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November 2017
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Montag, 20. November
Programmwoche 47/2017
Zurückliegenden oder folgenden Tag anzeigen
6:05

Die Goldgräber von Kairo

Geschichten aus der Müllstadt

Film von Axel Storm

Ganzen Text anzeigenEin Universum voller Schmutz, eine Stadt in der Stadt, eine Welt, die unglaublich scheint: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos, ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt.

Die Zaballin, die Müllsammler, suchen, sammeln, trennen, säubern, verpacken und ...

Text zuklappenEin Universum voller Schmutz, eine Stadt in der Stadt, eine Welt, die unglaublich scheint: Manschiet Nasser, ein Ortsteil Kairos, ist die größte Open-Air-Recycling-Anlage der Welt.

Die Zaballin, die Müllsammler, suchen, sammeln, trennen, säubern, verpacken und verkaufen dort Müll. Sie leben mit dem Müll zusammen, ihre Wohnungen und Häuser sind Sortier- und Lagerräume. Sie werden wie Aussätzige behandelt, doch sind sie unverzichtbar.

Axel Storm ist mit den Recycling-Spezialisten unterwegs, in den Straßen Kairos und in den Kirchen, denn die Zaballin gehören zur Minderheit der koptischen Christen.


6:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigen"Die Politik der Demütigung"
Gesprächsgast: Ute Frevert, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung

Film: "Teheran Tabu"
Animationsfilm des iranischen Filmemachers Ali Soozandeh

Saarbrücken: Moderne Galerie
Anbau des ...

Text zuklappen"Die Politik der Demütigung"
Gesprächsgast: Ute Frevert, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung

Film: "Teheran Tabu"
Animationsfilm des iranischen Filmemachers Ali Soozandeh

Saarbrücken: Moderne Galerie
Anbau des Saarland-Museums wird eröffnet

Ein Leben für das Kino
US-Regisseur Martin Scorsese zum 75. Geburtstag

Rodin und seine Freunde
Ausstellung zum 100. Todestag von Auguste Rodin in Berlin

Kunstgeschichte mit Nervenkitzel
Die Kulturzeit-Comic-Tipps im November 2017


6:59
VPS 07:00

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Trecker, träumen, tanzen

Das junge Leben auf dem Land

Film von Niels Folta

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenWie tickt die Jugend auf dem Land – gesellschaftlich, persönlich, politisch? Wir wollen wissen, was sie am Landleben mögen. Wovor haben sie Angst, wovon träumen sie, was erwarten sie?

In vielen ländlichen Regionen mangelt es an Infrastruktur, und auch um das ...

Text zuklappenWie tickt die Jugend auf dem Land – gesellschaftlich, persönlich, politisch? Wir wollen wissen, was sie am Landleben mögen. Wovor haben sie Angst, wovon träumen sie, was erwarten sie?

In vielen ländlichen Regionen mangelt es an Infrastruktur, und auch um das Freizeitangebot ist es oft nicht gut bestellt. Das Internet funktioniert nicht regelmäßig, wer in die Stadt muss, ist meist auf den unregelmäßig fahrenden Bus angewiesen.

Landdiskos sind oft das einzige noch verbleibende Freizeitangebot für junge Menschen in strukturschwachen Regionen. Zum Beispiel das TA-TÖFF in Niedersachsen, eine riesige Einrichtung, die Dreh- und Angelpunkt für die Jugend der ganzen Gegend ist. Von hier aus begleiten wir junge Stammgäste in ihr Leben, in ihren Beruf, in ihre Familien. Wir lernen sie kennen und erleben ihre Sorgen, Hoffnungen, Gedanken und nächsten Lebensschritte.

Zum Beispiel Patrick, 27 Jahre alt: Er soll den elterlichen Hof übernehmen. Doch er selbst macht lieber Musik und tourt mit seiner Band. Auf dem elterlichen Hof fühlt sich Patrick wohl, doch immer wieder gibt es in der Familie Diskussionen über die Zukunft.

Jeanette, 20, macht zur Zeit eine Ausbildung zur Sozialassistentin, träumt aber von einer Karriere vor der Kamera. Dazu müsste sie allerdings in die Großstadt umziehen, denn auf dem Land gibt es wenig Möglichkeiten.

Marcel, 20, hat in Köln und in Hamburg gelebt, aber das Leben in der Stadt war ihm zu hektisch und zu unpersönlich. Jetzt ist er wieder in seinem Heimatdorf, macht eine Lehre und engagiert sich in seiner Freizeit beim Technischen Hilfswerk.

Wir wollen wissen, wie die Jugend auf dem Land tickt – gesellschaftlich, persönlich, politisch. Welche Themen bestimmen ihr Leben? Herrscht auch hier die Angst vor einer vermeintlichen Überfremdung? "Trecker, träumen, tanzen" - drei junge Menschen berichten von ihren Wünschen, Hoffnungen und Erfolgen, erzählen von ihrem Leben auf dem Land.


7:30
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Alpenpanorama


"Alpenpanorama" zeigt über zahlreiche Web- und Panoramakameras täglich Livebilder aus ausgewählten Urlaubsorten.

Die Sendung informiert auch über Temperatur- und Wetterbedingungen vor Ort.


(ORF/3sat)


9:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


9:07
VPS 09:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Vivian Perkovic

Ganzen Text anzeigen"Die Politik der Demütigung"
Gesprächsgast: Ute Frevert, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung

Film: "Teheran Tabu"
Animationsfilm des iranischen Filmemachers Ali Soozandeh

Saarbrücken: Moderne Galerie
Anbau des ...

Text zuklappen"Die Politik der Demütigung"
Gesprächsgast: Ute Frevert, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung

Film: "Teheran Tabu"
Animationsfilm des iranischen Filmemachers Ali Soozandeh

Saarbrücken: Moderne Galerie
Anbau des Saarland-Museums wird eröffnet

Ein Leben für das Kino
US-Regisseur Martin Scorsese zum 75. Geburtstag

Rodin und seine Freunde
Ausstellung zum 100. Todestag von Auguste Rodin in Berlin

Kunstgeschichte mit Nervenkitzel
Die Kulturzeit-Comic-Tipps im November 2017


9:46
VPS 09:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Trecker, träumen, tanzen

Das junge Leben auf dem Land

Film von Niels Folta

(aus der Reihe "ZDF.reportage")

Ganzen Text anzeigenWie tickt die Jugend auf dem Land – gesellschaftlich, persönlich, politisch? Wir wollen wissen, was sie am Landleben mögen. Wovor haben sie Angst, wovon träumen sie, was erwarten sie?

