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CO₂ versteinern: Klimarettung oder Risiko?
Gas zu Stein klingt genial, doch auf dem Weg dorthin drohen Lecks. Der neue State‑of‑CDR‑Bericht zeigt: Ohne Stopp fossiler Brennstoffe reicht die Technik nicht aus, um Milliarden Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 02.06.2031
NANO Themen
Klimarettung durch CO₂-Entnahme?
Weltweit versuchen Unternehmen, CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen und zu speichern. Doch die bisherigen Ansätze reichen laut einem neuen Bericht bei Weitem nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen. Neben Aufforstung setzen Projekte auf technische Verfahren wie unterirdische Speicherung oder Mineralisierung. Experten warnen jedoch vor Risiken und betonen, dass CO₂-Entnahme allein den Klimawandel nicht lösen kann – entscheidend sei vor allem der Verzicht auf fossile Energien.
Mit Gesprächsgast: Sabine Fuss, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Cornwalls Regenwaldaufforstung
In Cornwall kämpft Naturschützer Merlin Hanbury-Tenison für den Erhalt des britischen Regenwalds. Die seltenen Wälder bedeckten einst große Teile der Inseln, heute ist weniger als ein Prozent erhalten. Gemeinsam mit Freiwilligen pflanzt er neue Bäume und verbindet Naturschutz mit Landwirtschaft. Sein Ziel: den Regenwald schützen, wiederherstellen und seine Bedeutung stärker ins Bewusstsein rücken.
Neue Medikamente - dank KI
An der Paracelsus Universität in Salzburg haben österreichische und deutsche Pharmazeuten KI-Modelle entwickelt, die virtuell simulieren, wie Moleküle von medizinischen Wirkstoffen an bestimmte Rezeptoren und Zielstrukturen andocken – oder eben nicht. Dabei simulieren die KI-Modelle die Bindung von Wirkstoffmolekülen an Rezeptoren und Zielstrukturen und prognostizieren auf dieser Basis die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Andockens. Auf diese Weise kommen die Forscher viel schneller in klinische Versuchs- und Zulassungsphasen für neue Medikamente. Unter anderem gegen Alzheimer und Demenz.
Diclofenac belastet Schweizer Flüsse
Ob nach dem Sport, bei Arthrose oder nach einem Hexenschuss: Diclofenac ist das Volksmedikament gegen Schmerzen und in vielen Schmerzmitteln enthalten. Doch der Wirkstoff gelangt über das Abwasser in Flüsse, wo er Fischen schaden kann. Moderne Kläranlagen können Diclofenac zwar herausfiltern, doch bislang sind nur wenige entsprechend ausgerüstet.
Walsturz
Der Tod eines Wals bedeutet neues Leben für zahlreiche Meeresbewohner. Nachdem sein Körper auf hoher See zunächst Möwen und Haien als Nahrung dient, sinkt er in die Tiefsee und wird dort zum Zentrum eines einzigartigen Ökosystems. Über Jahre hinweg ernähren sich verschiedenste Tiere von dem Kadaver, bevor sich auf den verbleibenden Knochen Korallen und Anemonen ansiedeln. Gleichzeitig wird Kohlenstoff langfristig in der Tiefsee gespeichert – ein natürlicher Beitrag zum Klimaschutz.