Programm-Übersicht
Kalender
August 2018
Sendung suchen
Programmarchiv
Finden Sie Sendungen, die Sie in 3sat schon gesehen haben.

Sonntag, 19. August
Programmwoche 34/2018
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:25
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 19. August

Reisewege Stockholm

Sommergeschichten aus Schwedens Metropole

Film von Stefan Düfel

Ganzen Text anzeigenOb Theater im Park, Fitness unter Brücken oder Klettertouren über die Dächer der Stadt: Im sommerlichen Stockholm gibt es viel zu entdecken.

Weitere Highlights sind die große Mitsommerfeier im Open-Air-Museum Skansen, moderne Kunst in der U-Bahn und romantische ...
(ARD/SR)

Text zuklappenOb Theater im Park, Fitness unter Brücken oder Klettertouren über die Dächer der Stadt: Im sommerlichen Stockholm gibt es viel zu entdecken.

Weitere Highlights sind die große Mitsommerfeier im Open-Air-Museum Skansen, moderne Kunst in der U-Bahn und romantische Bootsfahrten - schließlich wurde Stockholm dicht am Wasser gebaut. Der Film stellt die schwedische Metropole und ihre Bewohner vor.

Denn es sind vor allem die Menschen, die den Charme der Stadt ausmachen. Da wäre zum Beispiel die Schauspielerin Inger Nilsson, die man noch als Pippi Langstrumpf in Erinnerung hat, oder der Musiker Benny Andersson, der mit ABBA zum Weltstar wurde und heute in Stockholm ein Boutique-Hotel betreibt.


(ARD/SR)


7:09
VPS 07:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 19. August

Reisewege - Norwegens schönste Straßen

Reisen und Rasten zwischen Fjell und Fjord

Film von Ute Werner

Ganzen Text anzeigenRastplätze und Aussichtspunkte in zeitgenössischer Architektur, moderne Kunst am Straßenrand. Das norwegische Straßenbauamt baut Touristenstraßen. Der Film stellt fünf davon vor.

In Norwegen führen Straßen fast immer durch eine spektakuläre Natur, was in jedem ...
(ARD/SR)

Text zuklappenRastplätze und Aussichtspunkte in zeitgenössischer Architektur, moderne Kunst am Straßenrand. Das norwegische Straßenbauamt baut Touristenstraßen. Der Film stellt fünf davon vor.

In Norwegen führen Straßen fast immer durch eine spektakuläre Natur, was in jedem Sommer viele Autotouristen anlockt. Naturliebhaber hinterm Lenkrad - eigentlich ein Widerspruch, den das norwegische Straßenbauamt aufzulösen versucht.

Es schreibt Wettbewerbe aus, engagiert Architekten, Künstler und Ingenieure, und so entstehen Haltepunkte, die selbst zu Attraktionen werden. Sie ziehen Gäste an und öffnen in mehrfacher Hinsicht den Blick auf und für die großartige Natur. Außerdem können die Touristenströme so besser gelenkt werden, was ökologisch sinnvoll ist.

Die fünf Straßen, die die Filmemacherin Ute Werner bereist, führen durch Südnorwegen und eignen sich ideal für eine Reise von Oslo nach Bergen. Beide Städte sind mit der Autofähre erreichbar.


(ARD/SR)


7:53
VPS 07:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 19. August

Fjorde, Felsen und Eisberge - Europas Norden

Schätze der Welt spezial mit Max Moor

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenMax Moor stellt UNESCO-Welterbestätten in Europas Norden vor. Er reist von Sylt über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Die Reise endet in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge.

Fast das gesamte deutsche und niederländische Wattenmeer steht unter ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMax Moor stellt UNESCO-Welterbestätten in Europas Norden vor. Er reist von Sylt über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Die Reise endet in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge.

Fast das gesamte deutsche und niederländische Wattenmeer steht unter Naturschutz und ist seit 2011 UNESCO-Weltnaturerbe. Es ist ein Lebensraum für fast 5000 verschiedene Lebewesen. Dazu gehören unzählige Algenarten, Würmer, Krebse, Plankton, Vögel und Fische.

Die irische Insel Skellig Michael ist nach dem Erzengel Michael benannt und heute unbewohnt. Das Kloster der Insel, das von den irischen Mönchen erbaut wurde, zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt wenig Überliefertes, nur ein paar Schriften und viele Fragen zu Skellig Michael. Eijar, heutzutage bekannt unter dem Namen "Orkney", nannten die Wikinger ein Inselarchipel zehn Meilen nördlich vom heutigen Schottland. Seit dem 15. Jahrhundert gehören die Orkney-Inseln zu Schottland.

Mit dem Schiff kam einst das Christentum nach Norwegen. Es wurde zur nützlichen Ideologie bei der Staatsbildung. Viele Dörfer wurden gezwungen, Kirchen zu bauen. Die älteste von ihnen ist die Stabkirche von Urnes. Island wurde von Norwegen aus besiedelt. In Reykjavik leben heute zwei Drittel der rund 300 000 Isländer. Dort ließ sich um 870 nach Christus als Erster der Wikinger Ingólfur Arnarson nieder. Als Entdecker Grönlands gilt Erik der Rote. Er gab dem Land auch seinen Namen: "grönne Land","grünes Land".


(ARD/SWR)


8:37
VPS 08:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jagd nach dem Himmelsfeuer

Film von Wolfgang Würker

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenKaum eine Erscheinung am Nachthimmel elektrisiert den Menschen so wie das Nordlicht. Wie aus dem Nichts taucht das Himmelsfeuer plötzlich auf und erstrahlt in leuchtenden Farben.

Die naturwissenschaftliche Erklärung lieferte vor gut 100 Jahren der norwegische ...

Text zuklappenKaum eine Erscheinung am Nachthimmel elektrisiert den Menschen so wie das Nordlicht. Wie aus dem Nichts taucht das Himmelsfeuer plötzlich auf und erstrahlt in leuchtenden Farben.

Die naturwissenschaftliche Erklärung lieferte vor gut 100 Jahren der norwegische Forscher Kristian Birkeland. Abenteuerliche Expeditionen führten ihn an den Rand der Arktis, wo er das Phänomen in einem abgelegenen Observatorium studierte.

Birkeland kam zu dem Schluss, dass ein Strom aus elektrisch geladenen Teilchen von der Sonne zur Erde kommt und in den Polarregionen den Himmel zum Leuchten bringt. Doch keiner wollte dem Gelehrten glauben. Birkelands "Botschafter der Sonne" widersprachen der damaligen Vorstellung, das Universum sei ein leerer Raum. Heute wollen internationale Forscherteams die letzten Geheimnisse des rätselhaften Schauspiels aufdecken: Zu diesem Zweck eröffneten Spezialisten ein Hightech-Observatorium auf dem norwegischen Archipel Svalbard.


9:21
VPS 09:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel
Sonntag 19. August

Island - Feuer im Herzen

Film von Susanne Sterzenbach

Ganzen Text anzeigenIsland wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer.

Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIsland wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer.

Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten Wasserfälle und die aktivsten Vulkane. Alles ist in Bewegung, alles ist im Werden.

Island ist 20 Millionen Jahre jung, der Rest der alten Erde etwa vier Milliarden Jahre alt. Die Natur des Landes ist menschenfeindlich: Im Sommer steigen die Temperaturen nicht über 15 Grad Celsius, und der Wind weht kalt und heftig. Der Winter ist dunkel und feuchtkalt.