In vielen ländlichen Regionen mangelt es an Infrastruktur, und auch um das ...

Text zuklappenWie tickt die Jugend auf dem Land – gesellschaftlich, persönlich, politisch? Wir wollen wissen, was sie am Landleben mögen. Wovor haben sie Angst, wovon träumen sie, was erwarten sie?

In vielen ländlichen Regionen mangelt es an Infrastruktur, und auch um das Freizeitangebot ist es oft nicht gut bestellt. Das Internet funktioniert nicht regelmäßig, wer in die Stadt muss, ist meist auf den unregelmäßig fahrenden Bus angewiesen.

Landdiskos sind oft das einzige noch verbleibende Freizeitangebot für junge Menschen in strukturschwachen Regionen. Zum Beispiel das TA-TÖFF in Niedersachsen, eine riesige Einrichtung, die Dreh- und Angelpunkt für die Jugend der ganzen Gegend ist. Von hier aus begleiten wir junge Stammgäste in ihr Leben, in ihren Beruf, in ihre Familien. Wir lernen sie kennen und erleben ihre Sorgen, Hoffnungen, Gedanken und nächsten Lebensschritte.

Zum Beispiel Patrick, 27 Jahre alt: Er soll den elterlichen Hof übernehmen. Doch er selbst macht lieber Musik und tourt mit seiner Band. Auf dem elterlichen Hof fühlt sich Patrick wohl, doch immer wieder gibt es in der Familie Diskussionen über die Zukunft.

Jeanette, 20, macht zur Zeit eine Ausbildung zur Sozialassistentin, träumt aber von einer Karriere vor der Kamera. Dazu müsste sie allerdings in die Großstadt umziehen, denn auf dem Land gibt es wenig Möglichkeiten.

Marcel, 20, hat in Köln und in Hamburg gelebt, aber das Leben in der Stadt war ihm zu hektisch und zu unpersönlich. Jetzt ist er wieder in seinem Heimatdorf, macht eine Lehre und engagiert sich in seiner Freizeit beim Technischen Hilfswerk.

Wir wollen wissen, wie die Jugend auf dem Land tickt – gesellschaftlich, persönlich, politisch. Welche Themen bestimmen ihr Leben? Herrscht auch hier die Angst vor einer vermeintlichen Überfremdung? "Trecker, träumen, tanzen" - drei junge Menschen berichten von ihren Wünschen, Hoffnungen und Erfolgen, erzählen von ihrem Leben auf dem Land.


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10:16
VPS 10:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

III nach neun

Die Bremer Talkshow

Moderation: Judith Rakers, Giovanni di Lorenzo

Jürgen Drews
Sänger

Helge Timmerberg
Reisereporter

Joachim Meyerhoff
Theaterschauspieler

Sahra Wagenknecht
Politikerin

Max Raabe
Musiker

Markus Wasmeier
Ski-Rennläufer

Lilly zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg
Prinzessin


(ARD/RB)


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12:17
VPS 12:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

sonntags

Lokus oder Luxusklo? Vom Siegeszug der stillen Örtchen

Moderation: Andrea Ballschuh

Ganzen Text anzeigenDas stille Örtchen - in Deutschland benutzen wir es täglich, in allen Formen und Farben. Doch über 2,4 Milliarden Menschen in der Welt verfügen über keine intakten sanitären Einrichtungen.

Heute ist der Welt-Toiletten-Tag. "sonntags" will an diesem Tag zeigen, ...

Text zuklappenDas stille Örtchen - in Deutschland benutzen wir es täglich, in allen Formen und Farben. Doch über 2,4 Milliarden Menschen in der Welt verfügen über keine intakten sanitären Einrichtungen.

Heute ist der Welt-Toiletten-Tag. "sonntags" will an diesem Tag zeigen, dass das stille Örtchen ein Ort mit Geschichte ist. Seit Tausenden von Jahren nutzen wir Klos. Doch wie kam es dazu und wie schaffen wir es, dass die ganze Welt in Zukunft Klos benutzen kann?


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12:44
VPS 12:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit

Das Fagus-Werk in Alfeld, Deutschland

Am Anfang der Moderne

Film von Andreas Christoph Schmidt

Ganzen Text anzeigenDas Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld gilt als Ursprungswerk der modernen Industriearchitektur. Es ist der erste eigenständige Bau von Walter Gropius, dem späteren Bauhaus-Gründer.

Wer die Fabrikanlage nur von Fotos kennt, den könnte ein Besuch in Alfeld ...
(ARD/SWR)

Text zuklappenDas Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld gilt als Ursprungswerk der modernen Industriearchitektur. Es ist der erste eigenständige Bau von Walter Gropius, dem späteren Bauhaus-Gründer.

Wer die Fabrikanlage nur von Fotos kennt, den könnte ein Besuch in Alfeld ernüchtern. Man findet nur ein kleines Verwaltungs- und Fabrikgebäude vor, in dem bis zum heutigen Tag Schuhleisten gefertigt werden. Ein Gebäude, in lokaler Tradition aus Ziegeln gemauert.

Allenfalls die Glasbahnen der Fenster fallen ins Auge, ebenso wie die freischwebende Treppe. Erstmals wurde beim Bau des Fagus-Werks auf massive, dem Auge Stabilität versprechende Eckpfeiler verzichtet - moderne Leichtigkeit tritt an die Stelle wilhelminischen Prunks.

Walter Gropius glaubte, in Alfeld den ersten gläsernen "Curtain Wall" der Welt gebaut zu haben. Ob es sich bei den großflächigen Fensterbahnen, die das Fagus-Gebäude licht und luftig machten, tatsächlich um eine Vorhangfassade handelt, ist eine Streitfrage unter Fachleuten. Die erste ist es aber sicher nicht: Die vermutlich älteste gläserne Vorhangfassade der Welt steht in Giengen an der Brenz auf dem Werksgelände von Margarete Steiff.

Der Film aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit" stellt die seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Fabrikanlage von Walter Gropius in Alfeld vor.


(ARD/SWR)


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13:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB


Die Kurzausgaben der österreichischen Nachrichtensendung "Zeit im Bild" (ZIB) liefern neben klassischen Nachrichten Informationen über Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Expertenanalysen.

Ein Laufband informiert über die aktuellen Börsenkurse.


