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Wegwerf-Agenten: Ahnungslos in der Spionage-Falle
Ein paar Fotos für schnelles Geld? Ausländische Geheimdienste rekrutieren Menschen in Not über Social Media als Spitzel. Wirkt harmlos, ist es aber nicht. Bei Entlarvung wegen Sabotage drohen mehrjährige Haftstrafen.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 16.06.2031
NANO Themen
Die Wegwerf-Agenten
Im Prozess vor dem Oberlandesgericht Stuttgart stehen drei Männer wegen mutmaßlicher Spionage- und Sabotagepläne für Russland vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft sieht sie als sogenannte „Wegwerf-Agenten“: über soziale Netzwerke angeworbene Laien, die für Geld oder unter Druck scheinbar harmlose Aufträge übernehmen, ohne die Hintergründe zu kennen. Sicherheitsbehörden warnen, dass zunehmend auf diese Form von hybrider Kriegsführung gesetzt wird, um Informationen zu sammeln und Sabotage vorzubereiten. Ein Urteil wird im Herbst erwartet.
Wie schnell Wegwerf-Agenten geködert werden
Ein Foto, ein Paket, schnell Geld verdienen – so werden Ahnungslose über Social Media und Chats von fremden Geheimdiensten angeworben. Was harmlos klingt, kann Teil von Spionage sein.
One Health Strategie - Zoonosen verhindern
In vielen Disziplinen ist sie der „Hit“: Die One-Health-Strategie - ein ganzheitlicher, fachübergreifender Ansatz, der die Gesundheit von Menschen, Tieren, Pflanzen und der gemeinsamen Umwelt als untrennbare Einheit betrachtet. Ziel ist durch die Zusammenarbeit von Medizin, Tiermedizin, Umweltwissenschaften und Politik, dieses Zusammenwirken besser zu verstehen und entsprechend präventiv handeln zu können. So sollen Tierseuchen, Zoonosen - also die Übertragung von Erregern von Tieren auf den Menschen - und entsprechend auch Pandemien verhindert werden. In Deutschland koordiniert das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems die One-Health Forschung.
Mit Gesprächsgast: Prof. Sandra Junglen, Institut für Virologie der Charité Universitätsmedizin Berlin
Südafrika: 100 jahre Kruger-Nationalpark
Der Kruger-Nationalpark zählt zu den bekanntesten Wildschutzgebieten Afrikas und feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Ranger und Reiseführer Curteis Roberts wirbt dort für einen respektvollen Umgang mit Wildtieren und teilt seine Beobachtungen mit einer großen Online-Gemeinde. Gegründet wurde das Schutzgebiet, nachdem Wildbestände durch intensive Jagd stark zurückgegangen waren. Heute gilt der Park mit rund zwei Millionen Besuchern jährlich als Symbol erfolgreichen Naturschutzes und als eines der wichtigsten Tourismusziele Südafrikas.
Moderation: EricMayer D