Wissen
100 Jahre Kruger Nationalpark
Der Kruger-Nationalpark in Südafrika zählt zu Afrikas größten Schutzgebieten und feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen – zwischen Erfolg, Tourismusdruck und Naturschutzproblemen.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 27.05.2031
Themen
100 Jahre Kruger Nationalpark
Der Kruger-Nationalpark in Südafrika ist eines der größten Naturschutzgebiete Afrikas und feiert 2026 sein 100-jähriges Bestehen. Inzwischen zieht der Safaripark jährlich fast zwei Millionen Besucherinnen und Besucher an. Die Touristenattraktion steht vor einer komplexen Mischung aus historischem Erfolg, drohendem Übertourismus und aktuellen Herausforderungen etwa durch Wilderer.
Mit Gespräch: Christof Schenk, Biologe und Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt
Hochleistung auf der Alp – auf Kosten der Landschaft
Zu schwer, zu wählerisch, überzüchtet: Holsteinkühe sind die produktivsten Milchkühe der Schweiz – aber auf der Alp sind sie fehl am Platz. Sie meiden steile Hänge und fressen selektiv. Die Schweiz verliert so Jahr für Jahr Alpweiden in der Größe von Sylt. Dadurch schwindet auch die Artenvielfalt. Agrarökologin Caren Pauler und ihr Team wollen diesen Trend brechen. Auf der einzigen Forschungs-Alp der Welt, auf 2000 Metern über Meer, suchen und testen sie Rinderrassen, welche die fort-schreitende Vergandung der Schweizer Bergwiesen stoppen sollen.
Künstliche Intelligenz im Kuhstall
Kameras, Sensoren und künstliche Intelligenz – im Stall der Zukunft bleibt kein Verhalten unbemerkt. Forschende nutzen riesige Datenmengen, um das Wohlbefinden von Kälbern besser zu verstehen und Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Die Technik soll nicht ersetzen, sondern unterstützen – und neue Einblicke liefern, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Doch wie gut lässt sich Tierverhalten wirklich automatisiert entschlüsseln? Ein Blick in eine Forschung, die Landwirtschaft grundlegend verändern könnte.
Vom Fluss des Lebens zur Giftquelle
Früher hat er hier Fische gefangen – heute schöpft er Gift aus dem Wasser. Ein Fluss an der Grenze zwischen Myanmar und Thailand ist zur Bedrohung geworden. Unsichtbare Schadstoffe zerstören die Lebensgrundlage der Menschen, machen krank und werfen Fragen auf. Woher kommt die Verseuchung – und wer trägt die Verantwortung? Eine Geschichte, die zeigt, wie schnell aus einer Lebensader eine Gefahr wird.