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ILA 2026: Berlin baut Satelliten in Serie
Fünf Satelliten pro Woche aus einem ehemaligen Baumarkt, synthetischer Öko-Sprit, ein modernisierter Eurofighter: Die ILA demonstriert, wie Deutschland bei Raumfahrt, Verteidigung und Flugzeugtechnik an die Spitze will.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 11.06.2031
NANO Themen
ILA 2026: Luftfahrt zwischen Aufbruch und Herausforderung
Auf der ILA setzt Deutschland neue Impulse in Luft , Raumfahrt und Verteidigung: Nach dem Scheitern von FCAS wird der Eurofighter modernisiert, zugleich sucht Europa neue Partner für einen Kampfjet der nächsten Generation. Rüstungsumsätze steigen stark. In der Raumfahrt treiben Start-ups Raketen und Satelliten voran. Ziel ist mehr Unabhängigkeit sowie klimaneutrales Fliegen und technologische Führungsrolle in Europa.
Öffentliche Schutzräume: Wohin im Ernstfall?
Mit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hat die Frage, wie es um Deutschlands Bunker steht, neue Aufmerksamkeit bekommen. Bis zum Ende des Kalten Krieges gab es in Westdeutschland etwa 2.000 öffentliche Schutzräume mit rund 1,6 Millionen Plätzen. 2007 gab der Bund das sogenannte Schutzbaukonzept auf und immer mehr Bunker wurden stillgelegt. Aktuell gibt es noch 579 öffentliche Schutzräume von denen laut Bundesanstalt für Immobilienaufgaben aber kein einziger einsatzfähig ist. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe will mit einem Schutzraumkonzept gegensteuern, doch das lässt bislang auf sich warten.
Schweiz: Bunker-Hype - Platz für alle?
(SWR) Seit Russlands Großangriff auf die Ukraine fragen sich viele Menschen: Wohin im Ernstfall? Wo würden wir Schutz finden? In der Schweiz ist die Antwort einfach: Im Katastrophenfall gibt es für alle knapp neun Millionen Einwohner Platz in einem der rund 370.000 Schutzräume und Bunker. Und zwar nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch in Privathäusern. Dafür interessiert sich jetzt auch das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das nun enger mit den Schweizer Amtskollegen zusammenarbeiten will.
Borkenkäfer
Der Borkenkäfer befällt vor allem geschwächte Fichten in Monokulturen, die durch Hitze, Dürre oder Stürme anfälliger werden. Unter der Rinde vermehren sich die Käfer, während ihre Larven und eingeschleppte Pilze den Baum von innen zerstören. Deshalb sterben viele Fichten ab. Im Nationalpark Bayerischer Wald greift der Mensch jedoch nicht ein: Dort wächst nach dem Absterben der Fichten ein artenreicher Mischwald nach, der widerstandsfähiger gegen Schädlinge ist. So kann langfristig ein gesünderer Wald entstehen.
Hambacher Wald
Der Hambacher Wald wird nach jahrelangen Protesten dauerhaft geschützt. Politik, Wirtschaft und Umweltverbände haben vereinbart, den Wald als Wildnisgebiet zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der Konflikt entstand durch den Braunkohletagebau, für den große Teile des Waldes gerodet wurden. Nach Protesten und Gerichtsentscheidungen wurde die Rodung gestoppt. Künftig sollen Waldflächen verbunden werden, 1,1 Milliarden Tonnen Braunkohle im Boden bleiben und der Wald bis 2035 vollständig in öffentliches Eigentum übergehen.
Moderation: Ingolf Baur