Wissen
Krebsfrei durch Immuntherapie: Neue Hoffnung bei Nierenkrebs
Durchbruch in der Krebsforschung: T-Zellen werden genetisch verändert, um Tumore gezielt zu zerstören – erstmals bei einem Kind mit soliden Tumoren angewendet. Ein Meilenstein in der Nierenkrebsbehandlung.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 12.02.2031
NANO Themen
Immuntherapie als Lebensretter: Neue Hoffnung bei Nierenkrebs
Einem jungen Patienten mit einem Nierentumor und Metastasen geben die Ärzte nur noch wenige Monate zu leben. Er gilt als "austherapiert", heißt: nichts kann ihm mehr helfen. Seine Mutter gibt ihn aber noch nicht auf und wendet sich an das KITZ, das Hopp-Kindertumorzentrum in Heidelberg. Dort entscheiden sie, dass der Junge für ein immuntherapeutisches Verfahren infrage kommt. Erstmals bei einem jungen Patienten mit solidem Tumor. Heute ist der junge Mann krebsfrei. Die herkömmliche Behandlung bei Kinder und Jugendlichen mit Tumor mit Bestrahlung und Chemotherapie hat große Nebenwirkungen und nicht selten Langzeitschäden. Durch das immuntherapeutische Verfahren kann der Tumor viel zielgenauer angegriffen werden. Eine große Hoffnung im künftigen Kampf gegen Krebs.
Wenn das Klima zur Gefahr wird: Neue Risiken für die globale Sicherheit
Der Klimawandel löst Kriege und Migrationsströme aus und bedroht zivile und militärische Infrastruktur weltweit. Gleichzeitig rutscht das Thema auf den großen Bühnen der Politik und auf der Nachrichtenagenda immer weiter in den Hintergrund. NANO hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz die aktuellsten Herausforderungen und Diskussionen in Verbindung mit der Klima- und Sicherheitspolitik verfolgt und spricht dazu mit einem renommierten Experten.
Mit Gesprächsgast: Jonas Driedger, Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt
Klimakrise als globale Sicherheitsgefahr
Klimakrise als globale Sicherheitsgefahr: Die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 diskutiert, wie Naturkatastrophen Kriege anheizen. Was bedeutet das für Europa und die USA?
Schwedens letzte Urwälder: Kampf gegen den Kahlschlag
In den Wäldern Westschwedens zeigt der Aktivist Sebastian Kirrpu, wie einzigartig und bedroht die letzten Naturwälder des Landes sind – Lebensräume seltener Arten wie des „Lappticka“-Pilzes, der nur in jahrtausendealten Ökosystemen vorkommt. Trotzdem setzt Schweden weiterhin großflächig auf Kahlschlag – jedes Jahr auf einer Fläche so groß wie Luxemburg. Während die Forstindustrie auf schnelle Wiederaufforstung und ertragreiche Monokulturen setzt, warnen Biolog*innen vor massiven Verlusten der Artenvielfalt. Kirrpu kämpft deshalb dafür, die verbliebenen Naturwälder zu schützen und über ihre Bedeutung aufzuklären.
Rüssel mit Fingerspitzengefühl: Elefantenhaare als Vorbild für Robotersensoren
Tasthaare helfen Tieren, ihre Umgebung zu erkunden – nicht nur Katzen, Mäuse oder Ratten besitzen sie, sondern auch Elefanten. Forschende aus Stuttgart und Berlin haben entdeckt, dass die Rüsselhaare des Elefanten besondere Materialeigenschaften besitzen, die sich deutlich von denen anderer Tiere unterscheiden. Dieses Wissen könnte ein Schlüssel für die Entwicklung neuer, besonders feinfühliger Robotersensoren sein – inspiriert vom Tastsinn der Elefanten.