Wissen
Bodycams - mehr Sicherheit beim Bahn-Personal
Bodycams sollen für mehr Sicherheit sorgen, aber können Kameras am Sakko tatsächlich abschrecken und Konflikte entschärfen? NANO hat einem Zugbegleiter einen Tag lang über die Schulter geschaut.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Sendetermin
- 25.08.2026
- 18:30 - 19:00 Uhr
Die Themen der Sendung
Schützen Bodycams vor Gewalt?
In den USA sind Sicherheitskräfte seit Jahren mit Bodycams ausgestattet, die deutsche Polizei hat ebenfalls schon nachgezogen. Und jetzt sollen Bodycams bei der Bahn das Problem der Gewaltdelikte gegen Zugbegleiter und Co. lösen. Der Gesamtbetriebsrat (GBR) sieht in Bodycams "nachweislich ein wirksames Instrument, um in gefährlichen Situationen deeskalierend zu wirken". Was nach mehr Sicherheit klingt, wirft zentrale Fragen auf: Können Kameras Konflikte wirklich entschärfen – oder eskalieren sie im Zweifel sogar?
Exoplaneten - auf der Suche nach Leben im All
Das James-Webb-Weltraumteleskop ermöglicht Forschenden neue Einblicke in ferne Planeten und bringt sie der Suche nach außerirdischem Leben näher. So fanden sie Hinweise auf Wassereiswolken auf dem Jupiter-ähnlichen Exoplaneten „Epsilon Indi Ab“ und untersuchten erstmals die Oberflächeneigenschaften des Gesteinsplaneten „LHS 3844 b“. Solche Erkenntnisse helfen dabei, die Eigenschaften von Exoplaneten besser zu verstehen und möglicherweise eines Tages eine „zweite Erde“ oder Spuren von Leben zu entdecken.
Nach mehr als 100 Jahren wieder auf Achse
Der über 100 Jahre alte Kleinwagen AVIS 3 galt lange als verschollen, bis das vermutlich letzte Exemplar in einer Tiroler Scheune entdeckt wurde. Nun wurde er restauriert und mit modernen Sensoren getestet: Die 20 PS reichen noch immer für zuverlässige Fahrten. Nun soll der AVIS 3 nach Monte Carlo fahren – und damit 100 Jahre später das Ziel erreichen, das er 1926 wegen Schnees verfehlte.
Motten mit Navigationssystem
Die australische Bogong-Motte legt jedes Jahr bis zu 1.000 Kilometer zurück und orientiert sich dabei an den Sternen. Bei bewölktem Himmel nutzt sie das Magnetfeld der Erde. Forschende entdeckten spezielle Nervenzellen, die ihr dabei helfen – ein erstaunliches Navigationssystem für ein Insekt mit winzigem Gehirn.