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"Museums-Check mit Markus Brock - Bauhaus-Museen Weimar und Dessau": Bauhaus Museum Dessasu von außen

Kultur

Bauhaus-Museen Weimar und Dessau

100 Jahre Bauhaus - das Gründungsjubiläum der legendären Kunstschule feiern 2019 gleich zwei neue Museen: das Bauhaus-Museum in Weimar und das in Dessau.

Produktionsland und -jahr:
Datum:
Sendetermin
27.10.2019
18:30 - 19:00 Uhr

1919 gründete Walter Gropius in Weimar die Bauhaus-Schule mit dem Ziel, durch Gestaltung die Welt zu verbessern. Er wollte Kunst, Handwerk und später auch Industrie vereinen und gewann für seine Idee illustre Künstler wie Oskar Schlemmer, Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Am Ursprungsort des Bauhauses eröffnete nun im April das neue Bauhaus-Museum. Es will an die wichtigste Design- und Kunstschule der Moderne erinnern.

In Weimar werden die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Kollektion gezeigt und mit den Fragen von Morgen verknüpft. Erstmals wird hier umfänglich von den Kindertagen des Staatlichen Bauhauses erzählt, 1919-1925. Solange war das Bauhaus in Weimar beheimatet, bis es auf Druck von rechtsnationalen Politikern geschlossen wurde und umziehen musste.

In Dessau fand das Bauhaus ab 1925 eine neue Wirkungsstätte und erlebte bis 1932 seine Blütezeit. Die Bauhaus-Schule von damals steht noch immer. Da sie für museale Zwecke technisch und klimatisch ungeeignet ist, wurde im Stadtzentrum ein Neubau für die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau errichtet, der im September seine Pforten öffnete.

Markus Brock macht einen Rundgang, entdeckt originale Möbel, Leuchten und Kunstwerke, erfährt wie hier gelernt und experimentiert wurde und wie leidenschaftlich die Bauhäusler für ihre revolutionären Ideen kämpften. Unter dem Druck der Nationalsozialisten löste sich das Bauhaus 1933 dennoch selbst auf.  

Zu Gast im Museums-Check ist Anna Maria Mühe. Die renommierte Schauspielerin konnte der Bauhaus-Ära hautnah nachspüren, am Set der ZDF-Serie "Die neue Zeit". Anna Maria Mühe mimt darin die rebellische Bauhaus-Künstlerin Dörte Helm.

In Weimar ist das Bauhaus-Museum bereits seit April Publikumsmagnet, das in Dessau öffnete am 8. September seine Pforten. Markus Brock checkt beide Museen und begrüßt als Gast in Dessau Anna Maria Mühe.

Die renommierte Schauspielerin konnte der Bauhaus-Ära gerade hautnah nachspüren - am Set der ZDF-Serie "Die neue Zeit", die im September ausgestrahlt wird. Anna Maria Mühe mimt darin die rebellische Bauhaus-Künstlerin Dörte Helm, die eine Affäre mit Walter Gropius, gespielt von August Diehl, hatte, was allerdings nicht verbrieft ist.

Walter Gropius gründete 1919 in Weimar die Bauhaus-Schule mit dem Ziel, durch Gestaltung die Welt zu verbessern. Er wollte Kunst, Handwerk und später auch Industrie vereinen und gewann für seine Idee illustre Künstler wie Oskar Schlemmer, Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Am Ursprungsort des Bauhauses eröffnete nun im April das neue Bauhaus-Museum. Es will an die wichtigste Design- und Kunstschule der Moderne erinnern.

In Weimar werden die Schätze der weltweit ältesten Bauhaus-Kollektion gezeigt und mit den Fragen von morgen verknüpft. Erstmals wird hier umfänglich von den Kindertagen des Staatlichen Bauhauses erzählt (1919-1925). Solange war das Bauhaus in Weimar beheimatet, bis es auf Druck von rechtsnationalen Politikern geschlossen wurde und umziehen musste.

In Dessau fand das Bauhaus ab 1925 eine neue Wirkungsstätte und erlebte bis 1932 seine Blütezeit. Die Bauhaus-Schule von damals steht noch immer. Da sie für museale Zwecke technisch und klimatisch ungeeignet ist, wurde im Stadtzentrum ein Neubau für die Sammlung der Stiftung Bauhaus Dessau errichtet.

Markus Brock macht mit seinem Gast Anna Maria Mühe einen Rundgang, entdeckt originale Möbel, Leuchten und Kunstwerke, erfährt, wie hier gelernt und experimentiert wurde und wie leidenschaftlich die Bauhäusler für ihre revolutionären Ideen kämpften. Unter dem Druck der Nationalsozialisten löste sich das Bauhaus 1933 dennoch selbst auf.

In Dessau befinden sich bis heute die weltweit meisten erhaltenen Bauhaus-Bauten, dazu zählt die 1926 fertiggestellte Meisterhaussiedlung. Dahinter stand die Vision, das Bauen zu industrialisieren. Markus Brock besucht das frisch renovierte Doppelhaus, in dem Kandinsky und Klee einst Tür an Tür wohnten. Von außen schlicht weiß und nüchtern, gleicht es innen einem begehbaren Gemälde, mit 100 verschiedenen Farbtönen gestrichen, von Rot über Blattgold bis hin zu Schwarz.

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