Programm-Übersicht
Kalender
Dezember 2018
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Montag, 17. Dezember
Programmwoche 51/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenMitgefühl
Sehen wir andere leiden, empfinden wir meist Unbehagen. Wir widmen uns dem zwischenmenschlichen Phänomen des Mitgefühls und seiner Bedeutung für das Zusammenleben.

Autorin und Journalistin Melanie Mühl
Gespräch über ihr Buch "Mitfühlen" und ...

Text zuklappenMitgefühl
Sehen wir andere leiden, empfinden wir meist Unbehagen. Wir widmen uns dem zwischenmenschlichen Phänomen des Mitgefühls und seiner Bedeutung für das Zusammenleben.

Autorin und Journalistin Melanie Mühl
Gespräch über ihr Buch "Mitfühlen" und das raue gesellschaftliche Klima dieser Tage.

Digitalszene in Ghana
In Agbogbloshie, einem Friedhof für Elektroschrott in Accra, ist in den letzten Jahren eine florierende Industrie zum Recycling ausrangierter Technik entstanden. Wir haben uns vor Ort umgeschaut.

Sarah Mardini
Die in Berlin lebende syrische Flüchtlingshelferin Sarah Mardini ist wieder auf freiem Fuß. Sie war in Griechenland wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Schleppern inhaftiert.

Liebesbriefe für die Kanzlerin
Seit ihrer liberalen Flüchtlingspolitik 2015 ist Angela Merkel unter geflüchteten Syrern äußerst populär. Mittlerweile verfassen syrische Migranten sogar Lyrik zu Ehren der Kanzlerin.

"Reiseziel Sternenhimmel"
Seit Jahren reist der Fotograf Bernd Pröschold um die Welt, um atemberaubend schöne Aufnahmen vom Sternenhimmel zu machen. "Reiseziel Sternenhimmel" heißt sein neues Buch.

Krimibuchtipps
"Unter Wasser" und "Feinde"


7:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenZwitter und Intersexualität
Nicht immer ist das Geschlecht klar bestimmbar

Vorzeige-Fähre
Das Herzstück des Schiffes sind Batterien

Gepanschte Pillen
Viele Medikamente auf dem Schwarzmarkt sind minderwertig

Tatort: ...

Text zuklappenZwitter und Intersexualität
Nicht immer ist das Geschlecht klar bestimmbar

Vorzeige-Fähre
Das Herzstück des Schiffes sind Batterien

Gepanschte Pillen
Viele Medikamente auf dem Schwarzmarkt sind minderwertig

Tatort: Apotheke
Pharmazeut machte durch Unterdosierung 55 Millionen Euro Gewinn

Was es wirklich braucht
Gregor Steinbrenner spricht mit Gästen auf dem Klimagipfel in Kattowitz


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Cécile Schortmann

Ganzen Text anzeigenMitgefühl
Sehen wir andere leiden, empfinden wir meist Unbehagen. Wir widmen uns dem zwischenmenschlichen Phänomen des Mitgefühls und seiner Bedeutung für das Zusammenleben.

Autorin und Journalistin Melanie Mühl
Gespräch über ihr Buch "Mitfühlen" und ...

Text zuklappenMitgefühl
Sehen wir andere leiden, empfinden wir meist Unbehagen. Wir widmen uns dem zwischenmenschlichen Phänomen des Mitgefühls und seiner Bedeutung für das Zusammenleben.

Autorin und Journalistin Melanie Mühl
Gespräch über ihr Buch "Mitfühlen" und das raue gesellschaftliche Klima dieser Tage.

Digitalszene in Ghana
In Agbogbloshie, einem Friedhof für Elektroschrott in Accra, ist in den letzten Jahren eine florierende Industrie zum Recycling ausrangierter Technik entstanden. Wir haben uns vor Ort umgeschaut.

Sarah Mardini
Die in Berlin lebende syrische Flüchtlingshelferin Sarah Mardini ist wieder auf freiem Fuß. Sie war in Griechenland wegen angeblicher Zusammenarbeit mit Schleppern inhaftiert.

Liebesbriefe für die Kanzlerin
Seit ihrer liberalen Flüchtlingspolitik 2015 ist Angela Merkel unter geflüchteten Syrern äußerst populär. Mittlerweile verfassen syrische Migranten sogar Lyrik zu Ehren der Kanzlerin.

"Reiseziel Sternenhimmel"
Seit Jahren reist der Fotograf Bernd Pröschold um die Welt, um atemberaubend schöne Aufnahmen vom Sternenhimmel zu machen. "Reiseziel Sternenhimmel" heißt sein neues Buch.

Krimibuchtipps
"Unter Wasser" und "Feinde"


9:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenZwitter und Intersexualität
Nicht immer ist das Geschlecht klar bestimmbar

Vorzeige-Fähre
Das Herzstück des Schiffes sind Batterien

Gepanschte Pillen
Viele Medikamente auf dem Schwarzmarkt sind minderwertig

Tatort: ...

Text zuklappenZwitter und Intersexualität
Nicht immer ist das Geschlecht klar bestimmbar

Vorzeige-Fähre
Das Herzstück des Schiffes sind Batterien

Gepanschte Pillen
Viele Medikamente auf dem Schwarzmarkt sind minderwertig

Tatort: Apotheke
Pharmazeut machte durch Unterdosierung 55 Millionen Euro Gewinn

Was es wirklich braucht
Gregor Steinbrenner spricht mit Gästen auf dem Klimagipfel in Kattowitz


Seitenanfang
10:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Das größte Aquarium Österreichs - Das Wiener Haus

des Meeres

Film von Susanne Riegler

(aus der ORF-Reihe "Österreich-Bild")

Ganzen Text anzeigenEs begann 1958 mit einer kleinen Schaustellung von Fischen und "Niederen Tieren" in einem ehemaligen Flakturm. Heute ist es größte Aquarium Österreichs: das Haus des Meeres in Wien.