(ORF)


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13:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Der geheime Azteken-Code

Film von Saskia Weisheit

(aus der ZDF-Reihe "Terra X")

Ganzen Text anzeigenEduard Seler, ein Gelehrter aus Berlin, entschlüsselte die rätselhaften aztekischen Bilderschriften. Damit legte er den Grundstein für eine ganze Wissenschaft: die Mexikanistik.

Jahrhundertelang waren die Azteken die unangefochtenen Herrscher über Mittelamerika - ...

Text zuklappenEduard Seler, ein Gelehrter aus Berlin, entschlüsselte die rätselhaften aztekischen Bilderschriften. Damit legte er den Grundstein für eine ganze Wissenschaft: die Mexikanistik.

Jahrhundertelang waren die Azteken die unangefochtenen Herrscher über Mittelamerika - bis Anfang des 16. Jahrhunderts die spanischen Eroberer kamen. Hernan Cortez führte 1519 die Konquistadoren an und unterwarf in nur zwei Jahren das mächtige Volk für Spanien.

Ihr erbarmungsloses Vorgehen gegenüber den Azteken rechtfertigten die Spanier mit der angeblich großen Brutalität der Azteken gegen ihr eigenes Volk. Jahrhundertelang zweifelte so gut wie niemand daran. Dann ging ein Deutscher Eduard Seler dieser Frage erstmals wissenschaftlich auf den Grund. Unterstützt wurde er auf den strapaziösen Expeditionen von seiner Frau Caecilie. Selers sehnlichster Wunsch, durch Feldforschung seine Erkenntnisse zu belegen, scheiterte jedoch an den Gegebenheiten vor Ort.

Bis heute begräbt die Millionenmetropole Mexiko City das Zentrum des untergegangenen Reiches fast vollständig unter sich. Ausgrabungen sind nur während Sanierungsarbeiten zugelassen. Eine Sisyphusarbeit für die Archäologen. In der Nähe von Tlatelolco, mitten im einstigen Herzen des Aztekenreiches, wurde vor kurzem ein aufsehenerregender Fund gemacht. Die Archäologin Elsa Hernandez stieß auf einen Tempel und einen privaten Opferaltar, der Montezuma II., dem größten Herrscher der Azteken, gehörte.

Weitere Funde und Ausgrabungen an anderen Orten belegen, dass es Menschenopfer zu Ehren der aztekischen Götter gab. "Doch die Zahl der Toten, die wir hier finden, deckt sich nicht mit den Zahlen, die die Spanier berichtet haben", sagt Dr. Salvador Guilliem, einer der renommiertesten Archäologen Mexikos. Und er erinnert an Eduard Seler, den Deutschen, der schon vor mehr als 100 Jahren den Grundstein für die moderne Mexikanistik legte und die angeblichen Opferzahlen in den spanischen Überlieferungen anzweifelte. Bis heute geben die Ausgrabungen Seler Recht.


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14:03
VPS 14:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Das Mysterium von Angkor

Film von Andreas Savall

Ganzen Text anzeigenMitten im Dschungel von Kambodscha lag um das Jahr 1200 die größte Stadt der Welt: Angkor Wat. Bis zu einer Million Menschen lebten dort auf einer Fläche, größer als das heutige New York.

Ein seltsamer Ort, um eine Stadt zu errichten. Eine Stadt, geprägt von ...

Text zuklappenMitten im Dschungel von Kambodscha lag um das Jahr 1200 die größte Stadt der Welt: Angkor Wat. Bis zu einer Million Menschen lebten dort auf einer Fläche, größer als das heutige New York.

Ein seltsamer Ort, um eine Stadt zu errichten. Eine Stadt, geprägt von Hunderten Tempeln und meterlangen steinernen Reliefs. Als sich der deutsche Forscher Adolf Bastian 1863 auf den Weg in den Dschungel machte, ahnte er nichts von den wirklichen Ausmaßen der Stadt.

Bastian sah in ihr vor allem ein großes Heiligtum der Khmer, die davon überzeugt waren, dass Riesen einst die Tempel errichtet hätten. Denn wer sonst hätte die großen Steine so zielsicher platzieren können, fragten sie den verdutzten Wissenschaftler.

Bastian erkannte bei genauer Ansicht der steinernen Reliefs schnell, dass die mythologischen Wurzeln Angkors nicht im Buddhismus, sondern im Hinduismus liegen mussten. War es möglich, dass ein Streit um den richtigen Glauben den Niedergang der Stadt eingeleitet hatte? Für die Hunderte Wasserkanäle und riesigen Wasserreservoirs interessierte sich Bastian kaum. Aus seiner Sicht folgerichtig, waren sie für ihn nur die Verkörperung des Ur-Ozeans in der hinduistischen Lehre von der Entstehung der Welt. Dass sie mit dem Untergang der Stadt zu tun haben könnten, kam ihm nicht in den Sinn.

Diese These jedoch vertreten heutige Wissenschaftler, die auf den Spuren Bastians nach Angkor Wat zurückkehren. Dank neuartiger Forschungsmethoden, wozu auch der Einsatz wärmesensible Infrarot-Kameras gehören, die aus dem Space Shuttle der NASA Luftaufnahmen machen, ist es einem Team um den australischen Wissenschaftler Roland Fletcher gelungen, die wahren Ausmaße Angkors aufzuzeigen. Sie sind um ein Vielfaches größer, als frühere Forscher wie Bastian ahnen konnten. Eine atemberaubende Entdeckung, die unsere Sicht Angkors und die Frage nach seinem Untergang komplett verändert.

Die Luftaufnahmen zeigen eine Metropole, umrahmt von einem alles umspannenden Kanalsystem. Eine gigantische Infrastruktur für fast eine Million Menschen, in ihren Ausmaßen größer als alle Städte jener Zeit. "Es war diese stetig wachsende Infrastruktur, die Angkor irgendwann zum Verhängnis wurde", sagt Fletcher. 600 Jahre lang wuchs Angkor, bis das Reich an seiner eigenen Größe zugrunde ging. War es Opfer eines Klimawandels? Alle Zeichen deuten darauf hin. Der Wasserspiegel sank, das immer fragilere System brach zusammen. Fletcher und sein Team vermitteln die Erkenntnis, dass auch das ausgeklügeltste Versorgungssystem den Untergang nicht verhindert, wenn eine Zivilisation das Maß verliert.


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14:47
VPS 14:45

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die verschwundene Zivilisation

Ältester Tempel der Menschheit

Film von Tim Conrad

Ganzen Text anzeigenEs war eine große archäologische Sensation: Auf dem Göbekli Tepe in der süd-ost-anatolischen Hochebene wurde eine 12 000 Jahre alte Tempelanlage aus der Jungsteinzeit entdeckt.

