf sich warten lässt, lebt sich Boris schnell ein, vielleicht zu schnell. Im Handumdrehen hat er die Herzen aller erobert: Er flirtet mit den Frauen, ersetzt dem Hausherrn den Sohn, hat für alle den Reiz des Neuen.

Alle sind von seinem unglaublichen Charme eingenommen, nur der Schwager André-Pierre bleibt misstrauisch. Er mag Boris' Sunnyboy- und Bodybuilder-Gehabe nicht und stellt heimlich Nachforschungen an.

Es herrscht Unruhe und eine unerträgliche Hitze, bei der nur der Pool Abhilfe schaffen kann. Noch nie war es so heiß, noch nie war das Meer so erhitzt, es betäubt die Sinne und treibt beide Töchter in eine laszive Affäre mit Boris. Und noch immer ist Philip nicht in der Villa erschienen.

Vor dem malerischen Hintergrund der französischen Mittelmeerküste inszenierte Regisseur Gilles Paquet-Brenner seinen Erotikthriller "In der Glut der Sonne" voll mysteriöser Anspielungen und düsterer Geheimnisse. Der Film präsentiert mit Absicht Bilder, die gegen das Sonnenlicht aufgenommen oder überstrahlt sind und die mit dem Originaltitel "UV" korrespondieren.


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2:10
VPS 02:00

Videotext Untertitel

Bevor es Nacht wird

(Before Night Falls)

Spielfilm, USA 2000

Darsteller:
Reinaldo ArenasJavier Bardem
Lazaro Gomez CarrilesOlivier Martinez
Pepe MalasAndrea di Stefano
Bon Bon / Lieutenant VictorJohnny Depp
Cuco SanchezSean Penn
u.a.
Regie: Julian Schnabel
Länge: 128 Minuten

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Die auf seinem autobiografischen Roman basierende Lebensgeschichte des kubanischen Autors Reinaldo Arenas erzählt von der Suche nach künstlerischer, politischer und sexueller Freiheit.

Arenas wird 1943 in Oriente, im ländlichen Kuba, geboren und wächst in ...
(ARD)

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Die auf seinem autobiografischen Roman basierende Lebensgeschichte des kubanischen Autors Reinaldo Arenas erzählt von der Suche nach künstlerischer, politischer und sexueller Freiheit.

Arenas wird 1943 in Oriente, im ländlichen Kuba, geboren und wächst in Armut auf. Der 19-Jährige zunächst noch glühende Mitstreiter Castros entdeckt in Havanna Anfang der 1960er Jahre eine schwule Subkultur und entfaltet hier sein schriftstellerisches Talent.

Seit dem Sturz Batistas fördert die Aufbruchbereite sozialistische Regierung den jungen Literaten. Aber nach kurzer Blütezeit der Kunst und Kultur bricht eine politische und moralische Eiszeit an. Durch seine kritischen Äußerungen erscheint Arenas in den Augen der Sozialisten bald als Persona non grata. Sein erster Roman, den er mit 20 veröffentlicht, bleibt seine letzte kubanische Publikation, denn aus Sicht der zunehmend paranoider werdenden sozialistischen Diktatur gelten kritische Künstler bald nur noch als Konterrevolutionäre. Da Homosexualität als "kapitalistische Degeneration" verfemt wird, bleibt es nicht aus, dass Arenas denunziert und ins Gefängnis geworfen wird. Dass sein zweites Buch zwischenzeitlich im Ausland publiziert - und in Frankreich als bester fremdsprachiger Roman preisgekrönt wurde, macht seine Situation nicht einfacher. Als Castro schließlich dem vermeintlichen Kriminellen die Emigration gestattet, verlässt Arenas 1980 das Land, um im New Yorker Exil verarmt, staatenlos und vergessen an Aids zu sterben.