In riesigen Becken tummelt sich die Fischwelt des Atlantiks - von Riffbarschen bis ...
(ORF)

Text zuklappenEs begann 1958 mit einer kleinen Schaustellung von Fischen und "Niederen Tieren" in einem ehemaligen Flakturm. Heute ist es größte Aquarium Österreichs: das Haus des Meeres in Wien.

In riesigen Becken tummelt sich die Fischwelt des Atlantiks - von Riffbarschen bis zum Hammerhai. Der Film zeichnet die Entwicklung vom Kriegsrelikt zum beliebten Zooturm nach. Über zehn Millionen Besucher konnten die etwa 10 000 Tiere schon bewundern.


(ORF)


Seitenanfang
10:45
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Das Große Barriere-Riff (1/3)

Paradies im Ozean

Film von James Brickell

Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenEs ist das bekannteste Korallenriff der Welt – und ein Naturparadies voller Geheimnisse: Das Große Barriere-Riff vor der Nordostküste Australiens ist eines der sieben Weltwunder der Natur.

Mit einer Ausdehnung von 2200 Kilometern ist es selbst vom Weltall aus mit ...
(ORF)

Text zuklappenEs ist das bekannteste Korallenriff der Welt – und ein Naturparadies voller Geheimnisse: Das Große Barriere-Riff vor der Nordostküste Australiens ist eines der sieben Weltwunder der Natur.

Mit einer Ausdehnung von 2200 Kilometern ist es selbst vom Weltall aus mit freiem Auge sichtbar. Die dreiteilige Reihe zeigt eine vielgestaltige, magische Welt voll pulsierender Aktivität. Im ersten Teil geht es um das "Paradies im Ozean".

Korallenriffe wie das Große Barriere-Riff gehören zu den komplexesten Ökosystemen unseres Planeten. Wenige Millimeter kleine Korallen bilden den Lebensraum für Millionen Tiere und Pflanzen – alle ausgestattet mit speziellen Überlebenstechniken und in ungewöhnlichen Symbiosen anzutreffen. Dank modernster Makroaufnahmen sind Einblicke in diese atemberaubende Lebenswelt aus nächster Nähe möglich. Verblüffende Zeitrafferaufnahmen offenbaren, dass die scheinbaren reglosen Korallen sich in der Nacht in hyperaktive Kampfsterne verwandeln.

Tag und Nacht, Ebbe und Flut – die Kamera von BBC-Regisseur James Brickell zeigt auf faszinierende Weise, welchen Einfluss die Gezeiten, der Sonnenstand und die Mondphasen auf das weitverzweigte System aus Korallenbänken und Inseln, die gemeinsam das Große Barriere-Riff bilden, haben. Wenn die Ebbe zweimal pro Tag große Teile der Riffgürtel freilegt, geraten sowohl die Korallentiere als auch viele andere Meeresbewohner in eine Extremsituation. Manche – wie etwa der Epaulettenhai – haben sich auf eindrucksvolle Weise an das ständig wechselnde Lebensumfeld angepasst. Dieser kleine Hai kann über Wasser auf festem Grund spazieren gehen und auf diese Weise in kleinen Wasserstellen jagen.

Ebenfalls ein ausgeklügelter Jäger ist der Weißspitzenriffhai. Er ortet seine Opfer mittels elektrischer Impulse, die jede Muskelbewegung eines lebenden Tieres aussendet. Die nachtaktive Kegelschnecke wiederum macht ihre Langsamkeit mit einem hochwirksamen Nervengift wett, mit dem sie ihre Beute im Schlaf überrascht und diese dann bei lebendigem Leibe in einem Stück verschlingt.

An die extremen Bedingungen der Gezeiten haben sich auch die Korallen selbst angepasst – mit einer speziellen Schleimschicht schützen sie sich bei Ebbe vor dem Austrocknen. Die Mondphasen steuern auch ein Ereignis, das nur ganz selten in bestimmten Frühsommernächten stattfinden kann – die Massenablaiche der Korallen, eines der größten Fortpflanzungsphänomene im ganzen Tierreich. Millionen kleiner Korallenlarven gehen mit der Strömung auf eine Reise mit unbekanntem Ziel. Die Korallen schaffen ferner das Fundament für eines der faszinierendsten Paradiese im Ozean – das Große Barriere-Riff.


(ORF)


Seitenanfang
11:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Große Barriere-Riff (2/3)

Vom Riff zum Regenwald

Film von James Brickell

Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDas Große Barriere-Riff ist mit 3000 einzelnen Riffen und mehr als 600 Inseln nur Teil eines größeren Lebensraums an der Nordküste Australiens. Der Film stellt dieses Ökosystem vor.

Es ist ein Gebiet, das von faszinierenden Gegensätzen geprägt ist - von Lagunen ...
(ORF)

Text zuklappenDas Große Barriere-Riff ist mit 3000 einzelnen Riffen und mehr als 600 Inseln nur Teil eines größeren Lebensraums an der Nordküste Australiens. Der Film stellt dieses Ökosystem vor.

Es ist ein Gebiet, das von faszinierenden Gegensätzen geprägt ist - von Lagunen und Mangrovensümpfen, von Riffen und Regenwäldern.

Eingebettet zwischen zwei extremen Lebensräumen, dem Korallenriff im Meer und dem tropischen Regenwald am Festland, liegt eine riesige Lagune. Über Jahrtausende hinweg entstanden, ist sie mehr als 100 Meter tief. Zwei Drittel des Lagunenbodens sind mit Sand bedeckt, eine Wüste unter Wasser. Hier überlebt nur, wer sich perfekt tarnen kann. Wie der Röhrenaal, der niemals sein solides Erdloch verlässt, Steinfische, die sich im Sand vergraben und auf Beute lauern, oder der Eingeweidefisch, der zum eigenen Schutz im Darm einer Seegurke haust.

Die Lagune ist ein Ort ständiger Gefahr: Hammerhaie und Stachelrochen schweben wie Detektoren über den sandigen Böden. Sie orten die elektrischen Impulse von Herzschlag und Gehirnströmen der gut getarnten Meeresbewohner. Gelegentlich gleiten an der Wasseroberfläche auch Würfelquallen durch die Lagune. Das Nesselgift ihrer meterlangen Tentakel zählt zu den stärksten im ganzen Tierreich.