1994 wurde der deutsche Archäologe Klaus Schmidt in Südostanatolien auf einen ...

Text zuklappenEs war eine große archäologische Sensation: Auf dem Göbekli Tepe in der süd-ost-anatolischen Hochebene wurde eine 12 000 Jahre alte Tempelanlage aus der Jungsteinzeit entdeckt.

1994 wurde der deutsche Archäologe Klaus Schmidt in Südostanatolien auf einen seltsamen Hügel aufmerksam, den die Natur in dieser Gegend niemals so geformt hätte. Was er bei seinen Grabungen entdeckte, stellt die Menschheitsgeschichte auf den Kopf.

In den sperrigen Steinbrocken, die Bauern beim Pflügen ihrer Felder achtlos beiseite geschafft haben, erkennt er Überreste einer steinzeitlichen Kultanlage.
Es ist ein gewaltiger Heiligtums-Bezirk, den es eigentlich gar nicht geben dürfte. Offenbar wurde mit dem Bau bereits begonnen, als die Einwohner der Region noch als Jäger und Sammler umherzogen. Der Tempel wäre demnach also entstanden, bevor die Menschen begannen, selbst in festen Wohnstätten zu leben - eine Erkenntnis, die dem bisherigen Forschungsstand zur Sesshaftwerdung des Menschen widerspricht.


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15:32
VPS 15:29

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Geheimnis der großen Pharaonen

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenDie weltgrößte Pyramide ließ Pharao Cheops bauen, den berühmtesten Grabschatz hinterließ Tut-Ench-Amun. Aber bedeutende Könige waren beide nicht.

Die Dokumentation zeigt, welche vier Pharaonen die Geschichte Ägyptens entscheidend prägten und nachhaltig die Welt ...

Text zuklappenDie weltgrößte Pyramide ließ Pharao Cheops bauen, den berühmtesten Grabschatz hinterließ Tut-Ench-Amun. Aber bedeutende Könige waren beide nicht.

Die Dokumentation zeigt, welche vier Pharaonen die Geschichte Ägyptens entscheidend prägten und nachhaltig die Welt veränderten. In aufwendigen Spielszenen wird das Wirken der Könige Narmer, Tutmosis III., Echnaton und Ramses II. wieder lebendig.

Narmer vereinte Ober- mit Unterägypten und schuf im fruchtbaren Niltal den ersten durchorganisierten Staatsapparat. Tutmosis III. sicherte durch ein außenpolitisches Bündnissystem mit Vasallenstaaten die Macht seines Reiches und lieferte eine Vorlage für alle nachfolgenden Supermächte bis heute. Echnaton, der Revolutionär auf dem Thron mit seiner schönen Frau Nofretete, gilt als Erfinder des Glaubens an einen einzigen Gott. Und Ramses II., genannt "der Große", führte die ägyptische Kultur zu einer nie zuvor gesehenen Blüte, was er in zahllosen Prachtbauten zur Schau stellte.


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16:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Das Geheimnis der Mumien

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenDer Pharao, der Legionär oder das Inka-Mädchen - ihre Mumien sind stumme Zeugen ihrer Zeit. Moderne Kriminaltechnik lüftet das Geheimnis, wer sie waren und wie sie starben.

Viele der später Mumifizierten starben gewaltsam, wie die Moorleiche aus Irland, die erst ...

Text zuklappenDer Pharao, der Legionär oder das Inka-Mädchen - ihre Mumien sind stumme Zeugen ihrer Zeit. Moderne Kriminaltechnik lüftet das Geheimnis, wer sie waren und wie sie starben.

Viele der später Mumifizierten starben gewaltsam, wie die Moorleiche aus Irland, die erst für ein Opfer der IRA gehalten wurde. Der fast zwei Meter große Mann wurde vor über 2000 Jahren ins Jenseits befördert. Pathologen untersuchen alte und neuere "cold cases".


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16:58
VPS 16:55

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Die großen Mauern der Geschichte

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenSie sind Grenze, Festung, Heiligtum und gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Menschheit: die großen Mauern der Geschichte. So unterschiedlich wie ihr Bau sind die Gründe ihrer Entstehung.

Die Große Mauer sollte China vor Eroberern schützen, die Berliner ...

Text zuklappenSie sind Grenze, Festung, Heiligtum und gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Menschheit: die großen Mauern der Geschichte. So unterschiedlich wie ihr Bau sind die Gründe ihrer Entstehung.

Die Große Mauer sollte China vor Eroberern schützen, die Berliner Mauer die DDR-Bürger an der Flucht hindern. Und die Klagemauer in Jerusalem ist für Juden ein Symbol für den Bund mit Gott. "ZDF-History" zeigt, wie Mauern Geschichte schrieben und noch schreiben.


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17:44
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

"Lost Places" - Verlorene Orte der Geschichte

(aus der Reihe "ZDF-History")

Ganzen Text anzeigenDer Film geht auf Spurensuche an geheimnisumwobenen Plätzen, den so genannten "Lost Places" der Menschheit, deren Geschichte einst zwischen Pioniergeist und Größenwahn begann.

Unterirdische Höhlen, verlassene Städte, militärische Sperrzonen oder atomares ...

Text zuklappenDer Film geht auf Spurensuche an geheimnisumwobenen Plätzen, den so genannten "Lost Places" der Menschheit, deren Geschichte einst zwischen Pioniergeist und Größenwahn begann.

Unterirdische Höhlen, verlassene Städte, militärische Sperrzonen oder atomares Niemandsland: Über Jahrhunderte hinweg hinterließ der Mensch weltweit seine Spuren. Einige seiner Hinterlassenschaften geben der Wissenschaft bis
heute Rätsel auf.

So wie die unterirdischen Städte Kappadokiens mit ihren weit verzweigten Tunnelsystemen. Anderswo ragen die Ruinen gigantischer Bauten in den Himmel. Sie zeugen vom Tagwerk unserer Vorfahren, die so manches Mal über das Ziel hinausschossen.

Dem Eifer und dem Ehrgeiz ihrer Erbauer geschuldet, wurden aus einst visionären Großprojekten nicht selten Millionengräber - wie "Fordlandia", die Stadt des amerikanischen Autobauers Henry Ford am Amazonas.

