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Immer noch Chaos an Flughäfen

Nach dem Hackerangriff auf Check-in-Systeme von europäischen Flughäfen herrscht noch immer kein Normalbetrieb. Hätte die Cyber-Attacke verhindert werden können und falls ja, wie?

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2025
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 29.09.2030

NANO vom 29.09.2025

Pentest: Wie Hacker kritische Infrastruktur angreifen

Immer wieder ist es zuletzt zu Hackerangriffen gekommen, so etwa beim Flughafen Berlin Brandenburg oder beim Autohersteller Jaguar Land Rover. Doch auch vergleichsweise kleinere Unternehmen und Institutionen sind nicht vor Cyberangriffen gefeit. Den Schaden durch solche Angriffe schätzt der Verfassungsschutz für das Jahr 2024 auf rund 266 Milliarden Euro. Oftmals ist der Zugriff vor Ort ein Kinderspiel: laxe Sicherheitszugänge, unaufmerksame Mitarbeitende, offen liegende Datenkabel. Die „White Hats“ sind ethische Hacker und unterstützen Unternehmen im Aufbau und bei der Verbesserung ihrer Sicherheit.

Ein Penetrationstest deckt Schwächen auf

Ein Penetrationstest in einer digitalisierten Großbäckerei zeigt, wie leicht Hacker Zugriff auf zentrale Systeme, Produktionsabläufe und sensible Firmendaten erhal-ten können – teils mit einfachsten Mitteln. Veraltete Technik, ungesicherte Zugänge und fehlende Schutzmechanismen machen Angriffe möglich. IT-Experte Martin Wundram warnt: Solche Schwachstellen gibt es in vielen Unternehmen, denn die digitale Vernetzung nimmt ständig zu. Die Bäckerei-Geschäftsführer reagieren alarmiert, aber konstruktiv – sie sehen den Test als wichtige Chance, Sicherheitslücken zu schließen und das Risikobewusstsein zu stärken.

Nur im Krimi: Cyberattacken auf Herzimplantate

In der gestrigen „Tatort“-Folge sterben Menschen durch gehackte Herzimplantate. Experten bestätigen: Solche Hacks sind theoretisch möglich, aber aktuell nicht realistisch. Herzspezialist Andreas Häberlin betont, dass diese Geräte vor allem Leben retten. Während Cyberangriffe auf Spitäler zunehmen, sind Implantate bislang kein Ziel. Fazit: Der Krimi ist technisch korrekt, aber in der Realität besteht derzeit keine akute Gefahr.

Hightech im Bienenstock

Sie zählen zu den wichtigsten Nutztieren der Welt: Honigbienen. Doch obwohl ihr Wohlergehen entscheidend für unsere Ernährungssicherheit ist, wissen wir erstaunlich wenig darüber, was in einem Bienenstock wirklich passiert. Ein Forschungsteam der Universität Graz wagt nun erstmals einen Blick tief ins Innere des Bienenstaats – und zwar störungsfrei. Mithilfe von Hightech-Kameras, Robotik und künstlicher Intelligenz wollen sie das Leben im Stock lückenlos dokumentieren. Ihr Ziel: den Superorganismus „Bienenvolk“ besser zu verstehen, um ihn gezielter und nachhaltiger schützen zu können.

Wissen -

Hightech im Bienenstock

Forschende entwickeln Mini-Roboter, die im Bienenstock leben. Mit KI überwachen sie die Königin, steuern das Mikroklima, bekämpfen Krankheiten und tragen zum Erhalt der Bienen bei.

Moderation: Ingolf Baur

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