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Wissen

nano vom 18. März 2021

Die Bilder der vielen Corona-Toten aus Norditalien vor einem Jahr waren ein Schock. Heute gedachte Italien seiner Opfer. Das Virus beschäftigt uns aber weiter - trotz der Impfmöglichkeiten. Wir sprechen mit der Epidemiologin Ulrike Haug.

Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2021
Datum:
Verfügbar
weltweit
Verfügbar bis:
bis 25.03.2026

Alle Themen der Sendung:

Sinusvenenthrombose

Endlich schien die Impfkampagne etwas Fahrt aufzunehmen, dann das jähe Aus am 15. März: Die Impfung mit dem Serum von AstraZeneca wird gestoppt. Der Grund: mehrere Fälle einer seltenen Thromboseform, der Sinusvenenthrombose (SVT). Betroffen waren vor allem Frauen zwischen 20 und 50 Jahren. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Sinusvenenthrombose und der Impfung?

Im Gespräch: Ulrike Haug, Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie Bremen

Corona-Wortschatz

Corona hat unseren Wortschatz bereichert wie kein zweites Ereignis zuvor in der Geschichte. Über 1.000 Wörter befinden sich derzeit zusätzlich in unserem Sprachgebrauch. Und die Sammlung wächst mit jeder Phase der Pandemie weiter.

Frauen und Wikipedia

Die Idee war genial: eine frei zugängliche Enzyklopädie im Internet, an deren Entstehung sich jeder beteiligen kann. Fairer und demokratischer kann Wissen nicht aufbereitet und jedem zugänglich gemacht werden, oder? Wem die nicht gendergerechte Sprache auffällt, hat ein Problem von Wikipedia erkannt: die meisten Artikel werden von Männern verfasst. In der Regel sind sie unter 40, technikaffin und gut ausgebildet. Und sie schreiben über Menschen und Themen, die sie als wichtig erachten. Meist über Männer. Gut 80% aller Artikel befassen sich mit Forschern, Medizinern, Künstlern oder berühmten Zeitgenossen. Selbst namhafte Wissenschaftlerinnen schaffen es nur mühsam in die Enzyklopädie. So hatte Dr. Donna Strickland, die im Oktober 2018 den Nobelpreis für Physik erhielt, keinen Eintrag. Ein Artikel über sie und ihre Forschung wurde im Mai mit der Begründung „die Forscherin sei nicht relevant genug“ von einem Wikipedia-Moderator abgelehnt.

Qumran

Neue Bibel-Texte wurden in der „Höhle des Grauens“ am Toten Meer entdeckt. In der unzugänglichen Höhle, die sich in der Judäischen Wüste befindet, haben israelische Archäologen Fragmente antiker Schriften geborgen. Sie werden auf die Zeit des Bar-Kochba-Aufstandes gegen die Römer datiert, sind also fast 2000 Jahre alt.

Bürokratie - Warum Großprojekte scheitern

Zu spät, zu teuer, zu komplex:  Wenn der Staat baut, droht oft Chaos. Ob in Berlin, Hamburg oder Stuttgart - Experten sind sich einig: Der Fehler bei deutschen Großprojekten liegt im System.

Moderation: Alexandra Kröber

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