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Fake Food überall? Hightech-Forensik soll endlich Klarheit bringen
Gepanschtes Olivenöl, falscher Fisch, gestreckter Honig? Gütesiegel können täuschen, DNA nicht. Ein neuer mobiler Food-Detektor erkennt falsche Zutaten in Lebensmitteln – schneller als klassische Labortests und ohne Stromanschluss.
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 22.01.2031
NANO Themen
Der Fake-Food Detektor
Ob Olivenöl, Honig oder Käse, was wie ein hochwertiges EU-Produkt aussieht, ist es oft nicht. Immer häufiger landen Lebensmittel in unseren Regalen, die falsch etikettiert, gestreckt oder komplett gefälscht sind. Sie tragen Gütesiegel, Herkunftsangaben oder Bio-Labels, doch dahinter steckt oft minderwertige Ware aus dem Ausland. Die Folgen für lokale Landwirte sind jährliche Verluste von acht bis 12 Milliarden Euro. Für Verbraucher heißt das, sie zahlen für Qualität, bekommen aber oft das Gegenteil, mit möglichen Folgen für Gesundheit und Umwelt. Gegen diesen Betrug gibt es jetzt Gegenwehr: Forscher, Institutionen und Initiativen setzen auf neue Technologien, wie DNA-Analysen und einen digitalen Produktpass, der für echte Transparenz sorgen soll.
Rettet uns weißer Wasserstoff?
In den italienischen Alpen suchen Forschende nach natürlichem, „weißem“ Wasserstoff, der als saubere und sich selbst erneuernde Energiequelle gilt. In eisenhaltigen Gesteinen bei Balmuccia entsteht er durch chemische Reaktionen zwischen Wasser und tiefem Mantelgestein. Simulationen zeigen, dass solche Prozesse besonders in Gebirgen wie den Alpen stattfinden. Gelingt es, größere Vorkommen in erreichbarer Tiefe zu finden, könnte weißer Wasserstoff eine wichtige Rolle für die Energiewende spielen.
Schmelzende Tropengletscher
In den peruanischen Anden leben Millionen Alpakas in unmittelbarer Nähe schwindender Gletscher, von denen ganze Dorfgemeinschaften abhängen. Der Quelccaya-Gletscher liefert Wasser für Weiden, Trinkwasser und Fischzucht, zieht sich jedoch jedes Jahr stark zurück und könnte in wenigen Jahrzehnten verschwinden. Forschende überwachen ihn mit einer der höchsten Wetterstationen Amerikas, um Klimadaten zu sammeln und frühzeitig vor Gefahren zu warnen. Denn der massive Gletscherrückgang lässt Seen wie die Laguna Palcacocha anwachsen, die bei einem Überlaufen zehntausende Menschen bedrohen könnten. Peru hat bereits mehr als die Hälfte seiner Gletscher verloren.
Perus Gletscher schrumpfen dramatisch
In den peruanischen Anden zeigt sich die Klimakrise hautnah: Gletscher schmelzen, Seen steigen, Dörfer bangen. Millionen Alpakas und Menschen sind direkt betroffen.
Gletscher-Eis für die Nachwelt
In der Antarktis wurde erstmals ein internationales Archiv für Gletschereis eröffnet, um wertvolle Klimadaten vor dem Verlust durch den Klimawandel zu schützen. In einer Eishöhle nahe der Forschungsstation Concordia lagern Eisbohrkerne aus aller Welt bei minus 50 Grad Celsius. Die ersten Proben stammen aus den Alpen, weitere aus den Anden und dem Kaukasus sollen folgen. Eisbohrkerne gelten als wichtige Klimaarchive, da sie Informationen über Atmosphäre und Umwelt der Vergangenheit speichern. Das Projekt der Ice Memory Foundation soll künftigen Generationen ermöglichen, das Klima früherer Zeiten zu erforschen, selbst wenn viele Gletscher bereits verschwunden sind.
Gletscher-Eis für die Nachwelt
Eis als Zeitkapsel: Ein neues Antarktis-Archiv lagert Eisbohrkerne aus aller Welt, um Jahrtausende alte Klimadaten zu schützen. Proben aus den Alpen sind dort bereits eingetroffen.
Kuh Veronika kratzt sich
Das Klischee der dummen Kuh, die uns treu-doof anschaut, kaut und sonst nicht viel tut wird gerade auf den Kopf gestellt. Und zwar von einer Kuh namens Veronika. Sie lebt in einem kleinen Dorf in Kärnten in Österreich und ist die erste, bei der wissenschaftlich belegt wurde, dass sie Werkzeuge benutzt um sich zu kratzen. Damit wurde sie zu einem kleinen Star.