"Was soll ich hier?", haben sich viele Isländer immer wieder gefragt und sind doch geblieben oder wieder zurückgekehrt. Und sie machen mehr aus der außergewöhnlichen Natur als je zuvor. Die Opernsängerin Arndis Halla steht im Bauch eines Vulkans und ist tief beeindruckt. Sie sammelt Inspirationen für ihre Musik. Björn Jónsson gründete als Student eine Firma, die Meersalz gewinnt. Das verkauft er heute an Gourmet-Küchen. Und seinem Vater hat er damit einen neuen Job verschafft. Bryndis Ívarsdóttir backt Brot in der heißen Erde, und Helena Hermundárdottir nutzt heiße Quellen, um ihre Gewächshäuser zu heizen - die einzige Möglichkeit, in Island Gemüse anzubauen. Ingi Thorbjörnsson ist mit einem Super-Jeep im Hochland unterwegs. Er ist ein Vulkan-Philosoph, der die typisch isländische Vierrad-Kultur genau so vertritt wie den Naturschutz.


(ARD/SWR)


10:07
VPS 10:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 19. August

Färöer Inseln - Land der Unbeugsamen

Film von Sebastian Georgi und Markus Henssler

Ganzen Text anzeigenDie 18 Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des dänischen Königreichs.

Die gut 50 000 Inselbewohner sehen sich bis heute nicht als Dänen, sondern als stolze Nachfahren der Wikinger, die ab ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie 18 Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des dänischen Königreichs.

Die gut 50 000 Inselbewohner sehen sich bis heute nicht als Dänen, sondern als stolze Nachfahren der Wikinger, die ab dem neunten Jahrhundert hier siedelten. Mehr als die Hälfte aller Färinger wünscht sich eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark.

Der 64-jährige Birgir Enni ist überzeugt: "Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben." Die Färinger leben fast ausschließlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet. Jens Martin Knudsen, der ehemalige Torwart der Fußball-Nationalmannschaft, sieht in der Unabhängigkeit keine Zukunft. Er möchte der EU beitreten. "Dann haben wir eine Stimme und können Entscheidungen mit beeinflussen."

Auf den Färöer Inseln leben mehr als 80 000 Schafe. Übersetzt heißen die Inseln deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen "Gudrun & Gudrun" designen Kleidung aus Schafswolle. Der Film begleitet Gudrun Rogvadottir zu einer traditionellen Schafschur und zu einer von 30 Strickerinnen, die in Handarbeit die färöische Schafwolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken verarbeiten.

Auf der kleinen Insel Stora Dimun lebt eine Familie und mit ihnen knapp 500 Schafe. Vor zwölf Jahren sind Eva und ihr Mann Jogvan-Jon hierher gezogen. Das Leben mit und in der Natur war der größte Traum für die beiden Lehrer.

Die Liebe zu ihrem Land eint die Färinger, wie es sonst kaum auf der Welt vorkommt. "Es geht hier um das Überleben an einem sehr schwierigen Ort, das hält uns zusammen", schwärmt Seemann Birgir Enni. Dann schippert er auf seinem alten Schoner zu einem besonders ausgefallenen Spektakel: ein klassisches Konzert in einer gewaltigen meerumtosten Höhle.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
10:51
VPS 10:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Norwegen - Leben am Hardangerfjord

Film von Claudia Buckenmaier

Ganzen Text anzeigenDer Hardangerfjord ist einer der längsten und tiefsten Fjorde an der norwegischen Küste. Auf den Bergen liegt noch Schnee, während unten an den Ufern die Obstblüte beginnt.

Der Fjord ist berühmt für seine Apfel- und Birnenplantagen, die sich vor allem im ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Hardangerfjord ist einer der längsten und tiefsten Fjorde an der norwegischen Küste. Auf den Bergen liegt noch Schnee, während unten an den Ufern die Obstblüte beginnt.

Der Fjord ist berühmt für seine Apfel- und Birnenplantagen, die sich vor allem im Landesinneren an Hängen hochziehen. Auch die Passagierschifffahrt hat die Schönheiten des Fjords für sich entdeckt. Die Hurtigruten ist eine alte, berühmte und beliebte Postschifftour.

Autorin Claudia Buckenmaier und ihr Team haben Menschen am Fjord getroffen, die sich bewusst für ein Leben in dieser Region entschieden haben. Arne Lutro zum Beispiel ist einer der vielen Obstbauern dort. Seit mehreren Generationen lebt seine Familie vom Obstanbau. Für ihn als ältesten Sohn stand immer fest, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten würde. In den letzten Jahren hat sich allerdings viel verändert. In seinem Heimatdorf, das wie er ebenfalls Lutro heißt, wird an Mittsommer immer eine ganz besondere Tradition gepflegt: die Kinderhochzeit. In traditionellen Trachten zieht dann ein Hochzeitszug mit Kindern durchs Dorf, der mit dem alljährlichen Höhepunkt beendet wird, dem Hochzeitswalzer der Kinder. Nach dem Fest werden dort, wie überall im Land, die Mittsommerfeuer entzündet. Die Kinder tauschen ihre Trachten gegen Badekleidung aus. Das gehört an Sankt Hans dazu, denn es ist "Anbaden" im Fjord, egal wie kalt das Wasser noch ist.

Per Ragnar Kjepso lebt mit seiner schottischen Frau Anne auf einem Hof auf halber Höhe in den Bergen über dem Fjord. Früher arbeitete er unter der Woche als Ingenieur in der Hafenstadt Bergen. Seine Frau blieb mit den fünf Kindern auf dem Hof. Heute kommen sie an Mittsommer alle, inzwischen mit eigener Familie, zurück nach Hause und feiern Sankt Hans mit einem herrlichen Blick über den Fjord. Per Ragnar weiß, dass herkömmliche Landwirtschaft oben am Berg nicht mehr betrieben werden kann. Er hofft aber, dass der Hof als ein Ort erhalten bleibt, an den man gern zurückkehrt.

Oberhalb eines Seitenarms des Hardangerfjords, dem Fyksesund, lebt Jon Skaar. Nach einer Bootsfahrt und zwei Stunden anstrengenden Berganstiegs erreicht man das Haus des 85-Jährigen, der allein auf seinem Einödhof lebt. Eine Frau, die mit ihm dieses abgeschiedene Leben teilen wollte, hat er nie gefunden.

Die Natur stellt die Menschen am Hardangerfjord vor große Herausforderungen. Dennoch übt die Landschaft aber auch einen so großen Reiz aus, dass die, die dem Fjord einmal verfallen sind, nicht mehr weg wollen.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
11:36
VPS 11:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Hurtigruten (1/2)

Winterzauber am Polarkreis

Film von Meike Materne

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenViele Passagiere meinen, es sei die schönste Schiffsreise der Welt. Tradition und Moderne, atemberaubende Winterlandschaften - die Hurtigruten.

Eine Schiffsreise auf den Hurtigruten ist ein Erlebnis. Im Süden Norwegens beginnt das Abenteuer. Es geht entlang der ...

Text zuklappenViele Passagiere meinen, es sei die schönste Schiffsreise der Welt. Tradition und Moderne, atemberaubende Winterlandschaften - die Hurtigruten.