Um andere mysteriöse Orte - wie die so genannte "Area 51", noch heute militärisches Sperrgebiet - ranken sich legendäre Verschwörungstheorien. Wurde hier tatsächlich die Mondlandung inszeniert?


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18:29
VPS 18:30

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

nano

Die Welt von morgen

Moderation: Alexandra Kröber

Ganzen Text anzeigenNicht genug gespart
Trotz Tricks schafft Deutschland seine Energiesparziele nicht

Geht doch!
Energie sparen ist möglich - und lohnt sich

Leben möglich
Ross 128 b: ein Planet mit gemäßigtem Klima vor unserer Haustür

Müll-Meister ...

Text zuklappenNicht genug gespart
Trotz Tricks schafft Deutschland seine Energiesparziele nicht

Geht doch!
Energie sparen ist möglich - und lohnt sich

Leben möglich
Ross 128 b: ein Planet mit gemäßigtem Klima vor unserer Haustür

Müll-Meister Deutschland
Viele Verbraucher sind mit dem System Mülltrennung überfordert


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19:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

heute

anschl. 3sat-Wetter

Gescheiterte Jamaika-Sondierungen
Wie weiter mit der Regierungsbildung?

Parteiübergreifender Appell
Steinmeier fordert Verantwortung ein

Brexit: Umzug von EU-Behörden
Bonn und Frankfurt im Rennen


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19:20
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Kulturzeit

Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SRF und ARD

Moderation: Nina Mavis Brunner

Ganzen Text anzeigen125 Jahre Berliner Ensemble
Jubiläum am Berliner Theater am Schiffbauerdamm - wir waren bei der Geburtstagsfeier

Charles Manson ist tot
US-Sektenführer stirbt mit 83

Neue CD von Kettcar
Politisch, doch trotzdem leicht zu hören

Fass mich ...

Text zuklappen125 Jahre Berliner Ensemble
Jubiläum am Berliner Theater am Schiffbauerdamm - wir waren bei der Geburtstagsfeier

Charles Manson ist tot
US-Sektenführer stirbt mit 83

Neue CD von Kettcar
Politisch, doch trotzdem leicht zu hören

Fass mich nicht an!
Die Sexismus-Debatte zieht immer weitere Kreise - doch kann sie das Land verändern?


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20:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Tagesschau


ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht.

Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.


(ARD)


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20:16
VPS 20:15

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 20. November

Wunderwelt Schweiz (3/4)

Das Tessin

Erzählt von Max Moor

Film von Mi-Yong Brehm

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser ...

Text zuklappenDie Schweiz braucht sich hinter den exotischen Naturparadiesen dieser Welt nicht zu verstecken. So klein sie auch ist, ihre abwechslungsreiche Natur ist einzigartig und steckt voller Wunder.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz - in dieser Folge das Tessin. Von der rauen Bergwelt der Tessiner Hochalpen bis ins liebliche Muggiotal im südlichsten Eck des Tessins: Kaum ein anderer Kanton steckt so voller Kontraste.

Es ist die sonnigste, aber gleichzeitig die regnerischste Region der Eidgenossenschaft. Schroffes Hochgebirge trifft auf mediterranes Klima, und während im Norden noch Schnee liegt, blühen im Süden bereits Kamelien und Magnolien. Durch seine geografische Lage vereinen sich hier die unterschiedlichsten Klimazonen auf engstem Raum.

Berühmt ist das Tessin auch für seine Seen. Die bekanntesten sind der Lago Maggiore und der Luganer See. Entstanden aus den Gletschern der Eiszeit, sind sie heute das Sinnbild für italienisches Dolce-Vita-Flair vor alpiner Kulisse und beliebte Touristenziele. Doch unweit der Piazzas und Promenaden findet sich wilde Natur, sei es im Vogelparadies Bolle di Magadino oder im rauen Maggiatal.

Noch vor gar nicht langer Zeit war das Tessin ein bitterarmer Kanton. Davon zeugen viele verlassene Dörfer - besonders in den unzugänglichen Seitentälern der rauen Bergwelt. In manchen, wie dem Val Bavona, gibt es nur in einem Dorf Strom. Doch das Tessin ist schon immer reich an landschaftlicher Schönheit gewesen. Auf den Bergwiesen der Alpe Piora und Dötra liegen wahre Blumenmeere. Doch nicht nur die Flora, auch die Fauna ist bunt und abwechslungsreich: vom Murmeltier bis zur Smaragdeidechse reicht die Palette. Auf dem Monte Generoso begegnet man mit etwas Glück sogar Wildpferden.

Der Film zeigt in farbenprächtigen Bildern die ganze Vielfalt des Tessins. Aufregende Tieraufnahmen wie die berühmten Balztänze der Haubentaucher oder die Flugkünste der Rauchschwalben lassen den Zuschauer staunen und entführen ihn in eine der zauberhaftesten Regionen der Schweiz.


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21:07
VPS 21:05

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 20. November

Wunderwelt Schweiz (4/4)

Wasser und Eis

Erzählt von Max Moor

Film von Ulf Marquardt

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDie Schweiz gilt als "Wasserschloss Europas". Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge ...

Text zuklappenDie Schweiz gilt als "Wasserschloss Europas". Obschon sie flächenmäßig nur knapp vier Promille am Kontinent ausmacht, befinden sich auf ihrem Boden sechs Prozent der Süßwasservorräte.

Die Reihe porträtiert vier verschiedene Regionen der Schweiz. Diese Folge nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise von den höchsten Gipfeln des Berner Oberlandes, die Aare und den Rhein entlang bis zum spektakulären Finale des Rheinfalls bei Schaffhausen.

Drei der größten Flüsse Europas - Rhein, Rhone und Po - haben in den Alpen ihren Ursprung. Ohne das Wasser der Schweizer Gletscher würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen.

Die Reise beginnt auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau, wo selbst im Sommer an vielen Tagen Frost herrscht. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben die Tierfilmer einige Überlebenskünstler aufgespürt: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier und profitiert von den vielen Touristen und ihren Butterbroten. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt.

Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet Hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels.

Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental, das mit seinen 72 Wasserkaskaden J. R. R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk "Der Herr der Ringe" inspirierte.

Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier- und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten, doch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden.

Doch auch ernste Themen verschweigt der Film nicht und zeigt diese in beeindruckenden Aufnahmen: Angesichts der furchterregenden Geschwindigkeit, mit der lebenswichtige Gletscher zurückweichen, spielt auch der Klimawandel eine Rolle. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Worts eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht und der heutigen Situation wird Klimawandelskeptiker verstummen lassen.

