Wissen
Zombie-Droge Fentanyl
Seit einigen Jahren prägt sie das Straßenbild amerikanischer Großstädte. Rund 200 Menschen sterben in den USA an einer Überdosis - pro Tag. Inwischen verbreitet sich die Droge auch bei uns.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Sendetermin
- 26.03.2026
- 18:30 - 19:00 Uhr
Themen
Fentanylwelle in Deutschland?
Studien zeigen: Synthetische Opioide wie Fentanyl breiten sich in Deutschland zunehmend aus. Besonders besorgniserregend ist die steigende Beimischung zu Heroin – meist ohne das Wissen der Konsumierenden. Im Bundesmodellprojekt RaFT wurden bundesweit 50 Proben untersucht, in denen Fentanyl-Spuren nachgewiesen wurden. Da Fentanyl ein vielfach stärker wirkendes synthetisches Opioid ist, erhöht diese verdeckte Beimischung das Gesundheitsrisiko erheblich.
Naturschutzgebiet Riet Vell in Spanien
Im Agrarbereich zeigt sich der Rückgang von Feldvögeln besonders drastisch. Gründe dafür sind intensive Landwirtschaft, Pestizideinsatz und Monokulturen, die Lebensräume zerstören und damit das Insektensterben vorantreiben. Im spanischen Ebro-Delta zeigt eine Farm im Naturschutzgebiet Riet Vell seit über 20 Jahren, wie es anders geht: Der Betrieb verbindet ökologische Landwirtschaft mit aktivem Artenschutz. Gegründet von SEO BirdLife, einer der größten Umweltorganisationen Spaniens, produziert die Farm Bio-Lebensmittel und dient gleichzeitig als internationale Forschungsstation für Studierende aus aller Welt.
Test-Pflaster für Erkrankungen
Seit der Pandemie weiß jeder, wie wichtig es ist, schnell aussagekräftige Testergebnisse zu haben. Vor allem bei gefährlichen Viruserkrankungen zählt jede Minute. Doch meistens ist der Weg bis zu einem Testergebnis zeitaufwändig. Das will ein Forschungsteam des Joanneum Research in Graz ändern: Die Forschenden entwickeln ein winziges Pflaster, das eine Labor-Untersuchung ersetzen soll.
Zeit ist relativ
Noch nie verbrachten Menschen so viel Zeit vor Bildschirmen wie heute: Im globalen Durchschnitt sind es 6 Stunden und 40 Minuten täglich. Die digitale Dauerpräsenz sorgt für eine enorme Informationsflut – mit Folgen für unser Gehirn. Sie verändert nicht nur unser Zeitgefühl, sondern beeinflusst auch unser Erinnerungsvermögen.