Die Website verwendet Cookies, um Ihnen ein bestmögliches Angebot zu präsentieren. Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Verwendung von Cookies einzuschränken finden Sie hier.

Wissen

Hilfe für Schüler mit Depressionen

Leistungsdruck, Mobbing und Überforderung - immer mehr Schüler lassen sich wegen Depressionen behandeln. Wichtig ist, nicht über dieses Thema zu schweigen.

Wissen -

Depressionen bei Schülern

Stress in der Schule als Auslöser für Depressionen? Schüler, Lehrer und Experten finden darüber wird noch viel zu wenig gesprochen. Deshalb drehen sie einen gemeinsamen Film.

Krankenkassen bestätigen, dass sich in den letzten Jahren immer mehr Schüler wegen Depressionen haben behandeln lassen. Das hat zwei Gründe: Zum einen ist der Umgang mit Depressionen offener und transparenter als früher. Junge Menschen trauen sich heutzutage mehr, über ihren Zustand zu sprechen und haben weniger Scheu davor, sich Hilfe zu suchen.

Zum anderen hat sich auch der Leistungsanspruch geändert. In der öffentlichen Wahrnehmung wird ein Abschluss unterhalb des Abiturs heutzutage nicht mehr in dem Maße wertgeschätzt, wie es noch vor 20 Jahren der Fall war.

Auslöser für eine Depression

Bevor sich eine Depression manifestiert, bedarf es einer auslösenden Situation. Das kann zum Beispiel ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit sein, das nicht genügend aufgearbeitet wurde.

Durch chronisches Stresserleben in der Schule, beispielsweise, wenn das Lehrer-Schüler-Verhältnis schwierig ist, Mobbing erlebt wird oder wenn Schüler sich chronisch überfordert fühlen, wird eine depressive Entwicklung deutlich verstärkt.

Hilfe bei Depressionen

Reaktionen der Eltern

Wenn Eltern oder Lehrer merken, dass mit den Kindern etwas nicht stimmt, sollten die Kinder einen Arzt aufsuchen. Experten erleben in der Praxis häufig zwei Reaktionen von Eltern, welche die Situation der Kinder verschlimmern:

Eltern halten die Stimmung ihrer Kinder oft nur für eine pubertäre Krise, die von alleine verschwinden wird. Aufgrund dieser Annahme werden Kinder dann zu spät behandelt.

Traten in der Familie des Kindes bereits Depressionsfälle auf, beobachten Experten, dass Eltern das Thema verdrängen und hoffen, es würde sich von alleine wieder geben.

Depression und depressive Phasen

Es gibt einen Unterschied zwischen Depression und depressiven Phasen. Bei depressiven Phasen sind Betroffene eine gewisse Zeit depressiv. So eine Phase kann bei Kindern durchaus auch nur zwei oder drei Wochen dauern.

Die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, wenn man schon einmal eine depressive Phase hatte, ist relativ hoch.

boy kind hand
Wissen -

Deutsche Depressionshilfe

Hilfe und Informationen zum Umgang mit der Erkrankung

Meine Merkliste

Alle Inhalte auf Ihrer Merkliste sind noch mindestens 3 Tage verfügbar.

Sie haben derzeit keine Videos in Ihrer Merkliste

Sie können ein Video der Merkliste hinzufügen, indem Sie das "+" am Teaser oder Beitrag anwählen.

Live

Statische Headline

1h 7min