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Durchbruch in der Petrischale - warum IVF so oft scheitert
Künstliche Befruchtung scheitert oft an den ersten Tagen. Jetzt konnten Forschende diesen Moment erstmals im Labor beobachten. In einer künstlich nachgebildeten Gebärmutterschleimhaut zeigt sich, warum so viele Embryonen nicht weiterleben.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 12.02.2031
NANO Themen
Die heikelsten IVF‑Tage erstmals im Labor sichtbar
Forschende aus China, den USA und England haben erstmals menschliche Embryonen in eine künstliche Gebärmutterschleimhaut eingesetzt, um den bislang kaum beobachtbaren Vorgang des Einnistens sichtbar zu machen. Da rund 70 Prozent künstlicher Befruchtungen scheitern und besonders das Einnisten als kritischer Moment gilt, könnte diese Forschung wichtige Erkenntnisse für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch liefern. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Reproduktionsmedizin und ein besseres Verständnis früher Schwangerschaftsprozesse.
Schnee auf Knopfdruck – zu welchem Preis?
Bei den Olympischen Winterspielen wird längst mehr technischer als natürlicher Schnee verwendet – etwa in Livigno, Bormio und Antholz. Millionen Kubikmeter werden produziert, um internationale Wettkämpfe überhaupt möglich zu machen. Doch die dafür nötigen Wassermengen stammen oft aus Flüssen, was von Hydrolog*innen zunehmend kritisch bewertet wird. Angesichts schrumpfender Wasserressourcen stellt sich die Frage, wie lange dieser enorme Aufwand noch vertretbar ist.
1951: Der Lawinen-Winter, der die Alpen veränderte
Der Lawinenwinter 1951 forderte 98 Menschenleben in der Schweiz. Über 1300 Lawinenabgänge wurden damals verzeichnet. Die Ereignisse haben sich tief in das kollektive Gedächtnis der Schweiz eingebrannt. Gleichzeitig markierte dieser Winter einen Wendepunkt im Lawinenschutz: Viele der heutigen Schutzbauten, Präventionsmaßnahmen und Überwachungssysteme gehen direkt auf die damals entwickelten Konzepte zurück. Der Beitrag blickt auf die dramatischen Ereignisse von damals und zeigt, wie sich der Schutz vor Lawinen seitdem weiterentwickelt hat.
Nipah-Virus in Indien: Wie gefährlich ist der neue Ausbruch?
Im Hochsicherheitslabor der Universität Marburg analysieren Forschende das hochgefährliche Nipah-Virus, das nach neuen Fällen in Indien wieder in den Fokus rückt. Das Risiko nach einer Infektion zu sterben liegt bei bis zu 92 Prozent. Trotz seiner Gefährlichkeit warnen Expert*innen vor übertriebener Sorge: Das Virus wird hauptsächlich über Flughunde und Schweine übertragen. Mensch zu Mensch Übertragungen sind selten. Auch zeigen die Virenstämme keine gefährlichen Mutationen, die eine massenhafte Infektion wahrscheinlicher machen. Dennoch laufen intensive Untersuchungen zur Wirkungsweise des Virus im Körper sowie zur Entwicklung wirksamer Impfstoffe, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.
Brandbekämpfung neu gedacht: Die hitzeresistente Drohne
Feuerwehreinsätze in brennenden Gebäuden zählen zu den gefährlichsten Situationen für Einsatzkräfte. Forschende der Empa haben deshalb eine neuartige, hitzeresistente Drohne entwickelt, die direkt in einen Brandherd fliegen kann. Sie analysiert die Lage aus nächster Nähe, fliegt in brennende Gebäude, spürt potenzielle Opfer auf und kann so Feuerwehrteams schützen und entlasten. Die Technologie könnte die Brandbekämpfung deutlich sicherer machen.