An manchen Stellen haben sich Oasen im sandigen Lagunenboden gebildet. Hier sind Pflanzen und Weichkorallen für eine Formenvielfalt verantwortlich, die ausreichend Deckung für zahlreiche Jungfische bietet. Dank ausgedehnter Seegraswiesen können hier auch seltene Meerestiere wie Meeresschildkröten oder Dugongs überleben. Letztere werden etwa drei Meter lang und sind weitläufige Verwandte der Elefanten: Vor der australischen Küste befindet sich eines ihrer letzten Refugien.

Der tropische Regenwald auf dem Festland hat eine Schlüsselfunktion für das vielfältige Ökosystem des Großen Barriere-Riffs. An durchschnittlich 120 Tagen im Jahr ergießen sich hier sintflutartige Regenfälle über das Land. Der dichte Wald hält die Wassermassen in Zaum und regelt die Zufuhr des Süßwassers in die Brackwasserzone, in jene Bereiche also, in denen es zu einer Durchmischung des süßen Flusswassers mit dem salzigen Meerwasser kommt.

In den Mangrovengebieten an der Küste wiederum zersetzen Mikroorganismen das Sediment zu Schlamm. Dieser ist Nahrungsquelle für Wellhornschnecken oder Siedlerkrebse, deren Exkremente wiederum wertvolle Futterquelle für die Mikroorganismen im Meerwasser sind. Der Regenwald und die Mangroven, die Lagune und das Barriere-Riff: Sie alle fügen sich wie Puzzlesteine zu einer aufeinander abgestimmten Wirkungskette zusammen. Verändert sich eine Landschaftsform, beeinflusst dies alle Bereiche des komplexen Ökosystems.


(ORF)


Seitenanfang
12:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Große Barriere-Riff (3/3)

Grenzenloses Naturwunder

Film von Richard Fitzpatrick

Deutsche Bearbeitung: Doris Hochmayr

(aus der ORF-Reihe "Universum")

Ganzen Text anzeigenDiese Folge beleuchtet eine völlig neue Seite des Großen Barriere-Riffs: die beeindruckenden Wanderungen von Tieren, die das Riff zum Ziel für Fortpflanzung und Familiengründung haben.

Direkt aus dem ewigen Eis der sturmumtosten Antarktis kommen zahlreiche ...
(ORF)

Text zuklappenDiese Folge beleuchtet eine völlig neue Seite des Großen Barriere-Riffs: die beeindruckenden Wanderungen von Tieren, die das Riff zum Ziel für Fortpflanzung und Familiengründung haben.

Direkt aus dem ewigen Eis der sturmumtosten Antarktis kommen zahlreiche Wal-Arten. Die Meeressäuger legen Tausende Kilometer in den Gewässern des Südpazifiks zurück, um sich in den warmen Regionen zu paaren und ihre Jungen zur Welt zu bringen.

Mit ihren melodiösen Gesängen bringen Buckel- und Zwergwale eine völlig neue Klangkulisse in die Unterwasserwelt des Großen Barriere-Riffs.

Das gigantische Riffsystem beherbergt auch eine der wichtigsten Brutstätten der Grünen Meeresschildkröte: Die Insel Raine Island ist Schauplatz eines atemberaubenden Ereignisses. Jahr für Jahr finden sich hier Tausende Grüne Meeresschildkröten ein. Die Schildkröten mit einem Gewicht von bis zu 250 Kilogramm schleppen sich bei Sonnenuntergang an Land und suchen nach dem idealen Platz für ihre Eiablage. Haben sie diesen Ort gefunden, graben sie in der Nacht ein 50 Zentimeter tiefes Loch. Meist ist es für die Schildkröten ein Wettlauf gegen die Zeit: Steht die Sonne einmal im Zenit, droht ihr Körper auszutrocknen, und im Meer lauern Tigerhaie, die extra hergekommen sind, um leichte Beute zu machen. Trotz der Gefahren beherbergt Raine Island die größten Tierkolonien. Jedes Fleckchen Erde wird zur Aufzucht genutzt – auch von insgesamt 84 Vogelarten, die hier ihre Nester bauen.

Doch das empfindliche Gleichgewicht des Großen Barriere-Riffs ist bedroht. Große Naturkatastrophen können in wenigen Stunden alles zerstören, was über Jahrhunderte gewachsen ist. So begünstigt die Erderwärmung heftige Wirbelstürme mit orkanartigen Windgeschwindigkeiten. Sie fegen mit Geschwindigkeiten jenseits der 100 Stundenkilometer über Meer und Land hinweg – und vernichten dabei alles, was sich ihnen in den Weg stellt.

Auch unter Wasser entfaltet die globale Erwärmung ihre zerstörerische Kraft. Wird das Meerwasser zu warm, verlieren die Korallen ihre intensive Farbgebung – Korallenbleiche heißt diese Stressreaktion. Bleibt die Hitze zu lange bestehen, verlieren die Korallentiere nicht nur ihre Farbe, sondern sterben ganz ab. Es grenzt an ein Wunder, dass sich das Große Barriere-Riff trotz dieser negativen Begleitumstände noch immer ausdehnt. Zu verdanken ist das allein der unglaublichen Regenerationskraft des mehr als 2200 Kilometer langen Großen Barriere-Riffs.


(ORF)


Seitenanfang
13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


Seitenanfang
13:15

Geheimnisvoller Nebelwald

Film von Hans Giffhorn

Ganzen Text anzeigenHans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären und beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder.

Außerdem stellt er die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem ...

Text zuklappenHans Giffhorn beobachtet in den Anden während eines Jahres das Heranwachsen von drei jungen Bären und beschreibt die Besonderheiten von Flora und Fauna der archaischen Wälder.

Außerdem stellt er die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.


