Wissen
Nach der Wahl: Neustart für Ungarns Forschung?
Mit dem Wahlsieg von Péter Magyar kommt Hoffnung für die Wissenschaft in Ungarn. Kann die neue Regierung die politisierte Forschung entflechten und echte Wissenschaftsfreiheit zurückbringen?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 13.04.2031
NANO Themen
Ungarn nach der Wahl: Folgen für die Wissenschaft
Nach 16 Jahren Regierungszeit wurde die bisherige Führung in Ungarn abgewählt. Besonders junge Wählerinnen und Wähler trugen mit ihrem zunehmenden politischen Engagement maßgeblich zum Wahlsieg von Péter Magyar und der Tisza-Partei bei. Zuvor hatten breite Proteste aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf die fortschreitende politische Zentralisierung und Abschottung des Landes aufmerksam gemacht. Nun steht die neue Regierung vor der Aufgabe, Ungarn politisch wie wissenschaftlich neu auszurichten und wieder stärker an Europa anzubinden.
Mit Gesprächsgast: Ulf Brunnbauer, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
Flexibler Schulstart für Jugendliche
Viele Jugendliche leiden unter chronischem Schlafmangel. Ein neues Modell an einer Oberstufe im Kanton St. Gallen setzt genau hier an: Die Schülerinnen und Schüler können zwischen einem frühen Unterrichtsbeginn oder dem regulären Start um 8.30 Uhr wählen. Eine wissenschaftliche Auswertung zeigt, dass sie dadurch im Schnitt 45 Minuten länger schlafen, weniger Schlafprobleme haben und mit mehr Energie durch den Schulalltag gehen.
Juri Gagarin, der erste Mensch im All
Vor 65 Jahren, am 12. April 1961, umrundete erstmals ein Mensch die Erde: Juri Gagarin. Der Flug dauerte 108 Minuten und markierte einen Meilenstein der Raumfahrtgeschichte. Gagarin wurde zum Helden und ersten Popstar des Ostblocks. Der Sohn eines Bauern, als Kampfpilot ausgebildet, kam 1968 bei einem Testflug ums Leben.
Der Puma und die Schafzüchter Patagoniens
Der Puma kehrt in die Steppe Patagoniens zurück – unterstützt von der Stiftung „Rewilding Argentina“, die sich für die Wiederansiedlung heimischer Arten einsetzt. Für Biologen wie Emiliano Donadinio ist die karge Landschaft ein idealer Lebensraum, in dem der Puma eine zentrale Rolle im Ökosystem spielt. Für die seit Generationen dort lebenden Schafzüchter bedeutet seine Rückkehr jedoch vor allem wirtschaftliche Verluste.