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COP17 in Jerewan: Biodiversität weltweit bedroht
30 Prozent der Land- und Meeresflächen sollen bis 2030 unter Schutz stehen. Doch die Halbzeitbilanz der Weltbiodiversitätskonferenz fällt ernüchternd aus. Reicht das Tempo, um die Artenvielfalt zu retten?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 19.10.2031
NANO Themen
Vom 19. bis 30. Oktober 2026 findet in Jerewan die Weltbiodiversitätskonferenz COP17 statt. Erstmals wird überprüft, ob die Staatengemeinschaft auf Kurs ist, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2030 zu stoppen. Die Aufgabe ist enorm: Rund eine Million Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Intakte Ökosysteme sichern unsere Lebensgrundlagen und sind unverzichtbar für die globale Wirtschaft.
COP17: Artenschutz unter Druck
Auf der Weltbiodiversitätskonferenz COP17 in Jerewan zieht die Staatengemein-schaft eine Halbzeitbilanz. Vier Jahre nach dem Beschluss des Kunming-Montreal-Abkommens zeigt sich: Beim Schutz der biologischen Vielfalt bestehen weiterhin große Lücken. Bis 2030 sollen 23 konkrete Ziele erreicht werden, darunter auch das prominente 30x30-Ziel – sprich mindestens 30 Prozent der globalen Landes- und Meeresflächen unter Schutz zu stellen. Der Zwischenstand macht deutlich: Um den Biodiversitätsverlust bis 2030 zu stoppen, ist deutlich mehr Tempo nötig.
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Ingolf Baur reist nach Armenien und begibt sich auf die Spur des seltenen persischen Leoparden. Im Arpa-Schutzgebiet zeigt sich, wie erfolgreicher Naturschutz die Rückkehr einer bedrohten Art ermöglichen kann. Doch eine geplante Goldmine gefährdet wichtige Wanderkorridore sowie Böden und Gewässer. Umweltaktivistin Ani Khachatryan kämpft gegen das Vorhaben.
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