Kultur

"Kulturzeit" vom 30.01.2024: Zeruya Shalev über Israel und ihr Buch "Nicht ich"

Die Themen der Sendung: Zeruya Shalev im Studio, der Osten und seine Demokratie-Skepsis, Achim Benning, Iris Hassid.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2024
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 01.12.2024

Die Themen der Sendung:

Zeruya Shalev über Israel und ihr Buch "Nicht ich"

Zeruya Shalevs damals auch in den 3sat-Ländern zum Bestseller avancierter Roman "Liebesleben" ist vielen unter die Haut gegangen, auch ihre Bücher danach. Wir sprechen mit der Autorin im Studioo über ihren sehr überraschenden, nun gerade auf Deutsch veröffentlichten Roman "Nicht ich" und über die Situation in Israel.

Den Osten und seine Demokratie-Skepsis verstehen mit Lukas Rietzschel

Lukas Rietzschel ist inzwischen eine feste Adresse für alle, die verstehen wollen, wie "die Ostdeutschen" ticken, was sie in den letzten 30 Jahren, erlebten, wie die Transformation sie formte. Und warum sie einige Jahre früher auf die Idee kamen, ihr Vertrauen (rechts)radikalen Parteien zu schenken als die Deutschen westlich der Elbe und des Thüringer Waldes. Rietzschel scheut auf diesem Weg auch die Konfrontation nicht, wie er bei einem Streitgespräch mit Uwe Tellkamp in der Dresdner Frauenkirche zeigte.

Nun also hat er Interviews mit 100 Menschen geführt - und daraus die fiktive Theater-Figur eines Politikers geschaffen, der sich in den 1990ern politisch/demokratisch einbrachte, nun aber seinen Weg in einer radikalen Partei weitergeht. Sein neues Stück "Das beispielhafte Leben des Samuel W." möge zum Nachdenken und zum Dialog anregen, hofft der Theaterintendant. Wir haben es uns angesehen.

Verschollenes Klimt-Bild aufgetaucht

Es ist eine Nachricht mit Sensationswert für die gesamte Kunstwelt: Am 25. Januar wurde in Wien ein verloren geglaubtes Klimt-Bild präsentiert. "Das Bildnis Fräulein Lieser" hat Maler-Meister Gustav Klimt kurz vor seinem Tod gemalt und nicht fertiggestellt. Seit 1925 galt es als verschollen. Im April soll es in Wien versteigert werden.

Nachruf auf Achim Benning

Der deutsche Schauspieler, Theaterregisseur und Intendant Achim Benning ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Benning leitete von 1976 bis 1986 das Wiener Burgtheater. In dieser Zeit gab es erstmals Kinderaufführungen und etliche Gastregisseure. "Ich wollte nicht Schauspieler werden; ich wollte nicht Regisseur werden; ich wollte nicht Burgtheaterdirektor werden", schrieb Achim Benning in einer autobiografischen Notiz. Schon mit 24 Jahren spielte er am Burgtheater, wo er in über 50 Rollen zu sehen war; ab 1971 führt er auch Regie, und von 1976 bis 1986 war er Direktor des Hauses am Ring. Danach konzentrierte er sich auf die Regiearbeit, leitete von 1989 bis 1992 das Schauspielhaus Zürich und war dann Professor für Regie am Max-Reinhardt-Seminar. Wir erinnern an den Theatermann.

Fotografin Iris Hassid

In Tel Aviv arbeitet die israelische Fotografin Iris Hassid mit Palästinenserinnen am Langzeit-Foto-Projekt "A Place of Our Own". Diese Künstlerinnen versuchen, dem Hass entgegenzutreten und die Perspektive der anderen Seite einzunehmen.

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