Wissen
Medizin-Nobelpreis 2026 für neue Einblicke ins Gehirn
Die Forscher Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel erhalten die Auszeichnung für die Optogenetik. Ihre Entdeckungen ermöglichen es, Nervenzellen gezielt mit Licht zu steuern und neurologische Erkrankungen besser zu verstehen.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 17.08.2031
NANO Themen
Medizin-Nobelpreis für Lichtforscher
Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an zwei deutsche und einen amerikanischen Wissenschaftler. Die Forscher Peter Hegemann, Georg Nagel und Karl Deisseroth würden für ihre Entdeckungen zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und zur Optogenetik gewürdigt, teilte das Karolinska-Institut in Stockholm mit. Mit der Optogenetik werde gezeigt, "wie Nervenzellen im Gehirn Erinnerungen, Gefühle und Verhaltensweisen formen", erklärte das Nobelkomitee.
Gesprächsgast: Prof. Dr. Christian Lange, Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz
Medizin-Nobelpreis geht an Optogenetik-Forscher
Per Licht aktivierte Nervenzellen: Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel revolutionierten die Hirnforschung. Ihre Arbeit eröffnet neue Wege bei neurologischen Erkrankungen.
Christiane Nüsslein-Volhard im Porträt
Die Professorin ist bis heute die einzige deutsche Trägerin des Nobelpreises für Medizin. Ausgezeichnet wurde Nüsslein-Vollhard 1995 für ihre Forschung zur genetischen Steuerung der Embryonalentwicklung. Mit Untersuchungen an Taufliegen und später Zebrafischen prägte sie das Verständnis der Entwicklung tierischer Formen und Strukturen. Mit ihrer Stiftung fördert sie außerdem Frauen und Mütter in der Wissenschaft.
Alte Pflastersteine, neu geschliffen
Statt alte Kopfsteinpflaster zu entfernen und auszutauschen, hat man sich in Berlin dafür entschlossen, die Steine abzuschleifen. Die neue Methode „Precision Grinding“, entwickelt von der TH Wildau und der TU Berlin, macht das möglich.
Gigant der Energiewende
Mit einer Gesamthöhe von 365 Metern steht in Schipkau das höchste Windrad der Welt. Das vom Dresdner Ingenieurbüro GICON entwickelte Höhenwindrad wurde nach einer wetterbedingten Unterbrechung erfolgreich auf Rekordhöhe ausgefahren. Die Teleskopbauweise soll stärkere Höhenwinde nutzen und höhere Stromerträge ermöglichen.