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Werden Brände zur neuen Normalität?
Hitzewellen, brennende Wälder, ein Sommer der Extreme: Europas Feuer-Sommer wirft Fragen auf. Werden solche Extreme künftig häufiger? Wir sprechen mit Klimaforscher Anders Levermann über die Folgen und darüber, was jetzt nötig ist.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 18.08.2031
NANO Themen
Moorbrand in Belgien
Im Hohen Venn in Belgien gestaltet sich die Bekämpfung des Moorbrandes besonders schwierig. Der über Jahrzehnte entwässerte Moorboden ist stark ausgetrocknet, so dass sich das Feuer auch unterirdisch als Schwelbrand ausbreiten kann. Um die Glutnester im Boden zu erreichen und den Brand vollständig zu löschen, werden große Mengen Wasser benötigt. Dabei entsteht starker Rauch, der unter anderem Kohlenmonoxid enthalten kann.
Waldbrände in Europa: Wie der Klimawandel das Feuerrisiko erhöht
In Europa sind in diesem Jahr bereits rund eine halbe Million Hektar Wald verbrannt. Besonders Frankreich und Spanien kämpfen mit extremen Waldbränden. Eine aktuelle Studie zeigt: Der menschengemachte Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit solcher Feuer deutlich. Neben Hitze und Trockenheit verschärfen auch Kiefern-Monokulturen und dichtes, unbewirtschaftetes Unterholz die Brandgefahr. Experten fordern deshalb ein Umdenken bei der Bewirtschaftung der Wälder.
Mit Gespräch: Anders Levermann, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung PIK
Gräben gegen die Dürre: Sichern Keylines die Zukunft der Landwirtschaft?
Landwirt Markus Schwegler hat seinen Hof mithilfe eines ausgeklügelten Wassermanagements und topografisch angelegten Gräben in eine widerstandsfähige Kulturlandschaft verwandelt. Das Prinzip der „Keylines“, ursprünglich aus Australien, sorgt für stabile Bodenfeuchte, mehr Biodiversität – und könnte eine Antwort auf die Herausforderungen des Klimawandels in Mitteleuropa sein. Ein Forschungsprojekt prüft nun, ob das Modell Schule machen kann.
Wie Oktopusse lernen und entscheiden
Oktopusse sind nicht nur Meister der Tarnung. Sie lösen auch komplexe Probleme, nutzen geschickt Werkzeuge und passen sich flexibel an neue Situationen an. Immer wieder überraschen sie die Forschenden mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten. Ein Grazer Informatiker untersucht in einem Forschungsprojekt, wie die Tiere lernen und entscheiden.