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Zuckersteuer beschlossen: Was wird sich ändern?
2028 verteuern sich süße Softdrinks durch eine neue Abgabe. Sie soll die Hersteller zu zuckerarmen Rezepten bewegen, Diabetes vorbeugen und Geld in die Krankenkassen spülen. Doch folgt nun der Griff zu riskanten Ersatzstoffen?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 04.05.2031
NANO Themen
Zuckersteuer – was die Abgabe auf Softdrinks bewirken kann
Das Bundeskabinett will Softdrinks ab 2028 mit einer Zuckersteuer belegen – als Teil eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Ärztinnen und Ärzte fordern die Abgabe seit Jahren. Die Erfahrungen aus Ländern, die sie bereits eingeführt haben, zeigen positive Effekte auf die Gesundheit der Bevölkerung.
Cola – mehr als ein Softdrink
Cola kann mehr als nur Durst löschen: Dank ihrer Säuren eignet sich die braune Brause zum Reinigen von Glas, Töpfen, Toiletten oder sogar zum Entfernen hartnäckiger Flecken. Aber auch als Stylingmittel macht sie eine gute Figur: Sie lockt Haare, sorgt für Glanz und kann leichte Fehlfärbungen abschwächen. Dass sich Fleisch in Cola auflöst, ist dagegen ein Mythos.
Portugals Pumpspeicherkraftwerke als Stromspeicher der Zukunft
Portugal zählt zu den EU-Ländern mit dem höchsten Anteil erneuerbarer Energien: viel Sonne und viel Wind. Doch was, wenn die Sonne nicht scheint oder kein Wind bläst? Um den Strom für diese Zeiten zu speichern, hat Portugal in eines der größten Pumpspeicherwerke Europas investiert, am Fluss Tâmega nordöstlich von Porto. Mit 1,3 Gigawatt Leistung fungiert es als riesige Batterie und hilft, das Stromnetz zu stabilisieren. Doch der Bau ist umstritten, weil Naturlandschaften zerstört wurden.
Wasser – Alltagsstoff mit außergewöhnlichen Eigenschaften
Wasser ist so alltäglich wie faszinierend: Seine Moleküle bilden an der Oberfläche eine Art elastische Haut, die es Insekten ermöglicht, auf dem Wasser zu laufen. Eine weitere Besonderheit ist die sogenannte Dichteanomalie: Anders als die meisten Stoffe erreicht Wasser bei vier Grad Celsius seine höchste Dichte, weshalb es im gefrorenen Zustand wieder leichter wird und oben schwimmt. Diese Eigenschaft schützt Fische und Pflanzen vor dem Erfrieren. Dieselbe Eigenschaft macht Wasser auch zum Felssprenger.
Die Wissenschaft der Berührung
Eine Hand auf der Schulter, ein Streicheln über den Arm – solche Gesten haben messbare Wirkung auf unser Wohlbefinden. Forscherinnen und Forscher an der Universität Innsbruck untersuchen, wie Berührung im Gehirn verarbeitet wird und warum sie in der sozialen Kommunikation eine so zentrale Rolle spielt. Experimente zeigen: Nicht nur das Empfangen, sondern auch das Geben von Berührung wird als angenehm erlebt, besonders wenn sie langsam, warm und auf behaarter Haut erfolgt. Spezialisierte Nervenfasern vermitteln dieses Wohlgefühl, das sich bisher weder durch technische Hilfsmittel noch durch leblose Objekte vollständig ersetzen lässt.