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Steuert die Welt auf eine historische Energiekrise zu?
Schlimmer als die Ölkrisen der 70er? Die Straße von Hormus ist blockiert und die IEA zapft Notreserven an. Was, wenn die Lage eskaliert? Geht uns wirklich das Öl aus oder wird es am Ende "nur“ unbezahlbar?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2026
- Datum:
- Verfügbar
- weltweit
- Verfügbar bis:
- bis 24.03.2031
NANO Themen
Drohende Energiekrise
Der Chef der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, warnt angesichts des Krieges im Iran vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten. Durch Ausfälle von rund elf Millionen Barrel Öl pro Tag übertrifft die aktuelle Lage sogar die Ölkrisen der 1970er-Jahre deutlich. Besonders kritisch wirkt sich die Blockade der Straße von Hormus aus – einer der wichtigsten Routen für den weltweiten Transport von Öl und Gas. Die Folge: steigende Preise und erhebliche Risiken für die globale Wirtschaft. Um gegenzusteuern, hat die IEA bereits große Mengen strategischer Ölreserven freigegeben. Doch Birol betont, dass nur internationale Zusammenarbeit die Situation nachhaltig entschärfen kann.
Mit Gastgespräch: Dr. Georg Zachmann / Experte für den Europäischen Energiemarkt und die Versorgungssicherheit, Brüssel
Mein Charisma trainieren
In dieser Folge der NANO Doku Webreihe „Mein Charisma trainieren – geht das wirklich?“ testet Moderatorin Jasmina Neudecker, ob sich Charisma tatsächlich trainieren lässt. An der Universität Sønderborg wird ihre Stimme analysiert – mit dem Ergebnis, dass akustisches Charisma, also Tonhöhe, Lautstärke und Sprechweise, gezielt verbessert werden kann. Durch Übungen wie bewusste Betonung, stärkere Stimmmodulation und Lautstärketraining steigert sie bereits nach kurzer Zeit ihre Wirkung. Das Fazit: Charisma ist nur zum Teil angeboren, lässt sich aber durch gezieltes Stimmtraining deutlich verbessern.
Charisma: Gabe oder Gift?
Echter Zauber oder nur Show? Jasmina Neudecker verrät in drei Folgen, wie du deine eigene Ausstrahlung verbesserst und Aufschneider sofort durchschaust.
Umweltfreundlichere Satelliten aus Holz
Beim Verglühen von Satelliten entstehen Aluminiumrückstände in der Atmosphäre, die Einfluss auf Wärme- und Strahlungsverhältnisse haben. Daher prüft die ESA nun, ob Holz als umweltfreundlichere Alternative geeignet ist. Erste Tests unter Weltraumbedingungen – darunter Vakuum, extreme Temperaturschwankungen und Erschütterungen beim Raketenstart – zeigen überraschend gute Ergebnisse: Das Material bleibt weitgehend unbeschädigt. Parallel wird das Holz weiter modifiziert, um es stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Ziel ist ein speziell entwickeltes Holz, das als Strukturmaterial im Satellitenbau rund 50 Kilogramm Aluminium pro Satellit ersetzen kann.
Buckelwal am Timmendorfer Strand
Die Sorge um den vor Niendorf gestrandeten Buckelwal hält an. Auch am Morgen liegt das Tier weiterhin im flachen Wasser vor dem Timmendorfer Strand. Sein Zustand bleibt unverändert – der Wal atmet, gibt Geräusche von sich und hebt gelegentlich den Kopf. Seit Montagmittag versuchen Helfer vergeblich, den auf einer Sandbank festsitzenden Wal ins tiefere Wasser zu geleiten. Warum er in die Ostsee geraten ist, bleibt unklar – möglich sind Erschöpfung, Krankheit oder eine Verletzung.