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Windkraft-Offensive: Die Nordsee als grünes Kraftwerk

Nordsee-Gipfel in Hamburg: Europa plant den größten Offshore-Ausbau seiner Geschichte. 5000 Windräder stehen schon, bis 2050 sollen es zehnmal so viele sein. Die Nordsee wird zur Steckdose Europas – doch sensible Ökosysteme geraten dabei in Gefahr.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2025
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 26.01.2031

NANO Themen

Nordseegipfel

Beim Nordsee-Gipfel in Hamburg wird über den Ausbau der Nordsee zu einem „grünen Kraftwerk für Europa“ beraten, mit Schwerpunkt auf Offshore-Windkraft. Ziel ist es, bis 2050 Windkraftanlagen mit bis zu 300 Gigawatt Leistung zu installieren. Bisher sind es jedoch erst rund 35 Gigawatt. Großbritannien liegt mit etwa 15 Gigawatt vorn, gefolgt von Deutschland und den Niederlanden. Da kein Land den Ausbau allein bewältigen kann, sind Energie-Knotenpunkte auf See geplant, die Strom aus verschiedenen Windparks bündeln und zwischen Staaten verteilen. Gleichzeitig warnen Umweltverbände vor starken Eingriffen in Meeresökosysteme, weshalb die Politik zwischen Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Naturschutz abwägen muss.

Artenschutz und Windkraft

Windräder gefährden weiterhin Vögel wie den Rotmilan und Fledermäuse, weshalb Anlagen an sensiblen Standorten oft abgeschaltet werden müssen. Das verringert die Stromproduktion. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung untersucht mit Kameras, GPS-Sendern, Ultraschallmikrofonen und KI, wie Tiere auf Windräder reagieren. Ziel ist es, Kollisionen durch langsamere Rotoren oder kurze, gezielte Abschaltungen zu vermeiden, statt Windräder monatelang stillzulegen. Das vom Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz finanzierte Projekt soll ermöglichen, Artenschutz und Windenergie besser zu vereinbaren, damit Windräder länger laufen und mehr grünen Strom erzeugen können.

Wie funktioniert der globale Wasserkreislauf

Drei Viertel unserer Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt; dazu zählen Ozeane, Meere und Flüsse, aber auch das Eis an den Polen. Das Besondere: Kein Tropfen Wasser auf unserer Erde geht verloren. Denn der Wasserkreislauf sorgt dafür, dass es immer wieder „recycelt“ wird. Obwohl diese Superpumpe dafür sorgt, dass nichts verloren geht, sprechen wir immer wieder von Wassermangel und Wassersparen. Warum?

Mikroorganismus im Wasser soll auf Artenschutzliste kommen

Aquatische Pilze leben in Bächen und Flüssen, sind mit bloßem Auge unsichtbar und wurden lange kaum erforscht. Die Pilze bauen Laub und Holz ab, reinigen so das Wasser und führen Nährstoffe dem Ökosystem zurück. Gleichzeitig sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Wasserinsekten und damit Teil der Nahrungskette für Fische, Vögel und Amphibien.

Forscher finden Hirnareal für scharfes Sehen bei Mäusen

Wissenschaftler am Institute of Science and Technology (ISTA) im niederösterreichischen Klosterneuburg haben erstmals das Gehirnareal identifiziert, das für die Bildstabilisierung verantwortlich ist. Das Areal namens „ventral lateral geniculate nucleus“ (vLGN) berechnet Bewegungen und gleicht Unschärfen im Sehsystem prophylaktisch aus. Es ermöglicht Lebewesen, auch während einer Bewegung scharfe Bilder zu sehen, ohne dass Zeit für das Nachschärfen des Auges verloren geht. Es handelt sich um ein Bildstabilisierungszentrum im Gehirn, das sich unterhalb der Großhirnrinde befindet. Die Tatsache, dass die Bildstabilisierung nicht in diesem sensorischen Zentrum sitzt, sondern tiefer im Gehirn, deutet darauf hin, dass es sich um ein evolutionär sehr ursprüngliches Areal handelt, das bei den meisten Wirbeltieren vorkommt.

Moderation: Ingolf Baur

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