Eine Schiffsreise auf den Hurtigruten ist ein Erlebnis. Im Süden Norwegens beginnt das Abenteuer. Es geht entlang der zerklüfteten Fjordlandschaft hoch in den Norden zum Polarkreis. 1893 wurde die Strecke von einem Postschiff erstmals befahren.

Endlich gab es damals eine Verbindung zwischen den Handelszentren im Süden und den unerreichbaren Fischerdörfern im Norden Norwegens. Aus der Transportroute von damals ist längst ein Touristenmagnet geworden. Besonders im Winter, wenn Schnee und Eis die Küsten in eine faszinierende Landschaft verwandeln und Reisende vom Polarlicht verzaubert werden. Von Menschen, die sich mit dieser Reise einen Lebenstraum erfüllen, von Besatzungsmitgliedern, die das einzigartige Erlebnis möglich machen, und von Norwegern, die die "MS Nordkapp" für Behördengänge oder Arztbesuche nutzen, erzählt der Film.

Teil eins der Reise beginnt in Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens. Umgeben von sieben Bergen, wird sie auch das "Tor zu den Fjorden" genannt und ist zentraler Ausgangspunkt für Norwegen-Reisen. Die Mischung aus Lokalkolorit und Geschichte kann man am besten im Hafenviertel Bryggen kennenlernen. Das UNESCO-Weltkulturerbe und ein Besuch auf dem Fischmarkt stimmen die Passagiere auf die kommenden Tage an Bord der "MS Nordkapp" richtig ein.

Die Reise führt durch den atemberaubenden Nordfjord auf das offene Meer. Erster Halt ist Ålesund. Mit ihren Jugendstil-Türmen ist die Stadt schon aus der Ferne gut zu erkennen. Im Hafen werden Waren, Lebensmittel und Post aus- und wieder eingeladen, Arbeitsalltag für die Crew. Weiter geht es zur drittgrößten Stadt Norwegens, nach Trondheim. Es ist Zeit zum Verweilen. Der Wikinger und spätere König Olav Tryggvason gründete die altertümliche Stadt 997 nach Christus. Hier befindet sich die Kathedrale "Nidarosdom", die einzige Norwegens aus gotischer Zeit.

Am vierten Tag wird der Polarkreis überquert und dieser Augenblick mit einer zünftigen Polarkreis-Zeremonie zelebriert. Dann tauchen schon bald die Lofoten auf, mit einer 1000 Meter hohen Eiswand am Horizont. Den Charme der Inselgruppe erleben die Passagiere, vorbei an den kleinen, malerischen Fischerdörfern auf dem Weg zum Städtchen Bodø. Bei einer Winterwanderung außerhalb des Stadtzentrums von Bodø hat man einen beeindruckenden Ausblick auf die 13 schneebedeckten Gipfel der Bergkette Borvasstindan.


Seitenanfang
12:06
VPS 12:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Abenteuer Hurtigruten (2/2)

Eine Reise ans Ende der Welt

Film von Meike Materne

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenDie Autoren sind mit der "MS Nordkapp" unterwegs auf den Hurtigruten - von Bergen im Süden Norwegens bis in den hohen Norden nach Kirkenes.

Die Linie der alten Postschiffe wurde 1893 zum ersten Mal befahren. Sie war die einzige Verbindungsstrecke zwischen den ...

Text zuklappenDie Autoren sind mit der "MS Nordkapp" unterwegs auf den Hurtigruten - von Bergen im Süden Norwegens bis in den hohen Norden nach Kirkenes.

Die Linie der alten Postschiffe wurde 1893 zum ersten Mal befahren. Sie war die einzige Verbindungsstrecke zwischen den Handelszentren im Süden und den abgelegenen Fischerdörfern im Norden Norwegens.

Heute ist aus dem Transportmittel längst auch ein touristisches Unternehmen geworden, das jährlich viele Tausende Touristen anzieht. Sie wollen die Urgewalten der zerklüfteten Fjord-Landschaften erleben, meterhohe Eiswände bestaunen und sich von den bizarren Polarlichtern verzaubern lassen. Eine Reise im Winter kann zudem sehr abenteuerlich werden. Schnee, Kälte und Sturm sind vor allem für die Besatzung eine Herausforderung. Das Wohlfühlprogramm an Bord, Wandertouren und Schlittenfahrten an den verschiedenen Orten werden für die Passagiere zu einem einzigartigen, unvergesslichen Erlebnis.

Mittlerweile ist die "MS Nordkapp" nördlich des Polarkreises und steuert die "Hauptstadt der Arktis", Tromsø, an. Während das Schiff im Hafen liegt, ist Zeit für einen Stadtbesuch. Sehenswürdigkeiten gibt es viele, hier steht beispielsweise die am nördlichsten gelegene Kathedrale der Welt. Nach kürzeren Stopps im hohen Norden erreicht das Schiff das Tor zum spektakulären Nordkap. Per Bus geht es dann an der schroffen Felsenküste entlang zum Plateau des Globus-Denkmals, dem Symbol für das Nordkap. Nur 2000 Kilometer entfernt befindet sich der geografische Nordpol.

Mit dem Gefühl, am Ende der Welt zu sein, geht die Schiffsreise weiter ins Kernland der Samen. Im Fischerdorf Kjøllefjord gehen viele Passagiere von Bord, um eine aufregende Fahrt mit dem Schneemobil durch die entlegensten Landschaften in Lappland zu erleben. Schneebedeckte Täler und - mit etwas Glück - das hypnotisierende Nordlicht am klaren Sternenhimmel sind die Highlights.

Der Ausflug endet in Mehamn in der Nähe des nördlichsten Punkts des europäischen Festlands an der stürmischen und wilden Küste der Finnmark. Endstation der Schiffsreise ist Kirkenes im äußersten Nordosten Norwegens. Viele Touristen gönnen sich hier eine Hundeschlittenfahrt mit heimischen Huskys, um noch einmal den Zauber des verschneiten Nordens zu erleben.

Die "MS Nordkapp" wird hier umdrehen und nach geschäftigem Ein- und Ausladen von Gütern, wie Lebensmitteln oder Medikamenten, die Rückreise antreten.


Seitenanfang
12:37
VPS 12:40

Videotext Untertitel

Unterwegs zum Nordkap

Winterreise durch Skandinavien (1/2)

Leben mit dem Eis

Film von Ines Trams

Ganzen Text anzeigenAuslandskorrespondentin Ines Trams reiste von der südwestlichen Spitze Finnlands, dem finnischen Schärengebiet, bis nach Nordnorwegen, zum Nordkap.

Im ersten Teil der zweiteiligen Reportage geht es bis nach Lappland, zum Polarkreis. Das "Land der tausend Seen" ist ...

Text zuklappenAuslandskorrespondentin Ines Trams reiste von der südwestlichen Spitze Finnlands, dem finnischen Schärengebiet, bis nach Nordnorwegen, zum Nordkap.

Im ersten Teil der zweiteiligen Reportage geht es bis nach Lappland, zum Polarkreis. Das "Land der tausend Seen" ist fast genauso groß wie Deutschland, aber dort leben nur rund fünf Millionen Menschen.

Im finnischen Schärengebiet harrt eine Familie auf einer der eingefrorenen Inseln auch im Winter aus - aufs Festland kommt sie bei unsicherer Eis-Lage nur mit einem Küstenschutzboot oder ihrem Mini-Hovercraft. Ähnlich schwer zu erreichen sind der ehemalige Rallye-Weltmeister Risto Mannisenmäki und seine Jungs. Sie trainieren auf Waldwegen und zugefrorenen Seen. Im nördlichsten Zipfel der Ostsee, dem Bottnischen Meerbusen, ist "Sisu", einer der stärksten Eisbrecher der Welt, unterwegs.


