Kultur
50. Tage der deutschsprachigen Literatur - Alle Infos
Das große Wettlesen im Doppel-Jubiläumsjahr: Vom 25. bis 28. Juni 2026 ging der Bewerb in seine 50. Ausgabe, außerdem galt es den 100. Geburtstag seiner Namensgeberin Ingeborg Bachmann zu feiern.
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 31.08.2027
Im Doppeljubiläumsjahr gingen im österreichischen Klagenfurt bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur 14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn ins Rennen um eine der begehrtesten literarischen Auszeichnungen im deutschen Sprachraum, den Ingeborg-Bachmann-Preis und fünf weitere Preise.
Folgende Preise wurden in Klagenfurt vergeben
- Ingeborg-Bachmann-Preis der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee 30.000 Euro: Lena Schätte (D)
- KELAG-Preis 15.000 Euro: Kinga Toth (H)
- Deutschlandfunk-Preis 12.500 Euro: Ozan Zakariya Keskinkilic (D)
- 3sat-Preis 7.500 Euro: Magdalena Schrefel (A)
- BKS Bank-Publikumspreis 7.000 Euro, verbunden mit dem
- Aufenthaltsstipendium des Kulturfestivals Carinthischer Sommer 3.000 Euro: Lena Schätte (D)
Alle Bewerbstage 2026
Anlässlich des Doppeljubiläums übertrug 3sat auch die Eröffnung am 24. Juni ab 19.00 Uhr live. Vom 25. bis zum 27. Juni stellten sich im ORF-Landesstudio 14 Autor*innen der siebenköpfigen Bachmann-Jury und auch das Publikum konnte wieder vor Ort im neu gestalteten Ingeborg-Bachmann-Park mitfiebern. Am Sonntag, den 28. Juni wurden ab 11 Uhr der 50. Ingeborg-Bachmann-Preis sowie die fünf weiteren Preise vergeben
Berichte aus Klagenfurt
Auch in diesem Jahr führten Peter Fässlacher und Cécile Schortmann durch die Live-Sendungen. In den Mittagspausen wurden aktuelle Themen mit Live-Gesprächen vertieft.
Die Bachmannpreisträgerin von 2020, Helga Schubert, hielt die "Rede zur Literatur" bei der Eröffnung der Tage der deutschsprachigen Literatur 2026 am 24. Juni, die in diesem Jahr live auf 3sat übertragen wurde und auch als Stream abrufbar ist unter 3sat.de und bachmannpreis.orf.at. Der Titel dieser Rede lautet "Und führe uns nicht in Versuchung".
Eröffnungsrede 2026 von Helga Schubert
Im Doppeljubiläums-Jahr 2026 hält Helga Schubert, Bachmannpreisträgerin 2020, bei der Eröffnung der "Tage der deutschsprachigen Literatur" die "Rede zur Literatur".
In der Jury gab es in diesem Jahr keine Veränderungen: Klaus Kastberger, langjähriges Jury-Mitglied und Leiter des Literaturhauses Graz, übernahm weiterhin den Juryvorsitz.
Die weiteren Juror*innen in Klagenfurt sind die Schweizer Schauspielerin und Bühnenautorin Laura de Weck, die Kulturwissenschafterin Mithu Sanyal, der Literaturwissenschafter und Kritiker Thomas Strässle, die Herausgeberin des Magazins "Literarische Welt" Mara Delius, die Feuilleton-Chefin der Wochenzeitschrift "Die Furche" Brigitte Schwens-Harrant und der Publizist Philipp Tingler.
14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn gingen ins Rennen um eine der begehrtesten literarischen Auszeichnungen im deutschen Sprachraum, im umgestalteten Ingeborg-Bachmann-Park des Landesstudios sowie im Lendhafen konnte live mitgelesen und mitgefiebert werden.
Literatur im Garten
Schwerpunkt des ORF
ORF: 50. Tage der deutschsprachigen Literatur
Der ORF überträgt sämtliche Lesungen und Diskussionen im Livestream. Außerdem werden hier alle Porträts, Texte und Videos der Lesungen und Diskussionen bereitgestellt.
Die Autor*innen haben jeweils etwa 25 Minuten Zeit, um ihren bislang unveröffentlichten Prosatext vor der versammelten Jury und dem im TV-Theater und im neu gestalteten Ingeborg-Bachmann-Park anwesenden Publikum zu präsentieren.
Die Jury hat folgende Autorinnen und Autoren nominiert: Gesche Heumann (D), Ozan Zakariya Keskinkılıç (D), Seraina Kobler (CH), Wolfgang Popp (A), Kurt Prödel (D), Jovana Reisinger (D), Caroline Rosales (D), Slata Roschal (D), Lena Schätte (D), Magdalena Schrefel (A), Fiona Sironic (D), Christoph Szalay (A), Kinga Tóth (H), Derya Uzun (D) ).
Bei der Ermittlung der Preisträger blieb alles beim Alten, es gab auch in diesem Jahr keine Shortlist - d.h. es blieb für alle Lesenden bis zuletzt spannend.