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Donaukanal-Treiben

Dokumentation

Wiener Wässer 2/3 - Der Donaukanal

Die Donau und ihre Nebenarme waren nicht immer so gesittete Gewässer, wie es heute den Anschein hat. Lange war dieser Fluss ein unbändiger Strom, der sich wild seinen Weg durch Wien bahnte.

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Im Mittelalter war der Donaukanal noch der Hauptarm der Donau. Die Donauhochwasser verlagerten aber den Hauptstrom immer mehr, der entstandene stadtnahe Flussarm, der bereits um 1600 reguliert wurde, erhielt um 1700 erstmals die Bezeichnung Donaukanal. Erst mit der Gesamtregulierung der Donau Mitte des 19. Jahrhunderts entstand durch weitere Ausbauten der heutige Donaukanal.

Auf der linken Uferseite hatte sich mit der Leopoldstadt die erste Wiener Vorstadt herausgebildet. Ein Viertel, das vor allem den Wiener Juden zugewiesen wurde, von wo Leopold I. sie im Jahr 1670 aber vertreiben ließ. In den folgenden Jahrhunderten kehrten die jüdischen Familien aber allen Repressalien zum Trotz immer wieder in dieses Gebiet am Donaukanal zurück.

Der spätere Donaukanal bildete auch die natürliche Grenze zum kaiserlichen Jagdrevier, dem Prater. Die ersten Brücken, die dort errichtet wurden, hatten vor allem den Zweck, eine bessere Verbindung zwischen Hofburg und Prater herzustellen. In dieser Folge des Dreiteilers über die Wiener Gewässer erzählen Roswitha und Ronald Vaughan die bewegte Geschichte des Donaukanals, an dessen Ufern sich heute eine Erholungszone für die Stadtbewohner entwickelt hat (Bild oben).

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