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Hantavirus: Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff

Infektionen mit dem Hantavirus enden in Europa selten tödlich. Im Gegensatz zu den Fällen auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik, die immer mehr Fragen aufwerfen.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2026
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 06.05.2031

Moderation: Yve Fehring

Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff

Drei Tote und mehrere Erkrankte: Nach dem Ausbruch einer Infektion mit dem Hantavirus steuert das Kreuzfahrtschiff „MS Hondius“ die Kanarischen Inseln an. Dort sollen die Passagiere medizinisch versorgt und untersucht werden. Inzwischen wurde das Andes-Hantavirus bestätigt – eine in Amerika vorkommende Variante, die im Gegensatz zu anderen Hantaviren auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Die Reise hatte in Südargentinien begonnen und führte über St. Helena, wo es bereits zum ersten Todesfall kam. Laut WHO gilt das Risiko für die Allgemeinbevölkerung weiterhin als gering. Unklar bleibt jedoch, wie genau die Infektionskette verlief.

Mit Gesprächsgast: Robert Krause, Infektiologe, Medizinische Universität Graz

Wissen -

Was wir über das Hantavirus wissen sollten

„40 bis 50 Prozent der Erkrankten sterben.“ Infektiologe Robert Krause erklärt, wie gefährlich das Andes‑Hantavirus wirklich ist – und warum Europa trotzdem keine Ausbreitung droht.

Das große Erdbebenexperiment

Tief im Innern der Alpen bringen Forschende die Erde gezielt zum Beben: Im Bedrettolab im Tessin pressen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der ETH Zürich Wasser in tiefe Gesteinsschichten, um kontrollierte Erschütterungen auszulösen. Mit dem weltweit bislang einzigartigen Experiment wollen sie besser verstehen, welche Prozesse einem Erdbeben vorausgehen – und ob sich solche Naturereignisse künftig verlässlicher vorhersagen lassen.

Öffentliche Schutzräume: Wohin im Ernstfall?

In Deutschland gibt es kaum noch funktionsfähige Schutzräume. Trotz wachsender Bedrohungsszenarien fehlt ein klares staatliches Schutzraumkonzept. Der Verein Berliner Unterwelten setzt sich dafür ein, einen historischen Bunker wieder nutzbar zu machen. Experten sehen dringenden Handlungsbedarf. Der Katastrophenforscher Martin Voss kritisiert die mangelnde Transparenz und fordert eine breitere öffentliche Debatte über Risiken wie militärische Angriffe, Sabotage oder großflächige Stromausfälle. Sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme bieten zwar Orientierung in Krisen, können jedoch klassische Schutzräume nicht ersetzen.

# überleben

Die Sendereihe gibt praktische Verhaltenstipps für extreme Ausnahmesituationen. Gezeigt wird unter anderem, wie man sich aus einem ins Wasser gestürzten Auto retten kann, wie man sich bei einem Haiangriff verhält oder was im unwahrscheinlichen Fall eines Fahrstuhlabsturzes zu tun ist. Außerdem wird erklärt, wie auch Laien im Notfall ein Flugzeug sicher landen könnten.

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