Seitenanfang
13:21
VPS 13:25

Videotext Untertitel

Unterwegs zum Nordkap

Winterreise durch Skandinavien (2/2)

Zuhause am Eismeer

Film von Ines Trams

Ganzen Text anzeigenTeil zwei führt von Nordfinnland bis ans Ende Europas zum Nordkap. Dort treiben die Sami, das letzte Urvolk Europas, ihre Tiere zusammen zum Rentier-Scheid.

Jeder Züchter entscheidet bei dieser jährlichen "Inventur" auf einen Blick, welches Tier er behalten wird. ...

Text zuklappenTeil zwei führt von Nordfinnland bis ans Ende Europas zum Nordkap. Dort treiben die Sami, das letzte Urvolk Europas, ihre Tiere zusammen zum Rentier-Scheid.

Jeder Züchter entscheidet bei dieser jährlichen "Inventur" auf einen Blick, welches Tier er behalten wird. Jenseits der Grenze, im norwegischen Karasjok, feiert ein junges Sami-Paar eine traditionelle Hochzeit.

Allein das Einkleiden in die bunte Tracht dauert Stunden, doch die modernen, jungen Sami wollen bewusst ihre Kultur entdecken und erleben. Was Nordfinnen und Nordnorweger vereint, ist die gemeinsame Ablehnung ihrer Hauptstädte: Von den Menschen in Oslo und Helsinki fühlen sie sich im wilden Norden nicht verstanden.


Seitenanfang
14:06
VPS 14:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Im Zauber der Wildnis - Island

Der Vatnajökull Nationalpark

Film von Bernd Reufels

Ganzen Text anzeigenIn Islands jungem Vatnajökull-Nationalpark begleitet ein Kamerateam ein Jahr lang Ranger, Forscher und Abenteurer "hinter den Kulissen". Islands größter Nationalpark lockt mit Feuer und Eis.

Die Dokumentation von Bernd Reufels macht in großen Bildern die ...

Text zuklappenIn Islands jungem Vatnajökull-Nationalpark begleitet ein Kamerateam ein Jahr lang Ranger, Forscher und Abenteurer "hinter den Kulissen". Islands größter Nationalpark lockt mit Feuer und Eis.

Die Dokumentation von Bernd Reufels macht in großen Bildern die Faszination des Nationalparks spürbar und nimmt die Zuschauer mit an Orte, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Zudem fragt sie in Island nach der Zukunft der großen Schutzgebiete der Erde.

Es ist ein junger Park der Superlative: Mit dem Dettifoss befindet sich hier auch einer der größten Wasserfälle des Kontinents. Über 900 Meter türmt sich das Gletschereis über äußerst aktiven Vulkanen. Heiße Lava und dicke Eispanzer treffen direkt aufeinander. Die Landschaft am Vatnajökull wandelt sich stetig. 2008 gegründet, ist es einer der jüngsten Nationalparks unserer Erde und einer der faszinierendsten.

Der Geologe Freysteinn Sigmundsson nimmt das Team mit zu seiner Expedition in das schwer zugängliche Hochland des Nationalparks. Es sind Orte abseits der offiziellen Routen: dort, wo die heiße Lava noch dampft und wo die Erde in metertiefen Spalten immer weiter aufreißt. Mit der Rangerin Gudrun Jonsdottir geht es an den Rand des gewaltigen Wasserfalls Dettifoss und mit dem Forscher Skarphédinn Thórisson zu riesigen Rentier-Herden, die durch den Nationalpark streifen. Mit der Deutschen Sarah Arndt werden Blau- und Pottwale beobachtet und deren ungewöhnliche Art der Kommunikation "abgehört". Das Team begleitet den deutschen Biker Harald Philipp auf seinen tagelangen Touren durch die Lava-Wüsten und den Gletscherforscher Thorsteinn Thorsteinsson auf die Eiskappe des Vatnajökulls.

Im Vatnajökull lässt sich viel Neues entdecken, über die Entstehung unserer Erde, den Einfluss unserer Lebensweise auf die Natur - und den schonenden Umgang mit Ressourcen. Die filmische Expedition in einen der jüngsten Parks der Erde ist so auch ein Blick in unsere Zukunft.


Seitenanfang
15:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Rhythmus des Eises

Ein Jahr bei den Inuit

Film von Jérôme Espla, Nathalie und Alain Antognelli

Ganzen Text anzeigenDie Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder.

Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen ...

Text zuklappenDie Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder.

Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: Zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen.

Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


Seitenanfang
15:50
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Sonntag 19. August

Sterne über dem Eis

Spielfilm, Deutschland 2009

Darsteller:
MartinMichael Fitz
NinaBirge Schade
KurtHorst Sachtleben
DoreenFranziska Schlattner
JuliaVanessa Krüger
u.a.
Regie: Sigi Rothemund
Länge: 88 Minuten

Ganzen Text anzeigenMartin Schell, Professor für Meeresbiologie, und seine Assistentin Doreen sind ein Paar. Doreen wäre noch glücklicher, wenn Martin sie heiraten würde. Doch er ist ein eingefleischter Single.

Außerdem denkt Martin nur noch an die bevorstehende Polarexpedition. ...
(ARD)

Text zuklappenMartin Schell, Professor für Meeresbiologie, und seine Assistentin Doreen sind ein Paar. Doreen wäre noch glücklicher, wenn Martin sie heiraten würde. Doch er ist ein eingefleischter Single.

Außerdem denkt Martin nur noch an die bevorstehende Polarexpedition. Doreen begleitet ihn in der Hoffnung, dass während der Reise in die Arktis endlich das Eis bricht. Doch an Bord des Forschungsschiffes trifft Martin überraschend seine große Ex-Liebe Nina.

Nina arbeitet als Journalistin für ein Wissenschaftsmagazin und berichtet über die Expedition. Seit Martin vor 15 Jahren die Trennung von Nina durch einen Seitensprung verschuldete, haben die beiden sich nicht mehr gesehen. Martin weiß bis heute nicht, dass Nina seinerzeit schwanger war. Zunächst hat es den Anschein, als ob die beiden sich nichts mehr zu sagen hätten. Doch Martins Vater Kurt, der sich als blinder Passagier an Bord schmuggelte, setzt alles daran, dass sein Sohn das Glück nicht noch einmal mit Füßen tritt.

In diesem aufwendig inszenierten Liebesfilm entdecken Michael Fitz als Polarforscher und Birge Schade in der Rolle einer Journalistin und alleinerziehenden Mutter ihre große Liebe im ewigen Eis. Weiterhin zu sehen sind Franziska Schlattner und Vanessa Krüger. Schauspielveteran Horst Sachtleben setzt als blinder Passagier komische Akzente. Unterhaltungsspezialist Sigi Rothemund und sein bewährter Kameramann Dragan Rogulj, bekannt durch die Venedig-Krimis nach Donna Leon, filmten unter anderem vor der traumhaften Eismeer-Kulisse bei Spitzbergen.


(ARD)


Seitenanfang
17:18
VPS 17:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Island - Weltspitze

Film von Reinhard Kungel

Ganzen Text anzeigenIsland ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein.

Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange ...

