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Vapen - Bei Jugendlichen voll im Trend
Der Anteil rauchender und vapender Jugendlicher steigt. Vor allem der Konsum von E-Zigaretten und Nikotinbeutel nimmt deutlich zu, obwohl sie extrem ungesund sind und schnell nikotinabhängig machen.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 01.06.2031
Themen
Vapen – Bei Jugendlichen voll im Trend
Während der klassische Zigarettenkonsum weiter zurückgeht, nimmt die Nutzung nikotinhaltiger Vapes mit süßen Geschmacksrichtungen deutlich zu – sowohl bei Jugendlichen als auch bei jungen Erwachsenen. Expertinnen und Experten warnen: E-Zigaretten sind extrem gesundheitsschädlich und können schnell nikotinabhängig machen. Sie können langfristig schwere Erkrankungen sowie Krebs begünstigen, außerdem kann der Konsum in jungen Jahren zu strukturellen Hirnschäden führen. Präventionsprojekte an Schulen setzen daher auf Aufklärung über die Risiken. Gleichzeitig steigern soziale Medien und das moderne, farbenfrohe Design der Produkte ihre Attraktivität, wodurch viele junge Menschen mögliche Langzeitfolgen unterschätzen.
Mit Gesprächsgast: Tobias Rüther, Suchtmediziner
Dritte Orte: Räume, die die Gesellschaft zusammenhalten
Deutschland verändert sich: Immer mehr Menschen fühlen sich isoliert. Studien zeigen, dass sich rund 19 % der Bevölkerung gelegentlich oder häufig einsam fühlen – besonders Menschen mit geringem Einkommen. In früheren Jahrzehnten waren öffentliche Treffpunkte wie Nachbarschaftstreffs, Gemeindehäuser, soziale Clubs oder einfache Parks wichtige Orte des alltäglichen Austauschs. Viele dieser Orte sind im Zuge von Kommerzialisierung, Stadtumbau und digitalen Lebenswelten verloren gegangen. Heute wächst das Bewusstsein, dass etwas Substanzielles verloren ging – und dass es wiederbelebt werden muss. Genauso wie Arbeitsplätze und Wohnungen soziale Bedarfe sind, brauchen Städte Räume, in denen Menschen sich freiwillig, spontan und über soziale Grenzen hinweg begegnen können: sogenannte „Dritte Orte“. So einen Ort gibt es in Wuppertal, denn dort steht die Utopiastadt.
Energy Sharing: Lokaler Solarstrom für alle
Mit dem neuen Modell des Energy Sharings können Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen überschüssigen Solarstrom seit dem 1. Juni direkt mit anderen Haushalten oder kleineren Unternehmen im selben Netzgebiet teilen. Die Stromlieferung erfolgt über das bestehende öffentliche Netz, Voraussetzung ist ein Smart Meter. Erstmals können so auch Menschen ohne eigene Solaranlage von lokal erzeugtem Solarstrom profitieren. Anlagenbetreiber erzielen unter Umständen höhere Erlöse, während Verbraucher von günstigeren Strompreisen profitieren. Energy Sharing in der Praxis: Wenn Gesetze auf Realität treffen Obwohl Energy Sharing ab heute gesetzlich möglich ist, gibt es bei der praktischen Umsetzung weiterhin Hürden. Das zeigt das Beispiel der Bürgerinitiative BIPLA in Ladenburg, die bereits eine Solaranlage erworben und technische Voraussetzungen geschaffen hat.
Zementherstellung mit Sonnenenergie
Forschende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt arbeiten an einem Verfahren zur klimafreundlicheren Herstellung von Zement. Mithilfe konzentrierter Solarstrahlung soll der bislang äußerst energieintensive Produktionsprozess deutlich emissionsärmer werden. Versuche zeigen: Die Zementherstellung mit Sonnenenergie funktioniert – nicht nur im Labor, sondern auch im industriellen Maßstab.