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Das Milliardengeschäft mit dem Schlaf
Gadgets, Luxus-Retreats, Hightech-Pyjamas – um besser zu schlafen, sind wir bereit, viel Geld auszugeben. Dabei entsteht erholsamer Schlaf oft durch ganz andere Faktoren. Ein Schlafforscher klärt auf.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 05.05.2031
NANO Themen
Schlafprobleme: Ein Milliardengeschäft
Während immer mehr Menschen unter Schlafproblemen leiden, wird Schlaf für andere zum lukrativen Geschäft. Rund 100 Milliarden US-Dollar gaben Menschen weltweit laut Schätzungen im vergangenen Jahr für Produkte und Dienstleistungen rund um den Schlaf aus. Bis 2032 soll der Markt um weitere 50 Prozent wachsen. Matratzen und Kissen dominieren, doch Schlafgadgets und Erholungshotels gewinnen an Bedeutung. Der Beitrag geht der Frage nach, welche Faktoren tatsächlich zu erholsamem Schlaf beitragen.
Mit Gesprächsgast: Björn Rasch, Psychologe und Schlafforscher, Uni Freiburg (Schweiz)
Flexibler Schulstart: Mehr Schlaf, bessere Noten
Wenn Jugendliche selbst entscheiden, wann sie in die Schule kommen, schlafen sie länger und lernen besser. Eine Studie der Universität begleitete die Einführung eines flexiblen Schulstarts bis 8.30 Uhr an der Oberstufe Gossau SG: Die Schülerinnen und Schüler schliefen im Schnitt 45 Minuten mehr, berichteten von weniger Stress und besserer Konzentration. In standardisierten Tests schnitten sie besonders in Mathematik und Englisch signifikant besser ab.
Wenn der Himmel kracht: Wie Gewitter entstehen
Mit der Sommerzeit kommt die Gewitterzeit: Warme, feuchte Luft steigt auf, kühlt ab und kondensiert – so entstehen mächtige Cumulonimbus-Wolken. In ihrem Inneren erzeugen starke Auf- und Abwinde elektrische Spannungen, die sich in Blitzen entladen. Die dabei extrem erhitzte Luft dehnt sich explosionsartig aus – kurz nach dem Blitz hören wir den Donner.
Studieren mit Autismus
Inklusion an Hochschulen bedeutet mehr als Barrierefreiheit – es geht um den Umgang mit neurologischen Unterschieden. Eine Studentin mit ADHS an der Universität Freiburg zeigt, wie Reizüberflutung den Studienalltag belasten kann und dass Strategien wie ein reduzierter Stundenplan und klare Strukturen helfen. Fachleute sehen neben sozialen und organisatorischen Hürden auch besondere Stärken und fordern Anpassungen wie Rückzugsräume und strukturiertere Abläufe.