Dokumentation
Die Hörbigers - Eine Schauspieldynastie (1/3) - Vergangen, nicht vergessen
Ihre Gesichter zählen zu den bekanntesten der deutschsprachigen Theater- und Filmgeschichte: Paul Hörbiger, Paula Wessely und Attila Hörbiger - ebenso wie ihre berühmten Nachkommen.
- Produktionsland und -jahr:
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- Datum:
- Sendetermin
- 24.10.2026
- 11:05 - 11:55 Uhr
- Verfügbar in
- D / CH / A
Im ersten Teil von Christian Reichholds Dokumentation erinnern sich ihre mittlerweile selbst berühmten Nachkommen an diese - aus heutiger Sicht - nicht unumstrittenen Publikumslieblinge.
Quelle: dpa
An Paul Hörbiger, der neben Klassikern wie "Hallo Dienstmann", "Hofrat Geiger" und "Der dritte Mann" nicht nur 300 weitere - heute oft auch zurecht vergessene - Filme gedreht hat, sondern dessen Privatleben genug Stoff für einen eigenen Film geboten hätte; an Attila Hörbiger, der seinem älteren Bruder zunächst von Theater zu Theater folgte, bis er schließlich selbst Karriere machte - und als Ehrenmitglied des Burgtheaters zu den größten Bühnenkünstlern seiner Zeit gezählt wurde; und an Paula Wessely, die 1934 mit "Maskerade" beinahe eine Weltkarriere gemacht hätte, die Zeichen der Zeit aber falsch interpretierte und sich in die Propagandamaschinerie des Dritten Reichs einspannen ließ, anstatt nach Hollywood zu gehen.
Quelle: dpa
Bisher nie veröffentlichte Privatfilme geben Einblicke in das Familienleben der Hörbigers abseits der Bühne. In selten gezeigten Interviews blicken "die Wessely" und das ungleiche Brüderpaar Paul und Attila auf ihre Karrieren zurück. Elisabeth Orth, Christiane und Maresa Hörbiger erinnern sich an ihre Kindheit in der "Hörbiger-Villa" in der Wiener Himmelstraße, die nach mehr als einem dreiviertel Jahrhundert im Familienbesitz 2015 verkauft wurde. Christian Tramitz ("Der Schuh des Manitu") erzählt von sehr persönlichen Erlebnissen mit seinem Großvater, Paul Hörbiger. Zu Wort kommen außerdem die Autoren Gerhard Tötschinger und Georg Markus, sowie André Heller und Mavie Hörbiger.
Ein Film von Christian Reichhold.