Seitenanfang
13:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Von Sibirien nach Japan (1/2)

Wildes Kamtschatka

Mit Klaus Scherer durch ein vergessenes Paradies

Ganzen Text anzeigenEs ist eine Gegend voller wilder Natur, bizarrer Vulkane und Bewohner, die der Abgeschiedenheit ebenso trotzen wie dem Kalten Krieg, der dort nach wie vor herrscht: Kamtschatka.

Grimme-Preisträger und langjähriger Asienkorrespondent Klaus Scherer hat diese Region ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenEs ist eine Gegend voller wilder Natur, bizarrer Vulkane und Bewohner, die der Abgeschiedenheit ebenso trotzen wie dem Kalten Krieg, der dort nach wie vor herrscht: Kamtschatka.

Grimme-Preisträger und langjähriger Asienkorrespondent Klaus Scherer hat diese Region bereist. Auf dem ersten Teilstück der 4000 Kilometer langen Route besucht er traditionelle Rentiernomaden in den Bergen und ein Tanzensemble sibirischer Ureinwohner.

Zusammen mit hartgesottenen Hubschrauberpiloten wirft er einen Blick in die mächtigsten Vulkankrater des Kontinents. Im Militärhafen Petropawlowsk spricht Scherer mit dem Beichtvater der russischen Atom-U-Boot-Flotte.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
14:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Von Sibirien nach Japan (2/2)

Im Bann der Inseln

Mit Klaus Scherer durch ein vergessenes Paradies

Ganzen Text anzeigenIm zweiten Teil reist Klaus Scherer vom Süden Kamtschatkas über die umstrittenen Kurileninseln nach Hokkaido, Nordjapan. Im Süden kann er Bären beim Lachsfang beobachten.

Danach folgt er japanischen Spuren auf den verlassenen Nordkurilen um den majestätisch aus ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenIm zweiten Teil reist Klaus Scherer vom Süden Kamtschatkas über die umstrittenen Kurileninseln nach Hokkaido, Nordjapan. Im Süden kann er Bären beim Lachsfang beobachten.

Danach folgt er japanischen Spuren auf den verlassenen Nordkurilen um den majestätisch aus dem Meer ragenden Alaid Vulkan. Doch der ist nur eine Zwischenstation zum letzten Häuptling der Ainu-Ureinwohner auf Hokkaido.

In der nebelverhangenen See der Inselkette gerät das Filmteam um Klaus Scherer in einen Taifun. Und im umstrittenen Grenzgebiet holt sie die traurige Realität ein: Zwischen den Inseln wird ein japanischer Krabbenfischer vom russischen Grenzschutz erschossen. "Auf keiner meiner Reisen ist mir so mulmig geworden wie auf dieser", sagt Klaus Scherer, "wir fühlten uns wie im toten Winkel der Welt."


(ARD/NDR)


Seitenanfang
15:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Wildes Russland (1/6)

Der Kaukasus

Film von Tom Synnatzschke und Henry Mix

Ganzen Text anzeigenDie Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Die erste Folge führt den Zuschauer in den wilden Kaukasus.

Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenDie Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean. Die erste Folge führt den Zuschauer in den wilden Kaukasus.

Zwischen Europa und Asien, eingezwängt zwischen Schwarzem Meer und Kaspischem Meer, ragen gewaltige Berggipfel über 5000 Meter hoch in den Himmel: der Kaukasus. Eine Welt voller Vielfalt und Gegensätze, wo Sandwüsten und eisige Gletscher aufeinandertreffen.

In dieser nahezu unberührten Wildnis verwandeln Blumen, die man sonst nur aus unseren sorgfältig kultivierten Gärten kennt, die Gebirgshänge und Steppen in farbenfrohe Blütenmeere.

Es ist ein Land, in dem Bären und Wisente leben, Luchse jagen und Geier auf der Suche nach Aas kreisen. Die vielfältigen Landschaften haben einen riesigen Artenreichtum hervorgebracht - hier sind im Laufe der Evolution Tierarten entstanden, denen man sonst nirgends begegnet. Geradezu außerirdisch mutet die Saiga-Antilope an, deren aufgeblähte, flexible Nase eher an einen Rüssel erinnert. Dem Langohrigel als echtem Wüstenbewohner erleichtern seine langen Beine das Fortkommen im Sand.

Für viele bedrohte Arten ist die Region der letzte Zufluchtsort: Kaukasusgämsen und Ture erklimmen die schroffen Felsen, während Störe, urtümliche Wesen aus der Urzeit, die Tiefen des Kaspischen Meeres durchschwimmen.

Doch dieses Paradies ist bedroht. Obwohl gut 3000 Quadratkilometer des Hochgebirgssystems streng geschützt sind, nimmt die Wilderei überall zu. Die einzigartige und kostbare Wildnis am Kaukasus muss um jeden Preis geschützt werden.

"Wildes Russland" zeigt in HD-Qualität die einzigartigen Landschaften und Artenvielfalt des größten Staates der Erde.


(ARD/NDR/WDR)


Seitenanfang
16:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Wildes Russland (2/6)

Der Ural

Film von Ivo Nörenberg und Oliver Goetzl

Ganzen Text anzeigenGeheimnisvolle Steinmonumente markieren die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Felsplateau des nördlichen Ural-Gebirges ragen die "Sieben starken Männer" bis zu 50 Meter in den Himmel.

Den Einheimischen gilt "Manpupuner" als ein Ort, an dem sich die Geister ...
(ARD/NDR/WDR)

Text zuklappenGeheimnisvolle Steinmonumente markieren die Grenze zwischen Europa und Asien: Auf einem Felsplateau des nördlichen Ural-Gebirges ragen die "Sieben starken Männer" bis zu 50 Meter in den Himmel.

Den Einheimischen gilt "Manpupuner" als ein Ort, an dem sich die Geister versammeln. Die Ausläufer des Urals erstrecken sich von der Küste des Nordpolarmeers über 2000 Kilometer bis an die kasachische Grenze.