Text zuklappenIsland ist voller Naturgewalten. Doch wie lebt es sich damit? Spätestens seit der Fußball-EM 2016 ist klar: fröhlich! Die Isländer stehen in vielen Rankings ganz oben, sogar im Glücklichsein.

Majestätische Vulkane, brodelnde Geysire, reißende Wasserfälle, lange Fjorde, schier endlose Lavalandschaften: Der Film verbindet faszinierende Bilder von den Naturschönheiten Islands mit dem optimistischen Lebensgefühl ihrer Bewohner.


Seitenanfang
18:02
VPS 18:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Wildes Skandinavien

Norwegen

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenSchnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde.

In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die ...
(ARD/NDR/WDR/ORF)

Text zuklappenSchnee im Sommer: In Norwegens Tundren und Hochebenen hat sich ein Stück Eiszeit bewahrt. Gewaltige Gletscher schufen vor langer Zeit das Land, hobelten Gebirge ab und meißelten tiefe Fjorde.

In langen Winternächten sieht man die Polarlichter am Himmel, die die Landschaft in geheimnisvolles, grünliches Licht tauchen. In dieser Zeit des Jahres, wenn die Sonne zwei Monate "Pause" macht, müssen die nordischen Sagen über Trolle und Fabelwesen entstanden sein.

Die Dokumentation folgt einer Herde Moschusochsen. Sie begleitet die Tiere bei ihren Wanderungen, bei der Paarung und der Jungenaufzucht - und bei ihren eindrucksvollen Brunftkämpfen im Herbst. Durch Superzeitlupenaufnahmen werden die gewaltigen Kräfte sichtbar, wenn zwei 400-Kilo-Kolosse mit voller Wucht und Kopf voran aufeinanderprallen. Friedlicher und weitaus graziler geht es bei der Paarung der Ohrentaucher zu: Beim Balztanz ist Anmut gefragt, wenn die Vögel mit Synchronschwimmen und Algengeschenken die Bindung zum Partner festigen wollen.

Im Gegensatz zu den Hochebenen sind die Küsten Norwegens bis weit in den Norden von mildem Klima verwöhnt. Wegen des warmen Golfstroms frieren die Fjorde auch bei starker Kälte nicht zu. An ihren Ufern gedeihen, sogar unweit des Polarkreises, noch Apfelbäume. Majestätische Seeadler gehen dort das ganze Jahr über auf die Jagd, und in küstennahen Wäldern pirscht der Luchs durchs Unterholz.

Immer wieder geht es für den Film hinauf in die Berge Norwegens, in eine Landschaft, die mit ihrer unendlichen Weite in Europa ihresgleichen sucht. Der Winter zieht sich hier bis weit in die Frühlingsmonate hinein, im Sommer wird das Hochland durch die Farben unzähliger Blumen geschmückt.

Doch die schönste Zeit des Jahres ist der kurze Herbst. Dann erglüht die Natur in roten und gelben Farbtönen. Wenn die Brunft der Rentiere und Moschusochsen vorüber ist, kehrt erneut Stille ein. Es dauert nicht mehr lange, bis sich der Schnee über die Bergtundra, Fjorde und die Wälder der Küsten legt.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR/ORF)


Seitenanfang
18:46
VPS 18:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Mit AudiodeskriptionVideotext Untertitel

Wildes Skandinavien

Dänemark

Film von Jan Haft

Ganzen Text anzeigenMit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Diese Folge führt nach Dänemark.

Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - so ...
(ARD/NDR/WDR/ORF)

Text zuklappenMit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Diese Folge führt nach Dänemark.

Weite Strände, mildes Klima und natürlich "Die kleine Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen - so kennt man Dänemark. Aber das kleine Land hat deutlich mehr zu bieten. Der Filmemacher Jan Haft gibt Einblicke in die Vielfalt Dänemarks und zeigt auch seltene Tiere.

Es gibt Urwälder, in denen Rothirsche, Wildschweine und Kraniche leben, Kegelrobben, die sich auf Sandbänken tummeln, "Raabjerg Mile" - eine der größten Wanderdünen Europas - und schließlich die schneeweißen Kreidefelsen der Insel Mön.

Die Wälder von Lille Vildmose im nördlichen Jütland gehören zu den artenreichsten Nordeuropas. Mehr als 4700 Tier- und Pflanzenarten gibt es dort. Während Dänemark überwiegend kultiviert ist, herrscht in diesem Schutzgebiet noch der ursprüngliche Mischwald mit kleinen Lichtungen und verrottenden Baumstämmen. Das Land wurde früh besiedelt.

Die Wikinger holzten viele Wälder ab, um ihre Drachenboote zu bauen. Viehweiden entstanden. Wo Rinder und Schafe die küstennahen Feuchtwiesen kurz halten, leben Wat- und Wiesenvögel wie der auffallende Kampfläufer mit seinen sehenswerten Balzkämpfen. Im Frühjahr und Herbst sind die Flächen Rastplatz für Tausende Zugvögel.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere: Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen - jede Folge der Reihe "Wildes Skandinavien" entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR/ORF)


Seitenanfang
19:32
VPS 19:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Wildes Skandinavien

Schweden

Film von Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg

Ganzen Text anzeigenSchweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek-Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee.

Schwedens Seen sind im Frühjahr noch vereist, wenn die Singschwäne ihre Brutreviere ...
(ARD/NDR/WDR/ORF)

Text zuklappenSchweden, das Land der Elche, erstreckt sich zwischen Norwegen und Finnland. Im Norden des Landes, in den Hochlagen des Sarek-Nationalparks, liegt oft sechs Monate im Jahr Schnee.

Schwedens Seen sind im Frühjahr noch vereist, wenn die Singschwäne ihre Brutreviere besetzen. Vogelarten wie der Bartkauz haben sich der Umgebung angepasst. Er hört sogar unter der Schneedecke eine Wühlmaus. Zeitlupen-Bilder zeigen, wie die große Eule jagt.

Kommen sich zwei Pärchen ins Gehege, kann das zu ernsthaften Auseinandersetzungen führen: Konkurrierende Männchen gehen aufeinander los und beißen sich, angefeuert von ihren Weibchen. Auch bei den Birkhühnern geht es zur Balz im Frühjahr um alles. Nur hochauflösende Zeitlupenaufnahmen zeigen, was genau beim Kampf der Hähne passiert: Immer wieder attackieren die kämpfenden Birkhähne die "Rosen", die roten Wülste über den Augen des Gegners: so lange, bis sich einer von beiden geschlagen gibt.

Wenn Schnee und Eis weichen, kommen im Mai die Elchkälber zur Welt. Jetzt beginnen üppige Zeiten in Schwedens Wäldern und Sümpfen. Nicht nur an den Bäumen, auch im Wasser finden die Elche reichlich zu fressen. Seerosen sind eine Delikatesse. Zu Mittsommer geht die Sonne in Schweden gar nicht mehr unter. Dieser Luxus währt nicht lange, denn schon bald darauf kündigen die Brunftschreie der Elche wieder den Herbst an. Mit ihrem mächtigen Geweih gehen die Elchbullen auf Brautschau. Doch letztlich entscheidet das Weibchen, mit wem es sich paaren will.

Schroffe Küsten und Fjorde, Gletscher, Vulkane und Urwälder sind bis heute Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Mit überwältigenden Bildern präsentiert die Naturfilm-Reihe "Wildes Skandinavien" die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens. Finnlands Braunbären, Schwedens Elche, Islands Polarfüchse oder Norwegens Moschusochsen, jede Folge entführt mit spektakulären Bildern in die Wildnis Nordeuropas.

