Wissen
Wissenschaftlerinnen ausgebremst: Der schwere Weg zur Professur
Ungleiche Bedingungen und veraltete Strukturen verhindern den Aufstieg exzellenter Wissenschaftlerinnen. Talent allein reicht nicht aus, wenn die Hürden zu hoch sind. Wie lassen sich faire Karrierechancen schaffen?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 05.03.2031
NANO Themen
Ausgebremst: Frauen in der Wissenschaft
Frauen sind in der Wissenschaft weiterhin deutlich seltener in Führungspositionen vertreten. Auf dem Weg zur Professur begegnen sie strukturellen Hürden: ungleichen Fördermöglichkeiten, unbezahlter Mehrarbeit, familienunfreundlichen Rahmenbedingungen und fehlenden Vorbildern. Der Beitrag zeigt, warum diese Ungleichheiten bestehen – und welche Veränderungen notwendig sind, damit gleiche Karrierechancen in der Forschung endlich Realität werden.
Inklusion, die inspiriert: Die erste Para-WG der Schweiz
Hier leben Studierende mit und ohne Behinderung zusammen, um Barrieren im Alltag sichtbar zu machen. Die erste Para‑WG der Schweiz ermöglicht einen direkten Austausch zwischen Betroffenen und angehenden Entwickler*innen. So bewirkt dieses Projekt des Paraplegiker‑Zentrums Nottwil und der ETH Zürich praxisnahe Impulse für alltagstaugliche Hilfsmittel – und veränderte Perspektiven, damit neue Ideen genau dort entstehen, wo sie gebraucht werden.
Flammschutzmittel: Endlich recyclebar
Brandschutz rettet Leben, doch oft auf Kosten unserer Umwelt. Ein neuartiges, recycelbares Brandschutzmaterial löst diesen Widerspruch nun auf: Forschende der Schweizer EMPA entwickelten ein flammenhemmendes Epoxidhart, das Sicherheit vor Flammen bietet und gleichzeitig wertvolle Ressourcen schont.
Neue Schutzräume: Einfache Steinhaufen helfen bedrohten Wildtieren
n intensiv genutzten Agrargebieten fehlen vielen Tieren geeignete Rückzugsorte. Forschende der Universität Bern testen deshalb künstlich angelegte Stein‑ und Asthaufen. Erste Ergebnisse zeigen: Schon einfache Kleinstrukturen können messbar zur Förderung der Biodiversität beitragen.
Ameisen-Scans: Wie KI die Artenvielfalt entschlüsselt
Mit „Antscan“ haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie KIT die weltweit größte digitale 3D‑Datenbank von Insekten aufgebaut – zunächst mit Fokus auf Ameisen. Hochauflösende Bildgebung kombiniert mit KI verknüpft erstmals feinste anatomische Strukturen mit ökologischen und genetischen Daten. So lassen sich Formenvielfalt und Klimaeinflüsse präziser analysieren – ein wichtiger Schritt hin zu einem gezielteren Schutz der Biodiversität.