Wissen
ME/CFS - ein Fehler im Immunsystem?
In Deutschland leiden rund 650.000 Menschen an ME/CFS. Die Symptome wurden oft auf psychische Probleme zurückgeführt. Neue Studien weisen aber auf mögliche Fehlsteuerungen im Immunsystem hin.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 01.09.2031
Themen
ME/CFS: Neue Forschung macht Hoffnung
Viele Menschen mit ME/CFS verbringen ihr Leben schwer krank und oft isoliert in abgedunkelten Zimmern. Die Kraft für Bewegung fehlt, Licht und Geräusche werden zur Qual. Lange Zeit waren diese Symptome für Ärzte nicht erklärbar und wurden deswegen auf die Psyche der Leidenden geschoben. Doch nun gewinnt die Forschung weltweit an Dynamik. Neue Studien liefern Hinweise auf mögliche Fehlsteuerungen im Immun- und Gefäßsystem und tragen dazu bei, die Erkrankung besser zu verstehen. Für die mehr als 650.000 Betroffenen in Deutschland ist das ein wichtiges Signal. Auch wenn eine wirksame Therapie derzeit noch nicht in Sicht ist, geben die Fortschritte der Wissenschaft Anlass zur Hoffnung.
Better safe than sorry: Die Schweizer Stechmücken-Strategie
Die Tigermücke breitet sich in der Schweiz aus. Mit ihr wächst auch das Risiko, dass Tropenkrankheiten zunehmend Einzug in Europa halten. Eine neue nationale Strategie bündelt erstmals das Wissen zur Bekämpfung der invasiven Art und ermöglicht Präventionsmaßnahmen auch in Kantonen, in denen die Mücke bislang noch nicht heimisch ist. Der Kanton Uri zeigt exemplarisch, wie Monitoring, Wissenschaft und Medizin Hand in Hand arbeiten, lange bevor die Tigermücke zum Problem wird.
Schutz der Mangrovenwälder
Nach Angaben des WWF haben die weltweiten Mangrovenwälder in den vergangenen 50 Jahren rund die Hälfte ihres Bestands verloren. Dabei erfüllen sie wichtige Funktionen: Sie schützen Küsten vor Sturmfluten, sichern Fischbestände und speichern große Mengen Kohlenstoff, etwa drei- bis viermal so viel wie Regenwälder. Auf den Seychellen setzt deshalb ein Umdenken ein. Über lange Zeit wurden die Mangroven gerodet, doch ab 2030 sollen alle verbliebenen Wälder unter strengem gesetzlichem Schutz stehen.