Dank langer Drehzeiten mit HD-Kameratechnik, atemberaubender Flüge und aufwendiger Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superzeitlupen sind international renommierten Tierfilmern einzigartige Szenen gelungen.


(ARD/NDR/WDR/ORF)


Seitenanfang
20:16
VPS 20:15
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 19. August

Wie im Himmel

(Så som i Himmelen)

Spielfilm, Schweden 2005

Darsteller:
Daniel DaréusMichael Nyqvist
LenaFrida Hallgren
GabriellaHelen Sjöholm
ArneLennart Jähkel
IngerIngela Olsson
u.a.
Regie: Kay Pollak
Länge: 128 Minuten

Ganzen Text anzeigenWeil seine Gesundheit nicht mehr mitspielt, verschlägt es einen prominenten schwedischen Dirigenten zurück in sein Dorf. Dort sorgt er als neuer Leiter des Kirchenchors für Wirbel.

Berührende schwedische Tragikomödie.

Während einer Welttournee erleidet ...

Text zuklappenWeil seine Gesundheit nicht mehr mitspielt, verschlägt es einen prominenten schwedischen Dirigenten zurück in sein Dorf. Dort sorgt er als neuer Leiter des Kirchenchors für Wirbel.

Berührende schwedische Tragikomödie.

Während einer Welttournee erleidet der Star-Dirigent Daniel Daréus einen Herzinfarkt und beendet vorerst seine Karriere. Erschöpft zieht er sich in sein nordschwedisches Heimatdorf zurück. Da er unter Pseudonym berühmt wurde, erkennt keiner der Hinterwäldler in dem weltberühmten Musiker den Kameraden aus Grundschulzeiten wieder.

Widerstrebend übernimmt Daniel als neuer Kantor den Kirchenchor des Ortes, eine sehr unscheinbare Truppe. Bald schon erwecken seine gruppendynamische Proben, bei denen er ganzen Körpereinsatz fordert, das Misstrauen der konservativen Dorfgemeinschaft. Nur die Sänger sind begeistert, weil ihr tief sitzender Lebensfrust endlich ein Ventil findet.

So ist das aufsehenerregende Erstarken des gemeinsamen Gesangs von einem Gefühl stetig wachsender Gefahr begleitet: Daniels Charisma provoziert den verbittert-asketischen Pastor Stig, dem die neu erwachte Sinnlichkeit seiner Gattin Inger Angst einflößt. Daniels Freundschaft mit der blonden Lena führt bei den Proben zu Eifersüchteleien, und schließlich muss der Dirigent sich dem rabiaten Truckfahrer Conny stellen, dem gewalttätigen Ehemann seiner talentierten Solistin Gabriella.

Als der Chor allen Widrigkeiten zum Trotz zu einem feierlichen Wettsingen in Österreich antritt, geschieht das Unerwartete.


Seitenanfang
22:23
VPS 22:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Kommissar Wallander - Mittsommermord

(Wallander - One Step Behind)

Spielfilm, Schweden/Großbritannien/Deutschland 2008

Darsteller:
Kurt WallanderKenneth Branagh
Anne-Britt HoglundSarah Smart
Lisa HolgerssonSadie Shimmin
SvedbergTom Beard
MartinssonTom Hiddleston
u.a.
Regie: Philip Martin
Länge: 90 Minuten

Ganzen Text anzeigenEine Clique von Teenagern wollte in Kostümen des 18. Jahrhunderts den mythenumrankten Mittsommer feiern und ist verschwunden. Für Kommissar Wallander zunächst kein Grund zur Besorgnis.

Ein halbes Dutzend Postkartengrüße belegen, dass die jungen Leute offenbar auf ...
(ARD)

Text zuklappenEine Clique von Teenagern wollte in Kostümen des 18. Jahrhunderts den mythenumrankten Mittsommer feiern und ist verschwunden. Für Kommissar Wallander zunächst kein Grund zur Besorgnis.

Ein halbes Dutzend Postkartengrüße belegen, dass die jungen Leute offenbar auf einem spontanen Trip durch Europa sind. Als einige Monate später ihre halb verwesten Leichen in einem Naturschutzgebiet gefunden werden, steht die Polizei vor einem Rätsel.

Unbegreiflich ist für Wallander auch der Mord an seinem Kollegen Svedberg. In dessen Wohnung entdeckt der Kommissar Hinweise, dass Svedberg in dem Fall der Teenager auf eigene Faust ermittelt hatte. Dadurch findet Wallander die junge Isa, die aus Krankheitsgründen an dem geheimen Rokoko-Ritual ihrer Freunde nicht teilnehmen konnte. Nach einem Selbstmordversuch erholt das Mädchen sich im abgelegenen Ferienhaus ihrer Eltern auf den Schäreninseln.

Wallander fühlt sich für Isa verantwortlich und folgt ihr. Tatsächlich gelingt es ihm, ihr Vertrauen zu gewinnen - doch er kann nicht verhindern, dass der Mörder unbemerkt auf die Insel kommt und Isa erschießt. Wallander, durch eine Diabetes-Diagnose ohnehin angeschlagen, ist verzweifelt, und der Mord an einem jungen Hochzeitspaar, das sich an seinem geheimen Liebesstrand fotografieren lassen wollte, stellt den Kommissar wieder vor die gleiche Frage: Woher kennt der Mörder nur die intimsten Geheimnisse seiner Opfer? Als er vor dem Polizeirevier gedankenverloren ein Postauto um die Ecke biegen sieht, kommt ihm ein fürchterlicher Verdacht.

In der gelungenen Neuverfilmung des Henning-Mankell-Bestsellers lotet der renommierte Shakespeare-Darsteller Kenneth Branagh die charismatische Figur des Kurt Wallander auf faszinierende Weise neu aus. Branagh, der zuvor als Henning von Tresckow in "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" beeindruckte, macht die kleinen menschlichen Schwächen des gesundheitlich angeschlagenen Ermittlers subtil nachvollziehbar. Verstärkt durch eine hervorragende Kameraarbeit, entwickelt das Drama eine geradezu hypnotische Sogwirkung, die den Zuschauer immer tiefer in Mankells Universum hineinzieht.


(ARD)


Seitenanfang
23:52
VPS 23:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel

Max Manus

Spielfilm, Norwegen/Dänemark/Deutschland 2008

Darsteller:
Max ManusAksel Hennie
Tikken LindebraekkeAgnes Kittelsen
Gregers GramNicolai Cleve Broch
Kriminalrat Siegfried FehmerKen Duken
Kolbein LauringChristian Rubeck
u.a.
Regie: Joachim Roenning, Espe
Länge: 111 Minuten

Ganzen Text anzeigenOslo, 1940: Abenteurer Max Manus, der in seine von deutschen Truppen besetzte Heimat zurückgekehrt ist, schließt sich einer Untergrundorganisation an.

Bald avanciert er zu einer der charismatischsten Figuren des Widerstands. Doch die dreisten Aktionen seiner Gruppe ...
(ARD)

Text zuklappenOslo, 1940: Abenteurer Max Manus, der in seine von deutschen Truppen besetzte Heimat zurückgekehrt ist, schließt sich einer Untergrundorganisation an.

