Wissen
Iran-Krieg: Warum Öl und Gas jetzt so teuer werden
„Operation Epic Fury“ trifft uns an der Tankstelle. Die Straße von Hormus ist blockiert, 20 Prozent der weltweiten Öl-Lieferungen stecken fest. Wie abhängig sind wir von fossilen Brennstoffen? Welche Rolle spielen sie im aktuellen Konflikt?
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 02.03.2031
NANO Themen
aktuell: Energieversorgung im Krisenmodus
Der Krieg am Golf zeigt bereits spürbare globale Folgen. Besonders gravierend ist die Blockade der Straße von Hormus, über die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Handels mit Erdöl und Flüssigerdgas (LNG) abgewickelt wird. Die Energiepreise explodieren, während Förderländer versuchen, mit erhöhten Produktionsmengen gegenzusteuern. Der Konflikt verdeutlicht einmal mehr, wie stark wir – 50 Jahre nach dem ersten Ölpreisschock – weiterhin von fossilen Energien abhängig sind.
Mit Gesprächsgast: Claudia Kemfert, Energieökonomin, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Psychotherapie mit KI: Wie können Chatbots Menschen in Krisen helfen?
Digitale Helfer für die Seele boomen. Doch Fälle wie der des 16‑jährigen Adam Reine, der sich 2025 nach langen Chats mit einer KI das Leben nahm, verdeutlichen die Grenzen bisheriger Systeme. Der neue Schweizer Therapie‑Chatbot SO-NIA, entwickelt von ETH‑Studierenden, soll suizidale Krisen künftig früher erken-nen und Betroffene nicht einfach auf eine Hotline hinzuweisen – sondern direkt zu professioneller Hilfe zu führen.
Psychotherapie mit KI: Sind Avatare die besseren Therapeuten?
Was wäre, wenn KI nicht nur unsere Worte, sondern auch unsere Mimik entschlüs-seln könnte? Am Max‑Planck‑Institut in Berlin wird daran gearbeitet. Und die Cha-rité testet bereits digitale Avatare als „Co‑Therapeuten“ – rund um die Uhr verfügbare, empathisch wirkende Gesprächspartner:innen. Manche hoffen, dass die KI‑gestützten Avatare uns Menschen in psychischen Krisen irgendwann sogar besser unterstützen können als menschliche Therapeut:innen.
Roboter erobern den öffentlichen Raum
In der Schweiz begegnen Passantinnen und Passanten immer häufiger Robotern – von autonomen Lieferrobotern in Fußgängerzonen bis zu Sicherheitsrobotern auf Firmengeländen. Die Reaktionen reichen von Neugier bis Irritation. Hersteller setzen deshalb auf freundliches Design, vorhersehbare Bewegungsmuster und höfli-che Interaktionen bei den neuen Helfern.