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Crans-Montana: So geht es den Opfern heute
Die Folgen der Brandkatastrophe sind noch immer dramatisch. Schwerstverletzte ringen weiter um ihr Leben, Angehörige sind gefangen im psychischen Ausnahmezustand und medizinisches Personal arbeitet am Limit.
- Produktionsland und -jahr:
-
Deutschland 2025
- Datum:
- Verfügbar in
- D / CH / A
- Verfügbar bis:
- bis 09.02.2031
NANO Themen
Nach der Brand-Katastrophe: Der lange Weg zurück
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana belastet Betroffene und medizinisches Personal weiterhin schwer. 25 Verletzte werden in Spezialkliniken in mehreren europäischen Ländern sowie in der Schweiz behandelt. Viele leiden unter schweren Verbrennungen und müssen sich langwierigen, mehrfachen Operationen unterziehen. Auch für die Angehörigen eine Zeit im permanenten Ausnahmezustand.
Rückkehr der Luchse: Inzucht gefährdet Population in der Schweiz
In der Schweiz wurde erstmals bei jungen Luchsen eine genetische Erkrankung nachgewiesen, ausgelöst durch eine zu geringe genetische Vielfalt. Besonders in der Nordostschweiz führen mineralische Ablagerungen im Gewebe bei Jungtieren zu tödlichem Organversagen. Forschende haben einen vererbbaren Gendefekt identifiziert, der dafür verantwortlich ist und sich in der kleinsten Luchsgruppe besonders stark auswirkt. Um die Population langfristig zu stabilisieren, sollen nun weitere Luchse aus den Karpaten in die Schweiz geholt werden.
Neue Gene für alte Reviere: Deutschlands Luchs-Comeback
Um Inzuchtprobleme zu vermeiden, setzt Deutschland bei der Wiederansiedelung des Luchses auf breite genetische Vielfalt. Die Populationen im Harz, Ostbayern und Pfälzerwald werden mit Tieren aus verschiedenen Ländern gestärkt. Wildfänge aus der Schweiz sind wegen der genetischen Belastung ausgeschlossen, Zuchttiere aus Schweizer Tierparks jedoch weiterhin willkommen – wie das Weibchen Freya, das nun in Sachsen ausgewildert wird.
Unsichtbare Gefahr: PFAS in Schweizer Kuhweiden
Eggersriet bei St. Gallen gilt als der bedeutendste PFAS‑Hotspot der Schweiz. Rund 25 landwirtschaftliche Betriebe dürfen wegen hoher Belastungen weder Rindfleisch noch Milch verkaufen. Die langlebigen Chemikalien stammen aus belastetem Klärschlamm, der bis 2006 auf die Felder ausgebracht wurde, und reichern sich seitdem Tieren und Lebensmitteln an. Während Forschende und Behörden an Lösungsansätzen wie neuen Grenzwerten, Betriebsumstellungen oder Dekontaminationsprogrammen arbeiten, steigt der Druck auf die Politik: Bis März 2026 muss sie entscheiden, wie Bevölkerung und Landwirtschaft künftig geschützt werden sollen.
100 Jahre Spraydose: Eine Erfindung mit Folgen
Die Spraydose feiert ihren 100. Geburtstag: Am 9. Febraur 1926 erfand der norwegische Ingenieur Erik Rotheim das System, ursprünglich um seine Skier einfacher wachsen zu können. Die Technik wurde im Laufe der Zeit kontinuierlich weiterentwickelt und fand rasch ihren Platz im Alltag, brachte jedoch auch erhebliche Umweltprobleme mit sich.