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Video, Ausschnitt aus Folge 2, "Plastikmüll"Video, Ausschnitt aus Folge 2, "Plastikmüll"
Unsere Zukunft
Vierteilige Serie
Die Menschheit hat sich winzige, aber mächtige Feinde geschaffen, die das 21. Jahrhundert entscheidend prägen werden: die sogenannten Superkeime.
Im Jahr 2050 wird es in unsere Meeren mehr Plastikmüll geben als Fische, wenn wir nichts gegen unseren zügellosen Plastikverbrauch unternehmen.
Im Jahr 2050 wird es vermutlich rund zehn Milliarden Menschen auf der Erde geben. Doch schon jetzt leidet eine Milliarde Menschen Hunger. Wie können wir uns in Zukunft überhaupt ernähren?
Der weltweite Autobestand wächst pro Sekunde um einen Wagen. Als Folge drohen Megastaus bis hin zum totalen Verkehrskollaps. Eine Sendung über den Kampf gegen den Verkehrsinfarkt.
Folge 1/4: Besiegen wir die Superkeime?
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Wird nichts unternommen, könnten die Superkeime im Jahr 2050 zehn Millionen Tote fordern. Schon jetzt sterben jedes Jahr allein in Europa mindestens 25 000 Menschen an diesen Bakterien. Eine Sendung über den Kampf gegen einen unsichtbaren und lautlosen Feind.
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Folge 2/4: Ertrinken wir im Plastikmüll?
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Geschätzte 240 Millionen Tonnen Plastikmüll fallen jedes Jahr weltweit an.
Mit dem Anwachsen der Weltbevölkerung auf erwartetet zehn Milliarden Menschen bis Mitte des 21. Jahrhunderts wird diese Zahl noch steigen. Werden die Kunststoffe nicht recycelt oder verbrannt, sondern achtlos in der Umwelt liegengelassen, können sie grossen Schaden anrichten. Sie gelangen über Bäche und Flüsse ins Meer, dadurch in die Mägen von Vögeln und Fischen und landen schliesslich auf unseren Tellern.

Lässt sich Plastik als Werkstoff biologisch ersetzen? Könnten Würmer und Bakterien bei der Abfallvernichtung zur wirksamen Waffe werden? Eine Sendung über den Kampf gegen die Vermüllung.

Folge 3/4: Werden wir noch satt?
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Video online ab 25.10.17,
20.15 Uhr
Der landwirtschaftliche Raubbau, den wir über Jahrzehnte betrieben haben, hat die Böden ausgelaugt. Unser Fleischkonsum hat sich in den vergangenen 50 Jahren vervierfacht. Doch gerade die Tierzucht stellt eine Bedrohung für die Nahrungsmittelsicherheit dar. Denn um ein Kilo Fleisch zu bekommen, braucht das Tier ein Vielfaches an Futtermitteln, die dann wiederum in der menschlichen Nahrungsmittelkette fehlen. Auf der anderen Seite landet rund ein Drittel unserer Lebensmittel im Müll.

Drohen uns sogar Kriege ums Essen? Wie können wir künftige Nahrungsmittelengpässe verhindern? Werden wir in Zukunft nur dank Insekten, Algen und Astronautennahrung satt? Eine Sendung über den Kampf gegen den Hunger.

Folge 4/4: Ersticken wir im Stau?
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Video online ab 25.10.17,
21.05 Uhr
Im Jahr 2050 wird es über zehn Milliarden Menschen auf der Welt geben und rund drei Milliarden Autos. Doch weder in den wachsenden Megacities in Asien noch in den armen Regionen Afrikas sind die Strassennetze auf derartige Kapazitäten ausgerichtet.

Während zwar die Autonutzung in den Industrieländern stetig zurückgeht, steigt der Gebrauch von PKWs gerade in Entwicklungsländern massiv an. Denn dort gilt das Auto nach wie vor als Statussymbol. Laut UNO werden zum Beispiel in Afrika in 20 Jahren mehr Menschen bei Verkehrsunfällen sterben als alle AIDS-, Tuberkulose- und Kriegsopfer zusammengezählt.

Müssen wir also den Menschen das Steuer aus der Hand reissen? Heisst die Lösung «Driverless cars», oder gehen wir letztendlich dank Drohnen einfach alle in die Luft?

Sendedaten "Unsere Zukunft"
Mittwoch, 18.10.2017
20.15h:1/4: Besiegen wir die Superkeime?
21.10h: 2/4: Ertrinken wir im Plastikmüll?
Mittwoch, 25.10. 2017
20.15h: 3/4: Werden wir noch satt?
21.10h: 4/4: Ersticken wir im Stau?
Antibiotika-Resistenz
© srfMögliche Wege aus der Misere
Was wird unternommen gegen die Antibiotika-Resistenz? Gibt es Alternativen? Und was kann jeder einzelne tun?