Kultur

"Kulturzeit" vom 31.01.2024: Wie nachhaltig sind Proteste gegen Rechts?

Die Themen der Sendung: Brandmauer gegen Rechtsextremismus, Michel Friedman zu seinem Buch "Judenhass", Fotoausstellung "Die Deutschen", Selbstoptimierung bis zum Limit.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2024
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 17.12.2024

Die Themen der Sendung:

Demonstrationen gegen Rechts: Wie nachhaltig sind sie?

Am 10. Januar berichtete das Investigativnetzwerk "Correctiv" unter dem Titel "Geheimplan gegen Deutschland“ von einem Treffen von AfD-Politikern, Mitgliedern der Werteunion, Neonazis sowie finanzstarken Unternehmern, bei dem unter anderem über die Ausweisung von Millionen von Menschen mit Migrationsgeschichte gesprochen wurde. Seitdem demonstrieren hunderttausende Menschen für Toleranz und gegen Rechtsextremismus. Aber wie nachhaltig sind diese Proteste? ttt hat mit Marcus Bensmann und Jean Peters von "Correctiv", dem Philosophen und Buchautor Jan Skudlarek, der Sozialpsychologin und Mitherausgeberin der Mitte-Rechts-Studie Beate Küpper sowie der Protestforscherin Priska Daphi gesprochen.

Michel Friedman über sein Buch "Judenhass"

Enttäuscht und alleingelassen hat sich der Publizist Michel Friedman gefühlt angesichts des Schweigens gegenüber Juden in Deutschland nach dem Hamasterror des 7. Oktober. In seinem neuen Buch "Judenhass" schreibt er über das Versagen der Politik, die Ignoranz der Gesellschaft und darüber, wie wir verhindern können, dass die Gewalt gegen Jüdinnen und Juden weiter um sich greift. Wir sprechen mit Michel Friedman live im Studio über sein Buch "Judenhass".

Mehr zum Thema

Fotoausstellung "Die Deutschen"

Schlüsselmomente des 20. Jahrhunderts hat der Schweizer "Magnum"-Fotograf René Burri festgehalten. Weniger bekannt, aber umso spannender sind die Aufnahmen, die auf Reisen zwischen 1956 und 1964 in Ost- und Westdeutschland entstanden. Zu sehen sind sie zur Zeit in der Erfurter Kunsthalle.

#thatgirl - Selbstoptimierung bis zum Limit

Ein Trend in den sozialen Medien ist die Selbstoptimierung von Frauen. Doch wo verläuft die Grenze zwischen gesundem Lebensstil und gefährlicher Idealiserung? Anleitungen zum Loswerden von Lastern gibt es auf Social Media zuhauf. Angefangen hat dieser Hang zur Selbstoptimierung auf YouTube, Instagram und TikTok etwa 2021: "How to become That Girl", fragten auf einmal hunderttausende von Frauen, beziehungsweise auf gut Deutsch: Wie werde ich diese andere Frau, die ihr Leben im Griff hat? Content-Creatorinnen zeigen, wie es gehen soll: Aufstehen um fünf Uhr morgens, Tagebuch schreiben, regelmäßig ins Fitness-Studio gehen, eine Skin-Care Routine verfolgen, Smoothies trinken.

Warum das ganze? Um die eigene Produktivität zu steigern. Und das wollen viele: Fast 17 Milliarden Aufrufe hat der Hashtag #thatgirl bis heute. Wir fragen die Medienwassischenschaftlerin Judith Ackermann, warum es gerade Frauen sind, die diesen scheinbar zwanghaften Drang haben, das eigene Selbst zu optimieren. Wo verschwimmt die Grenze zwischen gesundem Lebensstil und gefährlicher Idealisierung? Und wann wird das Streben nach Glück zu einem Gefühl der Scham?

Meine Merkliste

Alle Inhalte auf Ihrer Merkliste sind noch mindestens 3 Tage verfügbar.

Sie haben derzeit keine Videos in Ihrer Merkliste

Sie können ein Video der Merkliste hinzufügen, indem Sie das "+" am Teaser oder Beitrag anwählen.

Live

Statische Headline

1h 7min

3sat Logo

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutz-Einstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktivert, welcher dies verhindert. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der 3sat Mediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

3sat Logo

Offensichtlich ist in deinem Browser das Plugin "I don't care about Cookies" aktiviert. Eigentlich würden wir dir an dieser Stelle gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Dies wird durch das Plugin verhindert. Falls du die Webseite sehen und nutzen möchtest, prüfe, ob das Plugin in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.