Kultur
Pulverfass Libanon
Die Themen der Kulturzeit vom 25.03.2026: Libanon und der Iran-Krieg - Gespräch mit Stella Männer, Iranische Moschee in Schlieren, Charles Lewinsky, Orang-Utan-Doku, Intendanz Salzburger Festspiele.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Sendetermin
- 25.03.2026
- 19:23 - 20:00 Uhr
Die Themen der Sendung:
Pulverfass Libanon - Gespräch mit Stella Männer
Die israelische Armee hat im Südlibanon jüngst Dörfer und ein Flüchtlingsheim angegriffen. Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar eskalierte der Konflikt zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Hisbollah wieder massiv. Die libanesische Miliz feuert seither immer wieder Raketen und Drohnen auf israelisches Staatsgebiet. Israel beschießt Hisbollah-Ziele im Libanon und rückte inzwischen auch mit Bodentruppen auf libanesisches Territorium im Grenzgebiet vor. Über die Situation im Libanon sprechen wir mit der Libanon-Korrespondentin Stella Männer in Beirut.
Charles Lewinsky "Eine andere Geschichte"
Der Schweizer Erfolgsautor schildert in "Eine andere Geschichte" das Leben des Filmproduzenten Curtis Melnitz. Der Roman bringt viel Zeitkolorit und öffnet den Blick auf dunkle Regionen der Psyche – aber dringt nicht in die Tiefe vor.
Konflikt um die Intendanz der Salzburger Festspiele spitzt sich zu
Der Konflikt um die Intendanz der Salzburger Festspiele dürfte demnächst bei den Anwälten landen. Bei der mit Spannung erwarteten Kuratoriumssitzung hatte man entsprechende "Gespräche" angekündigt. Was das bedeutet, wurde dabei aber nicht näher erläutert. Es gebe zwei unterschiedliche Ansichten darüber, wann Markus Hinterhäusers Vertrag tatsächlich ende, sagte Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP) nach der Kuratoriumssitzung. Nach Ansicht des Kuratoriums ende er "ganz normal" nach dem Festspielsommer. Nach der Ansicht Hinterhäusers gebe es einen gültigen Vertrag bis zum Jahr 2031, so Edtstadler. Diese beiden Ansichten gelte es nun, rechtlich zu prüfen. Fest ist der Start der Hohlraumbohrungen in den Mönchsberg ab kommendem September und die Schließung des Großen Festspielhauses ab Herbst 2028 für die Dauer von zwei Jahren.
Doku über bedrohte Orang-Utans
Orang-Utans sind unsere nächsten Verwandten und uns in vielem sehr ähnlich, daher werden sie auch "Waldmenschen" genannt. Die Hamburger Naturfilmer Jens Westphalen und Thoralf Grospitz haben sich im Dschungel von Borneo auf ihre Spuren begeben. Die sanftmütigen Menschenaffen leben auf 90 Meter hohen Bäumen. Dank neuester Drohnentechnik konnten die Filmemacher der Affenmutter Sati und ihrer kleinen Tochter Huyan bis in die Wipfel der Bäume folgen und begegnen ihnen im Kronendach auf "Augenhöhe". Doch der Lebensraum der Orang-Utans in Borneo ist durch Abholzung und immer größere Ölpalmen-Plantagen bedroht. Ein berührender Film mit spektakulären Bildern, der in der ARD-Mediathek zu sehen ist.