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Trumps Griff nach Grönland: Kampf um Eis, Erz und Einfluss
Die Arktis erwärmt sich viermal schneller als der Rest der Welt. Schmelzendes Eis öffnet neue Handelsrouten und macht Rohstoffe zugänglicher. Die Region weckt Begehrlichkeiten. Besonders US-Präsident Trump will Grönland – doch warum ausgerechnet jetzt?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 21.01.2031
NANO Themen
Der Kampf um Grönland
Trump lässt nicht locker. Bei seinem Plan, Grönland zu einem Teil der USA zu machen, droht der amerikanische Präsident nun mit Strafzöllen für die europäischen Länder, die sich hinter Dänemark und Grönland stellen. Was will er mit der größten Insel der Welt? Neben militärischen Interessen und der Absicherung der nationalen Sicherheit der USA sind es wohl die durch den Klimawandel neu entstehenden Handelsrouten, die Trump kontrollieren will. Zudem ist Grönland auch eine wahre Schatzinsel: In der Erde liegen verschiedene Metalle, Gold, Diamanten und es werden auch große Vorkommen Seltene Erden vermutet. Jedoch lassen sich die Rohstoffe in Grönland schwer finden und abbauen.
Mit Gesprächsgast: Dr. Maximilian Korges, Institut für Geowissenschaften, Uni Potsdam
Gräben gegen Dürre in der Landwirtschaft
Landwirt Markus Schwegler hat seinen Hof mithilfe eines ausgeklügelten Wassermanagements und topografisch angelegten Gräben in eine widerstandsfähige Kulturlandschaft verwandelt. Das Prinzip der sogenannten „Keylines“ sorgt für stabile Bodenfeuchte sowie mehr Biodiversität – und könnte eine Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels in Mitteleuropa sein.
Sciene Date mit Emma Hodcroft
Emma Hodcroft zählt trotz ihres jungen Alters zu den herausragenden Stimmen der Virologie und wurde zuletzt vom Magazin „Nature“ besonders hervorgehoben. Die in Norwegen geborene und in Schottland sowie Texas aufgewachsene Forscherin machte sich während der Corona-Pandemie mit klarer, empathischer und wissenschaftlich fundierter Kommunikation einen Namen. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel verbindet sie Biologie und Datenwissenschaft und wirkte an der Entwicklung der Plattform Nextstrain mit, die die weltweite Ausbreitung von Sars‑CoV‑2 in Echtzeit sichtbar macht. Viren dienen Hodcroft aufgrund ihrer schnellen Mutationsraten als ideales Modell, um grundlegende evolutionsbiologische Prozesse zu erforschen. Derzeit arbeitet sie am Enterovirus D68, das schon durch kleine genetische Veränderungen ein erhebliches Gefahrenpotenzial entwickeln könnte.
Warum fangen wir uns Erkältungsviren ein?
Welcher Erreger könnte die nächste Pandemie auslösen? Epidemiologin Emma Hodcroft erklärt, wie Viren uns täuschen und unser Immunsystem überlisten. Ingolf Baur hat die Virenjägerin getroffen.