Dichte Nadelwälder bedecken die Hänge und laufen sanft in der angrenzenden Steppenlandschaft aus. Hungrige Wölfe durchstreifen den Wald auf der Suche nach Beute, stets auf der Hut vor Bären. Die sind die unangefochtenen Herrscher im Wald. Die größte Wildnis Europas versorgt die Bären nicht nur mit Beutetieren, sondern auch mit Beeren und Honig. Um an den süßen Saft zu gelangen, müssen sie sich mit kämpferischen Bienen anlegen. Ein paar Stiche machen ihnen nichts aus, und so klettern sie geschickt auf die höchsten Bäume, um die von den Menschen der Region Baschkortostan aufgehängten Bienenkörbe herunterzureißen.

Der Ural ist auch die Heimat von Elchen - die großen Tiere finden auch dann noch Nahrung, wenn Bären schon bis zum Bauch im Schnee versinken. Erstmalig wurde gefilmt, wie Gruppen von Elchen am Ende des Winters große Flüsse durchschwimmen, um in neue Nahrungsgründe zu gelangen. Hohle Baumstämme dienen dem Uralkauz als Bruthöhle, zumindest solange die Küken es darin noch aushalten. Mit acht Wochen sind sie zwar noch nicht flügge, erklettern aber schon umliegende Bäume. Die vielen Bäche des Urals bieten ideale Bedingungen für zwei andere Tierarten: Europäische Nerze sind geschickte Fischer und andernorts selten geworden. Der Desman, ein Verwandter des Maulwurfs, den es nur in Russland gibt, taucht lieber nach Schnecken. Seine lange Nase benutzt er dabei als Schnorchel.

Die Reihe "Wildes Russland" zeigt die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischem Ozean in HD-Qualität. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt.

Redaktionshinweis: Die Folgen drei und vier der sechsteiligen Reihe "Wildes Russland" zeigt 3sat am Dienstag, 18. Dezember, ab 15.35 Uhr. Die Folgen fünf und sechs sind am Mittwoch, 19. Dezember, ab 15.30 Uhr in 3sat zu sehen.


(ARD/NDR/WDR)


Seitenanfang
17:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Die Nordsee von oben

Film von Silke Schranz und Christian Wüstenberg

Ganzen Text anzeigenDer Film zeigt aus der Vogelperspektive, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der UNESCO wurde. Die Reise führt von der Ems in Ostfriesland bis nach Sylt in Nordfriesland.

Die Schönheit der Landschaft präsentiert sich dabei vollkommen neu: Urlaubsparadiese wie ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDer Film zeigt aus der Vogelperspektive, warum das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der UNESCO wurde. Die Reise führt von der Ems in Ostfriesland bis nach Sylt in Nordfriesland.

Die Schönheit der Landschaft präsentiert sich dabei vollkommen neu: Urlaubsparadiese wie Helgoland, Sylt und Föhr offenbaren von oben ihre spezifische Form. Gleichzeitig ist zu sehen, wie Wind und Wellen die Inselformationen einem stetigen Wandel unterwerfen.

Der "Nationalpark Wattenmeer" steht als Weltnaturerbe der UNESCO nicht umsonst auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln.

Die filmische Reise dokumentiert, wie unterschiedlich die Küsten, die Inseln und Halligen sind, überfliegt Städte wie Wilhelmshaven, Bremerhaven oder Hamburg und gewährt einen Blick auf kleine unbewohnte Inseln. Dabei beobachtet die Kamera auch Menschen, deren berufliche Tätigkeiten fast exotisch anmuten: einen Piloten, der die neusten Kinofilme mit seiner Cessna von Insel zu Insel fliegt, einen Krabbenfischer, der mit dem Hundeschlitten durchs Watt zu seinen Reusen fährt, und einen Postboten, der die Briefe und Pakete für die Hallig-Bewohner in einer Lore transportiert.

Gelingen konnten die Aufnahmen dank modernster Kameratechnik: Die "Cineflex" kann selbst aus großer Höhe vollkommen wackelfrei zoomen und gestochen scharfe Bilder produzieren.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
18:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Ingolf Baur

Ganzen Text anzeigenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von ...

Text zuklappenDas 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet werktäglich ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung.

"nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen.

"nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


Seitenanfang
19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Themen liegen noch nicht vor


Seitenanfang
19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

"Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

"Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.


Seitenanfang
20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


Seitenanfang
20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Reise zu neuen Horizonten

Mit Alexander Gerst ins All

Film von Luise Wagner

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenAlexander Gerst ist der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Der Film begleitet das zweijährige Training und die aufregenden Monate der Mission "Horizons".

Die aktuellen Experimente auf der ISS liefern Erkenntnisse, um weiter ins All ...

Text zuklappenAlexander Gerst ist der erste deutsche Kommandant der Internationalen Raumstation ISS. Der Film begleitet das zweijährige Training und die aufregenden Monate der Mission "Horizons".

Die aktuellen Experimente auf der ISS liefern Erkenntnisse, um weiter ins All vordringen zu können. Der Mond, und nach ihm der Mars, rücken für die Menschheit in greifbare Nähe. Doch wie können die Astronauten dorthin gelangen und wie dort überleben?

Für Alexander Gerst ist es bereits der zweite Aufenthalt im All. 2014 schickte er von seiner Mission "Blue Dot" faszinierende Fotos aus dem All und dokumentierte die atemberaubende Schönheit unseres Heimatplaneten, aber auch dessen Verletzlichkeit.

Die neue aktuelle Mission richtet den Blick in die Weiten des Alls hinaus. Bereits für 2020 ist die nächste bemannte Reise zum Mond geplant, und auch Alexander Gerst träumt davon, persönlich den Erdtrabanten betreten zu können.

Beeinflusst wird Gersts Aufenthalt auf der ISS von einer unerwarteten Herausforderung: Nach dem Fehlstart einer Sojus-Rakete am 11. Oktober 2018 war die dreiköpfige Crew allein auf der Raumstation. Inzwischen ist eine neue Besatzung auf der ISS angekommen, und Alexander Gerst wird gemeinsam mit seinen zwei Crew-Mitgliedern voraussichtlich am 20. Dezember 2018 zur Erde zurückkehren.