"Die Dreharbeiten", erzählt Regisseur Ulf Marquardt, "waren äußerst anstrengend, aber trotzdem immer ein Vergnügen. Nicht zuletzt wegen der enormen Hilfsbereitschaft der Schweizer, ohne die der Film nicht hätte gedreht werden können." Die Gärtnerinnen des Alpengartens Schynige Platte, das Team des Nationalparks Entlebuch, die Fachleute des Schutzprojektes "Hallo Biber!", die Vogelschutzwarte Sempachersee, die zuständigen Tourismusbüros und viele mehr trugen mit Rat und Tat zum Gelingen des Filmes bei. Auf diese Weise ist ein Film entstanden, der staunen und schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und dabei immer eine Augenweide ist.


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22:00
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

ZIB 2


Das tägliche Nachrichtenmagazin des ORF-Fernsehens.

Von Montag bis Freitag liefert "ZIB 2" einen Überblick über die Ereignisse des Tages und bietet dabei vor allem vertiefende Hintergrundinformationen.


(ORF)


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22:26
VPS 22:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Dolby-Digital 5.1 AudioVideotext Untertitel
Montag 20. November

Paradies: Liebe

Spielfilm, Österreich 2012

Darsteller:
TeresaMargarete Tiesel
Teresas FreundinInge Maux
MungaPeter Kazungu
SalamaCarlos Mkutano
BeachboysGabriel Mwarua
u.a.
Regie: Ulrich Seidl
Länge: 117 Minuten

Ganzen Text anzeigenAn den Stränden Kenias kennt man sie als "Sugarmamas": Europäische Frauen, denen junge schwarze Beachboys Liebesdienste bieten, um so ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Teresa, 50-jährige Wienerin und Mutter einer pubertierenden Tochter, reist als Sextouristin in ...
(ORF)

Text zuklappenAn den Stränden Kenias kennt man sie als "Sugarmamas": Europäische Frauen, denen junge schwarze Beachboys Liebesdienste bieten, um so ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.

Teresa, 50-jährige Wienerin und Mutter einer pubertierenden Tochter, reist als Sextouristin in das Urlaubsparadies, um die Liebe zu finden. Sie wechselt von einem Beachboy zum nächsten, von einer Enttäuschung zur anderen. Die Liebe am Strand von Kenia ist ein Geschäft.

Redaktionshinweis: 3sat zeigt "Paradies: Liebe" zum 65. Geburtstag des österreichischen Regisseurs Ulrich Seidl am 24. November.


(ORF)


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0:22
VPS 00:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Nachgefragt: Schöner Fremder Mann

Film von Tiba Marchetti

(aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

Moderation: Peter Resetarits

Ganzen Text anzeigenSandstrand, Sonne, Meeresrauschen. Und dazu ein Flirt mit einem schönen, fremden Mann. Davon träumt so manche Europäerin, die an der Küste Kenias Urlaub macht.

"Beachboys" nennt man dort die muskulösen jungen Männer, die sich auf das Geschäft mit Urlauberinnen ...
(ORF)

Text zuklappenSandstrand, Sonne, Meeresrauschen. Und dazu ein Flirt mit einem schönen, fremden Mann. Davon träumt so manche Europäerin, die an der Küste Kenias Urlaub macht.

"Beachboys" nennt man dort die muskulösen jungen Männer, die sich auf das Geschäft mit Urlauberinnen spezialisiert haben. Gegen ein paar hundert Euro oder ein paar Geschenke können einsame Frauen einen Begleiter anheuern. Und manchmal wird aus dem Flirt Liebe.

2012 war "Schauplatz"-Reporterin Tiba Marchetti zum ersten Mal in Kenia und hat die unterschiedlichsten Paare porträtiert. Vor einigen Monaten war sie wieder dort.

Was ist aus Silke geworden, der resoluten Ex-Polizistin aus Deutschland? Nach ihrer Scheidung von Nasoro, einem jungen Kenianer, hatte sie den Glauben an die große Liebe verloren. "Wenn dir einer nach drei Tagen sagt, ich liebe dich, dann meint er deinen Geldbeutel", war sie überzeugt. Nach einer unbeschwerten Zeit des Single-Lebens hat es dann aber doch wieder gefunkt. "Sadallah ist ein Seelenverwandter", strahlte die Pensionistin, die jeden Winter in Kenia verbringt. Hat das Glück gehalten?

Und was wurde aus der abenteuerlustigen Niederösterreicherin Kerstin, die nach Kenia ausgewandert ist und mit ihrem feschen Davis ein Safari-Unternehmen aufgebaut hat? Mit Davis gab es immer wieder Streit, weil er mit seinen Freunden durch die Kneipen zog und Geld brauchte. Bis Kerstin genug davon hatte. Dann hat sie Levi kennen gelernt, bei einer Taxifahrt. Mit ihm ist alles anders, erzählt sie: "Er ist ganz anders als diese Küstentypen, die nur aufs Geld aus sind". Kerstin hat ihren Levi auch schon der Familie in Krummnussbaum vorgestellt.

Und wie sieht es mit dem Sextourismus an Kenias Küste heute aus? Jimmy, einer der Beachboys, klagt über immer weniger Geschäft. Nach Anschlägen der somalischen Shabaab-Milizen in den vergangenen Jahren und den darauf folgenden Reisewarnungen sind Touristen ausgeblieben. Auch an der Küste mussten Hotels zusperren. Doch Jimmy gibt die Hoffnung nicht auf: "Es kommen zwar immer weniger, aber vielleicht ist ja doch einmal eine weiße Frau fürs Leben dabei."


(ORF)


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1:09
VPS 21:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Nachrichtenmagazin von Schweizer Radio und Fernsehen:

10 vor 10

"10vor10" ist eine Informationssendung von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).

Vertiefende Berichte, Reportagen, Porträts und Live-Gespräche informieren über die wichtigsten Themen des Tages aus der Schweiz und der Welt.


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1:38
VPS 01:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Willkommen Österreich

Late Night Satire Talkshow mit Stermann & Grissemann

Ganzen Text anzeigenVom gesellschaftlichen wagte sich die ehemalige Opernball-Organisatorin Lotte Tobisch aufs politische Parkett. Die 91-Jährige beweist, dass sie den Humor auch nach der Wahl nicht verloren hat.

Außerdem trifft Karikaturist Michael Pammesberger Stermann und Grissemann ...
(ORF)

Text zuklappenVom gesellschaftlichen wagte sich die ehemalige Opernball-Organisatorin Lotte Tobisch aufs politische Parkett. Die 91-Jährige beweist, dass sie den Humor auch nach der Wahl nicht verloren hat.