Mit atemberaubenden Aufnahmen von Wäldern und Landschaften findet Regisseur Julian Schnabel als malender Filmemacher und filmender Maler immer wieder ein visuelles Äquivalent zur verspielten, vieldeutigen Sprache von Arenas' 1993 postum publizierten Memoiren. Schnabel setzt die politische Dimension der Homosexualität ohne falsches Pathos in Szene. Javier Bardem spielt den lebenshungrigen Schriftsteller mit großer Überzeugungskraft und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung. Johnny Depp, der gleich zwei Cameoauftritte hat, und Sean Penn verleihen dem visuell berauschenden Film zusätzlichen Glanz.
(ARD)


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4:20
VPS 04:10

Dolby-Digital Audio

Elsa und Fred

(Elsa y Fred)

Spielfilm, Spanien/Argentinien 2005

Darsteller:
FredManuel Alexandre
ElsaChina Zorrilla
CucaBlanca Portillo
GabrielRoberto Carnaghi
PacoJosé Ángel Egido
AlejoGonzalo Urtizberéa
u.a.
Regie: Marcos Carnevale
Länge: 103 Minuten

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Der Witwer Fred, ein kontaktscheuer Hypochonder, hat mit dem Leben eigentlich abgeschlossen. Doch dann lernt er seine quirlige argentinische Nachbarin kennen.

Elsa, nach eigenen Angaben 77 Jahre alt, ist frech, temperamentvoll und schwindelt, sobald sie den Mund ...
(ARD)

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Der Witwer Fred, ein kontaktscheuer Hypochonder, hat mit dem Leben eigentlich abgeschlossen. Doch dann lernt er seine quirlige argentinische Nachbarin kennen.

Elsa, nach eigenen Angaben 77 Jahre alt, ist frech, temperamentvoll und schwindelt, sobald sie den Mund aufmacht. Als sie beim Ausparken - wieder einmal - ein Auto touchiert, begeht sie Fahrerflucht und versucht, sich mit Schwindeleien aus der Affäre zu ziehen.

Doch die Sache fliegt auf, und so lernt die Argentinierin ihren neuen Nachbarn Fred kennen. Der 78-jährige Hypochonder trauert um seine verstorbene Frau und hat sich darauf eingestellt, den Rest seines Daseins mit Pillenzählen zu verbringen. Doch der unverhohlene Charme der jung gebliebenen Elsa, einst "die tollste Blondine von Buenos Aires", reißt Fred aus seiner Lethargie. Zunächst trinken die beiden nur ein Likörchen und gehen dann auf Elsas Wunsch ins teuerste Restaurant Madrids. Da sie nicht genug Geld dabei haben, prellen sie die Zeche, um dann mit Elsas "Fluchtauto" wegen Benzinmangel liegenzubleiben. Freds Herz klopft dabei bis zum Hals doch weniger aus Angst als vielmehr aus Liebe zu dieser verrückten Frau. Dank Elsas Hilfe wandelt sich der korrekte Spießer Fred zum späten Lebenskünstler und löst sich auch aus der fürsorglichen Belagerung seiner Tochter Cuca und seines Schwiegersohns Gabriel, die mit Freds Ersparnissen ein Internetcafé eröffnen wollen. Mit dem Geld will Fred den Herzenswunsch seiner Geliebten erfüllen, als er erfährt, dass sie todkrank ist: Seit Jahrzehnten träumt Elsa davon, wie einst Anita Ekberg in Fellinis "La Dolce Vita" im Trevi-Brunnen in Rom zu baden.

Manuel Alexandre und die aus Uruguay stammende 84-jährige China Zorrilla, zwei Altstars des spanischsprachigen Kinos, gestalten diese Romanze nicht nur anrührend, sondern auch amüsant. Die erfolgreiche Komödie macht sich über die Bevormundung alter Menschen durch ihre Kinder lustig und plädiert für die Liebe und das Recht auf Selbstbestimmung und Lebenslust auch im hohen Alter.
(ARD)

Sendeende: 6:00 Uhr