Wie er sich auf die Risiken einer Weltraummission vorbereitet und auch seine Angst besiegt, erzählt er in ruhigen Momenten am Rande seines Trainings bei der NASA in Houston und im russischen "Sternenstädtchen" Swjosdny Gorodok. Zusammen mit Raumfahrt-Experten, die ständig mit Alexander Gerst in Kontakt stehen, beleuchten die Filmemacher die Ausnahmesituation, in der die Astronauten sich befinden.


Seitenanfang
22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


Seitenanfang
22:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Dokumentarfilmzeit

Eine Armlänge Welt

Dokumentarfilm von Susanne Bohlmann, Deutschland 2018

Länge: 98 Minuten

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDer taubblinde Sven will den 800 Kilometer langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela meistern. Doch die Reise birgt Gefahren jenseits des körperlichen Handicaps.

Sven Fiedler hat das Usher-Syndrom, eine Krankheit, bei der Hör- und Sehvermögen langsam schwinden ...

Text zuklappenDer taubblinde Sven will den 800 Kilometer langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela meistern. Doch die Reise birgt Gefahren jenseits des körperlichen Handicaps.

Sven Fiedler hat das Usher-Syndrom, eine Krankheit, bei der Hör- und Sehvermögen langsam schwinden und er immer mehr von seiner Umwelt isoliert wird. 2017 bricht er mit einem Team von Assistentinnen auf, begleitet von der Filmemacherin Susanne Bohlmann.

Zwei Jahre lang plante Sven seine große Reise akribisch. Doch was zunächst als Heldenreise beginnt, entwickelt sich zu einer Tour de Force für alle Beteiligten. Sven bekommt Probleme mit den Knien, vor allem aber fühlt er sich von seinen Taubblindenassistentinnen (TBAs) im Stich gelassen. Ein Abbruch der Reise ist für ihn aber unvorstellbar.

Schritt für Schritt bewältigen Sven und seine sich abwechselnden Helferinnen die 800 Kilometer lange Strecke durch Frankreich und Spanien. Längst zählen nicht mehr das gemeinsame Unterwegssein, sondern das bloße Vorankommen und der Kampf gegen einen fatalen Vertrauensverlust auf beiden Seiten. Manch verzweifelte Assistentin fährt mit dem Gefühl des Versagens und der absoluten Hilflosigkeit nach Hause. Sven wird erst wieder zu Hause in seinem kleinen Reich in Rottweil zu Ruhe und Ausgeglichenheit finden und über seinen Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung reflektieren, den er sich in der Wirklichkeit der Reise trotz aller Unterstützung nicht erfüllen konnte.

Susanne Bohlmann hatte mit der Reisegruppe verabredet, den Beginn und das Ende der Wanderung zu dokumentieren. Als sich jedoch gegen Ende des ersten Drehblocks die Konflikte zwischen Sven und seinen TBAs abzeichneten, entschied Bohlmann zu bleiben und ohne ihr Filmteam die Reise zu dokumentieren. Langsam verstand sie Svens Frustration und warum seine Begleiterinnen, die ihn zum Teil schon lange kannten, nicht mehr zu ihm durchdrangen, sondern er sich von ihnen verraten fühlte. Durch die Begleitung der Reise und des Konflikts gelingt Bohlmann, das Wesentliche der Situation Svens zu erfassen: seine Einsamkeit in einer von optischen und akustischen Reizen abgeschlossenen Innenwelt und die Gründe dafür, nicht genug vertrauen zu können.

Susanne Bohlmann wurde 1978 in Osnabrück geboren und gründete 2004 nach einem Schauspiel- und Journalistik-Studium zwei Produktionsfirmen in Köln. Sie hat in zahlreichen Fiktion- und Doku-Produktionen sowohl Drehbuch, Regie als auch Schnitt übernommen. In "Eine Armlänge Welt" führt sie stellenweise auch die Kamera. 2018 konnte sie ebenfalls ihren ersten Feature-Dokumentarfilm "Pink Elephants" - über die Arbeit eines Schauspiel-Coaches aus Hollywood - in die Kinos bringen.


Seitenanfang
0:05
VPS 23:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

37 Grad: Die Pfandjäger

Warum Menschen Flaschen sammeln

Film von Nadja Kölling

Ganzen Text anzeigenIn den letzten Jahren hat sich das Flaschensammeln zu einem gesellschaftlichen Phänomen entwickelt: Warum wühlen Menschen für ein paar Cent in Mülleimern? "37°" begleitet drei Pfandjäger.

Burkhard (79), Nicole (57) und Bruno (70) bessern mit dem Pfand nicht nur ...

Text zuklappenIn den letzten Jahren hat sich das Flaschensammeln zu einem gesellschaftlichen Phänomen entwickelt: Warum wühlen Menschen für ein paar Cent in Mülleimern? "37°" begleitet drei Pfandjäger.

Burkhard (79), Nicole (57) und Bruno (70) bessern mit dem Pfand nicht nur ihre schmale Haushaltskasse auf. Sie schätzen am Flaschensammeln auch die Bewegung, die sozialen Kontakte und die feste Tagesstruktur. Alle drei sind Flaschensammler aus Überzeugung.

Burkhard aus Hannover ist ein klassischer "Lebenskünstler": Er hat als Bildhauer gearbeitet, einen Flohmarkt organisiert, war Musiker. Seit fast zwölf Jahren - seit er eine kleine Rente bezieht - sammelt Burkhard nachts am "Café Glocksee" die Pfandflaschen des Partyvolks. Mit seinem Einkaufswagen steht Burkhard im Hof und unterhält sich mit den jungen Leuten. Inzwischen ist er dort zu einer Art Kultfigur geworden. Das Flaschensammeln hilft Burkhard, seinen Tag zu strukturieren: "Jetzt ist Flaschensammel-Zeit, dann Flaschenwegbring-Zeit, so hat man immer was zu tun. Und so ist man im Leben drin, ich könnte mir nicht vorstellen, im Altersheim am Stadtrand darauf zu warten, dass das Essen kommt." Burkhard lebt allein, seine sozialen Kontakte finden hauptsächlich im Umfeld des Cafés statt.