Bald avanciert er zu einer der charismatischsten Figuren des Widerstands. Doch die dreisten Aktionen seiner Gruppe rufen den brutalen Gestapo-Offizier Siegfried Fehmer auf den Plan. Um Manus und seine Gefolgsleute auszuschalten, ist diesem jedes Mittel recht.

Nachdem Max Manus im finnischen Winterkrieg gegen die sowjetischen Truppen gekämpft hat, findet der Abenteurer seine Heimat von den Nazis besetzten Land wieder. Manus schließt sich der Widerstandsbewegung an, wird aber bald von der Gestapo ins Visier genommen. Er kann den Deutschen entkommen und gelangt über abenteuerliche Umwege nach Großbritannien, wo er eine militärische Ausbildung erhält.

Als Spezialist für Schiffssabotage kehrt er gemeinsam mit seinem Freund Gregers Gram nach Norwegen zurück. In mehreren spektakulären Aktionen gelingt es ihnen, deutsche Versorgungsschiffe im Hafen von Oslo zu versenken. Die immer dreisteren Attentate der sogenannten Oslobande machen den Nazis schwer zu schaffen. Manus wird einer der bekanntesten Köpfe des norwegischen Widerstands und avanciert zum Volkshelden.

Unterdessen setzt der Gestapo-Offizier Siegfried Fehmer alles daran, die Saboteure dingfest zu machen. Um den Rückhalt der Widerständler zu schwächen, startet er grausame Vergeltungskationen und lässt Unschuldige foltern. Je mehr seiner Freunde den Nazis zum Opfer fallen, desto unerträglicher werden für Manus der Druck und die Gewissenskonflikte. Allein die Liebe zu seiner späteren Ehefrau Tikken und die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges lassen ihn durchhalten.

Manus weiß um die Wichtigkeit seiner Aktionen. Ungeachtet aller Gefahren startet er im Januar 1945 noch einmal einen waghalsigen Sabotageakt. Sein Ziel: ein strategisch äußerst wichtiges Truppentransportschiff.

"Max Manus" funktioniert gleichermaßen als Filmbiografie des legendären Widerstandskämpfers und als ungemein spannender Historienthriller. Der Film wurde mehrfach preisgekrönt, von der Kritik international hoch gelobt und war nicht nur in seinem Produktionsland ein großer Kassenerfolg. Zugleich löste der Film in Norwegen eine Debatte über die Rolle der norwegischen Widerstandsbewegung während des Zweiten Weltkriegs aus. Der berüchtigte Gestapo-Offizier Siegfried Fehmer wird von Ken Duken verkörpert, der zuvor in dem hoch gelobten Drama "Zwei Leben" (2012) auf der Kinoleinwand zu sehen war.


(ARD)


Seitenanfang
1:43
VPS 05:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Der Rhythmus des Eises

Ein Jahr bei den Inuit

Film von Jérôme Espla, Nathalie und Alain Antognelli

Ganzen Text anzeigenDie Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder.

Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen ...

Text zuklappenDie Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder.

Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: Zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen.

Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.


Seitenanfang
2:28
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Island - Feuer im Herzen

Film von Susanne Sterzenbach

Ganzen Text anzeigenIsland wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer.

Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenIsland wird jeden Tag ein Stück neu erschaffen durch Vulkane, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, durch Gletscher und das Meer.

Hier befinden sich Naturgewalten der Superlative: der größte Gletscher Europas außerhalb der Polarregion, die mächtigsten Wasserfälle und die aktivsten Vulkane. Alles ist in Bewegung, alles ist im Werden.

Island ist 20 Millionen Jahre jung, der Rest der alten Erde etwa vier Milliarden Jahre alt. Die Natur des Landes ist menschenfeindlich: Im Sommer steigen die Temperaturen nicht über 15 Grad Celsius, und der Wind weht kalt und heftig. Der Winter ist dunkel und feuchtkalt.

"Was soll ich hier?", haben sich viele Isländer immer wieder gefragt und sind doch geblieben oder wieder zurückgekehrt. Und sie machen mehr aus der außergewöhnlichen Natur als je zuvor. Die Opernsängerin Arndis Halla steht im Bauch eines Vulkans und ist tief beeindruckt. Sie sammelt Inspirationen für ihre Musik. Björn Jónsson gründete als Student eine Firma, die Meersalz gewinnt. Das verkauft er heute an Gourmet-Küchen. Und seinem Vater hat er damit einen neuen Job verschafft. Bryndis Ívarsdóttir backt Brot in der heißen Erde, und Helena Hermundárdottir nutzt heiße Quellen, um ihre Gewächshäuser zu heizen - die einzige Möglichkeit, in Island Gemüse anzubauen. Ingi Thorbjörnsson ist mit einem Super-Jeep im Hochland unterwegs. Er ist ein Vulkan-Philosoph, der die typisch isländische Vierrad-Kultur genau so vertritt wie den Naturschutz.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
3:13
VPS 03:10

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Färöer Inseln - Land der Unbeugsamen

Film von Sebastian Georgi und Markus Henssler

Ganzen Text anzeigenDie 18 Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des dänischen Königreichs.

Die gut 50 000 Inselbewohner sehen sich bis heute nicht als Dänen, sondern als stolze Nachfahren der Wikinger, die ab ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDie 18 Färöer Inseln verteilen sich zwischen Island, Schottland und Norwegen. Seit dem 14. Jahrhundert sind sie Teil des dänischen Königreichs.

Die gut 50 000 Inselbewohner sehen sich bis heute nicht als Dänen, sondern als stolze Nachfahren der Wikinger, die ab dem neunten Jahrhundert hier siedelten. Mehr als die Hälfte aller Färinger wünscht sich eine vollständige Unabhängigkeit von Dänemark.

Der 64-jährige Birgir Enni ist überzeugt: "Man hat immer eine bessere Zukunft, wenn man selbst bestimmt. Hier gibt es genug zum Überleben. Wir haben ein sehr gutes Leben." Die Färinger leben fast ausschließlich von dem, was der Nordatlantik ihnen an Nahrung bietet. Jens Martin Knudsen, der ehemalige Torwart der Fußball-Nationalmannschaft, sieht in der Unabhängigkeit keine Zukunft. Er möchte der EU beitreten. "Dann haben wir eine Stimme und können Entscheidungen mit beeinflussen."

Auf den Färöer Inseln leben mehr als 80 000 Schafe. Übersetzt heißen die Inseln deshalb auch Schafsinseln. Die Designerinnen "Gudrun & Gudrun" designen Kleidung aus Schafswolle. Der Film begleitet Gudrun Rogvadottir zu einer traditionellen Schafschur und zu einer von 30 Strickerinnen, die in Handarbeit die färöische Schafwolle zu Pullovern, Kleidern und Jacken verarbeiten.

Auf der kleinen Insel Stora Dimun lebt eine Familie und mit ihnen knapp 500 Schafe. Vor zwölf Jahren sind Eva und ihr Mann Jogvan-Jon hierher gezogen. Das Leben mit und in der Natur war der größte Traum für die beiden Lehrer.

Die Liebe zu ihrem Land eint die Färinger, wie es sonst kaum auf der Welt vorkommt. "Es geht hier um das Überleben an einem sehr schwierigen Ort, das hält uns zusammen", schwärmt Seemann Birgir Enni. Dann schippert er auf seinem alten Schoner zu einem besonders ausgefallenen Spektakel: ein klassisches Konzert in einer gewaltigen meerumtosten Höhle.