Außerdem trifft Karikaturist Michael Pammesberger Stermann und Grissemann zum Gespräch. Lotte Tobisch organisierte von 1981 bis 1996 den Wiener Opernball. 2016 erschien ihr Buch „Alter ist nichts für Phantasielose".

Im Wahlkampf wurde sie aktiv und unterstützte öffentlich die NEOS. Ihren Humor hat Lotte Tobisch nie verloren. Zum dritten Mal ist die Wiener Salondame zu Gast in „Willkommen Österreich“.

Den satirischen Blick auf das aktuelle Geschehen hat Michael Pammesberger mit Stermann und Grissemann gemeinsam. Seine Beobachtungen veröffentlicht der Karikaturist allerdings in Form von Zeichnungen. In seinem Buch „Great again!“ hat Pammesberger die Zeichnungen des vergangenen Jahres gesammelt veröffentlicht. Stermann und Grissemann wollen unter anderem wissen, welche Gesichter dem Künstler besonders ans Herz gewachsen sind und von wem ihm der Abschied besonders schwerfiel.


(ORF)


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2:28
VPS 02:25

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)Videotext Untertitel

Panorama

Mit und gegen den Schnee

Sendung von Elisabeth Stenitzer

Moderation: Nina Horowitz

Ganzen Text anzeigenFür den Wintertourismus ist Schnee ein Segen. Für die Bewohner in abgelegenen Bergregionen kann zu viel davon aber auch gefährlich werden. 1954 war ein sehr niederschlagsreicher Winter.

Selbst Wien kämpfte gegen die Schneemassen, wie ein "Austria ...
(ORF)

Text zuklappenFür den Wintertourismus ist Schnee ein Segen. Für die Bewohner in abgelegenen Bergregionen kann zu viel davon aber auch gefährlich werden. 1954 war ein sehr niederschlagsreicher Winter.

Selbst Wien kämpfte gegen die Schneemassen, wie ein "Austria Wochenschau"-Beitrag zeigt. Aufgrund der extrem starken Schneefälle kam es im Westen Österreichs im Januar 1954 zur größten Lawinenkatastrophe in Österreich.

Hauptort war die Vorarlberger Gemeinde Blons im Großen Walsertal. Insgesamt kamen 125 Menschen ums Leben. Ein "Austria Wochenschau"-Sonderbericht zeigt den dramatischen Kampf der Rettungsmannschaften gegen die Gewalten der Natur.

In einem "Fenstergucker" aus dem Jahr 1963, bei der man ohne Zweifel von einem Zeitdokument sprechen kann, geht es um Tiroler Bergbauernkinder, die im Winter jeden Tag einen Schulweg bewältigt haben, den man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Denn die Schüler wussten nie, ob das Wetter freundlich gestimmt war oder ob bei ihrem langen Marsch Schneestürme oder sogar Schneebretter auf sie warteten.

Während die Schüler gegen den Schnee gekämpft haben, war der Wintertourismus inklusive Après-Ski vor dem kuscheligen Kaminfeuer schon in vollem Gange. Aber - so jedenfalls das Klischee - nicht alle Städter, die in die Berge gefahren sind, wussten auch, wie man die Skier richtig am Auto montiert. Und wie es so ist mit den Klischees: Oft haben sie ja einen wahren Kern. Peter Nidetzky war so freundlich und führte 1970 vor, wie man seine Ski-Ausrüstung richtig transportiert.

In einem Bericht der "Austria Wochenschau" aus dem Jahr 1975 geht es jetzt um ein ganz anderes Problem, das uns bis in die Gegenwart beschäftigt. Kinder aus Wien ärgerten sich über Schneemangel und mussten wohl oder übel auf einer Kunststoff-Langlaufloipe ihr Amüsement finden.


(ORF)


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2:54
VPS 02:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 20. November

Crossroads (3/8)

The Dream Syndicate

Mit Steve Wynn (Gitarre, Gesang), Jason Victor (Gitarre),
Mark Walton (Bass) und Dennis Duck (Schlagzeug), Chris Cacavas
(Keyboard)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenThe Dream Syndicate, zu Gast beim Bonner "Crossroads"-Festival im Oktober 2017, gilt als eine der stilistisch prägenden US-amerikanischen Rockbands der 1980er-Jahre.

Die legendäre Band spielte in den letzten Jahren zwar vereinzelte Reunion-Shows und Kurztourneen - ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenThe Dream Syndicate, zu Gast beim Bonner "Crossroads"-Festival im Oktober 2017, gilt als eine der stilistisch prägenden US-amerikanischen Rockbands der 1980er-Jahre.

Die legendäre Band spielte in den letzten Jahren zwar vereinzelte Reunion-Shows und Kurztourneen - nun aber sind sie mit neuem Album wieder da, gehen wieder auf Tournee und beschreiben ihre Musik so lebendig, wie sie klingt.

"Es ist psychedelisch, es ist Garage, es ist Klassik, es ist Rock, es ist Indie. Und es hat sogar ein wenig Soul und Jazz im wahrsten Sinne. Es ist eine laute und emotionale Reise zu den tiefsten Winkeln deiner Seele."

Die Band aus Los Angeles definierte die dunklere Seite des sogenannten "Paisley Underground", einer musikalischen Sub-Strömung in Kalifornien. Sie verwob die Sounds des "60s West Coast Rock" von Quicksilver Messenger Service mit der künstlerischen Chuzpe von Ostküsten-Größen wie The Velvet Underground oder Televison und der nervösen Wut der 1980er-Jahre.

Die legendären Alben "The Days Of Wine And Roses" und "The Medicine Show" beeinflussten viele der späteren, auch europäischen, Bands, welche sich auf Songwriting verstanden, ihren Sounds aber dionysische Dynamik verliehen.

Ob Grunge oder Americana, ob Indie-Rock oder Indie-Folk: In vielen Sub-Genres haben "The Dream Syndicate" Spuren hinterlassen. Nach der scheinbar endgültigen Auflösung der Band 1989 machte Sänger und Gitarrist Steve Wynn solo von sich reden.

Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


(ARD/WDR/3sat)


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3:39
VPS 03:35

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 20. November

Crossroads (4/8)

Rhonda

Mit Milo Milone (Gesang), Jan Fabricius (Bass), Ben Schadow
(Gitarre), Offer Stock (Keyboards) und Gunnar Riedel (Schlagzeug)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenBreitwandiger Soul aus Bremen und Hamburg? Das geht, beweist eine swingende groovige Combo, die mit ihrem Mix aus Retro-Soul und Beat aus der Indie-Rockband Trashmonkeys hervorging: Rhonda.

Markenzeichen ist die gefühlvolle und ausdrucksstarke, mit einem tollen ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenBreitwandiger Soul aus Bremen und Hamburg? Das geht, beweist eine swingende groovige Combo, die mit ihrem Mix aus Retro-Soul und Beat aus der Indie-Rockband Trashmonkeys hervorging: Rhonda.

Markenzeichen ist die gefühlvolle und ausdrucksstarke, mit einem tollen Vibrato gekrönte Stimme Milones. Zusammen mit der extrem coolen, pointierten und überaus groovigen Band, die einen warmen und entspannten Sound spielt, wird daraus das Klangrezept für Rhonda.

Als sich die Gruppe 2012 auflöste, haben sich die vormalige Bassistin und neue Sängerin Milo Milone und drei Bandmitglieder zu neuen Ufern aufgemacht. Als neuer Bassist kam Jan Fabricius hinzu. Der erste Erfolg in England führte das Quintett ins Vorprogramm von Paul Weller, der sich jederzeit für Rhonda stark macht. Mehr Empfehlung geht nicht.

Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


(ARD/WDR/3sat)


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4:22
VPS 04:20

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 20. November

Crossroads (5/8)

Black Mirrors

Mit Marcella Di Troia (Gesang), Pierre Lateur (Gitarre),
Gino Caponi (Bass) und Pierrick Destrebecq (Schlagzeug)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenEine Pressemeldung über die belgische Rock-Band: "Wenn Janis Joplin, Jack White, Anouk, Nirvana und Queens of the Stone Age sich fortpflanzen würden, wären Black Mirrors ihr Lieblingskind".

Die Band platziert sich zwischen Garage-, Blues-, Hard- und Psychedelic Rock ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenEine Pressemeldung über die belgische Rock-Band: "Wenn Janis Joplin, Jack White, Anouk, Nirvana und Queens of the Stone Age sich fortpflanzen würden, wären Black Mirrors ihr Lieblingskind".

Die Band platziert sich zwischen Garage-, Blues-, Hard- und Psychedelic Rock - was speziell live in Kombination mit Marcella Di Troias Bühnenperformance eine sehr kurzweilige Angelegenheit ist. Eine stimmige Melange aus hartem
Rock und auffällig guten Songs.

Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


(ARD/WDR/3sat)


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5:05
HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)
Montag 20. November

Crossroads (6/8)

The Wake Woods

Mit Ingo Siara (Lead-Gesang, Bass), Helge Siara (Gitarre,
Background-Gesang), Tobias Rachuj (Gitarre, Background-Gesang)
und Till Reuter (Schlagzeug, Perkussion, Background-Gesang)

Erstausstrahlung

Ganzen Text anzeigenDa wird nicht auf Mainstream gebaut oder in die Charts geschielt: The Wake Woods bieten ein wildes Rock-Feuerwerk an Retro-, Blues-, Indie- und Garage-Elementen, ungeschliffen und kraftvoll.

Die vier jungen Berliner Garage Retro Rocker verstehen es, einnehmende Hooks ...
(ARD/WDR/3sat)

Text zuklappenDa wird nicht auf Mainstream gebaut oder in die Charts geschielt: The Wake Woods bieten ein wildes Rock-Feuerwerk an Retro-, Blues-, Indie- und Garage-Elementen, ungeschliffen und kraftvoll.

Die vier jungen Berliner Garage Retro Rocker verstehen es, einnehmende Hooks zu schreiben. Ihre musikalischen Helden sind Jet, The Hives sowie der "gute, alte" Rock der 1960er- und 1970er-Jahre von The Who, Stones, Beatles oder The Kinks.

Leadsänger Ingo Siara erinnert sich: "Über Bands wie die Beatles oder Stones fanden wir zum Blues. Als wir die Band 2010 gründeten, gab es nie eine Grundsatzdiskussion bezüglich unserer musikalischen Ausrichtung. Wir lieben alle dieselbe Musik, und es war klar, dass wir genau diesen Sound haben wollen." Liveauftritte des Berliner Quartetts bersten vor Adrenalin und überbordender Vitalität - die Energiebündel geben ohne Pause Gas.

Zwei Mal pro Jahr produziert der WDR-"Rockpalast" in der "Harmonie" in Bonn-Endenich das "Crossroads"-Festival. Vom 18. bis 21. Oktober 2017 wurden internationale Acts präsentiert.


(ARD/WDR/3sat)


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5:48
VPS 05:50

HDTV Ausstrahlung (hochauflösendes Bildsignal)

Asphaltritter

Mit Uralmotorrädern um die halbe Welt

Film von Annette Pöschel

Ganzen Text anzeigenFünf Freunde fahren mit altmodischen Motorrädern der Marke "Ural" von Halle nach New York. Der Film begleitet sie auf einer spannenden Reise voller Abenteuer und ungewöhnlicher Begegnungen.

Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo haben 2014 ihr Kunststudium ...

Text zuklappenFünf Freunde fahren mit altmodischen Motorrädern der Marke "Ural" von Halle nach New York. Der Film begleitet sie auf einer spannenden Reise voller Abenteuer und ungewöhnlicher Begegnungen.

Anne, Efy, Elisabeth, Johannes und Kaupo haben 2014 ihr Kunststudium beendet. Seitdem reisen sie auf ihren Motorrädern in die entlegensten Gegenden der Welt. Sie wollen wissen, wie die Menschen dort leben, welche Probleme sie haben.

Die Ural-Motorräder dienen dabei als Sympathiefaktor. Weil die Motorräder noch immer quer durchs ehemalige Sowjetreich populär sind und ständig kaputt gehen, funktioniert das Kennenlernen hervorragend. Sobald sie stehenbleiben, werden sie von Neugierigen und Hilfsbereiten umringt.

Aber die Reise verläuft nicht immer nur positiv. Pannen sind alltäglich, es gibt Unfälle und sogar eine Verhaftung. Schließlich schlagen die fünf ihr Lager in Kanada auf, um Geld für die Weiterreise zu verdienen. Doch bevor es nach New York geht, wollen sie noch einmal zurück nach Russland, um dort mit ihren zum Floß umfunktionierten Motorrädern einen Fluss hochzufahren.