2017 hatte Burkhard einen Herzinfarkt, seitdem braucht er mehr Ruhe und ist nicht mehr so fit: "Das Flaschensammeln bringt mich in Bewegung, raus aus dem Haus, unter Menschen. Das tut mir gut, sonst wird man immer schlaffer. Und dann verdiene ich auch noch ein bisschen was dabei." Aber wie lange wird Burkhard das noch gesundheitlich schaffen?

Nicole stammt aus Düsseldorf. "Am Anfang hatte ich massive Hemmungen, in einen Mülleimer zu greifen. Aber wenn Sie nicht reingreifen, kriegen Sie nichts, da muss man drüber weg. Manche Leute gucken dann weg, andere gucken mitleidig, aber meistens wird man gar nicht gesehen - weil Armut unsichtbar macht." Seit 2011 ist die diplomierte Sozialarbeiterin aufgrund eines schweren Rückenleidens und eines Wirbelimplantates erwerbsunfähig. Sie kann keinem normalen Job mehr nachgehen, weil sie unter chronischen Schmerzen leidet. Und plötzlich blieben der alleinerziehenden Mutter nach Abzug ihrer Fixkosten nur noch knapp 100 Euro im Monat. So begann sie mit dem Pfandsammeln: "Ich kann nichts anderes machen, aber das ist eine ehrliche Arbeit. Ich trinke nicht, ich nehme keine Drogen, ich prostituiere mich nicht. Wofür sollte ich mich schämen?" Nicole ist es gewohnt, zu kämpfen, sich durchzubeißen. Ihr Sohn ist längst ausgezogen, aber Flaschen sammelt Nicole noch immer. So oft es ihre Gesundheit zulässt, verlässt sie um 4:30 Uhr ihre Wohnung in "Arbeitskleidung" und sucht die Straßen ab, sie durchwühlt knapp 250 Mülleimer nach Leergut. "Ich will mir einmal im Monat eine Tasse Kaffee leisten, ohne überlegen zu müssen, was ich morgen zu Mittag esse."

Bruno kommt an richtig guten Tagen auf einen Stundensatz von knapp fünf Euro. Acht Cent bringen Glasflaschen, 15 Cent Mehrwegflaschen und PET-Flaschen sogar 25 Cent: Edelpfand nennt er das. "Das ist schon hart - andererseits liegt da bares Geld auf der Straße, und das einfach liegen lassen? Kann ich auch nicht." Brunos Revier ist die Reeperbahn auf St. Pauli. Er sammelt, wenn die anderen feiern: von Mitternacht bis morgens früh. "Ich sammele, wenn es am ökonomischsten ist. Jetzt ist der meiste Krach, da kann ich eh nicht schlafen. Dann gehe ich halt spazieren, bleibe agil und verdiene dabei Geld." Die Konkurrenz unter Pfandsammlern ist groß, nicht selten kommt es zu "Revierkämpfen" untereinander. Und auch betrunkene Kiezbesucher gehen die Sammler oft aggressiv an. Bruno versucht, sich aus allem Ärger rauszuhalten. 2008 kam er aus dem Osten nach Hamburg, um hier einen Job zu finden. Trotz seiner drei Ausbildungen fand er nichts, für ihn ein herber Schlag. Mit dem Pfandgeld besserte er seine Haushaltskasse auf. Inzwischen ist er in Rente und lebt von 800 Euro im Monat. "Von dem Flaschengeld kann ich mir ab und zu ein Highlight gönnen, wie im Restaurant zu essen. Das tut der Seele gut, und danach geht es mir besser." Die Miete in Hamburg kann er sich nicht mehr leisten, daher muss er umziehen, in eine kleine Wohnung im sächsischen Görlitz. Dort will er neu anfangen.

Der Film taucht ein in das Flaschensammler-Milieu und begleitet Burkhard, Nicole und Bruno ein halbes Jahr lang in ihrem Alltag.


Seitenanfang
0:30
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10 vor 10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


Seitenanfang
1:00
VPS 00:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Montag 17. Dezember

Willkommen Österreich

Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann

Ganzen Text anzeigenWie gelingt es mit intelligenten Wortmeldungen aufzufallen, ohne seinen hart erarbeiteten Prolo-Status zu verlieren? Willi Resetarits weiß, wie es geht.

Der Musiker kommt anlässlich seines 70. Geburtstags am 21. Dezember ins "Willkommen Österreich"-Studio. Außerdem ...
(ORF)

Text zuklappenWie gelingt es mit intelligenten Wortmeldungen aufzufallen, ohne seinen hart erarbeiteten Prolo-Status zu verlieren? Willi Resetarits weiß, wie es geht.

Der Musiker kommt anlässlich seines 70. Geburtstags am 21. Dezember ins "Willkommen Österreich"-Studio. Außerdem spricht die österreichische Autorin und bildende Künstlerin Teresa Präauer mit Stermann & Grissemann über die fließenden Grenzen zwischen Mensch und Tier.

Stermann & Grissemann begrüßen Willi Resetarits, Urgestein der österreichischen Musikszene und unermüdlicher Kämpfer für die Gerechtigkeit. Seit 1965 steht er als Musiker auf der Bühne, seinen 70. Geburtstag feiert er mit zwei Konzerten in der Wiener Stadthalle mit all den Bands, Musikerinnen und Musikern, die ihn die Jahre hindurch begleitet haben, beginnend mit der Schulband aus seiner Gymnasialzeit.

„Seid’s vuasichtig und losst’s eich nix gfoin!“ Mit diesen Worten beendete Kurt Ostbahn, lange Zeit das Alter Ego von Willi Resetarits, seine Konzerte. Und dem Credo ist er selbst auch immer treu geblieben. Als kritischer Beobachter der politischen Lage und als mahnende Stimme stand und steht er auf der Seite der Benachteiligten. Das Integrationshaus in Wien, das sich um Flüchtlinge in Österreich kümmert, ist ein Herzensprojekt von Willi Resetarits und in der öffentlichen Wahrnehmung fest mit seiner Person verknüpft.