(ARD/SWR)


Seitenanfang
3:57
VPS 03:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Sonntag 19. August

Fjorde, Felsen und Eisberge - Europas Norden

Schätze der Welt spezial mit Max Moor

Film von Goggo Gensch

Ganzen Text anzeigenMax Moor stellt UNESCO-Welterbestätten in Europas Norden vor. Er reist von Sylt über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Die Reise endet in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge.

Fast das gesamte deutsche und niederländische Wattenmeer steht unter ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenMax Moor stellt UNESCO-Welterbestätten in Europas Norden vor. Er reist von Sylt über Irland, Schottland und Norwegen nach Island. Die Reise endet in Grönland, dem Geburtsland der Eisberge.

Fast das gesamte deutsche und niederländische Wattenmeer steht unter Naturschutz und ist seit 2011 UNESCO-Weltnaturerbe. Es ist ein Lebensraum für fast 5000 verschiedene Lebewesen. Dazu gehören unzählige Algenarten, Würmer, Krebse, Plankton, Vögel und Fische.

Die irische Insel Skellig Michael ist nach dem Erzengel Michael benannt und heute unbewohnt. Das Kloster der Insel, das von den irischen Mönchen erbaut wurde, zählt ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt wenig Überliefertes, nur ein paar Schriften und viele Fragen zu Skellig Michael. Eijar, heutzutage bekannt unter dem Namen "Orkney", nannten die Wikinger ein Inselarchipel zehn Meilen nördlich vom heutigen Schottland. Seit dem 15. Jahrhundert gehören die Orkney-Inseln zu Schottland.

Mit dem Schiff kam einst das Christentum nach Norwegen. Es wurde zur nützlichen Ideologie bei der Staatsbildung. Viele Dörfer wurden gezwungen, Kirchen zu bauen. Die älteste von ihnen ist die Stabkirche von Urnes. Island wurde von Norwegen aus besiedelt. In Reykjavik leben heute zwei Drittel der rund 300 000 Isländer. Dort ließ sich um 870 nach Christus als Erster der Wikinger Ingólfur Arnarson nieder. Als Entdecker Grönlands gilt Erik der Rote. Er gab dem Land auch seinen Namen: "grönne Land","grünes Land".


(ARD/SWR)


Seitenanfang
4:41
VPS 04:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Norwegen - Leben am Hardangerfjord

Film von Claudia Buckenmaier

Ganzen Text anzeigenDer Hardangerfjord ist einer der längsten und tiefsten Fjorde an der norwegischen Küste. Auf den Bergen liegt noch Schnee, während unten an den Ufern die Obstblüte beginnt.

Der Fjord ist berühmt für seine Apfel- und Birnenplantagen, die sich vor allem im ...
(ARD/NDR)

Text zuklappenDer Hardangerfjord ist einer der längsten und tiefsten Fjorde an der norwegischen Küste. Auf den Bergen liegt noch Schnee, während unten an den Ufern die Obstblüte beginnt.

Der Fjord ist berühmt für seine Apfel- und Birnenplantagen, die sich vor allem im Landesinneren an Hängen hochziehen. Auch die Passagierschifffahrt hat die Schönheiten des Fjords für sich entdeckt. Die Hurtigruten ist eine alte, berühmte und beliebte Postschifftour.

Autorin Claudia Buckenmaier und ihr Team haben Menschen am Fjord getroffen, die sich bewusst für ein Leben in dieser Region entschieden haben. Arne Lutro zum Beispiel ist einer der vielen Obstbauern dort. Seit mehreren Generationen lebt seine Familie vom Obstanbau. Für ihn als ältesten Sohn stand immer fest, dass er einmal in die Fußstapfen seines Vaters treten würde. In den letzten Jahren hat sich allerdings viel verändert. In seinem Heimatdorf, das wie er ebenfalls Lutro heißt, wird an Mittsommer immer eine ganz besondere Tradition gepflegt: die Kinderhochzeit. In traditionellen Trachten zieht dann ein Hochzeitszug mit Kindern durchs Dorf, der mit dem alljährlichen Höhepunkt beendet wird, dem Hochzeitswalzer der Kinder. Nach dem Fest werden dort, wie überall im Land, die Mittsommerfeuer entzündet. Die Kinder tauschen ihre Trachten gegen Badekleidung aus. Das gehört an Sankt Hans dazu, denn es ist "Anbaden" im Fjord, egal wie kalt das Wasser noch ist.

Per Ragnar Kjepso lebt mit seiner schottischen Frau Anne auf einem Hof auf halber Höhe in den Bergen über dem Fjord. Früher arbeitete er unter der Woche als Ingenieur in der Hafenstadt Bergen. Seine Frau blieb mit den fünf Kindern auf dem Hof. Heute kommen sie an Mittsommer alle, inzwischen mit eigener Familie, zurück nach Hause und feiern Sankt Hans mit einem herrlichen Blick über den Fjord. Per Ragnar weiß, dass herkömmliche Landwirtschaft oben am Berg nicht mehr betrieben werden kann. Er hofft aber, dass der Hof als ein Ort erhalten bleibt, an den man gern zurückkehrt.

Oberhalb eines Seitenarms des Hardangerfjords, dem Fyksesund, lebt Jon Skaar. Nach einer Bootsfahrt und zwei Stunden anstrengenden Berganstiegs erreicht man das Haus des 85-Jährigen, der allein auf seinem Einödhof lebt. Eine Frau, die mit ihm dieses abgeschiedene Leben teilen wollte, hat er nie gefunden.

Die Natur stellt die Menschen am Hardangerfjord vor große Herausforderungen. Dennoch übt die Landschaft aber auch einen so großen Reiz aus, dass die, die dem Fjord einmal verfallen sind, nicht mehr weg wollen.


(ARD/NDR)


Seitenanfang
5:26
VPS 01:40

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Jagd nach dem Himmelsfeuer

Film von Wolfgang Würker

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenKaum eine Erscheinung am Nachthimmel elektrisiert den Menschen so wie das Nordlicht. Wie aus dem Nichts taucht das Himmelsfeuer plötzlich auf und erstrahlt in leuchtenden Farben.

Die naturwissenschaftliche Erklärung lieferte vor gut 100 Jahren der norwegische ...

Text zuklappenKaum eine Erscheinung am Nachthimmel elektrisiert den Menschen so wie das Nordlicht. Wie aus dem Nichts taucht das Himmelsfeuer plötzlich auf und erstrahlt in leuchtenden Farben.

Die naturwissenschaftliche Erklärung lieferte vor gut 100 Jahren der norwegische Forscher Kristian Birkeland. Abenteuerliche Expeditionen führten ihn an den Rand der Arktis, wo er das Phänomen in einem abgelegenen Observatorium studierte.

Birkeland kam zu dem Schluss, dass ein Strom aus elektrisch geladenen Teilchen von der Sonne zur Erde kommt und in den Polarregionen den Himmel zum Leuchten bringt. Doch keiner wollte dem Gelehrten glauben. Birkelands "Botschafter der Sonne" widersprachen der damaligen Vorstellung, das Universum sei ein leerer Raum. Heute wollen internationale Forscherteams die letzten Geheimnisse des rätselhaften Schauspiels aufdecken: Zu diesem Zweck eröffneten Spezialisten ein Hightech-Observatorium auf dem norwegischen Archipel Svalbard.