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Asien (7/7)

Auf dem größten aller Kontinente lebt eine artenreiche Tierwelt. Die Naturdokureihe "Asien" zeigt die vielfältigen Wildtiere des Kontinents, wie sie noch nie zu sehen waren.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2025
Datum:
Verfügbar in
D / CH / A
Verfügbar bis:
bis 19.11.2037
Ton
UT
AD

Diese Folge der Koproduktion von ZDF/"Terra X" und der BBC stellt wegweisende Naturschutzprojekte vor, mit denen engagierte Menschen dabei helfen, bedrohte Tierarten zu retten – denn im dicht besiedelten Asien sind viele Wildtiere stark gefährdet.

Im Nordosten Borneos gibt es noch intakte Regenwälder. Dort lebt eines der scheuesten und am wenigsten bekannten Säugetiere Asiens – der Malaienbär. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums und Wilderei sind die Tiere stark bedroht. Wie viele noch in freier Wildbahn leben, weiß niemand genau. Oft werden die Jungen als Haustiere gehalten. Doch weil sie sich schon bald nicht mehr bändigen lassen, werden die Heranwachsenden getötet oder verkauft. Viele, die gerettet werden, landen im "Sun Bear Conservation Centre", das im malaysischen Teil der Insel Borneo liegt. Der Leiter Dr. Siew Te Wong setzt sich zusammen mit seinem Team dafür ein, dass die Tiere eine zweite Chance bekommen: "Man braucht viel Liebe und Geduld. Die Rehabilitation und Pflege eines Bärenjungen ist ein sehr langer Prozess, der Jahre dauern kann." Daher ist es für das Team ein ganz besonderer Moment, wenn einer ihrer Schützlinge wieder in die Freiheit entlassen wird. So hoffen sie, den Bestand der seltenen Tiere in freier Natur zu stützen.

Auch auf Sumatra im benachbarten Indonesien leben bedrohte Arten. Etwa der Tapanuli-Orang-Utan, dessen Bestand auf nur noch rund 800 Tieren geschätzt wird. Die Ärztin Hotlin Ompussungu setzt sich gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung für ihre Rettung ein. "Die Menschenaffen sind eine Schlüsselart, die für das Überleben anderer Arten sehr wichtig ist." Der Lebensraum der Tapanuli-Orang-Utans ist zwar abgelegen, aber durch menschliche Eingriffe wie Rodung stark gefährdet. Daher verfolgt Hotlin Ompussungu einen besonderen Ansatz beim Artenschutz, der alle Dorfbewohner der Region mit einbezieht. Die Menschen erhalten kostenlos medizinische Versorgung, wenn sie im Gegenzug dabei helfen, den Regenwald wieder aufzuforsten. Auch Kettensägen können gegen medizinische Behandlung eingetauscht werden. So möchte Hotlin Ompussungu die Verbindung zwischen Armut und Naturzerstörung durchbrechen, die sie für eine der größten Herausforderungen im globalen Naturschutz hält. Hunderttausende Setzlinge wurden bereits gepflanzt, um wieder neuen Wald entstehen zu lassen.

Überall in Asien arbeiten Menschen unermüdlich daran, die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und die Natur zu bewahren. Der Aufwand dafür ist gewaltig. Fast sechzig Prozent der Weltbevölkerung leben in Asien. Wenn es ihnen gelingt, Lebensräume zu erhalten und in Nachbarschaft mit Wildtieren zu leben – dann gibt es sicherlich auch Hoffnung für den Rest der Welt.

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