„Tier werden“ heißt das neue Buch von Teresa Präauer, in dem es um Mischwesen geht. „Wieso sind die Fabelwesen so lange Teil der Biologie gewesen? Und wann sind sie außerhalb der Bücher gewandert – in die Träume, Bücher, Sagen und Fabeln?“
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Salzburgerin in ihrem Essay. Nicht nur der Text, auch das Cover stammt von der studierten Germanistin und renommierten bildenden Künstlerin. Mit Stermann & Grissemann spricht Teresa Präauer über Harpyien und andere Mischwesen.


(ORF)


Seitenanfang
1:55
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 17. Dezember

Adele: Live in New York City

Radio City Music Hall, New York, USA, 2015

Regie: Beth McCarthy-Miller

Ganzen Text anzeigenAm 17. November 2015 tritt Adele in New Yorks Radio City Music Hall vor begeisterten Fans und Ehrengästen auf. Anlass ist ihr Comeback mit ihrem dritten Albums "25".

Mit ihrer eindrucksvollen Bühnenpräsenz zieht Adele ihr Publikum nach mehrjähriger Pause mühelos ...

Text zuklappenAm 17. November 2015 tritt Adele in New Yorks Radio City Music Hall vor begeisterten Fans und Ehrengästen auf. Anlass ist ihr Comeback mit ihrem dritten Albums "25".

Mit ihrer eindrucksvollen Bühnenpräsenz zieht Adele ihr Publikum nach mehrjähriger Pause mühelos in den Bann, präsentiert die aktuelle Single "Hello", Songs des neuen Albums wie "All I Ask" und "When We Were Young" und die Klassiker "Someone Like You" und "Skyfall".


Seitenanfang
2:35
VPS 02:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Format 4:3
Montag 17. Dezember

Tina Turner: Rio '88

Maracana Stadium, Rio de Janeiro, Brasilien, 1988

Ganzen Text anzeigenAm 16. Januar 1988 tritt Tina Turner in Rio im Rahmen der "Break Every Rule World Tour" auf. 180 000 Fans kommen zu dem inzwischen historischen Konzert mit einer Sängerin in Bestform.

Von März 1987 bis Ende März 1988 absolviert Tina Turner die bestbesuchte Tournee ...

Text zuklappenAm 16. Januar 1988 tritt Tina Turner in Rio im Rahmen der "Break Every Rule World Tour" auf. 180 000 Fans kommen zu dem inzwischen historischen Konzert mit einer Sängerin in Bestform.

Von März 1987 bis Ende März 1988 absolviert Tina Turner die bestbesuchte Tournee aller Zeiten einer weiblichen Künstlerin und tritt vor vier Millionen Fans auf. Angekündigt als "Turners letzte Tour" spielt sie in 13 Ländern und will danach nur noch Filme drehen.


Seitenanfang
3:20
VPS 03:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 17. Dezember

Foreigner: Live from New York

Capitol Theatre, Port Chester, New York, USA, 2015

Ganzen Text anzeigenIm Februar 2015 geben Foreigner in New York ein Best-of-Konzert ihrer über 40-jährigen Karriere mit Hits wie "Juke Box Hero", "Cold as Ice", "Urgent" und "I Want to Know What Love Is".

"Es ist aufregend, dass unser Auftritt in New York zeitgleich live in den USA ...

Text zuklappenIm Februar 2015 geben Foreigner in New York ein Best-of-Konzert ihrer über 40-jährigen Karriere mit Hits wie "Juke Box Hero", "Cold as Ice", "Urgent" und "I Want to Know What Love Is".

"Es ist aufregend, dass unser Auftritt in New York zeitgleich live in den USA übertragen wird", sagt Gründungsmitglied Mick Jones, der früher bei George Harrison, Peter Frampton und Spooky Tooth Gitarre gespielt hat und der letzte der Ur-Besetzung von 1976 ist.


Seitenanfang
4:20
VPS 04:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 17. Dezember

Journey: Live in Manila

Mall of Asia, Bay City, Manila, Philippinen, 2009

Ganzen Text anzeigenAm 14. März 2009 präsentieren Journey in Manila vor 30 000 Fans ihren neuen Sänger Arnel Pineda, den Gitarrist Neal Schon im Internet entdeckt hat - als Sänger einer Journey-Coverband.

2007 stehen Journey nach dem Abgang von Steve Augeri ohne Sänger da. Der ...

Text zuklappenAm 14. März 2009 präsentieren Journey in Manila vor 30 000 Fans ihren neuen Sänger Arnel Pineda, den Gitarrist Neal Schon im Internet entdeckt hat - als Sänger einer Journey-Coverband.

2007 stehen Journey nach dem Abgang von Steve Augeri ohne Sänger da. Der philippinische Sänger Arnel Pineda ist nach Gregg Rolie, Robert Fleischmann, Steve Perry, Steve Augeri und Jeff Scott Soto der sechste Sänger des Quartetts, das 1973 in San Francisco gegründet wird.


Seitenanfang
5:20
VPS 05:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 17. Dezember

Def Leppard: And there will be a next time

DTE Energy Music Theatre, Detroit, USA, 2016

Ganzen Text anzeigenAm 17. Juli 2015 spielen Def Leppard in Detroit: Sänger Joe Elliott, die Gitarristen Vivian Campbell und Phil Collen, Bassist Rick Savage und Drummer Rick Allen präsentieren ihre großen Hits.

Gegründet 1977 in England, schaffen Def Leppard 1983 mit dem Studioalbum ...

Text zuklappenAm 17. Juli 2015 spielen Def Leppard in Detroit: Sänger Joe Elliott, die Gitarristen Vivian Campbell und Phil Collen, Bassist Rick Savage und Drummer Rick Allen präsentieren ihre großen Hits.

Gegründet 1977 in England, schaffen Def Leppard 1983 mit dem Studioalbum "Pyromania" den internationalen Durchbruch und erhalten für den zehnfachen Platinverkauf des Albums in den USA den Diamond Award. Ihr viertes Album "Hysteria" (1987) übertrifft diesen Erfolg.